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https://www.adventisten.ch/news/ News der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz 2022-12-06T12:53:51Z Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz info@adventisten.ch TYPO3 extension ams_articles https://www.adventisten.ch/fileadmin/adventisten.ch/files/layout/LogoFeed.png Copyright 2022, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz Aktuelle Nachrichten der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-12-06/erlebt-4/ ERLEBT 2022-12-06T12:51:48Z D. Helfenstein info@adventisten.ch Eine schnelle Antwort auf meine Bitte

06. Dezember 2022 D. Helfenstein


ERLEBT

Ich bat Gott: "Vater, könntest du mir nicht sagen, wer heute meine Hilfe braucht oder wem ich eine Freude machen könnte?" Kaum gedacht, klingelt mein Handy

Da ich schon mehrmals in dieser Ortschaft gearbeitet habe, öffnet mir eine Kundin und bittet mich herein. Die Kinderbücher sind auf gute Resonanz gestossen und so kommen wir sofort in ein vertrauliches Gespräch. Die Kundin ist gläubig und möchte gerne für ihren Sohn das Neue Testament von „Menschen in Gottes Hand“ bestellen. Sie erzählt mir auch von ihrer Krebs-Erkrankung und ihrer Hoffnung, dass Gott ihr doch noch einige Jahre schenken möge, um für ihr Kind zu sorgen. Ich besuche sie dann einige Wochen später nochmals und schenke ihr auch das Buch "Der Sieg der Liebe". Die Zeit vergeht und ich scheue mich, bei der Kundin nachzufragen, wie es ihr geht.

An einem wunderschönen Sabbat-Nachmittag bin ich alleine mit meinem Velo unterwegs und rede mit Gott: «Eigentlich ist es schade, den Sabbat so nur für mich zu verbringen. Vater, könntest du mir nicht sagen, wer heute meine Hilfe braucht oder wem ich eine Freude machen könnte?» Kaum gedacht, klingelt mein Handy. Die oben erwähnte Kundin ist am Apparat, ca. 8 Monate nach meinem letzten Besuch. Sie ist tieftraurig, da sie mit gebrochenem Oberschenkel seit Wochen zu Hause ans Bett gebunden ist und nicht weiss, ob Gott noch mit ihr ist. Ich frage sie, ob ich vorbeikommen dürfe, was sie mit Freude bejaht. Also Velo nach Hause, ab ins Auto und zu ihr hin. Ich treffe eine tapfere Frau an, kann mit ihr weinen, mit ihr Bibelzitate lesen und beten. Ihr Mann und ihr Sohn kümmern sich liebevoll um sie, doch sie empfindet sich als Last für ihr Umfeld. Und trotzdem sehe ich Hoffnung in ihren Augen, dass, auch wenn sie Gott und sein Handeln nicht versteht, ER sie liebt und das Beste für sie möchte und ihr auch die Kraft schenken wird, alles aus Seiner Hand anzunehmen. Wir bleiben im Gebet verbunden.

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Eine schnelle Antwort auf meine Bitte 2022-12-06T12:51:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-12-05/jesu-geburt-unsere-hoffnung/ Jesu Geburt, unsere Hoffnung 2022-12-06T12:53:51Z D. Latuski info@adventisten.ch 05. Dezember 2022 D. Latuski


Jesu Geburt, unsere Hoffnung

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Jetzt steht bald Weihnachten vor der Tür. Alle freuen sich auf die Lichter, Kekse und die Familienfeiern. Damit ist auch die Hoffnung verbunden, die Jesu Geburt für uns bedeutet.

Wir als Adventisten hoffen auf die zweite Wiederkunft Jesu und tun uns mit dem heutigen Verständnis von Weihnachten schwer. Denn Weihnachten ist zu einem grossen Kommerz verkommen und die eigentliche Bedeutung der Geburt des Erlösers ist verloren gegangen.Ist uns bewusst, dass unser Schöpfer sich klein gemacht hat um uns zu erlösen? Er hat uns so sehr geliebt, dass er einer von uns geworden ist. Das erinnert mich an eine Geschichte eines kleinen Jungen.

Ein Junge baute ein Modell-Boot. Er gab sich viel Mühe mit dem Holz und auch mit den Segeln. Mit grosser Freude behandelte er das Holz mit Lack. Malte ein Muster auf den Rumpf und wartete auf das passende Wetter um es auf dem Wasser auszuprobieren. Bei schönstem Wetter und einer kleinen Brise ging er zum Wasser und lies es los. Der Wind kam und das Boot schaukelte auf dem Wasser. Plötzlich kam mehr Wind und trug das Boot weit hinaus. Leider war er nicht schnell genug, um es im Wasser festzuhalten. So konnte er nur noch beobachten wie sein Boot immer weiter hinaus segelte bis es nicht mehr zu sehen war. Traurig ging er nach Hause und als seine Mutter ihn sah, fragte Sie: »Hat es nicht funktioniert»? Weinend sagte der Junge: «Es hat zu gut funktioniert!»

Ein halbes Jahr später schlenderte der Junge durch die Stadt und sah sein Boot im Brockenhaus der Stadt. Aufgeregt ging der Junge hinein und sagte, dass das sein Boot sei. «Hier, sehen Sie, hier habe ich es geklebt und dort ist der Kratzer den ich nicht wegfeilen konnte». «Das ist schön», sagte der Besitzer, «aber ich habe es von jemanden gekauft und wenn du es wieder haben willst musst du es bezahlen.». Der Junge ging mit hängendem Kopf nach Hause und beschloss, es sich zurück zu kaufen. So sparte der kleine Junge alles, was er nebenbei verdienen konnte, bis er genug Geld zusammen hatte. Fröhlich ging er in den Laden und kaufte sein Boot zurück. Als er den Laden verliess und er ein wenig später stehen blieb, sagte er:» Du bist mein Boot, einmal bist Du mein Boot, weil ich dich gebaut habe, und zweitens bist Du mein Boot, weil ich dich gekauft habe!
(Verfasser unbekannt)

Wenn wir jetzt an Weihnachten denken und mit Leuten ins Gespräch kommen, dürfen wir ihnen aufzeigen, was Jesus alles für uns getan hat. Er ist als Kind für uns auf diese Erde gekommen und hat uns durch seinen Tod von der Sünde freigekauft. Das ist das grösste Geschenk, was er uns machen konnte. Und er wird ein zweites Mal auf die Erde kommen und uns zu sich holen.

Ist das nicht eine frohe Botschaft -unsere Advent-Hoffnung-, die in diesem ganzen Kommerz wunderschön leuchtet? Ich möchte euch ermutigen, diese Botschaft der Erlösung leuchten zu lassen. Von unserem Schöpfergott zu erzählen, der aus Liebe auf diese Welt gekommen ist, um uns zu erretten.

Lasst uns dieses Licht sein in dieser Zeit.

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Jetzt steht bald Weihnachten vor der Tür. Alle freuen sich auf die Lichter, Kekse und die Familienfeiern. Damit ist auch die Hoffnung verbunden, die Jesu Geburt für uns bedeutet. Wir als Adventisten hoffen auf die zweite Wiederkunft Jesu und tun uns mit dem heutigen Verständnis von Weihnachten schwer. Denn Weihnachten ist zu einem grossen Kommerz verkommen und die eigentliche Bedeutung der Geburt des Erlösers ist verloren gegangen.Ist uns bewusst, dass unser Schöpfer sich klein gemacht hat um... 2022-12-05T05:56:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-10-03/beten-um-zu-segnen/ Beten, um zu segnen 2022-10-03T11:13:37Z D. Latuski info@adventisten.ch 03. Oktober 2022 D. Latuski


Beten, um zu segnen

Unsplash

Vor kurzem kam meine Tochter zu mir und fragte mich: «Mama, wie funktioniert das mit dem Beten?». Ich war ein wenig erstaunt und fragte: «Wie meinst du das?» «Ja weisst du, wenn ich bete und Gott soll meine Gebete erhören, dann ist das ja wie mit einem Kaugummi Automat. Ich werfe oben das Geld rein und unten kommt mein Kaugummi raus. Ich bete und Gott erfüllt meinen Wunsch. Wenn nicht, ist das Geld wohl stecken geblieben. Das passt irgendwie nicht zu Gott.»

Dazu fiel mir die Geschichte aus Lukas 11, 1–12 ein. Jesus erzählt dort eine Geschichte über einen Mann, der zu sehr später Stunde bei seinem Nachbarn klopft, um sich Brot für seinen Besuch zu borgen. Wir lasen den Abschnitt zusammen und ich erklärte ihr, dass das Gebet mehr ist als seine Sorgen zu Gott zu bringen und für die Erfüllung unserer Wünsche zu bitten. 

Jesu Darstellung

In Lukas 11,5-8 steht:
Jesus sagt zu seinen Jüngern: «Angenommen, einer von euch hat einen Freund. Mitten in der Nacht sucht er ihn auf und sagt zu ihm: ›Bitte leih mir doch drei Brote! Ein Freund von mir hat auf der Reise bei mir Halt gemacht, und ich habe nichts, was ich ihm anbieten könnte. Und angenommen, der, den er um Brot bittet, ruft dann von drinnen: ›Lass mich in Ruhe! Die Tür ist schon abgeschlossen, und meine Kinder und ich sind längst im Bett. Ich kann jetzt nicht aufstehen und dir etwas geben. Ich sage euch: Er wird es schliesslich doch tun – wenn nicht deshalb, weil der andere mit ihm befreundet ist, dann doch bestimmt, weil er ihm keine Ruhe lässt. Er wird aufstehen und ihm alles geben, was er braucht.»

Der Mann erbittet in dieser Geschichte von Jesus etwas für seine Gäste, nicht für sich selbst. So sollen auch unsere Bitten nicht nur auf unsere täglichen Bedürfnisse, sondern auch auf unseren Nächsten, unser Umfeld ausgerichtet sein.

Ermutigung zum Beten, um zu segnen

Ellen White schreibt in 'Bilder vom Reiche Gottes' auf Seite 108:
«Christus schildert hier, wie jemand bittet, um geben zu können. Der Mann im Gleichnis braucht Brot, damit er einen müden Reisenden, der so spät noch unterwegs ist, bewirten kann. Obwohl er weiss, dass der Nachbar sich über die Störung ärgert, bittet er ihn doch um Brot, damit sein Freund etwas zu essen bekommt. Schliesslich wird sein «unverschämtes Drängen» belohnt, und er bekommt, was er will. Genau so sollten die Jünger Gottes um Gaben bitten.»

Weiter schreibt sie: «Der egoistische Mensch gibt dem ‚unverschämten Drängen‘ nach, um den Ruhestörer loszuwerden; Gott dagegen gibt gern. Er hat so viel Mitgefühl und möchte alle zufriedenstellen, die gläubig zu ihm kommen. Er gibt Gaben, damit wir anderen helfen können und ihm auf diese Weise ähnlicher werden.»

So wie Jesus zu seinem Vater gebetet hat, um Gottes Segnungen an uns weiterzugeben, so sollen wir auch beten, um seine Segnungen an andere weiterzugeben. Er zeigt uns, wie unsere Einstellung zum Gebet aussehen kann und soll. Denn wenn wir den Segen nur für uns behalten, ist unser Vorratsbehälter bald voll. Als Haushalter/Verwalter Gottes sind wir dazu berufen, den Segen zu verteilen. Gott gibt gern, aber wenn wir nichts weitergeben, ist der Sinn des Gebets nicht erfüllt.

Die Bibel sagt uns Verheissungen zu, die wir in Anspruch nehmen dürfen! Das Beispiel macht deutlich, dass wir unseren Segen und unsere Gaben bekommen, um anderen zu helfen. So ermutige ich dich, das Gebet zu nutzen, um Segen weiterzugeben. So werden wir christliche Haushalter in Gottes Sinn.

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Vor kurzem kam meine Tochter zu mir und fragte mich: «Mama, wie funktioniert das mit dem Beten?». Ich war ein wenig erstaunt und fragte: «Wie meinst du das?» «Ja weisst du, wenn ich bete und Gott soll meine Gebete erhören, dann ist das ja wie mit einem Kaugummi Automat. Ich werfe oben das Geld rein und unten kommt mein Kaugummi raus. Ich bete und Gott erfüllt meinen Wunsch. Wenn nicht, ist das Geld wohl stecken geblieben. Das passt irgendwie nicht zu Gott.» Dazu fiel mir die Geschichte aus... 2022-10-03T11:10:54Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-09-05/auch-mein-leiden-ist-in-deiner-hand-jesus/ Auch mein Leiden ist in deiner Hand, Jesus 2022-08-31T10:02:18Z B.Bornowski info@adventisten.ch 05. September 2022 B.Bornowski


Auch mein Leiden ist in deiner Hand, Jesus

Gehst du auch gern in die Sauna? Ich persönlich liebe dieses Gefühl von Wärme, das mit jeder Minute stärker wird. Doch dann kommt der Moment - kurz vor Ende des Durchgangs, an dem ich es kaum aushalte.

Als Studenten sassen wir gerne gemeinsam in der Sauna und liessen jeden Saunagang zur gewollten Qual werden, als kurz vor Ablauf der 15 Minuten jemand mit einem Handtuch begann, die Wärme auf uns herunter zu peitschen. Wir stöhnten dann auf, aber lachten insgeheim in uns hinein und waren fröhlich, dieses selbst gewählte Leid doch zu ertragen.Ganz anders verhält es sich mit dem Leid, das nicht von uns gewählt wird, sondern uns erreicht. Ob Krankheit, Unfall oder Umfeld: Leid, dass uns ganz hilflos und unkontrollierbar erreicht, bringt uns an Grenzen, die wir selbst nicht gesteckt haben. Und sind wir ehrlich: Bereits ein Schnupfen oder zwei wirklich schlechte Nächte lassen in vielen schon die Perspektive auf ein positives Fortbestehen schwinden. Und ich sage das ohne Hohn und Spott: Bereits dort, wo unsere Linse auf das Leben nur ein wenig getrübt ist, fällt uns das Leben schwerer. Nicht umsonst sind Werte wie Gesundheit und Wohlbefinden ganz oben dabei, wenn bei gross angelegten Umfragen wiedermal gefragt wird, was im Leben denn wirklich wichtig ist.

Sinn im Leid

Viktor Frankl, der die Zeit im KZ der Nazis überlebt hat, liefert uns möglicherweise eine Antwort auf die Frage: "Wie kann ein Mensch bei all der Grausamkeit, die ihm widerfährt, nicht nur überleben, sondern weiterleben?" Frankl schreibt dazu: "Wir müssen zwischen Leiden und Verzweifeln unterscheiden. Ein Leiden mag unheilbar sein, aber der Patient verzweifelt erst dann, wenn er im Leiden keinen Sinn mehr sehen kann." Auch die Bibel kennt das Leiden des Menschen. Ja mehr noch: Sie legt uns nahe, wie seine Nachfolger sich mit Christus identifizieren sollen, der selbst das grosse Leiden der Menschheitsgeschichte auf sich nahm, indem er für uns ans Kreuz ging. Die Bibel ist deutlich: Leiden, das einem höheren Zweck dient, ist ein Privileg. So sagt uns zum Beispiel Petrus in 1. Petrus 3, 14: "Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr!" Und in Apostelgeschichte 5, 41 wird uns berichtet, wie die Apostel "voll Freude vom Hohen Rat hinweg [gingen], weil sie gewürdigt worden waren, Schmach zu leiden um Seines Namens willen;..."

Gibt es erträgliches Leid?

Die Bibel setzt unser Leiden in den Kontext des Evangeliums. Und vermutlich kann dieser Horizont uns helfen, unser Leiden erträglich zu machen, indem wir es einordnen und auch einem höheren Sinn zuführen können: Für wen oder was leide ich? Dient mein Leiden dem Zeugnis für meinen Schöpfer? Wie kann ich durch mein Leid Gott die Ehre geben?

