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https://www.adventisten.ch/news/ News der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz 2018-02-16T14:43:14Z Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz info@adventisten.ch TYPO3 extension ams_articles https://www.adventisten.ch/fileadmin/adventisten.ch/files/layout/LogoFeed.png Copyright 2018, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz Aktuelle Nachrichten der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2018-02-16/massenerschiessung-in-florida-adventistischer-sozialdienst-bietet-hilfe-an/ Massenerschiessung in Florida - Adventistischer Sozialdienst bietet Hilfe an 2018-02-16T14:43:14Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 16. Februar 2018 Herbert Bodenmann


Massenerschiessung in Florida - Adventistischer Sozialdienst bietet Hilfe an

© Foto: Matthias Müller/churchphoto.de

Am 14. Februar schoss ein 19-Jähriger, der kürzlich von der High School in Parkland, Florida/USA, verwiesen worden war, auf Schüler und Lehrer. Er tötete 17 und verletze 15 weitere. Der Adventistische Sozialdienst (Adventist Community Services Disaster Response, ACS DR) biete mit Fachpersonen emotionale und spirituelle Hilfe in der nahegelegenen Pompano Beach Seventh-day Adventist Church für jene an, die über das Erlebte sprechen wollten, heisst es in einer Medienmitteilung der Adventisten in Nordamerika (NAD). Die Kirchenleitung bat ihre Mitglieder "im Gebet zu bleiben".

Everytown for Gun Safety, eine gemeinnützige Gruppe, definiert eine Schiesserei als "jedes Mal, wenn eine Schusswaffe eine Kugel innerhalb eines Schulgebäudes oder auf einem Schulgelände abfeuert". Demnach ist die Massenerschiessung in Parkland im Jahr 2018 bereits die 18. Schiesserei auf einem Schulgelände in den USA.

Laut einem Fernsehbericht der National Broadcasting Company (NBC) arbeitete Grady, eine adventistische Schülerin, an einer Arbeit über den Holocaust, als sie zwei Schüsse im Flur hörte. Ihre beste Freundin habe sie nach unten gedrückt und dann seien die beiden auf ein grosses Bücherregal zu gerannt. Die Freundin habe Grady gedrängt, sich ein Buch zu schnappen und es als Schutz zu benutzen. Grady wurde leicht verletzt, ihre Freundin, die mit Grady in die Kirche ging, hat laut Familienfreunden nicht überlebt, heisst es in der NAD-Mitteilung.

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Am 14. Februar schoss ein 19-Jähriger, der kürzlich von der High School in Parkland, Florida/USA, verwiesen worden war, auf Schüler und Lehrer. Er tötete 17 und verletze 15 weitere. Der Adventistische Sozialdienst (Adventist Community Services Disaster Response, ACS DR) biete mit Fachpersonen emotionale und spirituelle Hilfe in der nahegelegenen Pompano Beach Seventh-day Adventist Church für jene an, die über das Erlebte sprechen wollten, heisst es in einer Medienmitteilung der Adventisten in... 2018-02-16T14:39:22Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2018-02-16/adra-schweiz-und-glueckskette-geben-fluechtlingskindern-in-serbien-ein-perspektive/ ADRA Schweiz und Glückskette geben Flüchtlingskindern in Serbien ein Perspektive 2018-02-16T14:38:31Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 16. Februar 2018 Herbert Bodenmann


ADRA Schweiz und Glückskette geben Flüchtlingskindern in Serbien ein Perspektive

Flüchtlinge und Roma in Serbien absolvieren eine Anlehre als Automechaniker

© Foto: ADRA Serbien

100 Kindern und Jugendlichen, welche ohne Begleitung auf der Flucht in Asylzentren am Stadtrand von Belgrad/Serbien platziert wurden, ermöglicht das Hilfswerk ADRA Schweiz den Besuch einer Grundschule oder eines Berufskurses. Damit sollen ihre Berufschancen erhöht sowie die soziale Integration gefördert werden.

Es handelt sich um ein Anschlussprojekt, an ein Vorgängerprojekt, das im Dezember 2017 beendet wurde. Das neue Projekt dauert bis Ende August 2018 und wird vom Partnerhilfswerk ADRA Serbien durchgeführt. Die Kosten von 280.000 Franken werden durch die Glückskette sowie die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz finanziert.

Ausgangslage
Laut ADRA Schweiz gelangen seit der Schliessung der Grenzen entlang der Balkanroute nur noch wenige Flüchtlinge nach Serbien. Projektbegünstigte sind vor allem alleine reisende Kinder und Jugendliche, die vom Staat in einem Asylzentrum untergebracht wurden und dort eine gesicherte Unterkunft haben. Einige von ihnen sind Waisen, andere haben ihre Eltern auf der Flucht aus den Augen verloren.

ADRA Serbien richtete Anfangs 2017 ein Gemeinschaftszentrum in der Nähe dieser Asylunterkunft ein. Kinder konnten dort spielen und basteln, Erwachsene konnten sich informieren. Ziel war es, einen Raum für die Flüchtlinge zu schaffen, indem sie sich erholen und sicher fühlten konnten.

Zielsetzung
Kinder im schulpflichtigen Alter sollen in die öffentliche Schule integriert werden und die nächste Schulstufe erreichen. Jugendliche sollen erste Handfertigkeiten eines Berufs ihrer Wahl lernen, was deren Integration erleichtern soll. Ein kleinerer Anteil der Berufsanlernenden werden serbische Roma sein.

Projekt
Damit die Kinder auch den Unterreicht besuchen, bringt sie täglich ein Bus vom Asylzentrum zur öffentlichen Schule und zurück. Übersetzer helfen im Unterricht und bei der Integration. Im ADRA-Gemeinschaftszentrum können die Kinder spielen und unter Aufsicht ihre Hausaufgaben machen. Da die Kinder alleine unterwegs sind, haben sie keine Eltern, welche ihnen die nötigen Strukturen vorgeben. Das sei im Vorgängerprojekt teilweise ein Problem gewesen, sagt Sibylle Schuppli, Kommunikationsverantwortliche bei ADRA Schweiz. Im laufenden Nachfolgeprojekt achteten die Lehrer darauf, dass die Kinder auch tatsächlich regelmässig die Schule besuchen würden.

Jugendlichen werden erste praktische Handgriffe eines Berufs vermittelt als auch die entsprechende Theorie. ADRA Serbien arbeitet zu diesem Zweck mit erfahrenen Berufsleuten zusammen, welche ihr Wissen weitergeben. Die Übersetzer garantierten, dass die Jugendliche die Erklärungen und Anweisungen verstehen würden, so Schuppli. Die Jugendlichen erhalten ausserdem Kurse, um zu lernen, wie man sich auf eine Stelle bewirbt. Am Ende des Kurses erhalten sie ein Diplom, welches in Europa anerkannt ist. All dies soll ihre Chancen für ein selbständiges Leben verbessern: Entweder indem sie eine vollwertige Lehre in ihrem Beruf beginnen oder als Hilfskraft mit gewissen beruflichen Vorkenntnissen ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen können.

"Zudem werden die Kinder und Jugendlichen motiviert, regelmässig das ADRA-Gemeinschaftszentrum zu besuchen", sagte Sibylle Schuppli, "Spiel und Spass helfen, Traumata besser zu verarbeiten und sich zu integrieren".

