Andachten

Andacht

Andacht 28.04.2021

28. April 2021 | Heiner Lachmann

Andacht 28.04.2021

Schwanfamilie

Bildnachweis: Monika Breiholz

Schaut die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten noch Vorräte ansammeln,denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel wichtiger als sie.Wenn sich Gott so wunderbar um die Blumen kümmert, die heute aufblühen und schonmorgen wieder verwelkt sind, wie viel mehr kümmert er sich dann um euch? Euer Glaubeist so klein! - Matthäus 6,26.30 / Was wir in diesem Bibelabschnitt lesen, kann unseren Glauben stärken! Gleichzeitig ist es aber auch eine kritische Anfrage an unseren Unglauben. Wer sich sorgt, vertraut Gott nicht vollends, und wo Kleinglauben im Herzen ist, da sind Sorgen beständige Gäste. Jesus aber möchte uns von unseren Sorgen befreien und uns in eine Gewissheit führen, die uns zeigt, dass wir in allen Lebenslagen geborgen sind. Im Bibeltext verdeutlicht Jesus dies durch zwei Bilder: Zunächst durch die Vögel, die weder säen noch ernten, aber dennoch vom himmlischen Vater versorgt werden. Dabei stellt Jesus die rhetorische Frage, ob wir denn nicht glauben, ihm viel wichtiger zu sein als sie. Natürlich wissen wir um unseren hohen Wert, doch wenn uns die Sorgen in unserem Leben bedrücken, verdrängen wir leicht die Gewissheit um Jesu Zusage. Ist es nicht Kleinglauben, Gott so wenig Gutes zuzutrauen? Auch die schön gestalteten Blumen sollen zeigen, dass wir uns als Gotteskinder um Kleidung nicht zu sorgen brauchen. Wir sollten damit beginnen, Gott zu vertrauen, dass er sich um uns kümmert! Wenn sich dennoch Sorgen einschleichen, weise ihnen die Tür und sage: „Mein Gott wird für alles sorgen, was ich nötig habe.“ Gerade wenn wir die Dinge des täglichen Lebens selbst im Griff haben wollen, fürchten wir um unsere Kontrolle über das eigene Leben. Doch wo wir noch von irdischen Maßstäben beherrscht werden, kann Gott nicht gänzlich wirken. Deshalb sollten wir ihm den ersten Platz in unserem Leben zugestehen, sodass wir ihn als Vater des Himmels erkennen und uns nicht mehr um uns, sondern um ihn und seine Herrlichkeit „sorgen“. Wer Gott in den lebensnotwendigen Dingen vertrauen will, muss begreifen und glauben, dass er in Gottes Augen mehr wert ist als Nahrung und Kleidung. Deshalb will uns der Vater im Himmel alles geben, was wir bedürfen.

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