Das Leiden des Christen hat verschiedene Dimensionen: 1. Für etwas Grösseres zu leiden, 2. Daran zu wachsen und zu reifen und 3. Belohnt zu werden (ewiges Leben). Paulus macht uns in Philipper 1 deutlich, dass es eine Ehre ist, für Christus zu leiden. So sagt er in Kapitel 1,29: "Denn euch wurde, was Christus betrifft, die Gnade verliehen, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden." (Schlachter2000)

Möglicherweise ist das der Moment, an dem wir Angst bekommen und ein Fluchtinstinkt uns ergreift, weil wir an schlimme Folterszenen und lange Gefängnisstrafen denken. Bereits in der Vergangenheit haben Christen, Paulus eingeschlossen, nicht nur so manche Entbehrung hinnehmen müssen, sondern sind auch an Leib und Leben bedroht worden oder haben sogar ihr Leben für das Evangelium eingebüsst. Doch gleichzeitig sollten wir an dieser Stelle tief durchatmen und nicht nur unser Leben, sondern auch unsere Leidfähigkeit in Gottes Hand wissen. Wir müssen Gott unsere Leidfähigkeit nicht beweisen, indem wir uns selbst ein Märtyrertum wählen.

Kämpfen für den Glauben

Vielmehr sind wir aufgerufen, wie Paulus es wenige Verse vorher in Philipper 1,27 ausgedrückt hat: "Nur führt euer Leben würdig des Evangeliums von Christus, ... dass ihr fest steht in einem Geist und einmütig miteinander kämpft für den Glauben des Evangeliums." Auch wenn wir letztlich so manches einbüssen mögen, dürfen wir doch glauben, dass Gott sich nichts schenken lässt. Paulus formuliert das in Philipper 3,8 sehr treffend: "Ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüsst habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne."

Möge das Leid, dass du erfährst, nicht zwischen Gott und dir stehen, sondern dazu dienen, die Sehnsucht auf das Evangelium in dir grösser werden zu lassen und zur Ehre Gottes geschehen.

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Gehst du auch gern in die Sauna? Ich persönlich liebe dieses Gefühl von Wärme, das mit jeder Minute stärker wird. Doch dann kommt der Moment - kurz vor Ende des Durchgangs, an dem ich es kaum aushalte. Als Studenten sassen wir gerne gemeinsam in der Sauna und liessen jeden Saunagang zur gewollten Qual werden, als kurz vor Ablauf der 15 Minuten jemand mit einem Handtuch begann, die Wärme auf uns herunter zu peitschen. Wir stöhnten dann auf, aber lachten insgeheim in uns hinein und waren... 2022-09-05T07:23:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-09-05/was-besitzt-du-was-wurde-dir-gegeben/ Was besitzt du? Was wurde dir gegeben? 2022-08-31T10:01:37Z D. Latuski info@adventisten.ch 05. September 2022 D. Latuski


Was besitzt du? Was wurde dir gegeben?

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Es war eine Frau, deren Mann verstorben war. Er hinterliess ihr und ihren beiden Söhnen Schulden, die sie nicht bezahlen konnte. So bot der Kreditgeber an, ihre beiden Söhne als Sklaven zu nehmen. Was zur damaligen Zeit kein ungewöhnliches Angebot war. Wir kennen ihre Namen nicht und doch diese Geschichte steht in der Bibel. Was ist die Besonderheit an dieser Geschichte?

Die Witwe in der Geschichte fühlte sich mit ihrer neuen Situation überfordert. Ihr Mann diente dem Propheten Elisa. Sie beschloss Elisa, um Hilfe zu bitten. So stand sie nun vor Elisa und erklärte ihre Situation. Elisa stelle ihr zwei Fragen: Was kann ich für dich tun? Und was hast du noch für Lebensmittel im Haus? Was muss sie da wohl gedacht haben? Sie sagte: »Ich habe nichts! Nur einen Krug Öl.«

Elisa gab ihr eine Aufgabe, die im ersten Moment nicht wirklich logisch klingt – doch sie befolgte Elisas Auftrag. Der Auftrag lautete: »Geh und leih dir von deinen Freunden und Nachbarn so viele leere Krüge wie möglich. Dann geh mit deinen Söhnen in dein Haus und schliess die Tür hinter euch. Giess das Öl in die Gefässe und stell sie beiseite, wenn sie voll sind.« 2. König 4,3-4
Sie ging also von Nachbar zu Nachbar und bat um Krüge. Das Vertrauen der Frau wurde nicht enttäuscht! Alle Krüge, die sie sich von ihren Nachbarn geliehen hatte, wurden voll und sie konnte das Öl verkaufen. So konnte sie ihre Schulden begleichen und hatte noch ausreichend Geld für ihre Söhne und sich selbst.

Warum gab Elisa ihr eine solche Aufgabe? Warum liess Gott sie nicht einfach Geld finden und sie lebte glücklich bis an ihr Lebensende?

Eine andere Zeit, ein anderer Ort. Tausende Menschen hören Jesus aufmerksam zu und sitzen zu seinen Füssen. Es wird langsam spät und sie haben Hunger. Die Jünger sagten zu Jesus: »Schick die Leute fort, damit sie auf die umliegenden Gehöfte und in die Dörfer gehen können und sich etwas zu essen kaufen.« Markus 6, 36

Jesus reagierte nicht so, wie die Jünger erwarteten hatten. Er sagte ihnen: »Gebt ihnen zu essen.« Die Jünger waren erstaunt und erwiderten: »Wie denn? Es würde ein kleines Vermögen kosten, für so viele Menschen Essen zu kaufen!«
Doch Jesus hat sich etwas dabei gedacht. »Wie viele Brote habt ihr? ?«, fragt Jesus. Die Geschichte ist bekannt. Sie brachten fünf Brote und zwei Fische, Jesus betete und segnete das Essen. Alle fünftausend Menschen assen davon und wurden satt. Sie sammelten den Rest in zwölf Körben auf.

Warum hat Jesus so gehandelt? Warum hat Gott nicht einfach Nahrung für sie vom Himmel regnen lassen?

Beide, die Frau und auch die Jünger, sollten erst auf das schauen, was Gott ihnen schon gegeben hatte. Sie dachten, sie haben nichts, oder nicht genug, aber das, was sie hatten, war für Gott genug! Sie hatten bereits alle Mittel, die für sie erforderlich waren, um die Herausforderungen zu meistern und Gott zu dienen.

Als Gott uns unsere Mittel und Fähigkeiten gegeben hat, da wusste er, was wir benötigen. Er hat uns reich ausgestattet mit unterschiedlichen Gaben. Oft denken wir, nichts für Gott tun zu können. Wir denken, wir bräuchten mehr Geld oder besondere Gaben, um für Gott tätig zu sein.

Doch Gottes Frage ist klar: Was hast du bekommen? Er hat dir bereits etwas gegeben. Glaubst du ihm? Sehe dich um und schaue mit neuem Blick auf deine Ressourcen, seien es Talente oder Geld. Wie kannst du mit dem, was Gott dir bereits gegeben hat, für ihn ein Segen sein?

Ich wünsche dir,

·  dass Gott dich erkennen lässt, wie du mit dem, was du von Gott bekommen hast, dienen kannst.

·  dass wir vertrauen lernen, dass unsere begrenzten Ressourcen durch Gottes Hand grenzenlos werden, wenn wir bereit sind zu handeln.

Gehe los und setze deine Flasche Öl ein und mache deine Erfahrungen mit Gott.

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Es war eine Frau, deren Mann verstorben war. Er hinterliess ihr und ihren beiden Söhnen Schulden, die sie nicht bezahlen konnte. So bot der Kreditgeber an, ihre beiden Söhne als Sklaven zu nehmen. Was zur damaligen Zeit kein ungewöhnliches Angebot war. Wir kennen ihre Namen nicht und doch diese Geschichte steht in der Bibel. Was ist die Besonderheit an dieser Geschichte? Die Witwe in der Geschichte fühlte sich mit ihrer neuen Situation überfordert. Ihr Mann diente dem Propheten Elisa. Sie... 2022-09-05T06:00:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-09-05/erlebt-5/ ERLEBT 2022-11-01T12:26:05Z S. Lauterburg info@adventisten.ch Gottes Führung auf spezielle Weise

05. September 2022 S. Lauterburg


ERLEBT

Es war Donnerstag und ich hatte einen Nuller. Ein Tag ohne Umsatz. Aber drei Termine für Freitag: Um 11 Uhr eine Mutter. Um 10 Uhr eine Frau, die mir sagte, sie würde nichts kaufen, «es ist verboten», aber mich trotzdem empfangen wollte. Und um 9 Uhr eine andere Mutter.

Freitagmorgen: Ich war hoch motiviert und betete im Auto für den Tag, vor allem für die Frau um 10:00 Uhr, da sie auch Medikamente im Darknet gekauft hatte (ohne Quittung) und von Geistheilung erzählte. Ich war fertig mit Beten, sagte «Amen» und wollte die Augen öffnen. Ich wollte … aber ich konnte nicht. Da spürte ich, dass Gott in diesem Moment am Werk war. Ich gab mich hin: mein Atem war hörbar, meine Augen geschlossen, ich verlor jegliches Zeitgefühl. Als ich die Augen öffnen konnte, war es 09:54 Uhr. Zeit für den 10 Uhr Termin. Ich wurde herzlich hereingelassen. Die Frau erzählte mir ihre Familien-, Lebens- und Leidensgeschichte. Ich hörte geduldig zu. Als es gut 10:45 Uhr war, sagte ich ihr «Jetzt zeige ich Ihnen mal, was wir so haben», und zeigte das Magazin «Leben und Gesundheit». Kaum hatte sie ein Exemplar in der Hand, sagte sie «Ja, das abonniere ich». Und gleichzeitig legte ich die Toplife Bücher auf den Tisch: Heilkräfte für den Körper, Heilkräfte der Nahrung, Heilkräfte der Pflanzen. Voller Freude sagte sie: «Bitte schicken Sie mir auch diese drei Bücher.» Mit einer schönen Bestellung verabschiedete ich mich von der Kundin. Sie sagte noch «Jetzt haben Sie wegen mir den 11 Uhr Termin verpasst!». «Kein Problem», erwiderte ich. Wie Recht ich haben sollte, erfuhr ich ein paar Minuten später, als ich – 30 Minuten später als geplant – bei der Familienmutter klingelte: Der Ehemann kam an die Tür und eröffnete mir, dass seine Frau gar nicht da sei … Als die Frau mit 10 Minuten Verspätung kam, war keine Zeit und kein Interesse mehr da.
Fazit: Gott hat alles gewusst. Und er hat mich so geführt, dass ich mir Zeit nehmen konnte für den 10 Uhr Termin, denn dieser war wichtig. Es ist unglaublich zu sehen, wie Gott alles führt.

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Gottes Führung auf spezielle Weise 2022-09-05T06:00:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-09-05/erlebt-6/ ERLEBT 2022-12-02T06:03:19Z S. Lauterburg info@adventisten.ch Gottes Führung auf spezielle Weise

05. September 2022 S. Lauterburg


ERLEBT

Es war Donnerstag und ich hatte einen Nuller. Ein Tag ohne Umsatz. Aber drei Termine für Freitag: Um 11 Uhr eine Mutter. Um 10 Uhr eine Frau, die mir sagte, sie würde nichts kaufen, «es ist verboten», aber mich trotzdem empfangen wollte. Und um 9 Uhr eine andere Mutter.

Freitagmorgen: Ich war hoch motiviert und betete im Auto für den Tag, vor allem für die Frau um 10:00 Uhr, da sie auch Medikamente im Darknet gekauft hatte (ohne Quittung) und von Geistheilung erzählte. Ich war fertig mit Beten, sagte «Amen» und wollte die Augen öffnen. Ich wollte … aber ich konnte nicht. Da spürte ich, dass Gott in diesem Moment am Werk war. Ich gab mich hin: mein Atem war hörbar, meine Augen geschlossen, ich verlor jegliches Zeitgefühl. Als ich die Augen öffnen konnte, war es 09:54 Uhr. Zeit für den 10 Uhr Termin. Ich wurde herzlich hereingelassen. Die Frau erzählte mir ihre Familien-, Lebens- und Leidensgeschichte. Ich hörte geduldig zu. Als es gut 10:45 Uhr war, sagte ich ihr «Jetzt zeige ich Ihnen mal, was wir so haben», und zeigte das Magazin «Leben und Gesundheit». Kaum hatte sie ein Exemplar in der Hand, sagte sie «Ja, das abonniere ich». Und gleichzeitig legte ich die Toplife Bücher auf den Tisch: Heilkräfte für den Körper, Heilkräfte der Nahrung, Heilkräfte der Pflanzen. Voller Freude sagte sie: «Bitte schicken Sie mir auch diese drei Bücher.» Mit einer schönen Bestellung verabschiedete ich mich von der Kundin. Sie sagte noch «Jetzt haben Sie wegen mir den 11 Uhr Termin verpasst!». «Kein Problem», erwiderte ich. Wie Recht ich haben sollte, erfuhr ich ein paar Minuten später, als ich – 30 Minuten später als geplant – bei der Familienmutter klingelte: Der Ehemann kam an die Tür und eröffnete mir, dass seine Frau gar nicht da sei … Als die Frau mit 10 Minuten Verspätung kam, war keine Zeit und kein Interesse mehr da.
Fazit: Gott hat alles gewusst. Und er hat mich so geführt, dass ich mir Zeit nehmen konnte für den 10 Uhr Termin, denn dieser war wichtig. Es ist unglaublich zu sehen, wie Gott alles führt.

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Gottes Führung auf spezielle Weise 2022-09-05T06:00:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-07-28/das-navi-gottes/ Das Navi Gottes 2022-07-28T07:32:37Z Dagmar Latuski info@adventisten.ch 28. Juli 2022 Dagmar Latuski


Das Navi Gottes

unsplash

Im letzten Sommer fuhren wir als Familie mit dem Auto nach Italien in den Urlaub. Wie viele andere Autofahrer haben wir für die Navigation eine App in unserem Handy verwendet. Dazu gaben wir unseren Startpunkt und die Zieladresse ein. Die App führte uns dann zu unserem gewünschten Urlaubsziel. Wir können auch das Navi für unseren Glaubensweg programmieren. Haben wir als Ziel «die Ewigkeit» und folgen dem Weg unseres Glaubens? Vertraue ich darauf, dass Gott mich gut führt? Oder stelle ich den Weg infrage und biege anders ab, weil ich es besser weiss? Durch den alltäglichen Lärm überhören wir oft Gottes Stimme. Hast du vielleicht auch schon einmal die Stimme überhört, ignoriert und die Musik lauter gestellt? Ich ertappe mich öfter dabei, dass meine Leben zu laut ist und ich nur die Hälfte wahrnehme. Deshalb suche ich bewusst die Stille, um Gottes Stimme besser zu hören.

Welche Erfahrungen hast du mit Gottes Führung gemacht?

Eine meiner stärksten Erfahrungen war, dass ich am Anfang meines Glaubensweges die Herausforderung des Vertrauens annahm und begann den Zehnten zu zahlen. Damals hatte ich gerade meine Ausbildung beendet und hatte nicht viel Geld übrig.  Doch von dem Moment an, als ich den Zehnten zahlte, war mein Konto nie leer.  Ich hatte immer genug finanzielle Mittel zu Verfügung. Ich konnte mir nicht alles leisten, doch es reichte für die notwendigen Anschaffungen. Damals hat mich das in Erstaunen versetzt und hat mein Vertrauen in Gottes Führung gestärkt.
 Diese Erfahrung und noch viele weitere in meinem Leben, haben mir Gewissheit gegeben, dass Gott mich führt. Gott möchte, dass du und ich ihm vertrauen und uns von ihm führen lassen. Das wir nicht falsch abbiegen und Umwege fahren. Dazu bietet er uns seine Hilfe an, um besser auf ihn hören zu können. So schreibt Paulus in Kolosser 4, 12: Gott möchte uns mit seinem Geist füllen, damit wir reife Christen werden und Gottes Willen erfüllen.


Er möchte unsere Herzen verändern, dass wir eine innere Verwandlung erleben, die uns zu einem anderen Umgang miteinander befähigt. Unsere Mitmenschen sollen sehen, dass Gott uns in unserem Leben führt.Er möchte mit jedem Menschen in Beziehung leben und uns ins neue Jerusalem bringen. Ich wünsche dir, dass du regelmässig in dein Navi, die Bibel, schaust, dich von Gott führen lässt und du seinen Segen erlebst, den er über dich ausschüttet, möchte. Denn er hat dich von Anfang an geliebt, so wie es in Epheser 1,11-12 steht, möchte er mit dir Gemeinschaft pflegen.

Ist dein Navi auch auf die Ewigkeit eingestellt und du sagst «Gott zerscht»?

