Andachten

Andacht

Andacht 25.04.2021

25. April 2021 | Joachim Hildebrandt

Andacht 25.04.2021

Bildnachweis: raichinger / photocase.de

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen;du bist mein! … Weil du teuer bist in meinen Augen und herrlich und weil ich dich liebhabe. - Jesaja 43,1.4 / „Erkenne dich selbst“ stand über dem Tempeleingang in Delphi. Können wir das denn? Wie und woran erkenne ich, wer und was ich bin? Die Bibel macht mir bewusst, dass der Mensch sich nicht selbst, sondern nur im Spiegel des Wortes Gottes erkennen kann. Das ist den folgenden drei Kernaussagen zu entnehmen. 1. Alle Menschen sind Gottes besondere Geschöpfe: „So schuf Gott den Menschen als sein Ebenbild, als Mann und Frau schuf er sie.“ (1 Mo 1,27 Hfa) „Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.“ (Ps 8,6) 2. Bald nach der Schöpfung hat die Sünde den Menschen gänzlich verändert: „Denn du bist Staub von der Erde und zu Staub musst du wieder werden.“ (1 Mo 3,19 Hfa) Alle Menschen sind durch die Sünde der Vergänglichkeit und somit dem ewigen Tod verfallen. 3. Doch der Schöpfer hat den Menschen nicht fallenlassen. Bereits im Alten Testament kündigt der Prophet dem Volk Israel an, dass es eine Erlösung gibt: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein! … Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben … Weil du teuer bist in meinen Augen und herrlich und weil ich dich lieb habe.“ (Jes 43,1.3–4) Paulus erklärt dazu, dass diese gute Botschaft zuerst den Juden galt und nun auch den Heiden. (nach Röm 1,16) Der Tod des Sohnes Gottes am Kreuz hat jedem Menschen, der an ihn glaubt, die größte Wertsteigerung verliehen, die es in der Geschichte der Menschheit gibt. Gott selbst verschaffte uns durch das Opfer Jesu den Wert, den wir in seinen Augen haben. Jeder, der an Christus glaubt, wird seine Bedeutung im Blick auf das Kreuz erkennen. Wir müssen nicht mehr auf uns schauen, wie der zum Vater heimkehrende ver-lorene Sohn: „Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen.“ (Luk 15,21 EB) Wir dürfen wissen, dass der Vater ein großes Fest feiert, wenn wir zu ihm heimgekommen. Ellen White schrieb in Das Leben Jesu: „Gott ist enttäuscht, wenn seine Kinder sich selbst gering einschätzen. Er wünscht vielmehr, seine Auserwählten sollten sich nach dem Preis beurteilen, den er für sie bezahlt hat.“

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