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100 Kindern und Jugendlichen, welche ohne Begleitung auf der Flucht in Asylzentren am Stadtrand von Belgrad/Serbien platziert wurden, ermöglicht das Hilfswerk ADRA Schweiz den Besuch einer Grundschule oder eines Berufskurses. Damit sollen ihre Berufschancen erhöht sowie die soziale Integration gefördert werden. Es handelt sich um ein Anschlussprojekt, an ein Vorgängerprojekt, das im Dezember 2017 beendet wurde. Das neue Projekt dauert bis Ende August 2018 und wird vom Partnerhilfswerk ADRA... 2018-02-16T14:35:18Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2018-02-14/4762-adventisten-in-der-schweiz-spenden-124-millionen-franken/ 4.762 Adventisten in der Schweiz spenden 12,4 Millionen Franken 2018-02-14T13:45:27Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 14. Februar 2018 Herbert Bodenmann


4.762 Adventisten in der Schweiz spenden 12,4 Millionen Franken

Kollektensammlung im Gottesdienst

© Foto: Matthias Müller / churchphoto.de

Ende Dezember 2017 lebten 4.762 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz. Das sind 110 Mitglieder mehr als im Jahr zuvor. In 54 Gemeinden und sechs Gruppen feiern die Adventisten in der Schweiz den Gottesdienst jeweils am Samstag (Sabbat), dem biblischen Ruhetag. Mitglied werde man nicht durch die Säuglings- oder Kleinkindertaufe, welche die Adventisten nicht praktizierten, sondern nach Unterweisung und auf eigenen Wunsch durch die Glaubenstaufe, teilte die Kommunikationsabteilung der Schweizer Kirchenleitung mit. Die Kirchenmitglieder in der Schweiz spendeten für die Aufgaben ihrer Kirche weltweit und national total 12,4 Millionen Franken, durchschnittlich 2.600 Franken pro Person. In diesem Betrag sind die Spenden für die Bedürfnisse und Aufgaben der Ortsgemeinden nicht enthalten.

Die Mitgliederentwicklung sei je nach Landesteil ungleichmässig, sagte Herbert Bodenmann, Mediensprecher der Adventisten. In der Deutschschweiz habe die Mitgliederzahl um zwei Personen abgenommen, in der Romandie und im Tessin sei hingegen ein Wachstum um fünf Prozent oder 112 Personen zu verzeichnen. Dies sei einerseits auf Adventisten zurückzuführen, die aus dem Ausland in die Schweiz gezogen seien (Transferwachstum) als auch auf Menschen, die sich durch die Glaubenstaufe der Kirche angeschlossen hätten (Bekehrungswachstum).

Kinder und ungetaufte Jugendliche werden nicht als Mitglieder gezählt

Die rund 740 Kinder bis 16 Jahre, die in adventistischen Familien in der Schweiz aufwachsen und am kirchlichen Leben teilnehmen würden, seien laut Mediensprecher nicht in der Mitgliederzahl enthalten. Die protestantische Freikirche taufe keine Kinder und zähle sie deshalb ebenso wenig wie ungetaufte Jugendliche als Mitglieder. Adventistischen Jugendlichen bleibe es freigestellt durch die Glaubenstaufe der Kirche beizutreten, sofern sie dies wollten.

Die Mitgliederzahlen von Bekenntniskirchen, deren Mitglied man nur durch freiwilligen Beitritt in entscheidungsfähigem Alter wird, mit Mitgliedszahlen von Volkskirchen, die Säuglinge taufen und sie als Mitglieder zählen, seien schlecht vergleichbar, so Bodenmann.

Freiwilligkeitsprinzip – keine Kirchensteuer

Die Adventisten in der Schweiz spendeten 2017 ein Total von 12,4 Millionen Franken für die Aufgaben ihrer Kirche weltweit und national. Davon flossen mehr als 890.000 Franken in die Aussenmission, zur Unterstützung der Mission der Kirche in 215 Ländern sowie an Adventist World Radio, 61.000 Franken an die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz – Partnerhilfswerk der Glückskette und Zewo zertifiziert - und rund 460.000 Franken seien für den Unterhalt bzw. Neubau von Gebäuden gespendet worden, sagte Jean-Luc Waber, Finanzvorstand der Adventisten in der Schweiz. Zusätzlich würden Gelder für die Arbeit und Aufgaben der 54 Ortsgemeinden in der Schweiz gegeben. «Das Spendenaufkommen ist demnach noch etwas höher, als die hier berichteten Zahlen ausweisen», sagte Waber.

Die Adventisten würden auch keine Kirchensteuer erheben, so der Finanzvorstand. Die Tätigkeit der Freikirche werde ausschliesslich durch freiwillige Spenden von Mitgliedern und Gönnern finanziert. Diese gäben in der Regel den Zehnten, wie er in der Bibel beschrieben sei. Der Zehnte mache ein Grossteil der eingegangenen Gelder aus, mit denen Pastoren und Pastorinnen entlöhnt und die Abteilungen sowie Institutionen finanziert würden. Viele Mitglieder würden neben zehn Prozent ihres Einkommens weitere Spenden für besondere Projekte geben, so Waber, und unterstützten ihre Kirche auch mit persönlichem, freiwilligem Einsatz.

Globale Solidarität durch Finanzausgleich

Die Tätigkeit der nationalen Kirchenleitung (Vereinigung), der überregionalen (Union/Verband) und der teilkontinentalen Kirchenleitungen (Division) sowie der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) wird überwiegend von weitergeleiteten Zehntengeldern und projektbezogenen Kollekten der Ortsgemeinden finanziert. Zur Unterstützung finanzschwacher Weltregionen sowie zur Förderung der globalen Aktivitäten der mehr als 20 Millionen Mitglieder zählenden Weltkirche, gibt es einen umfangreichen und ständigen Finanztransfer. Auf diese Weise trägt jedes Mitglied einer Ortsgemeinde durch seine freiwilligen Zehnten und Gaben unmittelbar zum weltweiten Wachstum und zur Erfüllung der Aufgaben und des Auftrags der Kirche bei.

Schweizer Adventisten als Verein organisiert

Die Schweizer Adventisten sind nach dem Vereinsrecht organisiert und teilen sich in zwei Kirchenregionen: die Deutschschweizerische Vereinigung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (DSV), mit Sitz in Zürich und die Fédération des Eglises Adventistes du 7e jour de la Suisse romande et du Tessin (FSRT), mit Sitz in Renens/VD. Beide Verwaltungsregionen bilden gemeinsam die Schweizer Kirchenleitung (Schweizer Union) mit Sitz in Zürich.

Adventistische Institutionen und Werke in den Sprachregionen

Die Adventisten in der Schweiz führen die „Privatschule A bis Z“ in Zürich, zwei Jugendhäuser, in St. Stephan/BE und Les Diablerets/VD, drei Alters- und Pflegeheime in Krattigen/BE, Oron-la-Ville und Epalinges bei Lausanne, den Advent-Verlag in Krattigen/BE sowie eine Versandstelle für französische Bücher in Renens/VD. Im Weiteren unterhalten sie das "Hope Bibelstudien-Institut" (HBI) und das „Religionspädagogische Institut“ (RPI) in Zürich sowie das „Institut d'Etude de la Bible par Correspondance“ (IEBC) in Renens. In Gland/VD befindet sich die Klinik „La Lignière“, die auf Rehabilitation bei Herz-Kreislauferkrankungen, neurologischen, orthopädischen und rheumatischen Erkrankungen sowie auf Nachbehandlung bei Krebs spezialisiert ist.