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Im letzten Sommer fuhren wir als Familie mit dem Auto nach Italien in den Urlaub. Wie viele andere Autofahrer haben wir für die Navigation eine App in unserem Handy verwendet. Dazu gaben wir unseren Startpunkt und die Zieladresse ein. Die App führte uns dann zu unserem gewünschten Urlaubsziel. Wir können auch das Navi für unseren Glaubensweg programmieren. Haben wir als Ziel «die Ewigkeit» und folgen dem Weg unseres Glaubens? Vertraue ich darauf, dass Gott mich gut führt? Oder stelle ich den... 2022-07-28T07:32:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-06-29/kommt-ein-reicher-mensch-in-den-himmel/ Kommt ein reicher Mensch in den Himmel? 2022-06-29T06:56:34Z D. Latuski info@adventisten.ch 29. Juni 2022 D. Latuski


Kommt ein reicher Mensch in den Himmel?

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Ihr kennt bestimmt den Text in Markus 10, 17-31, wo ein reicher junger Mann zu Jesus kommt und ihn fragt, was er tun soll, um in den Himmel zu kommen? Da sagt Jesus ab Vers 21,

"21 Da sah ihn Jesus an, gewann ihn lieb und sagte: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!

22 Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein grosses Vermögen.

23 Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!

24 Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!

25 Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.

26 Sie aber gerieten über alle Massen ausser sich vor Schrecken und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden?

27 Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich."

Heisst das jetzt, dass reiche Menschen nicht ins Gottesreich kommen können? Muss ich arm sein, um in den Himmel zu kommen? Die Jünger verloren nach dieser Aussage die Hoffnung, in den Himmel zu kommen. Doch für Gott ist, wie wir in Vers 27 sehen, nichts unmöglich. Darauf dürfen wir vertrauen. Ja, auch ein reicher Mensch hat die Chance in den Himmel zu kommen.

Die wichtigste Frage ist doch, wo und woran hängt mein Herz?

Wir können, egal ob reich oder arm, unser Herz an so vieles hängen: Auto, Haus, Computerspiele, Internet, Freizeitaktivitäten, Mode ... Ich könnte die Liste noch verlängern. Wo ist dein Herz ganz persönlich? Ich bin jemand, der gerne liest. Auch darin kann ich mich verlieren, wenn ich meine Zeit nicht begrenze. Diese Zeit hätte ich vielleicht besser mit meiner Familie oder für die Gemeinde nutzen können.Ihr seht, jede Person hat ihren Bereich, wo sie ihre Prioritäten überdenken sollte. Was würdest du machen, wenn Gott dich auffordert, etwas aufzugeben? Dein Auto, Haus oder Bankkonto? Bist du dazu bereit?Worauf ist dein Blick gerichtet? Wenn wir unseren Blick auf Gott richten, schauen wir weg von unserem irdischen Besitz.

Mein persönliches Vorbild ist Abraham. Gott segnete ihn mit reichlichem Besitz und doch hat Abraham im Laufe der Jahre eine tiefe Beziehung und enges Vertrauen zu Gott entwickelt. Abraham war bereit, sein allerliebstes, seinen Sohn, zu opfern. Was für ein Vertrauen hatte Abraham zu Gott, um das zu tun!So ist die Frage nicht arm oder reich, sondern wie sieht meine Beziehung zu Gott aus? Kannst du sagen: Gott zuerst?   

Ich wünsche dir und mir eine so tiefe, vertrauensvolle Beziehung zu Gott. Lassen wir nicht zu, dass unser Besitz uns von Gott trennt. 

 

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Ihr kennt bestimmt den Text in Markus 10, 17-31, wo ein reicher junger Mann zu Jesus kommt und ihn fragt, was er tun soll, um in den Himmel zu kommen? Da sagt Jesus ab Vers 21, "21 Da sah ihn Jesus an, gewann ihn lieb und sagte: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! 22 Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein grosses Vermögen. 23 Da sah Jesus seine... 2022-06-29T06:38:54Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-06-27/buchtipp-juli-2023/ Buchtipp Juli 2023 2022-06-27T13:01:19Z D. Czettel info@adventisten.ch Die Hoffnung siegt

27. Juni 2022 D. Czettel


Buchtipp Juli 2023

Advent-Verlag

Drei Botschaften für eine verunsicherte Welt

Seit vielen Jahren produziert Hollywood einen Film nach dem anderen über das Ende der Welt – zumindest so, wie wir sie kennen. Auch Klimaforscher schlagen Alarm und schwören uns auf dunkle Zeiten ein. Mit Covid-19 scheinen diese Weltuntergangsszenarien plötzlich näher denn je zu rücken. Gibt es also keine Hoffnung? Doch, die gibt es! Im letzten Teil der Bibel ist von drei besonderen Botschaften die Rede, die voller Ermutigung und Hoffnung stecken. Die Zukunft hält viel mehr bereit als düstere Aussichten.

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Die Hoffnung siegt 2022-06-27T12:58:02Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-06-27/encounters-drama-serie-von-hope-media/ "Encounters" - Drama-Serie von Hope Media 2022-06-27T12:32:31Z R. Walther info@adventisten.ch 27. Juni 2022 R. Walther


Was sagst du jemandem, wenn er mit seiner Beziehung unglücklich ist? Was sagst du, wenn jemand todkrank ist? Was sagst du, wenn jemand nicht mehr weiterleben will? Wahrscheinlich gar nichts. Außer du musst. Außer es ist dein Beruf. Außer du bist Seelsorger.

Die Mini-Drama-Serie „Encounters“, zu Deutsch, „Begegnungen“, erzählt in fünf Episoden von Begegnungen zwischen einem Universitäts-Seelsorger und einer Seelsorgerin und ihren Studenten. In „Encounters“ geht es um Konflikte, Drama und Tränen. Hinter all dem steht der Glaube, dass es einen Gott gibt, der es gut mit uns meint. Vor diesem Hintergrund stellt die Serie existentiellen Fragen von Menschen im 21. Jahrhundert: Gibt es einen Sinn? Bin ich wertvoll? Warum gibt es so viel Leid? Wie sieht eine glückliche Beziehung aus?

Ab Juli im Internet und auf Hope TV

„Encounters“ feiert im Juli Premiere. Die Serie kann im Internet auf www.encounters.show angeschaut werden. Dort gibt es Interviews und „making-of“-Videos und einen vertiefenden Bibelkurs. Wem die Serie gefällt, kann sie finanziell unterstützen. Geh einfach auf www.encounters.show und folge uns außerdem auf Instagram oder Facebook unter @encounters.show. Ab 3. Juli läuft die Serie auf Hope TV jeden Sonntag um 20:15 Uhr. Mehr auf www.encounters.show

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Was sagst du jemandem, wenn er mit seiner Beziehung unglücklich ist? Was sagst du, wenn jemand todkrank ist? Was sagst du, wenn jemand nicht mehr weiterleben will? Wahrscheinlich gar nichts. Außer du musst. Außer es ist dein Beruf. Außer du bist Seelsorger. Die Mini-Drama-Serie „Encounters“, zu Deutsch, „Begegnungen“, erzählt in fünf Episoden von Begegnungen zwischen einem Universitäts-Seelsorger und einer Seelsorgerin und ihren Studenten. In „Encounters“ geht es um Konflikte, Drama und Tränen.... 2022-06-27T12:29:35Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-06-06/erlebt-2/ ERLEBT 2022-05-30T14:35:05Z Daniel Gschwend info@adventisten.ch Beziehungen bauen - über Jahre hinweg

06. Juni 2022 Daniel Gschwend


ERLEBT

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Vor vielen, vielen Jahren kam ich zu einer Familie, die 6 Kinder hatte. Da sie sehr gläubig waren, kaufte die Mutter die Reihe „Meine Lieblingsgeschichten“ ab. Sie war immer begeistert von unseren Büchern und bestellte jedes Mal etwas, auch die Serie „Menschen in Gottes Hand“ und die Piip-Bücher für die Enkelkinder. Etwa vor 6 Jahren fragte sie mich im Gespräch: „Herr Gschwend, können Sie einmal mit meiner ganzen Familie ein Gespräch führen? Ich habe viele Probleme mit meinen Kindern.“ So sass ich eines Abends zuoberst am Tisch dieser Familie. Was das Problem war, wusste ich jedoch noch nicht. Jeder durfte anschliessend sein Problem erzählen und schon bald merkte ich, dass sie ein Problem in ihrer Kommunikation hatten. Es wurde ein ganz intensiver aber segensreicher Abend.

Das letztes Mal, als ich wieder dort war, kaufte sie mir die 5 Bücher der Entscheidungsserie ab und die CDs dazu. Tiefe Gespräche waren auch dabei. Meine Gebete begleiten diese Familie schon lange. Gott sei Dank für diese Erfahrung.

Euer BE

Daniel

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Beziehungen bauen - über Jahre hinweg 2022-06-06T14:34:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-06-06/wohin-soll-ich-meinen-zehnten-geben/ Wohin soll ich meinen Zehnten geben? 2022-05-31T09:45:56Z D. Latuski info@adventisten.ch 06. Juni 2022 D. Latuski


Wohin soll ich meinen Zehnten geben?

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Als Schweizer/in redet man nicht über Geld! Das habe ich als gebürtige Deutsche schon öfter gehört. Bin ich jetzt froh, dass ich aus Deutschland komme? Denn als neue Verantwortliche für das Thema Haushalterschaft, gehört es dazu, über dieses Thema zu sprechen. Aber keine Sorge, ich werde es nicht überstrapazieren.

Wohin soll ich meinen Zehnten geben?

Am Ende einer Bibelstunde, die ich über das Thema «Zehnten und Gaben» hielt, kam folgende Frage auf: Kann ich auch meinen Zehnten auch direkt in die Mission geben?Ich kann verstehen, wenn man die Mission, die Weitergabe des Glaubens, unterstützen möchte. Um diese Frage zu beantworten, lasst uns in die Bibel schauen und sie für sich selbst sprechenlassen.

Aus dem Blickwinkel der Bibel können wir die Frage so formulieren: «Wer sollte der Empfänger unseres Zehnten sein?» Es gibt eine Menge Bibeltexte, die uns Informationen über den Zehnten geben. Lasst uns auf einige Bibeltexte schauen.

  1. Der Zehnte gehört dem Herrn: Diese wichtige theologische Aussage über den Zehnten steht in (3.Mose 27,30): Alle Zehnten im Lande, vom Ertrag des Landes und von den Früchten der Bäume, gehören dem HERRN und sollen dem HERRN heilig sein.Dies ist eine klare Definition der Natur des Zehnten; Er ist heilig. Gott hat etwas Heiliges in unsere Hände gelegt. Die Heiligkeit des Zehnten liegt in der Tatsache, dass er nicht uns gehört und wir ihn nicht so zu verteilen haben, wie wir es für richtig halten. Er gehört dem Herrn.Wir mögen den Eindruck bekommen, dass der Zehnte uns gehört, weil er ein Teil unseres Verdienstes ist, das Ergebnis unserer Arbeit. Doch alles was wir haben kommt von Gott. In 5.Mose 8,18 steht: Denkt vielmehr an den HERRN, euren Gott, von dem ihr die Kraft bekommen habt, all diesen Reichtum zu erwerben! Denn er hält sich an den Bund, den er mit euren Vorfahren geschlossen hat und der heute noch für euch gilt.In der Praxis des Zehnten erlaubt uns der Herr, mit dem Heiligen umzugehen und als Haushalter für ihn zu wirken. Da der Zehnte von Natur aus heilig ist, machen wir ihn nicht durch ein Gelübde oder einen Akt der Weihe heilig. Wir erkennen seine Heiligkeit an und geben den Zehnten Gott zurück.
  2. Der Zehnte wird denen gegeben, die von Gott ernannt wurden: Gott beruft diejenigen, die seinen Zehnten empfangen sollen. Die Personen ernennen sich niemals selbst, um diese heilige Aufgabe zu erfüllen. Tatsächlich gibt Gottes Volk den Zehnten nur ihm und nicht einem Menschen. Und Er gibt es denen, die von ihm auserwählt wurden, ihn zu empfangen und zu benutzen (Num 18,21).Mit anderen Worten, als die Israeliten ihren Zehnten an den Herrn zurückgaben, bezahlten sie die Leviten nicht für ihre Dienste im Heiligtum, sondern erkannten einfach die Heiligkeit des Zehnten an und gaben sie Gott durch die von ihm Auserwählten Personen.
  3. Lass Gott der Richter sein: Es ist möglich, dass einige von denen, die von Gott als Empfänger seines Zehnten auserwählt wurden, dieses Privilegs unwürdig werden. Dies war während der Zeit Maleachis der Fall. Die Priester zeigten "Verachtung" für Gottes Namen, indem sie den Altar beschmutzten (Mal 1,6-8). Die Korruption war so weit verbreitet, dass der Herr wollte, dass sie die Tür des Tempels schließen (Vers 10). Die Menschen, die sich dessen bewusst waren, was unter den Geistlichen geschah, hörten auf, ihren Zehnten und ihre Opfergaben zu bringen. Durch den Propheten tadelte Gott die Priester für ihr Verderbnis und rief sie zur Busse auf (Mal 2,1-9). Aber er wandte sich auch an die Menschen und beschuldigte sie, ihn zu berauben, indem sie ihren Zehnten und ihre Opfergaben nicht in den Tempel brachten und sie zur Umkehr aufriefen (Mal 3,7-10). Sie schienen zu dem Schluss gekommen zu sein, dass das Tempelpersonal seinen Zehnten nicht verdient hatte, und hörten auf, den Zehnten zu zahlen. Sie hatten vergessen, dass der Zehnte von Natur aus heilig ist und dem Herrn gehört. Ihre Beibehaltung war daher ein Akt der Rebellion gegen Gott.

Als Siebenten-Tags-Adventisten sehen wir unsere Pastoren in der Tradition der Leviten. Diese Pastoren und auch weitere Stellen in unserer Vereinigung werden durch euren Zehnten getragen.

Lasst uns die Heiligkeit des Zehnten wieder neu ins Bewusstsein rufen und ihn Gott zurückgeben.

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Als Schweizer/in redet man nicht über Geld! Das habe ich als gebürtige Deutsche schon öfter gehört. Bin ich jetzt froh, dass ich aus Deutschland komme? Denn als neue Verantwortliche für das Thema Haushalterschaft, gehört es dazu, über dieses Thema zu sprechen. Aber keine Sorge, ich werde es nicht überstrapazieren. Wohin soll ich meinen Zehnten geben? Am Ende einer Bibelstunde, die ich über das Thema «Zehnten und Gaben» hielt, kam folgende Frage auf: Kann ich auch meinen Zehnten auch direkt in... 2022-06-06T09:22:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-06-06/warum-christ-sein/ WARUM Christ SEIN? 2022-06-27T12:33:25Z A. Wollenweber info@adventisten.ch 06. Juni 2022 A. Wollenweber


WARUM Christ SEIN?

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Ich hatte Angst. Meine Mutter war nicht schuld daran und doch hörte ich bei ihr immer wieder diese Predigten, die sie am Sabbatnachmittag zur „geistlichen Erbauung“ abspielte. Oft war die Rede vom Gericht Gottes, der Rechtgläubigkeit wahrer Christen, dem Ende der Welt und der natürlich freiwilligen – oder vielleicht doch gemachten? – Entscheidung. Irgendwie konnte ich das Gehörte im Alltag nicht verdrängen. War es Gott, der mich rief?

ADVENTISTISCHE RELIGIOSITÄT
Als Teenager meinte ich dann zu wissen, was es bräuchte, um bei Gott „dabei“ zu sein. Durch die Fülle an aufgeschnapptem Bibelwissen formte sich das, was ich heute teilweise als adventistische Religiosität bezeichnen würde. Ich verspürte den Drang mitzumachen, einfach deshalb, weil es „richtig“ zu sein schien. Ehrlicherweise war aber mein Motiv zur Jesus-Nachfolge ein Stück weit angstgetrieben. Ich war zuweilen besorgter über die Konsequenzen meiner Verfehlungen als über meine Götzen (Sünden) selbst.

