Andachten

Andacht

Andacht 06.12.2021

06. Dezember 2021 | Jessica Schultka

Andacht 06.12.2021

Bildnachweis: Gerd Schmid

Schärfe denen, die es in dieser Welt zu Reichtum gebracht haben, ein, nicht überheblich zu sein und ihre Hoffnung nicht auf etwas so Unbeständiges wie den Reichtum zu setzen, sondern auf Gott; denn Gott gibt uns alles, ‚was wir brauchen‘, in reichem Maß und möchte, dass wir Freude daran haben. Ermahne sie, Gutes zu tun, freigebig zu sein und ihren Besitz mit anderen zu teilen. Wenn ihr Reichtum in solchen Taten besteht, ist das im Hinblick auf ihre Zukunft eine sichere Kapitalanlage, und sie werden das wahre Leben gewinnen. - 1. Timotheus 6,17–19 / Heute laufen Kinder aufgeregt an die Tür, um zu gucken, was ihnen in ihre geputzten Schuhe gesteckt wurde. Wenn sie brav waren, gibt es Süßigkeiten oder kleine Spielsachen. Diese Tradition geht auf eine Legende über den Bischof von Myra zurück, der um 300 herum als Sohn von wohlhabenden Eltern geboren wurde. Man sagt ihm nach, dass er sehr bescheiden lebte und seinen geerbten Besitz nicht für sich behielt, sondern sich sein Leben lang für die Armen einsetzte. In der Bibel gibt es viele verschiedene Aussagen zum Thema Reichtum und Besitz. Gott verurteilt Reiche nicht per se, und Arme sind auch nicht automatisch bessere Menschen. Er mahnt aber immer wieder eine Haltung an, die sich auf die Werte des Reiches Gottes stützt: nämlich unser Herz nicht an Besitz zu hängen, sondern das höchste Ziel in der Verwirklichung des Reiches Gottes zu sehen. Das geschieht durch eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus und in der Folge durch einen wachen Blick auf Menschen, die bedürftig sind. Dem jungen Timotheus wird geraten, reiche Menschen ganz besonders auf ihre verführerische Situation hinzuweisen. Sich auf Gott, statt auf den eigenen Reichtum zu verlassen, hilft dabei, freigiebig zu werden und den Blick immer auf das Wichtigste gerichtet zu halten. Auf der Website www.globalrichlist.com kann man anhand seines Nettoeinkommens ausrechnen lassen, wie reich man im Vergleich zum Rest der Welt ist. Da müssten sich die meisten von uns wohl zu den Reichen zählen. Lasst uns doch den Nikolaustag nutzen, um Gott zu fragen, an welcher Stelle wir von unserem Reichtum abgeben können – sei es durch Zeit, Zuneigung, Geld oder etwas ganz anderes. So werden nicht nur Kinder an diesem Tag beschenkt.

Zurück