Gesamtschweizerische Institutionen der Adventisten

Zu den gesamtschweizerischen Werken zählt die „Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe“ ADRA Schweiz mit Sitz in Zürich, ein ZEWO-zertifiziertes Partnerhilfswerk der Glückskette. Das Hilfswerk ist in der Schweiz mit rund 30 Ortsgruppen im sozialen Bereich tätig und im Ausland mit Katastrophen- und Entwicklungshilfeprojekten. Der „Adventistische Pressedienst“ APD Schweiz, Basel, richtet seine Dienste vor allem an säkulare und kirchliche Medien. Die Schweizerische Liga Leben und Gesundheit LLG, Zürich, bietet mit ihren Seminaren in rund 40 Ortsgruppen ganzheitliche Gesundheitsförderung an: körperlich, seelisch, spirituell und sozial.

Ökumenische Kontakte

Die Adventisten sind Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft (SB) und haben den Gaststatus in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). In drei kantonalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen sind sie Mitglieder (BS/BL; GE; VD) und in drei weiteren haben sie den Gaststatus (SH; TI; ZH).

Webseite der Adventisten in der Deutschschweiz: https://www.adventisten.ch/
Webseite der Adventisten in der Romandie und im Tessin: http://adventiste.ch/

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Ende Dezember 2017 lebten 4.762 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz. Das sind 110 Mitglieder mehr als im Jahr zuvor. In 54 Gemeinden und sechs Gruppen feiern die Adventisten in der Schweiz den Gottesdienst jeweils am Samstag (Sabbat), dem biblischen Ruhetag. Mitglied werde man nicht durch die Säuglings- oder Kleinkindertaufe, welche die Adventisten nicht praktizierten, sondern nach Unterweisung und auf eigenen Wunsch durch die Glaubenstaufe, teilte die... 2018-02-14T13:34:09Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2018-02-01/sabbat-predigten-aus-bogenhofen-oberoesterreich/ Predigten per Livestream aus Bogenhofen 2018-02-01T17:37:26Z René Gehring info@adventisten.ch 01. Februar 2018 René Gehring


Predigten per Livestream aus Bogenhofen

Schloss Bogenhofen/Oberösterreich

© Foto: Screenshot Seminar Bogenhofen

Anfang Februar hat der Schulleiter des Seminars Schloss Bogenhofen/Oberösterreich, René Gehring, bekanntgegeben, dass die Predigten aus dem Sabbat-Gottesdienst jeweils um 10:45 Uhr als Livestream mitverfolgt werden können.

Ausgewählt Predigten aus Bogenhofen werden wie bis anhin unter "Atem der Hoffnung" vom Hope Channel ausgestrahlt: http://www.hopechannel.de/tv/mediathek/serie/ml/atem-der-hoffnung/

Unter folgenden Links ist der Livestream aus Bogenhofen einsehbar:

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Anfang Februar hat der Schulleiter des Seminars Schloss Bogenhofen/Oberösterreich, René Gehring, bekanntgegeben, dass die Predigten aus dem Sabbat-Gottesdienst jeweils um 10:45 Uhr als Livestream mitverfolgt werden können. Ausgewählt Predigten aus Bogenhofen werden wie bis anhin unter "Atem der Hoffnung" vom Hope Channel ausgestrahlt: http://www.hopechannel.de/tv/mediathek/serie/ml/atem-der-hoffnung/ Unter folgenden Links ist der Livestream aus Bogenhofen einsehbar:... 2018-02-01T13:23:26Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2018-01-31/februarausgabe-von-adventisten-heute/ Februarausgabe von "Adventisten heute" 2018-01-31T14:21:31Z 31. Januar 2018


Februarausgabe von

Cover der Februarausgabe von "Adventisten heute"

©: Foto: Sarah Popa / SDH

Monatsthema:
"Gute Aussichten – Die Wiederkunft Christi"

Zum kostenlosen Download von:
"Adventisten heute" oder "Adventist World"

https://advent-verlag.de/blog/detail/sCategory/76/blogArticle/2805

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Monatsthema: "Gute Aussichten – Die Wiederkunft Christi" Zum kostenlosen Download von:"Adventisten heute" oder "Adventist World" https://advent-verlag.de/blog/detail/sCategory/76/blogArticle/2805 2018-01-31T13:45:28Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2018-01-29/frauen-begegnungstag-21-januar-2018-in-luzern/ Frauen-Begegnungstag, 21. Januar 2018, Luzern 2018-01-29T15:46:02Z Chris Pohling info@adventisten.ch 29. Januar 2018 Chris Pohling


Frauen-Begegnungstag, 21. Januar 2018, Luzern

Eine der Frauengruppen beim Baseln von Ermutigungskarten für verfolgte Christinnen

© Foto: Dagmar Dorn

Mit über 110 Teilnehmerinnen war der diesjährige Frauen-Begegnungstag sehr gut besucht. Im Focus waren Christen besonders auch die Frauen, die in über 50 Ländern wegen ihres Glaubens an Jesus Christus verfolgt und misshandelt werden.

Gabi, eine Referentin von open doors, erzählte uns einige Beispiele von betroffenen Frauen, besonders in muslimischen Ländern, die sehr traurig und sprachlos machen. Es ist grausam und erschütternd was Menschen einander alles antun können, im Namen der sogenannten „einzig richtigen“ Religion! Viele Erfahrungsberichte zeugen anderseits auch von grossem Mut und Duldungswillen der Betroffenen. Trotz allem kann sich auch Vergebungsbereitschaft und sogar Liebe den Feinden gegenüber, wie durch ein Wunder, da und dort durchsetzen! Ein kleines Stück Freiheit und Gemeinschaft erleben diese Frauen in den geheimen Hauskirchen, die zu 70 Prozent von den Frauen selbst geleitet werden.

Als kleines Zeichen der Verbundenheit haben wir am Nachmittag Karten gestaltet, die verfolgte Frauen ermutigen und ihnen Gottes Beistand zusprechen. Dabei fanden zahlreiche Begegnungen unter den Frauen statt, die aus der ganzen DSV und dem Tessin angereist waren.

Die Hilfsorganisation open doors setzt sich seit 1955 dafür ein:

  • verfolgte Christen gesellschaftlich und politisch zu stärken
  • bedrohte Christen auf Widerstand vorzubereiten (z.B. zunehmend in Afrika)
  • und Christen in Freiheit zu informieren und Verbundenheit mit der bedrängten und leidenden Kirche herzustellen, u.a. durch Gebet, Briefe, Petitionen und Publikationen. Die aktuellen Medien wie Bibel TV, Radio, Internet etc. sind dabei willkommene Werkzeuge.

Zur selben Zeit trafen sich auch die Girls, welche ein separates Programm zum Thema «Ich und mein Körper» hatten. Von der Hebamme Rebecca Benz erfuhren die Mädchen viel Wissenswertes über die Entwicklung ihres Körpers.

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Mit über 110 Teilnehmerinnen war der diesjährige Frauen-Begegnungstag sehr gut besucht. Im Focus waren Christen besonders auch die Frauen, die in über 50 Ländern wegen ihres Glaubens an Jesus Christus verfolgt und misshandelt werden. Gabi, eine Referentin von open doors, erzählte uns einige Beispiele von betroffenen Frauen, besonders in muslimischen Ländern, die sehr traurig und sprachlos machen. Es ist grausam und erschütternd was Menschen einander alles antun können, im Namen der sogenannten... 2018-01-29T15:25:30Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2018-01-29/es-gibt-kein-recht-auf-einen-handschlag/ Es gibt kein Recht auf einen Handschlag 2018-01-29T13:30:20Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 29. Januar 2018 Herbert Bodenmann


Es gibt kein Recht auf einen Handschlag

Podiumsteilnehmende: Anne Kühler, Beat W. Zemp, Kurt Pärli, Denise Buser (v.l.)