VERÄNDERTE PERSPEKTIVE
Inmitten meiner ersten Gehversuche als Gläubiger begegnete ich Friedhelm. Die vielen Gespräche und Bibelstunden waren für mich wegweisend und erweiterten meinen Blickwinkel für Das Leben als Christ. Mein Denken über Gott und seine Absicht für mich kamen mehr ins Gleichgewicht, sprich dem Evangelium nahe. Ich lernte immer mehr zu verstehen, dass Gott es ehrlich gut mit mir meint. Woher wusste ich das? Nun ja, der Jesus, von dem ich in meiner Bibel las, strahlte das einfach mit seinem gesamten Leben aus. Das bewegte mich zutiefst. Gleichzeitig war Jesus auch kein Scharlatan, der mir billige Gnade andrehen wollte. Denn Jesus kannte mich mit all meinen Götzen und Neigungen. Und dennoch liebte er mich! Er liebte mich so sehr, dass es ihm sogar sein Leben kostete! Und je mehr ich über ihn nach- dachte, desto stärker wurde mein Wunsch, auf ihn zu hören. Im Unterschied zu meiner bisherigen christlichen Erfahrung war dieser Gehorsam aber nicht rein äußerlich, sondern ich gehorchte ihm einfach so, weil er Gott ist und ich ihm vertraute. Mein Beweggrund zur Nachfolge hatte sich geändert.

EIN KAMPF ZWISCHEN ZWEI FRONTEN
Siebzehn Jahre sind nun seit meiner Taufe vergangen. Man möchte fast meinen, dass das Leben vor lauter Reife kaum noch Schwierigkeiten kennen würde. Doch die Realität sieht anders aus. Ich ringe täglich zwischen zwei Fronten und die Frage „Warum bin ich Christ?“ ist mir dabei sehr hilfreich geworden.

„So, wie Jesus zwischen zwei Verbrechern gekreuzigt wurde, wird das Evangelium auf ewig zwischen zwei Irrtümern gekreuzigt“, so Tertullian. Er meinte damit die Religionslosigkeit und die Religiosität. Wir könnten sie auch mit zwei Menschen vergleichen, einem Relativisten und einem Moralisten oder einem Gesetzlosen und einem Gesetzlichen. Beide Seiten rauben dem Evangelium seine Kraft. Während es uns vielleicht einleuchtet, dass jemand, der Gottes Gesetz ablehnt und sein Leben autonom gestaltet, von Gott entfremdet ist, tun wir uns mit dem an- deren Typ Mensch schwerer; denn beim Religiösen sieht es so aus, als ob er Gottes Willen folgen würde. In Wirklichkeit ist er jedoch „draußen vor dem Haus des Vaters“. Jesus adressierte das
Thema der Religiosität zuhauf (vgl. Lk 15,11–32 hier der ältere Sohn; Lk 18,9–14). Sünde zeigt sich immer in einer ihrer zwei Grundvarianten: besonders böse oder besonders tugendhaft.

NUN, WARUM BIN ICH CHRIST?
Einerseits muss ich zugeben, dass mir Gott nicht egal ist und dass ich nicht meine eigenen gottlosen Gesetze schmieden will. Wirklich? Wenn mich Gott bedingungslos liebt, ist es ihm dann nicht egal, wie ich lebe? Gott muss mich doch annehmen, wie ich bin, oder? Hand aufs Herz, dieses hin und wieder aufkommende Denken entlarvt mich am Ende als Relativisten und führt nicht selten dahin, dass ich ganz mit Gott Schluss mache.

Andererseits ist da meine in der Teenie-Zeit genährte STA-Religiosität. Bin ich deshalb Christ? Hinter der Vorstellung, das „Richtige“ zu tun, steckt vielmehr ein Geflecht an Herzenseinstellungen. So habe ich meine Identität als Christ damals wie auch heute manchmal an Leistungen gebunden, anstelle Gottes Gnade auch wirklich Gnade sein zu lassen und ihm zu vertrauen. Zwischen dem relativistischen und religiösen Denken gibt es oberflächlich gesehen frappierende Unterschiede. Gelegentlich zeigen sich diese auch in meiner Gemeinde als liberal und konservativ. Doch, wenn ich genauer hinschaue, erkenne ich, dass die tiefer liegenden Unterschiede eher gering sind. Sinclair Ferguson bezeichnet sie als „zweieiige Zwillinge, die beide aus demselben Schoß gekrochen sind“. Beide haben dieselbe Wurzel: beide sind eine Art von Selbsterlösung!

Als ich anfing, das zu verstehen, wurde mir bewusst, dass mein mitunter tägliches Ringen im Glauben nicht von konservativ oder liberal, gesetzlich oder gesetz-sträubend bewirkt wird, sondern von meinem Gottesbild: Liebt mich Gott wirklich? Ich bin nicht Christ, um mich nach der erhaltenen Vergebung noch mehr anzustrengen. So wäre ich immer noch mein eigener Erlöser, sondern ich bin Christ, weil Gott mich in Christus so sehr liebt. Ich erkenne, dass sowohl Gesetz als auch Gnade beide ein Ausdruck von Gottes Liebe sind. Ich gehorche Jesus nicht, um Segnungen und Vorteile von Gott zu erhalten. Ich gehorche Jesus, weil er mich liebt und er es gut mit mir meint.

Mit freundlicher Genehmigung des Salvation and Service Magazins. https://www.salvationandservice.org/



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Ich hatte Angst. Meine Mutter war nicht schuld daran und doch hörte ich bei ihr immer wieder diese Predigten, die sie am Sabbatnachmittag zur „geistlichen Erbauung“ abspielte. Oft war die Rede vom Gericht Gottes, der Rechtgläubigkeit wahrer Christen, dem Ende der Welt und der natürlich freiwilligen – oder vielleicht doch gemachten? – Entscheidung. Irgendwie konnte ich das Gehörte im Alltag nicht verdrängen. War es Gott, der mich rief? ADVENTISTISCHE RELIGIOSITÄT Als Teenager meinte ich dann zu... 2022-06-06T08:36:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-06-06/gottes-umgekehrtes-koenigreich-video/ Gottes umgekehrtes Königreich | Video 2022-05-30T14:33:01Z S.Wöber info@adventisten.ch 06. Juni 2022 S.Wöber


Gottes umgekehrtes Königreich | Video

Sebastian Wöber

In Vorbereitung auf die Schweizer Jahreskonferenz 2022 der Adventisten, zerbrachen sich Pastor Roland Dell'mour und Medienbeauftragter Sebastian Wöber mehrere Tage den Kopf über genau diese Frage. Es entstand ein Bibelstudium der anderen Art. Abstrakte Videosequenzen begleiten gesprochene Bibelverse, um Aspekte des "Himmelreich" zu ergründen. Der Zuseher soll dadurch bewogen werden tiefgehende Erkenntnisse und Zusammenhänge zu entdecken.

Es gibt hunderte Bibelstellen die den "Himmel", das "Himmelreich" oder "das Reich Gottes" beschreiben. Wir haben einige der bedeutensten zusammengefasst und nebeneinander gestellt.

WIE DER HIMMEL IN DER BIBEL BESCHRIEBEN WIRD

Folgende Bibelstellen kommen vor (verschiedene Bibelübersetzungen):

Matthäus 13,44

»Gottes himmlisches Reich ist wie ein verborgener Schatz, den ein Mann in einem Acker entdeckte und wieder vergrub. In seiner Freude verkaufte er sein gesamtes Hab und Gut und kaufte dafür den Acker, mit dem Schatz.

Lukas 18,29-30

Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Eltern oder Brüder oder Frau oder Kinder verlassen hat um des Reiches Gottes willen, der es nicht vielfältig wieder empfinge in dieser Zeit und in der zukünftigen Zeit das ewige Leben!

Matthäus 6,25

Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?

Matthäus 6,33

Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!

Matthäus 19,30

Aber viele von den Ersten werden Letzte, und Letzte werden Erste sein.

Lukas 13,29

Und sie werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, und zu Tisch sitzen im Reich Gottes.

Lukas 18,24-25

Wie schwer werden die Reichen ins Reich Gottes hineinkommen! Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.

Lukas 18,27

Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

Matthäus 19,14

Da sagte Jesus: »Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn gerade für solche wie sie ist das Himmelreich.«

Matthäus 18,3-4

»Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen. Darum: Wer sich selbst erniedrigt und wie dieses Kind wird, der ist der Größte im Himmelreich.

Matthäus 5,3-5

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

Lukas 17,20-21

Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Man wird nicht sagen: Siehe hier!, oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.

Lukas 13,21

Es ist mit dem Reich Gottes wie mit dem Sauerteig. Eine Frau nimmt eine Hand voll davon, mengt ihn unter einen halben Sack Mehl, und am Ende ist die ganze Masse durchsäuert.«

1. Korinther 15,50

Das aber sage ich, Brüder und Schwestern, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können; auch erbt das Verwesliche nicht die Unverweslichkeit.

Philipper 3,20-21

Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, sodass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit,…

Hebräer 11,16

…Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott zu heißen; denn er hat ihnen eine Stadt gebaut.

Lukas 21, 27-28

Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht.

Lukas 21,31

…Wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist.

Link zum Video: https://youtu.be/ZbeRYo-HEXU

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In Vorbereitung auf die Schweizer Jahreskonferenz 2022 der Adventisten, zerbrachen sich Pastor Roland Dell'mour und Medienbeauftragter Sebastian Wöber mehrere Tage den Kopf über genau diese Frage. Es entstand ein Bibelstudium der anderen Art. Abstrakte Videosequenzen begleiten gesprochene Bibelverse, um Aspekte des "Himmelreich" zu ergründen. Der Zuseher soll dadurch bewogen werden tiefgehende Erkenntnisse und Zusammenhänge zu entdecken. Es gibt hunderte Bibelstellen die den "Himmel", das... 2022-06-06T06:00:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-05-30/sommerfest-oertlimatt-2022/ Sommerfest Oertlimatt 2022 2022-05-30T14:39:24Z C. Stroeck info@adventisten.ch 30. Mai 2022 C. Stroeck


Sommerfest Oertlimatt 2022

Heim Oertlimatt

Endlich! Das Sommerfest in der Oertlimatt findet wieder statt.Am Sonntag 28. August 2022 von 10-17 Uhr ist jeder herzlich eingeladen.Gemeinschaft, Gespräche, Genuss und Ferienstimmung. Sei dabei!Vorbehalten sind Änderungen aufgrund der gesundheitspolitischen Situation.

Mehr Informationen unter: oertlimatt.ch

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Endlich! Das Sommerfest in der Oertlimatt findet wieder statt.Am Sonntag 28. August 2022 von 10-17 Uhr ist jeder herzlich eingeladen.Gemeinschaft, Gespräche, Genuss und Ferienstimmung. Sei dabei!Vorbehalten sind Änderungen aufgrund der gesundheitspolitischen Situation. Mehr Informationen unter: oertlimatt.ch 2022-05-30T14:35:38Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-05-02/gott-der-liebe-und-des-zorns/ Gott der Liebe und des … Zorns?! 2022-05-02T07:38:11Z Roman Wiens info@adventisten.ch 02. Mai 2022 Roman Wiens


Gott der Liebe und des … Zorns?!

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Die Bibel erwähnt hunderte Stellen, in denen es um den Zorn Gottes geht: vom Zorn über den Ungehorsam Israels über Jesu Zorn bis zur Vollendung des Zornes Gottes in der Endzeit (Ex 32; Mk 3,5; Offb 15,1) – gesprochen wird über diese jedoch ungern. Weshalb? Ist die Vorstellung eines zornigen Gottes vor-christlich oder sogar heidnisch und sollten wir diese Vorstellung lieber zugunsten von Gnade und Liebe aufgeben, da sie im Widerspruch stehen? Die (kurze) Antwort lautet: Nein, im Gegenteil.

Welche Bilder entstehen bei dir, wenn du vom „Zorn Gottes“ liest? Siehst du vielleicht Gott mit feuerrot glühenden Augen vor dir, einem Blitz in der einen Hand, die andere zielend auf Menschen gerichtet – der Moment, bevor er vergeltende Rache übt? Keiner ist gerne dem Zorn anderer ausgesetzt, schon gar nicht dem Zorn Gottes! Daher kann ich gut verstehen, dass vielen bei dem Thema unwohl wird. Dazu kommt noch, dass die Bibel uns ein Bild von einem liebenden Gott malt – und mal ehrlich, wann hast du das letzte Mal eine Predigt über den Zorn Gottes gehört? Womöglich ist die Idee, Gott könne zornig werden, mit den biblischen Lehren einfach unvereinbar ... und gehört ins Mittelalter. Aber was erfahren wir aus der Bibel tatsächlich über den Zorn Gottes?

Sowohl die Propheten des Alten Testaments als auch Jesus selbst sowie die Apostel des Neuen Testaments sprechen offen über den Zorn Gottes. Von den vielen Dingen, die wir daraus lernen können, möchte ich vier herausgreifen:

1. Göttlicher Zorn entspricht nicht menschlichem Zorn:

Gleich als erstes sollte uns klar werden, dass Gottes Zorn nicht vor dem Hintergrund von menschlichem Ärger verstanden werden darf. Wir können nicht unsere von Sünde verdorbenen Gefühlswallungen auf Gottes vollkommene Attribute übertragen. Genauso wie seine Liebe anders ist als unsere unvollkommene Liebe, so ist sein Zorn anders – frei von sündigen Einflüssen. Obwohl als berechtigt dargestellt, betont die Bibel mehrfach, dass Gott „langsam zum Zorn und groß an Güte ist“ (Neh 9,17; Joel 2,13; Jona 4,2; Nah 1,3). Während unser Zorn Ausdruck von irrationalen und schädigenden Absichten ist, hat sein Zorn Heilung und Wiederherstellung zum Ziel (Offb 20,12-21,1).

Besonders deutlich wird dieser Unterschied im Leben Jesu: Ihre Wut/ihr Ärger trieb die Pharisäer zu ungerechten, egoistischen und zerstörerischen Handlungen an, die nur Scherben hinterließen. Jesu Zorn jedoch (s. Tempelreinigungen in Mt 21,12-13; Joh 2,13-22) stellte Verhältnisse richtig und wieder her. Dadurch ermöglichte er vielen Gläubigen, Gott im Tempel erneut zu begegnen. Ein ähnliches Muster ist auch im Fall des wiederherstellenden Gerichts nach Jesu Wiederkunft zu erkennen, das übrigens am häufigsten in Verbindung mit Gottes Zorn gebracht wird („Tag des Zorns“). Anders als bei uns, ist sein Zorn nicht ungerecht, egoistisch und zerstörerisch, sondern stellt Verhältnisse richtig, die die Sünde zerstört hat. Gottes Zorn hinterlässt also nicht Scherben, sondern Gerechtigkeit und Reinheit durch den Abschluss des Erlösungsplans.

2. Gottes Zorn als Reaktion auf Sünde:

Gottes Zorn ist nicht irrational und hat immer einen Grund, der ihn provoziert (z.B. 5. Mo 9,8). Genauer gesagt, ist sein Zorn im Kern die Reaktion auf Sünde. Da uns Sünde in „Feindschaft“ mit Gott gebracht hat, sind wir von Natur aus und berechtigterweise seinem Zorn ausgeliefert – oder wie Paulus es beschreibt „Kinder des Zorns“ (Rö 1,18; Eph 2,3). Dennoch gilt nicht das Prinzip „Zorn oder Liebe“, denn Paulus unterstreicht, dass Gott sich mit uns versöhnte, „als wir noch Feinde waren“ (Rö 5,10) – sprich: als wir seinen Zorn verdienten und noch Objekte seines Zorns waren. Dadurch ist sein Zorn vorübergehend, seine Liebe aber dauerhaft (Psalm 30,5; Jes. 48,9; 54,8) ... selbst während wir „Kinder des Zorns“ waren.

3. Gottes Zorn als Ausdruck seiner Herrschaft:

Wäre Gott gerecht, wenn er nicht auf das Böse reagieren würde? Was wäre er, wenn er nicht seine Abscheu der Sünde gegenüber zum Ausdruck bringen könnte? Wir als Geschöpfe sprechen ihm, dem Schöpfer, das Recht ab, seinen Lebensatem wieder zurückzunehmen und so unser Dasein aktiv zu beenden, wenn wir unsere von ihm geschenkte Freiheit missbrauchen. Es macht Gott unglaublich klein, wenn er als jemand dargestellt wird, der aufgrund seiner Liebe nicht angemessen auf Ungerechtigkeit reagieren darf – sein heiliger Zorn ist durchaus angebracht und unterstreicht gleichzeitig seine Herrschaft.

