Andachten

Andacht

Andacht 21.01.2023

21. Januar 2023 | Heike Steinebach

Andacht 21.01.2023

Bildnachweis: Gerd Schmid

Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat. - Hebräer 10,23 / Während ich diese Zeilen schreibe, neigt sich das Jahr 2020 dem Ende entgegen. Immer wieder höre ich Sätze wie „2020 können wir aus dem Kalender streichen“ oder „Dieses Jahr sollten wir lieber vergessen“. Auch für mich und meine Familie war es ein schwieriges Jahr; gefüllt mit Trauer, Sorgen, Mühen und Ungewissheiten. Aber sollte ich es deshalb vergessen? Haben wir nicht auch unzählige schöne Momente erlebt? Wir durften erfahren, wie die Natur aufblüht, Gewässer haben sich regeneriert, man hat versucht, bewusster zu leben und besser aufeinander zu achten. Ich musste lernen, dass es viel zu oft ein „Zuspät“ gibt und ich lieber einmal zu viel als zu wenig sage, was mir der andere bedeutet. Darüber hinaus durfte ich in diesem Jahr immer wieder erleben, dass Gott auch heute Wunder tut. Darin hat sich 2020 nicht von anderen Jahren unterschieden. So will ich das Jahr 2020 nicht vergessen. Ich will daran festhalten, was mir dieses Jahr gezeigt und beigebracht hat. Paulus sagt: „Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung.“ Wir haben gerade in Zeiten der Trauer und Angst diese Hoffnung auf eine Zukunft, in der Gott alle Tränen abwischen wird und es keinen Tod, keine Trauer, kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben wird (Offb 21,4). Diese gute Nachricht möchte ich nicht für mich behalten. Ich möchte sie weitergeben, weil es so viele traurige, verzweifelte und ängstliche Menschen gibt, denen diese Hoffnung fehlt. Ich weiß nicht, was die nächsten Jahre bringen, aber ich gehe davon aus, dass sie Freud und Leid enthalten werden; für mich persönlich und auch für die Menschen um mich herum. Wie kann ich meine Hoffnung weitergeben? Paulus hat auch auf diese Frage eine Antwort: „Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun.“ (Hbr 10,24 Hfa) Heute haben mir zwei Kollegen ein paar Rosen geschenkt. So einfach ist es, Liebe zu zeigen. Sei fantasievoll und kreativ, wenn du Liebe zeigst und Hoffnung spendest.

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