© Foto: Herbert Bodenmann/APD Schweiz

An der Weiterbildungsveranstaltung der Juristischen Fakultät der Universität Basel, zum Thema "Recht, Religion und Arbeitswelt", nahmen am 24. Januar rund 75 Personen teil. Es ging um positive und negative Religionsfreiheit in privaten und öffentlichen Arbeitsverhältnissen, unter anderem auch um den Umgang mit religiösen Symbolen. Im Podiumsgespräch sagte Beat W. Zemp, Zentralpräsident des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) in Bezug auf den Fall Therwil/BL, bei dem zwei muslimische Schüler der Lehrerin den Handschlag verweigerten: "Es gibt kein Recht auf einen Handschlag".

Religionsfreiheit an öffentlichen Schulen
Ausgehend vom Fall Therwil meinte Zemp, dass bei Problemen in Sachen Religionsfreiheit zwischen Lehrpersonen und Schülern besser "pädagogische anstatt rechtliche Lösungsansätze" gesucht werden sollten. "Wir sollten Toleranz entwickeln und nicht gleich hyperventilieren".

Bei Problemen an Schulen, im Zusammenhang mit Religionsfreiheit, ortete Zemp bezüglich Lehrpersonen als Problemfelder die Kopftuchfrage sowie die stetige Zunahme von evangelikalen Lehrpersonen. Bei den Schülern gäbe es beim Schwimmunterricht, bei Klassenlagern, beim Handschlag sowie der Essenskultur am Mittagstisch in Tagesschulen, Stichwort Schweinefleisch, Probleme. Religionsfreiheit spiele aber auch beim Lehrplan 21 eine Rolle, wenn es um die Frage gehe, ob an den öffentlichen Schulen konfessioneller Religionsunterricht erteilt ("teaching in religion") oder Grundwissen über Religionen ("teaching about religion") vermittelt werden soll. Zusätzlich schwappe aus den USA die Diskussion in die Schweiz, was über den Ursprung gelehrt werden soll: "Intelligent design", der biblische Schöpfungsbericht oder die Evolutionstheorie.

Religionsfreiheit gilt grundsätzlich auch im privaten Arbeitsverhältnis
"Stündeler" oder "Fischli" haben Nachteile bei der Suche einer Arbeitsstelle, sagte Kurt Pärli, Professor für Soziales Privatrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Basel. Eine Kündigung wegen Kopftuchttragens, für die keine sachlichen Gründe angeführt werden könnten, wie zum Beispiel Hygiene, sei missbräuchlich. "Religionsfreiheit gilt grundsätzlich auch im privaten Arbeitsverhältnis", so Pärli, und könne vertraglich nicht gänzlich wegbedungen werden. Die Berufung auf die Religionsfreiheit seitens des Unternehmers als auch der Arbeitnehmenden dürfe nicht zur Diskriminierung anderer führen, wie zum Beispiel den Mitarbeitenden oder Kunden. "Man kann sich nicht auf Religionsfreiheit berufen, wenn man andere diskriminieren will", sagte Kurt Pärli. Wenn es zu keiner Einigung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber komme, müssten die kollidierenden Interessen von den Gerichten gegeneinander abgewogen werden, wobei der Kontext und die Verhältnismässigkeit zu beachten sei. Viele Probleme seien aber auf betrieblicher Ebene lösbar.

Religionsfreiheit im öffentlichen Dienstverhältnis
Andreas Stöckli, Professor für öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der Universität Basel, eröffnete sein Grundsatzreferat zur Religion im öffentlichen Dienstverhältnis mit einigen Fragen: Darf einem Angestellten im öffentlichen Dienst gekündigt werden, weil er sich weigert eine Halskette mit einem sichtbaren Kreuz abzulegen? Ist es zulässig, einer Person den Zugang zum öffentlichen Dienst bloss deshalb zu verweigern, weil sie einer "fundamentalistischen" Religionsgemeinschaft angehört? Darf sich ein Arbeitnehmer unter Berufung auf seinen Glauben weigern, bestimmte Amtshandlungen auszuführen, zum Beispiel Medizinalpersonen einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen oder Standesbeamte eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft einzutragen? Im Gesundheitsgesetz des Kantons Bern sei in Art. 23 die "Weigerung aus Gewissensgründen" für Fachpersonen beschrieben, sich nicht an einem Schwangerschaftsabbruch zu beteiligen: "Die Fachperson kann die Mitwirkung an einer Behandlung verweigern, die ihren ethischen oder religiösen Überzeugungen widerspricht..."

Zum Tragen religiöser Symbole und Kleidungsstücke von Personen im öffentlichen Dienst bzw. dem Aufhängen von religiösen Symbolen in öffentlichen Gebäuden schlug Andreas Stöckli eine differenzierte Betrachtungsweise vor: Das Tragen des Kopftuches einer Lehrerin sei eine persönliche "Position" und könnte zugelassen werden, zumal kein religiöser Einfluss auf die Schüler belegbar sei. Das Aufhängen eines Kruzifixes in einem Schulzimmer sei aber eine "Aussage" bzw. eine "Position" des Staates, der in religiösen Belangen der Neutralität verpflichtet sei, was deshalb zu unterlassen sei.

Grundsätzlich gelte es der Verhältnismässigkeit bei Konflikten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezüglich der Gewährung der Religionsfreiheit viel Gewicht beizumessen, so Stöckli.

In drei Workshops am Nachmittag wurde die Rolle der Arbeitgeber in Verwaltung, Unternehmen, Schule, Kirchen und Religionsgemeinschaften thematisiert und diskutiert.

Referierende
Prof. Dr. Nathalie Amstutz, Dozentin für Diversity Management an der Hochschule für Wirtschaft, Fachhochschule Nordwestschweiz; Prof. Dr. iur. Denise Buser, Titularprofessorin für kantonales öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der Universität Basel; Prof. Dr. iur. Felix Hafner (Tagungsleitung), Professor für Öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der Universität Basel; Dr. phil. Christian Griss, Leiter Sekundarstufe und Leiter Dienste, Volksschulen, Erziehungsdepartment Basel-Stadt; Dr. iur. Claudia Kaufmann, Ombudsfrau der Stadt Zürich; Dr. iur. Anne Kühler, LL.M. (Tagungsleitung), Oberassistentin am Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich; Prof. Dr. iur. Karine Lempen, Professorin für Arbeitsrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Genf; Prof. Dr. iur. Matthias Mahlmann, Professor für Philosophie und Theorie des Rechts, Rechtssoziologie und Internationales Öffentliches Recht an der Universität Zürich; Dr. iur. Christoph Meyer, LL.M., Advokat, NEOVIUS AG Advokaten & Notare; Lehrbeauftragter an der Universität Basel; Prof. Dr. iur. Kurt Pärli, Professor für Soziales Privatrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Basel; Dr. phil. Lilo Roost Vischer, Ethnologin und Religionswissenschaftlerin, Dozentin und Beraterin; ehem. Koordinatorin für Religionsfragen im Präsidialdepartement Basel-Stadt und Leiterin des Runden Tischs der Religionen beider Basel; Pfr. Martin Stingelin, Kirchenratspräsident der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft; Prof. Dr. iur. Andreas Stöckli (Tagungsleitung), Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Öffentliches Wirtschaftsrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Basel; Diego Stoll, Advokat, Advokatur und Notariat Neidhart Vollenweider Joset Stoll Gysin Tschopp; Mitglied des Landrats des Kantons Basel-Landschaft; Prof. Dr. iur. Daniela Thurnherr, LL.M., Professorin für Öffentliches Verfahrensrecht, Verfassungsrecht und Verwaltungsrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Basel; dipl. math. Beat W. Zemp, Zentralpräsident Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH.