4. Gottes Zorn unterstreicht den Wert der Erlösung:
Sein Zorn offenbart Gottes zutiefst mitfühlende Seite. Er nimmt Sünder ernst und ignoriert uns selbst in unserer Rebellion nicht. Gott hätte schon viel früher seinem gerechten Zorn „unvermischt“ (Offb 14,10) Ausdruck geben können, aber wie Petrus hervorhebt, ist Gott geduldig und will, dass möglichst viele zu ihm zurückkommen (2. Pet 3,9). Wir sind ihm so wichtig, dass er nicht einfach aufgibt. Es verdeutlicht seine Bereitschaft, mit uns in Kontakt zu treten, um uns die Abscheulichkeit der Sünde, aber auch den Ausweg zu zeigen. Die Erlösung durch Christus, die uns durch seinen Tod vor seinem Zorn rettet (Rö 5,9), zeigt, wie ernst das Problem unserer Sünde ist. Gleichzeitig offenbart sie die Tiefe seiner Liebe; trotz des berechtigten Zornes, den wir absolut verdienten, war seine Liebe größer. Ist das nicht phänomenal erstaunlich?

Die genannten Beispiele zeigen, dass Gottes Zorn und seine Liebe nicht inkompatibel sind. Sein Zorn, der so ganz anders ist als unsere beschädigten und entstellten Gefühlsregungen, ist Ausdruck davon, dass es Gott sehr wohl kümmert, was hier passiert. Er ist Ausdruck seiner Souveränität und Entschlossenheit, angemessen gegen Sünde vorzugehen ... und gerade das schließt seine gnädige Erlösung mit ein! Der Zorn Gottes ist kein peinliches Thema, das wir umgehen sollten. Vielmehr offenbart er die Abscheulichkeit der Sünde und die Größe seiner Liebe.

 

Mit freundlicher Genehmigung des BW-gung Magazins. https://www.bwgung.de/

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Die Bibel erwähnt hunderte Stellen, in denen es um den Zorn Gottes geht: vom Zorn über den Ungehorsam Israels über Jesu Zorn bis zur Vollendung des Zornes Gottes in der Endzeit (Ex 32; Mk 3,5; Offb 15,1) – gesprochen wird über diese jedoch ungern. Weshalb? Ist die Vorstellung eines zornigen Gottes vor-christlich oder sogar heidnisch und sollten wir diese Vorstellung lieber zugunsten von Gnade und Liebe aufgeben, da sie im Widerspruch stehen? Die (kurze) Antwort lautet: Nein, im Gegenteil.... 2022-05-02T07:34:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-04-27/erlebt-3/ ERLEBT 2022-05-30T14:33:26Z Röbi Camenzind info@adventisten.ch Gott berührt Herzen

27. April 2022 Röbi Camenzind


ERLEBT

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Soll ich dieses Haus nochmals besuchen?" Vor Jahren traf ich hier nämlich eine Frau, die über meinen Büchern pendelte und mich beim letzten Mal auch wegschickte. Ich überwand mich und klingelte trotzdem. Und dann passierte Überraschendes!

„…und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören.“ Jesaja 29.12

Für mich ist jeder Tag von Haus zu Haus immer wieder eine Herausforderung, auch wenn ich schon einige Male die Dörfer in meinem Gebiet durchgearbeitet habe.

So war es auch vor zwei Wochen, als ich in einem Dorf zu arbeiten begann. Eine ältere Dame erkannte mich sofort und sagte: „Sie sind doch dieser Mann vom Leben und Gesundheit?“ Dieses ältere Ehepaar hat fünf Kinder und vier davon sind mir bekannt. Nur den jüngsten Sohn kannte ich nicht. An eben diesem Tage traf ich dann beim Arbeiten in diesem Dorf die Frau des jüngsten Sohnes. In all den letzten Malen war in diesem Haus nie jemand zu Hause.

Die junge Frau sagte mir, ich solle gerne nach dem Mittagessen vorbei kommen, was ich dann auch tat. Sie nahm mich in die Küche und es stellte sich relativ schnell heraus, dass sie grosses Interesse an unseren Büchern hatte. Wir hatten ein längeres Gespräch über den Glauben, über die Bibel und über die Prophezeiungen der Bibel. Sie erzählte mir viele persönliche Dinge und eben auch, dass sie Lehrerin sei und immer noch unterrichte. Sie machte eine schöne Bestellung für die Kinder und auch das Premiumbuch „Sieg der Liebe“. Zusätzlich wollte sie auch noch eine Bibel.

Was mich aber am meisten erstaunt hat war ihr Gebet zum Schluss. Sie betete nämlich und dankte Gott, dass er ihr Herz berührt und geöffnet hat, so dass sie mich ins Haus genommen hat. Seither haben wir in regelmässigen Kontakt.

Ein paar Häuser weiter kam ich zu einem Ehepaar, welches mich hereinbat. Vor vielen Jahren hatte der Mann bei mir die Familienbibel Menschen in Gottes Hand gekauft. Nun erzählte er mir, dass er jeden Tag den Kindern diese biblischen Geschichten erzählte. Bereits zum dritten Mal.

Dabei fragte ich mich zu Beginn: "Soll ich dieses Haus nochmals besuchen?" Vor Jahren traf ich hier nämlich eine Frau, die über meinen Büchern pendelte und mich beim letzten Mal auch wegschickte. Ich überwand mich und klingelte. Nun stellte sich heraus, dass dies seine Mutter ist.

Auch dieses Ehepaar machte eine schöne Bestellung. Unter anderem das Premiumbuch „Vom Schatten zum Licht“.

Wir hatten ein sehr interessantes Gespräch über die Bibel, die Prophetie und die Endzeitereignisse. Ich bin immer wieder erstaunt, wie unser Herr Jesus Christus auf unsere Gebete reagiert und uns jeden Tag begleitet, trotz unserer Schwachheiten und unseres Unglaubens.

Gott mit Euch

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Gott berührt Herzen 2022-04-27T10:34:04Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-04-04/erlebt-1/ ERLEBT 2022-03-29T12:31:14Z Stefan Krsak info@adventisten.ch Samen auf fruchtbaren Boden

04. April 2022 Stefan Krsak


ERLEBT

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Es ist Freitagnachmittag, die Arbeitswoche ist beendet. Auf dem Heimweg hole ich bei einem Freund einige Blech-Tonnen ab. Ich bin am Einladen, als ein Ehepaar neben mir stehenbleibt. „Darf ich fragen, was sie mit diesen Fässern machen?“ spricht mich die Frau an. „Ich brauche sie als Vorratstonnen für Getreide.“

Ein interessantes Gespräch entwickelt sich. Als wir uns verabschieden, übergebe ich ihr das Buch „Vom Schatten zum Licht“, was sie freudig entgegennimmt. Ein paar Tage später erhalte ich einen Brief, woraus ich nachfolgend einige Zeilen vorlegen möchte.

„Sehr geehrter Herr Krsak

Die grossen Behälter für das Getreide gaben den Anlass unseres Kennenlernens. Unterhielten wir uns anfänglich über Corona, Vorräte und das Brotbacken, so stellten Sie später die Verbindung zur Bibel her, insbesondere zur Offenbarung.Ich danke Ihnen heute dafür. Sie haben mir damit einen Anstoss gegeben, mich mit dem Wort Gottes näher zu beschäftigen. Ich sitze oft am Esstisch und lese. Ich habe gleichzeitig das Buch „Vom Schatten zum Licht“ und die Bibel aufgeschlagen. Dazu noch das Tablet, um mir unbekannte Begriffe aufzuschlagen. …

Ich muss sagen, es macht mir Spass und ich dankte Gott schon einige Male für unser Zusammentreffen. Sie möchte ich ermuntern, noch viele Menschen auf das Wort Gottes anzusprechen. Es ist immer möglich, dass der Samen auf fruchtbaren Boden fällt und sich prächtig entwickelt. …“

Wir sind seither in regelmäßigem Email-Austausch. Was für ein Vorrecht, sie auf ihrem Glaubensweg begleiten zu dürfen.

Es ist mein Wunsch und mein Gebet, dass auch ihr Mann im Herzen berührt wird. Möge Gott den angefangenen Weg vollenden!

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Samen auf fruchtbaren Boden 2022-04-04T06:00:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-04-01/buchtipp-april-2022/ Buchtipp April 2022 2022-03-30T10:02:28Z Denise Looser-Alci info@adventisten.ch Pfadfinder-Freundebuch

01. April 2022 Denise Looser-Alci


Buchtipp April 2022

Advent-Verlag Schweiz

Mit seinen Freunden erlebt man bei den Pfadfindern viele spannende Momente. Mit dem neuen Pfadfi nder-Freundebuch gibt es jetzt die Möglichkeit, die Freundschaften und gemeinsamen Erinnerungen festzuhalten!
Die «eigene» Seite ausfüllen und dann das Buch weitergeben an seine Freunde, damit sie «ihre» Seite gestalten können – vielleicht entdeckt man ja sogar noch Neues voneinander …

Passend zum Pfadfinder-Freundebuch die neusten Postkarten für unsere Pfadfinder. Dann fehlt nur noch ein Stift, um mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben.

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Pfadfinder-Freundebuch 2022-04-01T06:00:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-03-14/ukraine-adra-schweiz-hilft-vor-ort-und-in-der-schweiz/ Ukraine: ADRA Schweiz hilft vor Ort und in der Schweiz 2022-03-14T13:25:01Z N.Beck info@adventisten.ch 14. März 2022 N.Beck


Ukraine: ADRA Schweiz hilft vor Ort und in der Schweiz

ADRA Polen

 

Hilfe vor Ort
Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung in den umliegenden Nachbarländern der Ukraine ist gross. So haben etliche Adventgemeinden ihre Räumlichkeiten für Flüchtlinge geöffnet, bieten ihnen Unterkunft, Verpflegung, Kleidung und was sonst benötigt wird. Viele dieser Flüchtlinge ziehen jedoch weiter nach Österreich, Deutschland und auch in die Schweiz. Daher hat ADRA Schweiz zusätzlich zur Hilfe vor Ort, die von ADRA International koordiniert wird, auch ein Hilfsprojekt für Flüchtlinge aus der Ukraine in der Schweiz lanciert. 

Hilfe für ukrainische Flüchtlinge in der Schweiz
Die ersten Flüchtlinge sind bereits in der Schweiz eingetroffen und adventistische Flüchtlingsfamilien haben sich an die Adventgemeinden vor Ort gewandt und um Hilfe gebeten. Generell halten Bund und Kantone entsprechende Einrichtungen bereit. Jedoch ist es auch möglich, ukrainische Flüchtlinge privat aufzunehmen, was in einigen Adventgemeinden bereits geschehen ist. Hier ist es wichtig, diese Flüchtlinge offiziell als solche bei den offiziellen Stellen anzumelden, damit sie registriert und auch finanziell unterstützt werden können.
Des Weiteren haben diese Familien direkten Zugang zu unseren ADRA Shops, um kostenlos Kleidung beziehen zu können. 

WIE KANN MAN HELFEN?
Ganz wichtig ist, dass wir derzeit keine Sachspenden sammeln. Die Solidarität in den direkten Nachbarländern der Ukraine ist sehr hoch, so dass die wichtigsten Materialien vorhanden sind. In den Kriegsgebieten selber ist eine Direkthilfe momentan aus Sicherheitsgründen nur sehr eingeschränkt möglich. Zudem ist eine gute Koordination der Hilfsgüter vor Ort im Moment nicht gegeben, so dass man nicht garantieren kann, dass diese wirklich dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Ausserdem sind der Aufwand und die Kosten für den Transport aus der Schweiz in diese Länder sehr gross. 

Daher sind Geldspenden zum jetzigen Zeitpunkt wesentlich wirksamer und effizienter. Diese werden zu einem kleineren Teil hier für die direkte Flüchtlingshilfe eingesetzt, und zum anderen in die grösseren ADRA-Projekte vor Ort, die derzeit von ADRA International erarbeitet werden.

Auf dem neusten Stand bleiben
ADRA Schweiz steht in ständiger Verbindung mit den anderen europäischen Büros sowie den Helfern vor Ort. Die neusten Entwicklungen veröffentlichen wir regelmässig auf unserer Homepage www.adra.ch auf der Startseite unter der Rubrik «NEWS». 


Ansprechpartner für Fragen oder Meldungen über die Ankunft von Flüchtlingen:
Gemeinden der DSV: Monika Stirnimann (monika.stirnimann@adra.ch)
Gemeinden der FSRT: Leiza Augsburger (leiza.augsburger@adra.ch)

Hier Neuigkeiten zur Ukraine lesen

 
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Hilfe vor Ort Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung in den umliegenden Nachbarländern der Ukraine ist gross. So haben etliche Adventgemeinden ihre Räumlichkeiten für Flüchtlinge geöffnet, bieten ihnen Unterkunft, Verpflegung, Kleidung und was sonst benötigt wird. Viele dieser Flüchtlinge ziehen jedoch weiter nach Österreich, Deutschland und auch in die Schweiz. Daher hat ADRA Schweiz zusätzlich zur Hilfe vor Ort, die von ADRA International koordiniert wird, auch ein Hilfsprojekt für Flüchtlinge... 2022-03-14T13:14:07Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-03-03/erlebt/ ERLEBT 2022-03-01T11:10:26Z B. Zihlmann info@adventisten.ch Die Entscheidung für Jesus

03. März 2022 B. Zihlmann


ERLEBT

© Unsplash

Beim Telefonieren für die Zeitschrift «Leben und Gesundheit» hatte sprach ich mit einer sehr netten Frau aus meinem Dorf. So kamen wir ins Gespräch. Sie erzählte mir von ihren Schwierigkeiten und dass ihre «verstorbene Mutter» sie gut beraten würde. Der Schock sass tief, denn mir war klar, mit wem sie es in Wirklichkeit zu tun hatte. Sie meinte auch, dass sie gläubig sei und bete, auch wenn es ihr nicht immer so einfach falle. Ich versuchte daraufhin, mit ihr persönlich Kontakt aufzunehmen oder sie in die Gemeinde einzuladen. Doch sie erklärte mir, dass «ihre Mutter» ihr gesagt habe, sie solle den Weg allein gehen. Oft zerbrach ich mir den Kopf darüber, wie ich ihr helfen könnte. Immer wieder betete ich für sie. Zwischendurch hatten wir per SMS Kontakt. Dann schrieb sie mir abermals, ihre Mutter wolle, dass sie den Weg allein gehe. Ich konnte die Gedanken an sie nie ganz loslassen. Dann dachte ich im Gebet wieder vermehrt an sie. Mir wurde klar, dass sie die Wahrheit kennenlernen muss. Ich bat einige Freunde, mit mir zu beten und schrieb schlussendlich einen längeren Brief mit deutlichen Bibelversen, kopierte aus dem Buch «okkulte Verführungen» zahlreiche Seiten und organisierte von der Gemeinde eine Bibel. Dann betete ich weiter. Es schlichen sich Zweifel ein, ob dies wirklich der richtige Weg sei? Würde sie meinen Worten Glauben schenken? Doch schliesslich packte ich alles ein und bat Gott: «Zeig mir den richtigen Zeitpunkt.» «So bald wie möglich» war die Antwort.

Die Frau wohnt an einem Ort, wo sich die Briefkästen im Inneren des Gebäudes befinden und die Tür fast immer verschlossen ist. Ich betete zu Gott: «Wenn es dein Wille ist, dass ich ihr heute die Unterlagen bringe, dann lass es mich daran erkennen, dass die Tür offen ist.» So fuhr ich vor Ort und als ich mich daraufhin dem Hauseingang näherte, öffnete mir sogleich ein Mann die Tür. Das war für mich eine klare Antwort. So legte ich alles in ihren Briefkasten und betete, dass ihr Herz offen für die Wahrheit sein möge. Ein paar Tage später, nach einem Gebetstreffen, erhielt ich ihre Antwort. Die liebevoll formulierte Nachricht rührte mich zu Tränen. Sie schrieb zusammengefasst, dass sie überaus dankbar für die wertvollen Unterlagen sei. Es sei nun an der Zeit sei, ihre Mutter loszulassen. Sie sei am 27.01.2015 verstorben. Sie werde Jesus Christus um Vergebung bitten und ihren Weg in seine Hände legen. Sie freue sich auf ihr befreites Leben. Dann schrieb sie: Ich bin Gott so dankbar, dass er Ihnen diese Zeichen gegeben hat. Zum richtigen Zeitpunkt.» Da wurde mir bewusst, dass ich ihr das Paket am 27.01.2022 in den Briefkasten gelegt hatte. Auf den Tag genau sieben Jahre nach dem Tod ihrer Mutter. Davon hatte ich keine Ahnung. Doch der Allwissende führte alles genau richtig. Gelobt sei der Name des Herrn! Die Frau schrieb mir aber auch, dass sie «ganz unten» sei. Beten wir für sie, dass sie zu Kräften kommt und Jesu Hand nie mehr loslässt.

