Andachten

Andacht

Andacht 17. April 2022

17. April 2022 | Heinz Wietrichowski

Andacht 17. April 2022

Bildnachweis: BeneA / photocase.de

Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Ich bin’s, dessen Hände den Himmel ausgebreitet haben und der seinem ganzen Heer geboten hat. - Jesaja 45,12 / Kluge Leute sagen: Die Menschheit lebt in der idealsten aller vorstellbaren Welten. Sie nennen unseren Planeten in Bezug auf Leben und menschliche Existenz auch „besonders privilegiert“. Sie fragen: Wieso ist das Universum so beschaffen, dass es überhaupt Leben auf unserer Erde gibt? Die Entfernung der Erde von der Sonne ist ideal, denn nur in einem engen Gürtel um die Sonne herum sind die Temperaturen lebensfreundlich. Auf der Venus wäre es für alles Leben zu heiß; auf dem Mars zu kalt. Die Sonne besitzt eine Größe und Kraft für einen ausreichenden Energietransport zur Erde. Unsere Nachbarplaneten Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun schützen die Erde durch ihre Gravitation vor einem Bombenhagel von Asteroiden und Kometen aus dem Weltall. Als Schirm gegen tödliche Partikelstrahlung der Sonne besitzt die Erde ein schützendes Magnetfeld. Die Achsenneigung der Erde von 23 Grad zur Umlaufbahn um die Sonne erzeugt die wechselnden Jahreszeiten und Klimazonen. Der Mond „hilft“ mit, diesen sogenannten Ekliptik-Winkel zu stabilisieren. Die Drehung der Erde um sich selbst ergibt Tag und Nacht. Der Mond hat übrigens eine solche Entfernung von der Erde, dass er scheinbar die Größe der Sonne hat. Nur deshalb lässt sich das Phänomen von Sonnen- und Mondfinsternissen beobachten. Die Größe des Erdplaneten erzeugt eine Gravitation, die alle beweglichen Dinge auf der Erde (auch uns) „festhält“, aber sie ist andererseits nicht so groß, dass sie die nötige Beweglichkeit von Lebewesen schädlich bremste. Dieser Umstand ermöglicht Mensch und Tier eine komfortable Beweglichkeit. Die Forscher nennen diese lebensfreundlichen Bedingungen unserer Erde im Weltall sowie auf ihr selbst das anthropische Prinzip (menschbezogenes Milieu). Dieses Prinzip ist ein starkes Indiz für einen Schöpfergott. Wer Gott als Schöpfer ausschließt, dem bleibt nur der „Schöpfer“ Zufall. Vielen Menschen genügt er. Mir nicht.

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