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An der Weiterbildungsveranstaltung der Juristischen Fakultät der Universität Basel, zum Thema "Recht, Religion und Arbeitswelt", nahmen am 24. Januar rund 75 Personen teil. Es ging um positive und negative Religionsfreiheit in privaten und öffentlichen Arbeitsverhältnissen, unter anderem auch um den Umgang mit religiösen Symbolen. Im Podiumsgespräch sagte Beat W. Zemp, Zentralpräsident des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) in Bezug auf den Fall Therwil/BL, bei dem zwei... 2018-01-29T13:14:50Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2018-01-22/moldawien-verteilung-der-weihnachtspakete-durch-adra-schweiz/ Moldawien: Verteilung der Weihnachtspakete durch ADRA Schweiz 2018-01-22T16:55:49Z Sibylle Schuppli info@adventisten.ch 22. Januar 2018 Sibylle Schuppli


Moldawien: Verteilung der Weihnachtspakete durch ADRA Schweiz

Übergabe von ADRA Weihnachtspaket in Moldawien

© Foto: ADRA Schweiz

Viele Freiwillige der Aktion "Kinder helfen Kindern" fragen an, ob sie einmal mitdürfen, nach Moldawien. Sie wollen bei der Verteilung dabei sein, um die Stimmung bei den Kindern einzufangen. Da sie auf ihre eigenen Kosten reisen, begleitet seit einigen Jahren jeweils eine Person einen ADRA-Mitarbeiter. Dieses Jahr war die Anfrage sehr gross. Daher machte sich Anfang Januar eine stolze Delegation nach Moldawien auf: drei freiwillige Mitreisende begleiteten Mike Perekrestenko, den Geschäftsleiter von ADRA Schweiz.

Das Kinderübergangszentrum "Rainbow of Hope" unterstützt ADRA Schweiz schon seit längerer Zeit. "Das Zentrum ist unglaublich gut geführt", meint Mike Perekrestenko. Seit Jahren hat er regelmässig Berichte aus Moldawien gelesen und konnte sich nun zum ersten Mal selber ein Bild machen. Beim Auspacken der Geschenke gaben die Kinder die Süssigkeiten ab. "Das ging ganz ohne Murren", staunte er. Die Leiterin Natalia würde die Schleckwaren solidarisch und dosiert verteilen. Sonst würde alles in kurzer Zeit gegessen.

ADRA Moldawien hat ein weiteres Engagement in einem Gefängnis, in dem Frauen und ihre Kinder, bis sie 3 Jahre alt sind, leben. Obwohl die Kinder zu jung für die Geschenke sind, stand dieser Besuch trotzdem auf dem Programm und beeindruckte auch alle. Teilweise stehen vier Betten für die Frauen in einem Zimmer. Die Kinder schlafen im gleichen Zimmer wie ihre Mütter. Die Stimmung ist aber gut und die Abwechslung von draussen sehr willkommen.

Der Besuch in Moldawien ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein. So ist das Bild ausserhalb der Hauptstadt Chisinau sehr von der Landwirtschaft und schlechter Infrastruktur geprägt. Der Besuch bei den Familien zeigte einmal mehr, dass Moldawien ein sehr armes Land ist. Die Kinder packten die Geschenke mit grosser Freude aus, die Eltern freuten sich für Ihre Kinder mit. So bestätigten auch alle, dass sich jeder glücklich schätzt, der ein Paket aus der Schweiz bekommt. Sie haben den Ruf, dass sie sehr gut gefüllt und von hoher Qualität sind.

ADRA Schweiz bedankt sich bei allen, welche bei der Aktion mitgemacht haben, ganz herzlich.

Hier geht es zum Radiobeitrag von Life Channel zur Arbeit von ADRA Schweiz (17. Januar 2018):
"Kirche & Gesellschaft: Investition in Bildung und somit in die Zukunft"

https://lifechannel.ch/de/Glauben-entdecken/Leben-im-Alltag/Kirche--Gesellschaft/Investition-in-Bildung-und-somit-in-die-Zukunft

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Viele Freiwillige der Aktion "Kinder helfen Kindern" fragen an, ob sie einmal mitdürfen, nach Moldawien. Sie wollen bei der Verteilung dabei sein, um die Stimmung bei den Kindern einzufangen. Da sie auf ihre eigenen Kosten reisen, begleitet seit einigen Jahren jeweils eine Person einen ADRA-Mitarbeiter. Dieses Jahr war die Anfrage sehr gross. Daher machte sich Anfang Januar eine stolze Delegation nach Moldawien auf: drei freiwillige Mitreisende begleiteten Mike Perekrestenko, den... 2018-01-22T16:30:43Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2018-01-09/warum-siebenten-tags-adventisten-keine-fundamentalisten-sind/ Warum Siebenten-Tags-Adventisten keine Fundamentalisten sind 2018-01-09T16:37:52Z Marcos Paseggi - übersetzt und redigiert: Herbert Bodenmann info@adventisten.ch Bericht der Konferenz Adventistischer Historiker vom 8. bis 9. Januar

09. Januar 2018 Marcos Paseggi - übersetzt und redigiert: Herbert Bodenmann


Warum Siebenten-Tags-Adventisten keine Fundamentalisten sind

Prof. Nicholas Miller

© Foto: Marcos Paseggi/Adventist Review

Takoma Park, Maryland/USA, 09.01.2018 – „Siebenten-Tags-Adventisten sind keine Fundamentalisten"*, sagte Nicholas Miller, Professor für Kirchengeschichte am Eröffnungsplenum der Konferenz "Situating Adventist History" (Einodnung der adventistischen Geschichte). Die Konferenz der adventistischen Historiker hat laut Adventist Review AR, nordamerikanische Kirchenzeitschrift, vom 8. bis 9. Januar auf dem Campus der Washington Adventist University in Takoma Park, Maryland/USA, stattgefunden.

Fundamentalismus*
[Vorab und zum besseren Verständnis des Begriffs „Fundamentalismus“, auf den sich Nicholas Miller in kirchengeschichtlichem Zusammenhang bezieht, einige Hinweise:

Wikipedia:
„Das Wort Fundamentalismus trat erstmals im Zusammenhang mit einer von Reuben Archer Torrey herausgegebenen Schriftenreihe „The Fundamentals A Testimony to the Truth“ auf, die sich gegen liberale Theologie und insbesondere die historisch-kritische Methode wandte. Zu den Autoren gehörten namhafte konservative Theologen wie Benjamin Breckinridge Warfield. Die fünf wesentlichen Punkte ihrer Haltung wurden 1910 von der Generalkonferenz der presbyterianischen Kirche zusammengefasst:

  • die Irrtumslosigkeit und Autorität der Bibel
  • die Gottheit Jesu Christi
  • die Jungfrauengeburt und Wunder
  • sein Tod für die Sünden der Menschen
  • seine leibliche Auferstehung und seine Wiederkunft

Die in den „Fundamentals“ vertretene Haltung genügt nicht, um den christlichen Fundamentalismus trennscharf zu definieren. Von anderen Strömungen unterscheidet sich der christliche Fundamentalismus durch eine biblizistische Auslegung der Bibel, die so eng mit dem Heilsglauben verbunden ist, dass andersdenkenden Christen ihr Christsein abgesprochen wird. Ergänzend kommen dazu eine konservative politische Haltung und der Wille, religiös begründete Überzeugungen auch politisch durchzusetzen“ (Zugriff: 09.01.2018/12:41: https://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus)

Adventisten haben sich meist von der Verbalinspiration der Bibel, wie sie von christlichen Fundamentalisten vertreten wurde, distanziert. Ebenso waren Adventisten strikte Vertreter der Trennung von Kirche und Staat und haben jegliche Durchsetzung von religiösen Überzeugungen mit Mitteln des Staats abgelehnt.