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Die Entscheidung für Jesus 2022-03-03T11:07:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-02-08/immunrelevante-mikronaehrstoffe-mineralien/ IMMUNRELEVANTE MIKRONÄHRSTOFFE: MINERALIEN 2022-02-08T06:59:35Z V. Dufour info@adventisten.ch 08. Februar 2022 V. Dufour


IMMUNRELEVANTE MIKRONÄHRSTOFFE: MINERALIEN

Unsplash

Während eine gesunde Ernährung oft im Kontext der Vorbeugung oder Verbesserung nicht übertragbarer Krankheiten dargestellt wird, spielt sie auch eine essenzielle Rolle für unsere Fähigkeit, Infektionskrankheiten zu bekämpfen.

Eine angemessene Ernährung ist entscheidend, um eine gute Versorgung mit Makro- und Mikronährstoffen sicherzustellen, die für die Entwicklung, Aufrechterhaltung und Expression der Immunantwort erforderlich sind. Eine unzureichende Einnahme von Mikronährstoffen äussert sich in einer verringerten Widerstandskraft gegen Infektionen und einer Zunahme der Schwere der Symptome1. Bei älteren Menschen tritt eine Beeinträchtigung der Immunität häufig durch Mikronährstoffmangel auf. Häufige Gründe sind Appetitlosigkeit, Unterernährung usw. Ernährungsmängel können ebenfalls auftreten im Zusammenhang mit Nahrungsmittelknappheit, wie sie in Zeiten finanzieller Engpässe, Katastrophen oder Armut auftreten.

Der Ernährungszustand kann auch durch eine schlechte Ernährung beeinträchtigt werden, die durch energiereiche, Mikronährstoffarme Fertiggerichte gekennzeichnet ist, wie in einigen Arten westlicher Ernährungsweisen. Diese Diäten sind in der Regel reich an Kalorien, raffiniertem Zucker, Salz, verarbeitetem Fleisch, tierischen Fetten und Lebensmittelzusatzstoffen, während es gleichzeitig oft an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien mangelt. „Die westliche Ernährung enthält sowohl direkte Auslöser von Entzündungsreaktionen als auch indirekte Auslöser, die durch Veränderungen im Darmmikrobiom hervorgerufen werden.“ Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Darmmikrobiom kann eine gestörte Barriere Integrität und die Induktion systemischer Entzündungsprozesse verursachen2,3.

Ein Mangel an Mineralien und Spurenelementen kann die Antikörperreaktionen, die zellvermittelte Immunität und die Aktivität natürlicher Killerzellen beeinflussen.

ZINK: Hat eine zentrale Rolle beim Zellwachstum und bei Immunzellen, die eine schnelle Differenzierung und einen schnellen Umsatz aufweisen.1,10,11 Zinkmangel kann die Thymusatrophie erhöhen, die Anzahl und Aktivität von Lymphozyten verringern und oxidativen Stress sowie Entzündungen durch Veränderung der Zytokinproduktion verstärken. Infolgedessen ist das Risiko aller Arten von Infektionen (bakteriell, viral und pilzartig), einschliesslich Lungenentzündung, erhöht.

NAHRUNGSQUELLEN VON ZINK: Pflanzliche Quellen: Vollkornprodukte, Weizenkeime, gekeimte Samen und Hülsenfrüchte, Tofu, Miso, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Vegetarier: Eier und Milchprodukte. Um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen: Hülsenfrüchte vor dem Kochen einweichen und Weizenkleie vermeiden, besonders wenn die Ernährung bereits reich an Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten ist.4,7,8,9

ZINK-ERGÄNZUNG: Während niedrige Zinkspiegel mit einem beeinträchtigten Immunsystem in Verbindung gebracht werden, hat die prophylaktische Gabe von Zink zur Vorbeugung von Atemwegsinfektionen positive Ergebnisse gezeigt 16.

SELEN: Selenoproteine ​​sind wichtig für das antioxidative Wirt-Verteidigungssystem, das die Leukozyten- und NEW-Zell-Funktion beeinflusst und an der Proliferation von T-Lymphozyten beteiligt ist1.

NAHRUNGSQUELLEN VON SELEN: Die Paranuss ist die reichhaltigste Quelle für Selen, die bis heute bekannt ist. Andere vegetarische Quellen sind Pilze, Nährhefe, Vollkorn und Kreuzblütengemüse.4,8

EISEN: Ist an der Regulierung der Zytokinproduktion und -wirkung beteiligt und ist wichtig bei der Erzeugung reaktiver Sauerstoffspezies, die Krankheitserreger abtöten1.

VEGETARISCHE EISENQUELLEN: Eine gut geplante Ernährung auf pflanzlicher Basis kann ausreichend Eisen liefern, um den Bedarf an absorbiertem Eisen zu decken. Hauptquellen sind Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, oxalatarmes grünes Gemüse (Brokkoli, Grünkohl, Blattkohl, Chinakohl), Sesamsamen, Trockenfrüchte (Pflaumen, Rosinen, Aprikosen), Pistazien, Haselnüsse, Mandeln und Melasse. Um die Bioverfügbarkeit von Eisen zu optimieren, reduzieren Sie Inhibitoren (polyphenol- und tanninreiche Produkte wie schwarzer Tee, einige Kräutertees, Kaffee und Kakao) und erhöhen Sie die Eisenabsorptionsverstärker wie Vitamin-C-Nahrungs- oder Getränkequellen.

Marcia Cristina Teixeira Martins, PhD, MSc, RD, RPh

Valérie Dufour, MPH, RD 

Nächster Teil: IMMUN RELEVANTE MIKRONÄHRSTOFFE: VITAMINE

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen ersetzen nicht die Suche nach medizinischem Rat.

REFERENZEN

1. Silvia Maggini et al. (2018) Immune Function and Micronutrient Requirements Change over the Life Course, Nutrients. 2018 Oct; 10(10): 1531.

2. Christ A. et al.(2019) Western Diet and the Immune System: An Inflammatory Connection, Immunity. Nov 19;51(5):794-811. 

3. Sem et al., (2017) Diet-driven microbiota dysbiosis is associated with vagal remodeling and obesity. Physiol. Behav. 173: 305–317.

4. Cozzolino SMF Ed. (2016) Biodisponibilidade de nutrientes. 5a ed. São Paulo: Manole.

5. Yoshii et al. (2019) Metabolism of dietary and microbial vitamin B family in the regulation of host immunity. Frontiers in Nutrition. 6, article 48. 

6. GCNC. General Conference Nutrition Council. Fact sheet: Vitamin B12 for the vegetarian. Available at: healthministries.com/articles/gc-nutrition-council/fact-sheet-vitamin-b12-vegetarian 

7. Melina V., Davis B. (2003) The new becoming vegetarian: the essential guide to a healthy vegetarian diet. Summertown: Book Publishing Company.

8. Mariotti F. Ed. (2017) Vegetarian and plant-based diets in health and disease prevention. London: Elsevier Academic Press.

9. Mangels R, Messina V, Messina M. (2011) The dietitian’s guide to vegetarian diets: issues and applications. 3rd ed. Sudburry : Jones & Bartlett Learning. 

10. Fraker PJ, King LE, Laakko T, Vollmer TL. (2000) The dynamic link between the integrity of the immune system and zinc status. J Nutr. 130:1399S-1406S. 

11. Shankar AH, Prasad AS. (1998) Zinc and immune function: the biological basis of altered resistance to infection. Am J Clin Nutr. 68:447S-463S. 

12. Maggini S., et al. (2017) Vitamins C, D and zinc: Synergistic roles in immune function and infections. Vitam. Miner.;6:167. 

13. Patrick Holford (2021) Vitamin C Intervention for Critical COVID-19: A Pragmatic Review of the Current Level of Evidence, Life, 11, 1166

14. R. Biancatelli et al. (2020) The antiviral properties of vitamin C, Expert Review of Anti-infective Therapy, 18:2, 99-101,

15. Nabzdyk CS, Bittner E, (2018) Vitamin C in the critically ill - indications and controversies, World J Crit Care Med. Oct 16; 7(5): 52–61.

16. Gammoh N., Lothar R. (2017) Zinc in Infection and Inflammation, Nutrients, 9, 624;

17. Martineau AR, Jolliffe DA, Hooper RL, Greenberg L, Aloia JF, Bergman P, Dubnov-Raz G, Esposito S, Ganmaa D, Ginde AA, Goodall EC. (2017) Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory tract infections: systematic review and meta-analysis of individual participant data. BMJ. 356: i6583.

18. Arihiro S, Nakashima A, Matsuoka M, Suto S, Uchiyama K, Kato T, Mitobe J, Komoike N, Itagaki M, Miyakawa Y, Koido S. (2019) Randomized trial of vitamin D supplementation to prevent seasonal influenza and upper respiratory infection in patients with inflammatory bowel disease. Inflammatory bowel diseases. 25(6):1088-95.

19. Hermann Brenner (2021) Vitamin D Supplementation to Prevent COVID-19 Infections and Deaths—Accumulating Evidence from Epidemiological and Intervention Studies Calls for Immediate Action, Nutrients, 13, 411.

20. Harvard T.H. Chan School of Public Health. Ask the expert: The role of diet and nutritional supplements during COVID-19. 

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Während eine gesunde Ernährung oft im Kontext der Vorbeugung oder Verbesserung nicht übertragbarer Krankheiten dargestellt wird, spielt sie auch eine essenzielle Rolle für unsere Fähigkeit, Infektionskrankheiten zu bekämpfen. Eine angemessene Ernährung ist entscheidend, um eine gute Versorgung mit Makro- und Mikronährstoffen sicherzustellen, die für die Entwicklung, Aufrechterhaltung und Expression der Immunantwort erforderlich sind. Eine unzureichende Einnahme von Mikronährstoffen äussert sich... 2022-02-08T06:27:12Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-02-07/glaubst-du-noch/ Glaubst du noch … 2022-02-02T13:05:30Z Rolf J. Pöhler info@adventisten.ch … oder vertraust du schon?

07. Februar 2022 Rolf J. Pöhler


Glaubst du noch …

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Jean-François Gravelet wurde unter dem Namen Charles Blondin für seine wagemutigen Seilkunststücke berühmt und bewundert. Doch wer würde sich von ihm auf dem Seilhinübertragen lassen?

Im Jahr 1859 überquerte der französische Akrobat Jean-François Gravelet, bekannt als The Great Blondin, als erster Mensch die Niagarafälle auf einem 335 Meter langen Seil von der amerikanischen zur kanadischen Seite – insgesamt neunmal. Einmal trug er seinen Manager Harry Colcord auf dem Rücken, ein anderes Mal verwendete er eine Schubkarre als Transportmittel. Die Menge bewunderte sein Können und glaubte an seine artistischen Fähigkeiten. Dennoch war (fast) niemand bereit, sich auf die gewagte Überfahrt mit ihm einzulassen. Das Risiko erschien einfach zu gross.

Diese Geschichte veranschaulicht den Unterschied zwischen glauben und vertrauen. Auf die Frage: „Glaubt ihr, dass ich einen Menschen auf die andere Seite bringen kann?“ erhielt der Artist viel Zustimmung. Doch der Einladung: „Dann steigen Sie ein!“ wollten die Zuschauer nicht folgen. Man konnte ja nie wissen, wie die Sache ausgehen würde. Obwohl sie ihm glaubten und das Kunststück zutrauten, vertrauten sie ihm im entscheidenden Moment doch nicht. Die Frage, wem man tatsächlich (noch) vertrauen kann, durchzieht unsere Gesellschaft wie ein roter Faden. „Alternative Fakten“, Fake News und Verschwörungstheorien finden immer mehr Anhänger, auch in frommen Kreisen. Man fürchtet den Staat im Staate (Deep State), misstraut den Medien („Lügenpresse“) und der Wissenschaft. Eine besorgniserregende Entwicklung, die das Vertrauen in führende gesellschaftliche Institutionen untergräbt und stattdessen tiefes Misstrauen schürt. Keine Tatsachenbehauptung, die nicht durch eine Gegenbehauptung sofort in Zweifel gezogen würde …1

Ein vertrauenswürdiger Gott?

Diese Situation ist nicht neu. Fast von Anfang an durchziehen Misstrauen und Zweifel die Menschheitsgeschichte. Das erste „Opfer“ war Gott selbst. „Hat Gott wirklich gesagt …?“ (1. Mose 3,1), zischte die Schlange und lieferte gleich zwei „alternative Fakten“ nach: „Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern … ihr werdet sein wie Gott“ (1. Mose 3,4–5 SLT). Fake News waren der Auslöser für den ungeheuer folgenreichen Vertrauensverlust des Menschen in die Wahrhaftigkeit und Güte des Schöpfers, an dessen absoluter Vertrauenswürdigkeit sie bis dahin keinen Augenblick gezweifelt hatten. Seitdem ist es Gott, dessen Wohlwollen und Zuverlässigkeit immer wieder infrage gestellt wird. Nicht der Zweifel an Gottes Existenz hindert die (meisten) Menschen am Glauben, sondern die Frage, ob man ihm vorbehaltlos vertrauen, sich ihm bedingungslos anvertrauen kann. Biblisch gesprochen ist es die Treue Gottes, die absolute Verlässlichkeit seiner Heilszusage, die wir in Zweifel ziehen. Auch wenn wir von seiner Existenz überzeugt sind und glauben, dass er uns sicher ans Ziel bringen kann, heisst das noch lange nicht, dass wir seine Einladung annehmen und in die „Schubkarre“ einsteigen.

Vom Glauben zum Vertrauen

In der Alltagssprache bezeichnet das Wort glauben eine mehr oder weniger klare Meinung, die von einer blossen Vermutung („Ich glaube, es wird gutgehen“) über eine begründete Annahme (Ich glaube, es kommt Regen“) bis zu einer festen Überzeugung („Ich glaube, es gibt eine Auferstehung“) reichen kann. All diesen Formen des Glaubens ist gemeinsam, dass sie Aussagen oder Behauptungen für wahr und richtig halten. Sie lassen sich in der Satzform „Ich glaube, dass …“ ausdrücken. Der christliche Glaube kennt eine Reihe solcher Aussagen, zum Beispiel, „dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist“ (Hebräer 11,3), „dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes“ (Johannes 20,31) und „dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat“ (Römer 10,9; vgl. 1. Thessalonicher 4,14). Mit solchen Sätzen bekennen wir unseren Glauben an Gott und sein Heilshandeln für die Welt. Vor der Taufe bezeugen wir öffentlich: „Ja, ich glaube!“ und in den adventistischen Glaubensüberzeugungen geben wir dem Bekenntnis lehrhaften Ausdruck. Doch das allein macht noch keinen lebendigen Glauben. „Du glaubst: Es gibt nur einen Gott“, schreibt Jakobus. „Damit hast du Recht; das glauben auch die Dämonen und sie zittern“ (Jakobus 2,19 EÜ). Zum Überzeugt-Sein von der objektiven Wahrheit über Gott muss das subjektive, persönliche Sich Verlassen auf Gott hinzukommen, damit von echtem Glauben geredet werden kann. Ein ehrliches „Ich glaube das!“ wird erst durch ein vertrauensvolles „Ich glaube dir!“ zum heilbringenden Glauben. Vertrauen (Sich-Verlassen) auf Gott setzt Glauben (Überzeugung) an ihn voraus und baut darauf auf.