Der Begriff „Fundamentalisten“ hat zumindest in Europa, eine Wandlung durchgemacht, sodass Christen, die an die Sechstageschöpfung glauben, heute als Fundamentalisten bezeichnet werden. H. Bodenmann)]

Millers Vortrag mit dem Titel „Adventismus, Fundamentalismus und die Bibel" lieferte historische Beweise, die zeigen, wie der Adventismus, obwohl eine konservative Bewegung, grösstenteils in der Lage war, sich von einigen der fundamentalistischen Fallstricke zu lösen, indem er eine ausgewogenere Herangehensweise an verschiedene Themen, einschliesslich der Inspiration der Schrift, angenommen habe. Es ist etwas, sagte Miller, das in den Ideen verwurzelt ist, welche die Frühgeschichte der Kirche beeinflusst haben und die Notwendigkeit sowie Bedeutung der Erforschung der adventistischen Geschichte unterstreicht.

In diesem Zusammenhang erwähnte Miller einige der Ideen, die den Hintergrund bilden und den frühen Adventismus beeinflussten. Er verwies ausdrücklich auf drei Begriffe, die seiner Meinung nach das Denken der adventistischen Pioniere prägten.

1.     Urteilsvermögen
„Die Pioniere glaubten nicht, dass absolute Beweise nötig sind, um die Wahrheit zu verstehen. Sie glaubten an die Rolle des Urteilsvermögens zur Erkenntnis der Wahrheit", sagte er zum ersten Punkt.

2.     Weitere Erkenntnisquellen
Miller erklärte auch, dass im Gegensatz zu Fundamentalisten die adventistischen Pioniere, darunter die Mitbegründerin der Kirche, Ellen G. White, glaubten, dass die Erkenntnis der Wahrheit auf dem Wort Gottes basiere. Es sei aber auch durchaus möglich, wichtige Einsichten aus dem „Buch der Natur" und aus „der Erfahrung des Wirkens Gottes im menschlichen Leben" zu gewinnen. Dies sei etwas, so Miller, das es adventistischen Pionieren ermöglicht habe, zu anderen Schlussfolgerungen als die christlichen Fundamentalisten zu gelangen. Dies betreffe zum Beispiel Themen wie die ewige Bestrafung, dass Frauen in der Kirche sprechen dürften und die Frage der Sklaverei.

3.     Güte Gottes
Schliesslich wurden die frühen Adventisten von der Vorstellung der moralischen Regierungsführung Gottes, als interpretative Voraussetzung, beeinflusst. Laut Miller erfordert sie, problematische Bibelverse durch die Linse der Güte Gottes zu betrachten. „Wenn die Bibel zum Beispiel vom ewigen Feuer sprach", sagte Miller, „suchten die frühen Adventisten nach alternativen Erklärungen, da sie erkannt hatten, dass ein guter Gott seine Kinder niemals für die Ewigkeit bestrafen würde.“

„All dies hebt den Adventismus vom Fundamentalismus ab und macht ihn zu einer anderen religiösen Strömung", sagte der Theologe.

Konservativ und pragmatisch
Miller ging auf diese dynamische Entwicklung des adventistischen Verständnisses ein und erörterte einige historische Spannungen im Adventismus bezüglich der Inspiration. Während Fundamentalisten in der Regel die wörtliche Irrtumslosigkeit der Schrift verteidigt haben, das heisst, dass die Bibel in jeder Hinsicht und in allem fehlerfrei sei, haben es die meisten Siebenten-Tags-Adventisten nicht so gesehen. „Siebenten-Tags-Adventisten haben eine hohe Achtung für die Heilige Schrift, glauben aber nicht an deren wörtliche Irrtumslosigkeit", sagte er. Dasselbe gilt für White's Schriften. Ellen White selbst habe die Irrtumslosigkeit nicht unterstützt, sagte Miller.

Bis 1915 war die Kirche in Rassen- und Frauenfrage pragmatisch und fortschrittlich
Nach dem Tod von Ellen G. White im Jahr 1915 versuchte ihr Sohn William White die Sichtweise seiner Mutter bezüglich der Inspiration lebendig zu halten. Er habe sich gegen Bestrebungen gestellt, welche die wörtliche Unfehlbarkeit unterstützten, sagte Nicholas Miller. Der Aufstieg liberalen christlichen Denkens habe die adventistischen Führer dazu bewogen, sich in den nächsten paar Jahrzehnten nach dem Tod von Ellen White bei vielen Themen an die Seite der Fundamentalisten zu stellen, wodurch die Idee der verbalen Irrtumslosigkeit in der adventistischen Kirche Eingang gefunden habe. Das habe letztlich dazu geführt, dass sich der Ansatz und das Vorgehen der Kirche in Bezug auf die Rassenfrage und die Rolle der Frau in der Kirche verändert habe, die bis einige Jahre nach dem Tod von Ellen White pragmatisch und fortschrittlich gewesen seien.

Derzeit werde der Adventismus immer internationaler, sagte Miller. „Vor diesem Hintergrund haben wir eine konservative Kirche, aber sie hat immer wieder bewiesen, dass sie keine fundamentalistische Kirche ist", schloss er.

Alec Ryrie: Adventismus ist im Wesentlichen pragmatisch
Alec Ryrie, Autor und Professor an der University of Durham, England, schien Millers These zuzustimmen. Bei der Diskussion über den Stellenwert des Adventismus in der protestantischen Geschichte sagte er, dass der Adventismus die Fallstricke vermieden habe, durch die andere Bewegungen untergegangen seien.

Historisch gesehen, misstrauten protestantische Bewegungen den Regierungen. „Sie weigerten sich, sich in die Politik einzumischen, oder sie ignorierten die Regierung ganz und gar", sagte Ryrie. Die Siebenten-Tags-Adventisten hätten aber einen anderen Weg gewählt. Sie hätten sich zu Wahlen geäussert und für die Mitarbeit in staatlichen Gremien ausgesprochen. „Im amerikanischen Bürgerkrieg, als sie sich gegen die Sklaverei engagierten, haben sie sich gegen beide Seiten des Streits ausgesprochen", so Professor Ryrie, der kein Mitglied der adventistischen Kirche ist.

Laut Adventist Review AR, nordamerikanische Kirchenzeitschrift, glaubt Ryrie, dass im Gegensatz zu anderen Konfessionen ein Teil des adventistischen Erfolges darin besteht, dass es ihm gelungen ist, an apokalyptischen Gedanken festzuhalten, ohne unausgewogen zu werden. „Adventismus ist im Wesentlichen pragmatisch", sagte er.

Die zweitägige Veranstaltung der Vereinigung adventistischer Historiker (Association of Seventh-day Adventist Historians) wurde vom Büro für Archive, Statistik und Forschung der adventistischen Weltkirchenleitung (Office of Archives, Statistics, and research, ASTR) und der Washington Adventist University getragen. Laut AR nahmen an der Konferenz Dutzende von Historikern, Forschern und Professoren der Siebenten-Tags-Adventisten an den Präsentationen, Fragerunden und Diskussionen teil.