Gottvertrauen in der Bibel

Das hebräische Alte Testament verwendet dafür meist das Wort ba¯tach (vertrauen) bzw. bittacho¯n (Vertrauen). Statt sich auf andere Menschen (Psalm 41,10–11; 118,8–9), falsche Propheten (Jeremia 7,4.8; 29,31), politische Allianzen (Jeremia 2,36–37; Hesekiel 29,13–16), militärische Macht (Jesaja 31,1; Hos 10,13), materiellen Wohlstand (Hiob 31,24), falsche Götter (Hab 2,18) oder auf sich selbst (Hesekiel 33,13; vgl. 2. Korinther 1,9) zu verlassen, soll der Mensch sein Vertrauen (Zuversicht, Hoffnung) auf Gott setzen: „Wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt!“ (Psalm 84,13). 2

Neben Abraham (1. Mose 15,6) und anderen Vorbildern aus der Zeit des Alten Bundes (Hebräer 11) ragt der jüdische König Hiskia heraus, der sich der überwältigenden feindlichen Übermacht Assyriens gegenübergestellt sah und für sein Vertrauen auf Gottes Hilfe belohnt wurde (2. Könige 18,19–24.30; 19,35–37; vgl. Jesaja 36–37). Im Neuen Testament ist es Petrus, der Jesus mehrmals vorbehaltlos vertraut (Lukas 5,5; Matthäus 14,28–31), dann aber von Ängsten und Zweifeln ergriffen wird und versagt (Matthäus 26,69–75). Einzigartiges Vorbild des Gottvertrauens ist Jesus, der trotz allem gegenteiligen Anschein an Gott festhält (Matthäus 27,43.46) und zeigt, dass Vertrauen auf Gott den Gehorsam gegenüber seinem Willen einschliesst (Phil 2,8). Während seines Wirkens hatte er die Jünger mehrfach zum Vertrauen auf die unbegrenzten Möglichkeiten Gottes aufgefordert (Matthäus 17,20; Markus 9,23; 11,22–24; Lukas 17,5–6). Für das griechische Neue Testament sind die Schlüsselbegriffe pistis (Glaube) und pisteuein (glauben) vor dem alttestamentlichen Hintergrund mit der Doppelbedeutung glauben und vertrauen aufgeladen.

Vertrauenswürdige Zeugen

Was wir über Jesus und seinen himmlischen Vater wissen, finden wir in der Bibel. Ohne die Heilige Schrift gäbe es keinen Glauben an Christus, keine christliche Kirche, keine Hoffnung auf seine Wiederkunft. Gott zu vertrauen heisst deshalb auch, seinem Wort zu glauben, seinen Verheissungen zu trauen und seine Gebote ernst zu nehmen. Ohne die Glaubwürdigkeit der biblischen Zeugen stünde unser Glaube auf tönernen Füssen. Ob Mose und die Propheten (Apostelgeschichte 24,14) oder die Apostel (1. Thessalonicher 2,13) – es ist das Zeugnis der Heiligen Schrift, auf dem der christliche Glaube (be)ruht. Wie sonst im Leben kommt es auch bei religiösen Fragen darauf an, wem wir Glauben schenken. Ob wir Gott und seinem Wort vertrauen (wollen), liegt in unserer Hand. Vertrauen lässt sich nicht erzwingen, es kann nur jemandem geschenkt werden.

Vertrauen ist eine risikobehaftete Investition in der Hoffnung auf eine Rendite. Diese „Rendite“ hat Gott allen zugesichert, die sich auf ihn verlassen. „Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat.“ (Hebräer 10,35) Der Liedermacher Fritz Baltruweit hat diese Zuversicht so ausgedrückt: „Vertrauen wagen dürfen wir getrost, denn du, Gott, bist mit uns, dass wir leben.“ Aus meiner Jugendzeit ist mir ein anderer Song in Erinnerung, der mir noch in den Ohren klingt: „Immer auf Gott zu vertrauen, immer auf Gott zu vertrauen, immer auf Gott zu vertrauen, das ist der beste Weg“ (Herbert Masuch). Glaubst du noch oder vertraust du schon?

 

 

1 Siehe dazu auch das Thema des Monats Januar 2019 „Fakt oder Fake“
2 Siehe auch: 1 Chr 5,20; Ps 13,6; 28,7; 31,7; 40,5; 65,6; 71,5; Jes 7,9; 26,3–4;
30,15; Jer 17,7; 39,18; Dan 3,28; Hab 2,3–4]

Mit freundlicher Genehmigung vom Magazin "Adventisten heute" Heft 12/2020

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… oder vertraust du schon? 2022-02-07T12:42:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-02-07/privatschule-a-bis-z-mit-homeschooling/ Privatschule A bis Z mit Homeschooling+ 2022-02-02T10:40:37Z Philipp Boksberger info@adventisten.ch 07. Februar 2022 Philipp Boksberger


Privatschule A bis Z mit Homeschooling+

Vor etwas mehr als einem Jahr haben wir unser Homeschooling+ Programm beim Volksschulamt des Kantons Zürich eingereicht. In der Zwischenzeit wurde es bewilligt und wir können seit August 2021 erste sehr positive Erfahrungen mit einem Erstklässler sammeln, der an zwei von fünf Schultagen zu Hause unterrichtet wird. Wir freuen uns, dass ab Februar 2022 ein zweiter Erstklässler dazukommen wird. Auch seine Familie hat sich entschieden für:

Drei Tage in der Schule und zwei Tage zu Hause.

Homeschooling+ Programm ist ein Angebot der Privatschule A bis Z für Eltern mit Kindern in der ersten, zweiten oder dritten Klasse. Mit Homeschooling+ ist es möglich, die Kinder an einem oder zwei Tagen zu Hause zu unterrichten, ohne dass man dafür eine Homeschooling-Bewilligung benötigt. Das bietet die folgenden wertvollen Möglichkeiten:

  • Die Kinder verbringen mehr Zeit mit ihren Eltern zu Hause.
  • Eltern und Schule arbeiten eng zusammen. Die Eltern können einen Teil der Bildung ihrer Kinder übernehmen, während die Schule Material und Wochenpläne zur Verfügung stellt und den Lernfortschritt sicherstellt.
  • Ein oder zweimal pro Woche entfällt der (lange) Schulweg.

Für das Homeschooling+ der Privatschule A bis Z wird keine Homeschooling-Bewilligung des Kantons benötigt. Die Kinder sind reguläre Schülerinnen und Schüler unserer Schule. Daher liegt es in der Verantwortung der Privatschule A bis Z, das Erreichen der Lehrplanziele sicherzustellen.

Die Primarlehrperson der Unterstufe an der Privatschule A bis Z ist zuständig für:

  • Das Planen des Unterrichts.
  • Das Erstellen der Wochenpläne in Mathematik, Deutsch und Englisch.
  • Die Dokumentation der Lernfortschritte.
  • Das Durchführen von Prüfungen.
  • Die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler.
  • Organisation und Durchführung des Startgespräches vor Beginn des Schuljahres.
  • Organisation und Durchführung der Quintalsgespräche (jeweils eines zwischen den Ferien).

Die Eltern verpflichten sich:

  • Den Unterricht in Mathematik, Deutsch und Englisch zu Hause gemäss den Wochenplänen durchzuführen.
  • Den Unterricht für die Doppelstunde zu planen (eigenständig oder zur gleichen Thematik, wie in der Schule) und durchzuführen.
  • Die Unterrichtszeit an den gewählten Tagen mit ihren Kindern zu verbringen und diese zu unterrichten.
  • Sich beim Arbeiten zu Hause an das Medienkonzept der Privatschule A bis Z zu halten.

Weitere Details zu Homeschooling+ findest du unter:

https://www.privatschule-abisz.ch/homeschooling/

 

©Privatschule A-Z

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Vor etwas mehr als einem Jahr haben wir unser Homeschooling+ Programm beim Volksschulamt des Kantons Zürich eingereicht. In der Zwischenzeit wurde es bewilligt und wir können seit August 2021 erste sehr positive Erfahrungen mit einem Erstklässler sammeln, der an zwei von fünf Schultagen zu Hause unterrichtet wird. Wir freuen uns, dass ab Februar 2022 ein zweiter Erstklässler dazukommen wird. Auch seine Familie hat sich entschieden für: Drei Tage in der Schule und zwei Tage zu Hause.... 2022-02-07T07:00:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-02-02/buchtipp/ Buchtipp Februar 2022 2022-02-02T13:14:12Z D. Cezttl info@adventisten.ch Schau nicht zurück

02. Februar 2022 D. Cezttl


Buchtipp Februar 2022

„Schau nicht zurück“ ist die Lebensgeschichte von Marlyn Olsen Vistaunet. Als Missionarstochter in Mexiko geboren, erzählt sie ehrlich und bewegend von den harten Schicksalsschlägen, die sie durchlebte. Bereits als dreijähriges Kind wurde sie entführt und verlor wenig später den Bruder bei einem Hausbrand, bei dem auch die Eltern schwer verletzt wurden. Als Erwachsene kamen ein College-Rauswurf und sexuelle Gewalt hinzu. Doch ihr unverwüstlicher Glaube trug Marlyn durch all das Leid. Sie erlebte Gott als treuen Wegbegleiter, der sie beschützte und ihr die Kraft schenkte, immer wieder neu anzufangen.

Dieses Buch ist erhältlich beim Advent-Verlag Schweiz.

Das Buch kann hier bestellt werden.

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Schau nicht zurück 2022-02-02T13:09:40Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2022-01-04/nur-mit-jesus-will-ich-pilger-wandern/ «Nur mit Jesus will ich, Pilger, wandern» 2022-01-03T16:15:54Z Dominic Bornand info@adventisten.ch Ein Artikel zum Buch Hebräer

04. Januar 2022 Dominic Bornand


«Nur mit Jesus will ich, Pilger, wandern»

Shutterstock

Studien belegen, dass Menschen sich zufriedener fühlen, wenn sie ihre Ziele erreichen.[1] In diesem Fall scheint mir auch der Umkehrschluss, dass das Nicht-Erreichen der Ziele zur Unzufriedenheit führen kann, durchaus sinnvoll. Das bestätigt schon die eigene Erfahrung, wenn man zum Beispiel auf einer Wanderung vom richtigen Weg abkommt. Eine gewisse Unzufriedenheit verspürte offensichtlich auch der Autor des Hebräerbriefs, da er sah wie seine Empfänger in Gefahr waren, vom richtigen Weg abzukommen.

Der Text des Hebräerbriefs schweigt über die Identität des Autors. Schon in der Frühzeit des Christentums lehnte die Westkirche die paulinische Autorschaft ab, und der Brief wurde deswegen erst am Ende des 2. Jhd. n. Chr. Teil des neutestamentlichen Kanons. Auch wenn heute die Mehrheit der Theologen die paulinische Autorschaft ablehnt, lassen die theologischen Konzepte des Hebräerbriefs—oder treffender der Predigt an die Hebräer—eine paulinische Autorschaft durchaus zu.

Die Idee, dass es sich beim Hebräerbrief eher um eine Predigt handelt, basiert auf der Beobachtung, dass im Text einige Worte eher das Reden und Hören als das Schreiben und Senden betonen (2,5; 5,11; 6,9; 8,1; 9,5; 11,32). Zudem bezeichnet der Autor sein Werk als ein «Wort der Ermahnung» (13,22), was sich im ständigen Wechsel zwischen den theologischen Ausführungen (1,1–14; 2,5–3,6; 5,1–10; 7,1–10,18; 11,1–40) und den darauf aufbauenden praktischen Ermahnungen (2,1–4; 3,7–4,16; 5,11–6,20; 10,19–39; 12,1–13,21) bestätigt. Diese Struktur ist einer Predigt ähnlicher, wie einem Brief.

Aus Hinweisen im Text lässt sich ein grobes Profil der ursprünglichen Empfänger erstellen. Sie gehörten zur zweiten Generation von Christen (2,3), scheinen schon länger der christlichen Gemeinde anzugehören (5,11–12) und sind mit den Grundlehren des Glaubens vertraut (6,1–2). Der thematische Schwerpunkt von der Verbindung zwischen Heiligtum und Jesus Christus deutet darauf hin, dass die Empfänger des Hebräerbriefs Judenchristen waren. Sie standen in der akuten Gefahr, den Weg des Glaubens an Jesus Christus zu verlassen und in ihren alten theologischen Verständnismuster zurückzukehren. Der Hebräerbrief ist also ein Versuch, die Empfänger wieder für Jesus Christus als persönlicher Erlöser zu begeistern. Um dieses Ziel zu erreichen, verwendet der Autor das Pilgermotiv.[2] Dabei vergleicht er den Weg des Unglaubens mit dem besseren Weg des Glaubens.

Als göttliche Offenbarung vom Weg des Unglaubens dient das von Engeln vermittelte Gesetz am Berg Sinai.[3] Gemäss dieser Offenbarung verdient jede Übertretung seine gerechte Vergeltung (2,2). Mose gilt als Anführer dieses Weges (3,2–3.5.16). Die Hohepriester sind menschlich und stammen aus der Nachkommenschaft Aarons. Wegen ihrer Sterblichkeit müssen sie ständig ersetzt werden. Wegen ihrer Sündhaftigkeit sind regelmäßige Opfer für ihre eigene Versöhnung und die des Volkes notwendig (5,1–4). Diese Versöhnung wird durch das Blut von regelmäßigen Tieropfern erwirkt (5,3; 7,27; 9,9–10; 10,1–4.11), welches seine Anwendung im irdischen Heiligtum findet (8,5; 9,1–10). Zusammengefasst entspricht dieser Weg dem Alten Bund (8,7–9; 9,18–22), in welchem der Mensch nicht durch Glauben und Gnade, sondern nur durch eine fehlerlose Leistung verbleiben kann. Die Sündhaftigkeit der Menschen verunmöglicht aber dem Pilger auf diesem Weg ans Ziel zu kommen.

Als alternative beschreibt der Autor den besseren Weg des Glaubens.[4] Als göttliche Offenbarung vom Weg des Glaubens dient Jesus Christus selbst, auf den das mosaische Gesetz eigentlich hinweist (1,1–4; 2,2–3). Jesus Christus dient gleichzeitig auch als der Anführer auf dem Weg des Glaubens (3,1–6). Während der Unglaube von Mose und dem Volk Israel ihren ersehnten Einzug ins gelobte Land verhinderte, ermöglicht der Glaube an Jesus Christus den Gläubigen den ersehnten Einzug ins Himmelreich (3,7–4,13). Im Vergleich mit Aaron ist Jesus auch der bessere Hohepriester (5,6–10; 6,20; 9,11; 10,21). Während die aaronitischen Hohepriester zwar mit den Sündern mitleiden konnten, waren sie nicht fähig, echte Versöhnung zu erwirken. Dies war nur durch die Menschwerdung Jesu Christi möglich. Diese ermöglichte ihm mit uns Menschen mitzufühlen. Die Überlegenheit von Jesus Christus als Priester zeigt sich aber vor allem anhand seiner Priesterschaft nach der Ordnung des Melchisedeks. Im Gegensatz zur levitischen Priesterschaft ist die melchisedekische Priesterschaft ewig (7,7–17.24). Jesus verrichtet seinen Dienst als Priester und Hohepriester am himmlischen Heiligtum (8,2; 9,11.23–24), welches er mit seinem einmaligen Opfer und Blut einweihte. Dadurch ermöglicht Jesus Christus den sündigen Menschen eine echte und dauerhafte Versöhnung (7,27; 9,12–14.25–28; 10,10.12.14). Zusammengefasst entspricht dieser Weg dem Neuen Bund, einem Bund der Gnade, wo Jesus Christus der Bürge ist (7,22; 8,6.10–13; 9,15; 10,16–18). Der Autor verweist auf eine Liste von Glaubenshelden, die diesen Weg des Glaubens bereits gegangen sind (11,1–40).

Der Autor schließt sein Pilgermotiv mit einer Vorschau über die unterschiedlichen Ziele der diskutierten Wege. In 12,18–21 nennt er als Ziel vom Weg des Unglaubens den Berg Sinai, ein gnadenloser und gesetzlicher Weg, der für jeden Pilger tödlich enden wird. Demgegenüber nennt er in 12,22–24 als Ziel vom Weg des Glaubens den Berg Zion, der als himmlisches Jerusalem identifiziert wird und für jeden Pilger im ewigen Leben enden wird. Dieser Weg ist nicht nur christuszentriert, sondern dieser Weg ist Christus selbst! Allein der Glaube an Jesus Christus bringt den Pilger ans Ziel. Dieser Weg ist ein vollumfänglich göttliches Geschenk an die sündige Menschheit! Das Studium vom Hebräerbrief lädt auch heute noch den Leser ein als Pilger, nur mit Jesus Christus zu wandern.