(Originalbericht auf Englisch: http://www.adventistreview.org/church-news/story5777-why-seventh-day-adventists-are-not-fundamentalists)

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Bericht der Konferenz Adventistischer Historiker vom 8. bis 9. Januar 2018-01-09T16:08:15Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-12-31/januarausgabe-von-adventisten-heute-ist-online/ Januar-Ausgabe von "Adventisten heute" ist online 2017-12-31T21:45:45Z Redaktion: "Adventisten heute" info@adventisten.ch Januarthema: "Hüter der Erde - Haushalterschaft"

31. Dezember 2017 Redaktion: "Adventisten heute"


Januar-Ausgabe von

Cover der Januarausgabe 2018 von "Adventisten heute"

© Cover: Sarah Popa/SdH

Es war Gottes erster Auftrag an uns Menschen: Wir sollten den Garten Eden – und im weiteren Sinne die Erde – bebauen und bewahren (1 Mo 2,15).
Damit verbunden waren zwei grosse Geschenke: die Welt mit all ihren Ressourcen und Möglichkeiten sowie Intelligenz und schöpferische Fähigkeiten des Menschen, der zum Bild Gottes geschaffen wurde.

Auf den Zusammenhang von Gabe und Aufgabe geht Christian Alt, ehemaliger Leiter des Advent-Verlags in der Schweiz, in seinem Beitrag über das Wesen christlicher Haushalterschaft ein.
Praktisch wird es dann im Artikel von Bert Seefeldt, "Prophetischer Auftrag und geistliche Disziplin", der uns eine umfassende und konkrete Sichtweise biblischer Haushalterschaft nahebringt.
Ausserdem sagen uns Finanzverantwortliche aus unserer Freikirche in kurzen Statements, wie sie Haushalterschaft auf ihrem Gebiet verstehen.

Missionarisches Magazin: "present"
Mittlerweile ist die zweite Ausgabe des missionarischen Magazins present erschienen und manche werden sich fragen, was es mit dieser Zeitschrift auf sich hat und für wen sie gedacht ist. Der Beitrag „Neues Land entdecken“ geht auf die wichtigsten Fragen ein und erklärt das missionarische Konzept von present.

Daneben gibt es wieder Nachrichten, Berichte zum Beispiel vom Media Day bei der STIMME DER HOFFNUNG und Interviews u.a. mit Friedel Schramm, dem neuen Leiter des Instituts für Weiterbildung der Freikirche in Deutschland.

Adventist World präsentiert sich jetzt in einem neuen, verjüngten Gewand und beschäftigt sich in seiner Titelgeschichte ebenfalls mit einem wichtigen Aspekt christlicher Haushalterschaft – dem Umweltschutz!

Zeitschriften herunterladen:
Adventisten heute als pdf zum Download
Adventist World als pdf zum Download

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Januarthema: "Hüter der Erde - Haushalterschaft" 2017-12-31T15:05:11Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-12-22/adventgemeinde-zuerich-city-mit-neuem-pastor/ Adventgemeinde Zürich-City mit neuem Pastor 2017-12-24T08:53:52Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 22. Dezember 2017 Herbert Bodenmann


Adventgemeinde Zürich-City mit neuem Pastor

Roland Dell'mour

© Foto: privat

Per 1. Januar wird Roland Dell’mour (34) als Pastor in der Gemeinde Zürich-Cramerstrasse (Zürich I) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit dem Bezirkspastor Günther Maurer zusammenarbeiten, der im Sommer 2018 in Pension gehen wird.

„Ich bin davon überzeugt, dass die Bibel speziell in unserer heutigen Zeit die entscheidenden Richtlinien für ein gelingendes Leben enthält“, sagte Dell’mour gegenüber APD. „Ich möchte deshalb den Kirchenmitgliedern und den Menschen, mit denen ich zu tun haben werde, als Freund zur Seite stehen, damit sie dem Gott der Bibel und ihrer eigenen Bestimmung näherkommen.“

Zusammen mit seiner Frau Cornelia wolle er ein besonderes Augenmerk auf die Förderung und Begleitung von Menschen legen und Angebote für Familien mit kleinen Kindern machen. Ausserdem sei es ihm ein Anliegen, die Adventgemeinde Cramerstrasse in ihren vielseitigen Einsatzbereichen zu unterstützen, so Dell’mour.

Darüber hinaus begleitet Roland Dell’mour das Jugend-Evangelisationsprojekt „Twisted Reality“, das Filmbegeisterten jungen Menschen einen Zugang zur Bibel eröffnen möchte. www.twistedreality.ch

Adventgemeinde Zürich-Cramerstrasse (Zürich I)
Die adventistische Kirchgemeinde Zürich-Cramerstrasse (Zürich I), in der City, hat 268 Mitglieder, darunter auch eine Gruppe Englischsprachiger. Er werde nebst den üblichen pastoralen Tätigkeiten in der Seelsorge und beim Predigen, auch individuellen Religions- oder Bibelunterricht erteilen, sagte Roland Dell’mour. Im Weiteren werde er sich auch in der Bezirksjugendarbeit sowie in jener der Deutschschweiz, bei Lagern und Events, engagieren.

Webseite der Adventgemeinde Zürich-Cramerstrasse: zuerich.adventgemeinde.ch

Verein Inklusiv, „Chrischtehüsli“
Im Gebäude der Freikirche an der Cramerstrasse 11 betreibt der Verein Inklusiv, „Chrischtehüsli“, an fünf Wochentagen eine Anlauf- und Beratungsstelle für randständige Menschen. Migranten sowie Menschen mit Suchtproblemen erhalten in einem Tagesraum sowie in Nebenräumen Informationen, werden beraten, begleitet und integriert. Der Verein unterhält einen Computerraum, einen Mittagstisch sowie „Crami“, eine Kinderspielgruppe. www.chrischtehuesli.ch

Werdegang
Der 34-jährige Österreicher schloss an der Fachhochschule Salzburg den Studiengang „Multi Media Art“ mit einem Magister (FH) ab und war danach insgesamt fünf Jahre als 3D-Graphikdesigner tätig. Das vierjährige Theologiestudium schloss er 2013 am adventistischen Seminar Schloss Bogenhofen/Oberösterreich ab. Im zweijährigen praktischen Teil der Theologieausbildung arbeitete Dell’mour von 2015 bis 2017 als Pastoralassistent in den Adventgemeinden Bern, Burgdorf und Murten.

In der Freizeit entwerfe er gerne Spielzeug für seine Kinder, die er mit einem eigenen 3D-Printer ausdrucke oder er gehe auch gerne Sportklettern, so Dell’mour. Er ist verheiratet mit Cornelia. Das Ehepaar hat zwei Kinder.

Ökumenische Kontakte
Die Adventisten sind Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft (SB) und haben den Gaststatus in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). In sechs kantonalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (BL/BS, GE, SH, TI, VD, ZH) sind sie Mitglieder oder haben den Gaststatus.