 

Der Weg des Unglaubens

Der bessere Weg des Glaubens

Offenbarung

Gesetz am Berg Sinai

Jesus Christus

Anführer

Mose

Jesus Christus

Ruhe für das Volk Gottes

Wegen Unglauben verwehrt

Durch Glauben an Jesus Christus ermöglicht

Hohepriester

Aaron und seine Nachkommen

Jesus Christus

Priesterordnung

Leviten (zeitlich beschränkt)

Melchisedek (zeitlich unbeschränkt)

Opfer

Wiederholend

Einmalig und ewig gültig

Opferblut

Blut von Tieren

Blut Jesu Christi

Heiligtum

Irdisch

Himmlisch

Bund

Alter werksgerechter Bund

Neuer Bund der Gnade

Ziel

Berg Sinai (irdisch, verderblich)

Berg Zion (himmlisch, unverderblich)

 


[1] So zum Beispiel Janina Larissa Bühler, Rebekka Weidmann, Jana Nikitin, Alexander Grob, “A Closer Look at Life Goals Across Adulthood: Applying a Developmental Perspective to Content, Dynamics, and Outcomes of Goal Importance and Goal Attainability,” European Journal of Personality 33.3 (2019), 359–384.

[2] Dies zeigte Ernst Käsemann in seinem Das wandernde Gottesvolk: Eine Untersuchung zum Hebräerbrief (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1957).

[3] Die Idee, dass das Gesetz des Moses durch Engel den Menschen am Sinai vermittelt wurde, findet sich zwar nicht im Bericht des 2. Mose, war aber im Judentum nach dem babylonischen Exil (Paulus inklusive, siehe Galater 3,19) ein weitverbreitetes Konzept.

[4] «Besser» (griechisch kreittōn) ist ein Schlüsselwort im Hebräer und kommt in 1,4; 6,9; 7,7.19.22; 8,6; 9,23; 10,34; 11,16.35.40; 12,24 vor.

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Ein Artikel zum Buch Hebräer 2022-01-04T07:00:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2021-12-14/katalysator-corona/ Katalysator Corona 2021-12-14T08:47:33Z Dr. Christoph Berger info@adventisten.ch Welche Chancen bietet die Pandemie für unsere geistliche Entwicklung?

14. Dezember 2021 Dr. Christoph Berger


Katalysator Corona

unsplash

Ich erlebe die zweite Bibelstunde bei einem jungen Mann, der in den letzten Monaten in der Querdenkerbewegung aktiv war und über Vorträge im Internet Interesse an biblischer Prophetie bekommen hat. Nachdem wir uns in der vergangenen Woche etwas mit dem Buch Daniel beschäftigt hatten, zeigt er mir mehrere Seiten an persönlichen Fragen und Notizen. Wiederum erleben wir eine sehr gesegnete Zeit. Dann stellt er mir die Frage: "Wo kann ich mehr Gemeinschaft mit gläubigen Menschen erleben?" In Sekundenschnelle scanne ich die Gottesdienste und Kleingruppen in der geo-graphischen Umgebung durch. Dann versuche ich, seiner Frage auszuweichen. Ist das Klima in unseren Gemeinden durch Corona und die damit zusammenhängenden Fragen -die Fülle von Meinungen und Interpretationen - so angeheizt, dass auch du Sorge hast, Gäste einzuladen? Warum gelingt es uns nicht stärker, ein Klima der Annahme und des Respekts im Sinne Jesu zu leben? Habe ich persönlich Angst, offen zu meiner Entscheidung zum Thema impfen u. a. in meiner Gemeinde zu stehen? Ein solches Klima der Angsterschwert den wichtigen Austausch von Gefühlen oder persönlichen Empfindungen. Gerade in Zeiten wie diesen, wo Unsicherheit und Angst so präsent sind, und viele Menschen Entfremdung und Einsamkeit erleben, wäre ein geistliches Zuhause, wo ich Annahme und Unterstützung erleben kann, sehr wichtig. Selbst die qualitativhochwertigsten und zeitlich flexibel nutzbaren Internetangebote werden nie den persönlichen Kontakt ersetzen können. Aber ist "Corona" das eigentliche Thema oder nicht viel mehr eine Art Katalysator, der einige Themenbereiche beschleunigt oder verstärkt ans Tageslicht gebracht hat?

Empathie und Balance sind gefragt

Bevor ich Christ wurde, war ich Offizier bei der Bundeswehr. Trotz mancher Prägung, die ich in dieser Zeit bekommen habe, scheint es mir nichtangebracht, als Gemeinde im Gleichschritt zu marschieren. Es kommt vielmehr darauf an, im Sinne Jesu jeden anzunehmen und zu respektieren, wo er geradesteht. Wir sollten Freiraum zur Entwicklung und zum Wachstum geben und mit einem Vertrauensvorschuss auf die Menschen zugehen. Wo können, ja müssen wir im Fach "Empathie" noch zu legen, um der Wesensart Jesu ähnlicher zu wer-den und anderen kein Joch aufzulegen, das nicht zu tragen ist? Wo sollten wir die Angst ablegen, dass Veränderung nicht gleich Abfall bedeutet? Ich wünsche mir sehr, dass ich bei Gemeindestunden nicht befürchten muss, dass es schwere Verletzungen oder gar ein Zerbrechen der Gemeinde gibt. Es geht um Einheit in Glaubensfragen, aber auch um Respekt vor der Meinung des Anderen. Für eine Reihe von Gemeindegliedern war die Zeit des Lockdowns eine ersehnte Zeit der Regeneration. Macht uns die Pandemie deutlich, dass die oft ungleichmässige Verteilung an Verantwortung in der Gemeinde Spuren hinterlässt? Ist der Sabbat für manche zu einem Stress-Tag geworden, an dem sie nur "geben" müssen - ohne zu "bekommen"? Balance ist ein wichtiges Prinzip im Leben als Nachfolger Jesu. Mancher berichtet, dass der Sabbat in einer Hausgemeinde mehr persönliche Begegnung, mehr geistliches Auftanken und weniger formalen Ablauf ermöglicht. Ein Bedürfnis, das in unserer Zeit der Postmoderne auch missionarisches Potenzial bietet, im ungezwungenen, privaten Rahmen Freunden von Jesus zu erzählen. Jesus lehrt uns: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Balance ist somit auch zwischen dem Blick auf meine eigenen Bedürfnisse und dem Blick auf die Bedürfnisse der anderen wichtig. Gemeinde ist Familie, wer kümmert sich um unsere Kinder, um die Älteren und Kranken? Wer entlastet alleinerziehende Mütter ein wenig durch die Gestaltung der Kindersabbatschule? Wo sind wir als Gemeinde gefordert, eine Leitungsperson auch einmal durch eine Zeit des Auftankens hindurchzutragen, ohne gleich Kritik zu äussern? Gemeinde soll der Ort sein, wo Gott uns in seine Dienst- und Charakterschule führt, auch durch die Auseinandersetzung mit Gemeindegliedern, die andere Meinungen vertreten (Hbr 10,25).

Die Kommunikation pflegen

Corona hat auch als Katalysator unserer Kommunikation gewirkt. Gerade in den Entscheidungs-prozessen über wichtige Themen wie die Aussetzung von Gottesdiensten, braucht es verstärkte Kommunikation zwischen Gemeindebasis und Leitungsgremien. Ungeklärte Entscheidungen oder Handlungen können zur zwischenmenschlichen Belastungsprobe werden. Wie schnell wurde zu-weilen das Fernbleiben von Gemeindegliedern negativ interpretiert? Henrik (Name geändert), ein Mitglied der örtlichen Gemeinde, wurde von Peter, Mitglied einer Nachbargemeinde, beim Bäcker angesprochen. Peter konfrontierte Henrik damit, dass er nicht mehr den Gottesdienst besuche. Auch der Grund des Fernbleibens war Peter scheinbar bekannt. Bedauerlicherweise hatte keiner aus seiner Heimatgemeinde Henrik auf sein Fernbleiben angesprochen und der von Peter genannte Grund entsprach nicht der Wahrheit.

Gegen die Angst

Es ist auch eine unterschiedliche Wahrnehmung bezüglich des Umgangs mit der Corona--Thematik unter Gläubigen festzustellen. Manche Aussagen ausunseren Reihen werden als angstmachend erlebt. Angst ist eine Reaktion auf das Gefühl der Bedrohung. Welchen Raum nimmt in unserem Reden, in unserer Verkündigung die Perspektive der Hoffnung ein? Jesus ruft uns sein "Fürchte dich nicht" zu. Er ist der Sieger! Die Welt braucht gerade jetzt, inmitten ihrer Angstgetriebenheit, Menschen, die eine Botschaft gegen die Angst verkündigen und leben. Wer sich von Gott geliebt weiss, handelt hoffend. Der Knecht, der sein Talent aus Angst vergräbt (Mt 25,25) erlebt, dass sein Herr nicht Angst belohnt, sondern ihre Überwindung im Vertrauen. Obwohl ich nicht alles verstehe und einordnen kann, möchte ich meinen Fokus nicht auf Verschwörungstheorien oder das Wirken von menschlichen Organisationen legen. Ich bin als Nachfolger nicht frei von Angst, aber ich möchte gegen sie reden und handeln (Joh 16,33b), mit dem Grundmotiv der Hoffnung und nicht der Angst. Als Nachfolger Jesu haben wir allen Grund, lösungsorientiert zu denken, denn ER hat alles in seiner Hand und für alles eine Lösung. In Zeiten wie diesen seinen Frieden zu leben und zu versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, ist ein grosses Geschenk! Neben vielen Herausforderungen bietet die Corona Krise auch eine Reihe von Chancen. Ich möchte überlegen, wo ich anfangen sollte, meine Empfindungen ehrlich zu kommunizieren, Vertrauen zu investieren und zwischen Gebot und Meinung zu differenzieren. Ich möchte überlegen, wo ein Umdenken stattfinden muss, um ein Gleich-gewicht in meinem eigenen Leben und im Hinblick auf die Bedürfnisse meiner Glaubensgeschwister und Mitmenschen zu finden. Ich möchte überlegen, wo mein Denken und meine Kommunikation mehr dem Wesen Jesu entsprechen sollte und wie mein Leben nicht vom Grundmotiv der Angst, sondern der Hoffnung geprägt wird. Mir fehlen meine Schwestern und Brüder sehr, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr zur Gemeinde kommen. Und ich möchte bereit sein umzudenken, wo dies notwendig ist. Du auch?

Mit freundlicher Genehmigung von adventisten heute. Dieser Artikel wurde in Heft 2021/12 abgedruckt.

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Welche Chancen bietet die Pandemie für unsere geistliche Entwicklung? 2021-12-14T08:28:24Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2021-12-06/was-kann-ich-gegen-covid-19-unternehmen/ Covid-19 - Gefasst und geborgen 2021-12-06T12:38:59Z V. Dufour info@adventisten.ch Es gibt mehr als abwarten, was wir gegen das Coronavirus machen können.

06. Dezember 2021 V. Dufour


Covid-19 - Gefasst und geborgen

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Ein Modell des Risikomanagements, dass von verschiedenen Organisationen, darunter Luftfahrtunternehmen, Katastrophenschutzorganisationen oder Gesundheitseinrichtungen, übernommen wird, ist das SCHWEIZER KÄSEMODELL. Es bezieht sich auf Sorten von Schweizer Käse, die Löcher haben.

Bei einer bestimmte Risikosituation wird die Abfolge menschlicher Eingriffe mit mehreren nebeneinander hingestellten Scheiben eines Schweizer Käses verglichen.

Jede Käsescheibe stellt eine Vorsichtsmassnahme dar. Die Scheiben bieten keinen perfekten Schutz, da sie Löcher haben, die potenzielle Bedrohungen darstellen. Da keine Schicht eine perfekte Lösung bietet, erhöht die Anhäufung der unvollkommenen Schichten den Gesamtschutz. Je mehr Schichten dazugefügt werden, desto besser der Schutz, denn die verschiedenen Löcher nicht alle auf derselben Höhe sind. Sie sind unterschiedlich angeordnet und werden so von der nächsten Schicht wieder überdeckt.

Dieses Modell kann man auch für die persönliche Prävention schwerer Formen von Covid-19 hernehmen. Jede einzelne Schutzmassnahme ist wie eine Käsescheibe:

HYGIENISCHE MASSNAHMEN: Händewaschen, Berührung des Gesichts vermeiden, regelmässige Desinfektion von Flächen, Türgriffe, elektronischen Geräten, usw.

UNKONTAMINIERTE LUFT: Aktivitäten im Freien, Belüftung von Räumen, Begrenzung der Zeit in überfüllten Räumen, Verwendung von Masken in Innenräumen

ANGEBORENE IMMUNANTWORT: verbessert durch Bewegung, gesunde Ernährung, einschliesslich Nutrazeutika (Lebensmittel mit medizinischem Nutzen), guter Schlaf etc. und einer prophylaktischen Supplementierung mit Zink,Vitamin D, Vitamin C unter weitern.

ADAPTIVE IMMUNANTWORT: verstärkt durch vorherige Infektion mit Sars-Cov-2 oder die persönliche Entscheidung für eine Impfung nach Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses

SOFORTIGE TESTS: Sobald Symptome auftreten testen lassen und Covid-19 von einer Grippe durch ein Test unterscheiden

QUARANTÄNE: Isolierung von Infizierten, Quarantäne nach engen Kontakten

FRÜHBEHANDLUNG: Schneller Arztbesuch nach einem positiven Covid-19 Test und bei Bedarf sofortige medizinische Behandlung (antiviral, antibiotisch, gerinnungshemmend…) für Personen mit Symptomen und/oder Risikofaktoren.

Jetzt wo wir uns in der Wintersaison befinden und dadurch viel mehr Zeit drinnen verbringen, uns weniger bewegen, weniger Sonnenschein haben, unser Vitamin D nicht aufgefüllt wird und eine erhöhte Zirkulation von Virusinfektionen besteht, können diese aufgelistete Massnahmen uns helfen gesund zu bleiben oder das Risiko für einen schweren Covid-19 Verlauf zu reduzieren.

Auch inmitten widersprüchlicher Informationen und Beziehungsschwierigkeiten wegen Ansichten zu Covid-19 und den damit verbundenen Massnahmen gibt es ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer, dass uns zu einem viel friedlicheren und christusähnlicheren Miteinander verhelfen kann:

«Wir müssen lernen, die Menschen weniger auf das, was sie tun und unterlassen, als auf das, was sie erleiden, anzusehen».

Die heutige am weitesten verbreiteten Leiden heissen: Angst und Unsicherheit.

 

 

Quelle Zitat: https://www.dietrich-bonhoeffer.net/zitat/104-wir-muessen-lernen-die-mens/

Quelle Bild: Shutterstock 1816845755 & 1672162675

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Es gibt mehr als abwarten, was wir gegen das Coronavirus machen können. 2021-12-06T11:13:00Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2021-12-06/buchtipp-dezember/ Buchtipp Dezember 2021-12-02T11:12:57Z N. Bürgi info@adventisten.ch Deinetwegen - Jugendandachtsbuch

06. Dezember 2021 N. Bürgi


Buchtipp Dezember

© Advent-Verlag

65 Autoren, ein Auftrag: ihre Lebens- und Glaubensreise mit den jugendlichen Leserinnen und Lesern teilen.

Ein Buch über große Lebensfragen, tiefe Krisen, wichtige Erkenntnisse, alltägliche Abenteuer und vor allem einen – Jesus als Wegbereiter und Wegbegleiter. In 13 Kapiteln formulieren Jugendliche und Mitarbeitende der Jugendarbeit aus dem deutschsprachigen Raum persönliche und lebensnahe Andachten. Ihre Grundlage sind dabei die Bibel und das Magazin „Steps to One“, die Neuausgabe von Ellen Whites Klassiker „Steps to Christ“.

Zu jedem Text stellt das Andachtsbuch Fragen zur Vertiefung für sich alleine oder in der Gruppe. Und es fordert jeweils mit einer praktischen Aufgabe dazu heraus, das Gelesene in die Tat umzusetzen und in kleinen, mutigen Schritten auf Mitmenschen und Jesus zuzugehen.

Hier bestellen

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Deinetwegen - Jugendandachtsbuch 2021-12-06T10:24:00Z