Adventisten in der Schweiz
Eine Vorläufergemeinde der protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten entsteht 1867 in Tramelan/Jura. 1883 wurden in Basel und Tramelan die ersten Gemeinden gegründet. Im Jahre 1901 wurden die Kirchengemeinden in der Schweiz entsprechend der Sprachzugehörigkeit in zwei „Vereinigungen" aufgeteilt: in die "Deutschschweizerische Vereinigung" mit Sitz in Zürich und in die „Fédération de la Suisse Romande et du Tessin" mit Sitz in Renens/VD. Beide Verwaltungsregionen bilden gemeinsam die nationale Kirchenleitung „Schweizer Union“. Ende Dezember 2016 lebten 4.652 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz. Einige Hundert Kinder und Jugendliche sind in der Mitgliederzahl nicht enthalten, da die protestantische Freikirche keine Kinder tauft, sondern ihnen den Entscheid zum Kirchenbeitritt in einem Alter überlässt, wenn sie sich selbst entscheiden können. Die Adventisten feiern den Gottesdienst am biblischen Ruhetag, dem Samstag (Sabbat), in 54 Kirchgemeinden und fünf Gruppen. Weltweit sind mehr als 20 Millionen Personen durch die Glaubenstaufe Mitglieder der Kirche geworden.

Mehr Informationen über die Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz: www.adventisten.ch/adventisten/

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Per 1. Januar wird Roland Dell’mour (34) als Pastor in der Gemeinde Zürich-Cramerstrasse (Zürich I) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit dem Bezirkspastor Günther Maurer zusammenarbeiten, der im Sommer 2018 in Pension gehen wird. „Ich bin davon überzeugt, dass die Bibel speziell in unserer heutigen Zeit die entscheidenden Richtlinien für ein gelingendes Leben enthält“, sagte Dell’mour gegenüber APD. „Ich möchte deshalb den Kirchenmitgliedern und den Menschen, mit denen ich zu tun... 2017-12-22T14:05:29Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-12-22/neuer-pastoralassistent-fuer-die-adventgemeinden-im-bezirk-bern/ Neuer Pastoralassistent für die Adventgemeinden im Bezirk Bern 2017-12-22T14:04:45Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 22. Dezember 2017 Herbert Bodenmann


Neuer Pastoralassistent für die Adventgemeinden im Bezirk Bern

Hannes Fickenscher

© Foto: privat

Nach vierjährigem Theologiestudium beginnt Hannes Fickenscher (24) am 1. Januar 2018 seine Tätigkeit in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Er wird als Pastoralassistent in den Adventgemeinden Bern, Burgdorf und Murten mitarbeiten.

Hannes Fickenscher wird im Kanton Bern mit dem Bezirkspastor und Mentor Christian Frei zusammenarbeiten. Gemeinsam werden sie die Adventgemeinde Bern mit einer Gruppe Latinos, total 248 Mitglieder, sowie die Adventgemeinden Burgdorf, 30 Mitglieder, und Murten (Altavilla), 30 Mitglieder, sowie eine Gruppe in Bärau/Emmental betreuen.

„Mein Ziel sehe ich darin, Menschen hin zur Bibel zu begleiten – keinem verstaubten historischen Werk mit einigen sinnvollen spirituellen Gedanken, sondern einem Buch, das auch heute noch zeigt, wie man ein verantwortliches, glückliches und von Nächstenliebe geprägtes Leben führen kann“, sagte Fickenscher gegenüber APD. „Wer die Bibel liest, darf dort einem Gott begegnen, der mehr Interesse an einem hat, als Verliebte füreinander, der sich mehr für einen einsetzt, als Eltern für ihre Kinder und der das Leben zum Positiven verändern will“, so Fickenscher.

Werdegang
Der Deutsche arbeitete nach der Matura im Jahr 2012 für neun Monate als Erzieher und Koordinator in einem bolivianischen Kinderheim, wo er auch seine Spanischkenntnisse vertiefen konnte. Anschliessend studierte er von 2013 bis 2017 am Seminar Schloss Bogenhofen, in Oberösterreich, Theologie.

Hannes liebt es zu lesen, Musik zu hören, zu joggen und Mountainbike zu fahren. Er ist verheiratet mit Hanna.

Adventgemeinden im Bezirk Bern
Er werde nebst den üblichen pastoralen Tätigkeiten in der Seelsorge und beim Predigen, auch individuellen Religions- oder Bibelunterricht erteilen, sagte Hannes Fickenscher. Im Weiteren werde er sich auch in der Bezirksjugendarbeit sowie in jener der Deutschschweiz, bei Lagern und Events, engagieren. Zudem sei im März 2018 in Kerzers/FR eine Schöpfungsexpo geplant.

Webseiten:
Adventgemeinde Bern: bern.adventgemeinde.ch/
Adventgemeinde Burgdorf: burgdorf.adventgemeinde.ch/
Adventgemeinde Murten (Altavilla): murten.adventgemeinde.ch/

Ökumenische Kontakte
Die Adventisten sind Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft (SB) und haben den Gaststatus in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). In sechs kantonalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (BL/BS, GE, SH, TI, VD, ZH) sind sie Mitglieder oder haben den Gaststatus.

Adventisten in der Schweiz
Eine Vorläufergemeinde der protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten entsteht 1867 in Tramelan/Jura. 1883 wurden in Basel und Tramelan die ersten Gemeinden gegründet. Im Jahre 1901 wurden die Kirchengemeinden in der Schweiz entsprechend der Sprachzugehörigkeit in zwei „Vereinigungen" aufgeteilt: in die "Deutschschweizerische Vereinigung" mit Sitz in Zürich und in die „Fédération de la Suisse Romande et du Tessin" mit Sitz in Renens/VD. Beide Verwaltungsregionen bilden gemeinsam die nationale Kirchenleitung „Schweizer Union“.

Ende Dezember 2016 lebten 4.652 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz. Einige Hundert Kinder und Jugendliche sind in der Mitgliederzahl nicht enthalten, da die protestantische Freikirche keine Kinder tauft, sondern ihnen den Entscheid zum Kirchenbeitritt in einem Alter überlässt, wenn sie sich selbst entscheiden können. Die Adventisten feiern den Gottesdienst am biblischen Ruhetag, dem Samstag (Sabbat), in 54 Kirchgemeinden und fünf Gruppen. Weltweit sind mehr als 20 Millionen Personen durch die Glaubenstaufe Mitglieder der Kirche geworden.

Mehr Informationen über die Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz:
www.adventisten.ch/adventisten/

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Nach vierjährigem Theologiestudium beginnt Hannes Fickenscher (24) am 1. Januar 2018 seine Tätigkeit in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Er wird als Pastoralassistent in den Adventgemeinden Bern, Burgdorf und Murten mitarbeiten. Hannes Fickenscher wird im Kanton Bern mit dem Bezirkspastor und Mentor Christian Frei zusammenarbeiten. Gemeinsam werden sie die Adventgemeinde Bern mit einer Gruppe Latinos, total 248 Mitglieder, sowie die Adventgemeinden Burgdorf, 30 Mitglieder, und... 2017-12-22T13:58:48Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-12-13/adventgemeinde-reigoldswil-und-bezirk-basel-mit-neuem-pastor/ Adventgemeinde Reigoldswil und Bezirk Basel mit neuem Pastor 2017-12-13T09:27:45Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 13. Dezember 2017 Herbert Bodenmann


Adventgemeinde Reigoldswil und Bezirk Basel mit neuem Pastor

Manuel Soutullo Campuzano

© Foto: privat

Manuel Soutullo Campuzano (38) hat während vier Jahren als Pastoralassistent die vier Kirchgemeinden der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Kanton Aargau begleitet. Ab dem 1. Januar 2018 übernimmt er als Pastor die Verantwortung für die Adventgemeinde Reigoldswil/BL und arbeitet im Bezirk Basel mit.

Manuel Soutullo Campuzano wird im Kanton Basel-Landschaft und Basel-Stadt mit dem Bezirkspastor Wolfgang Lepke zusammenarbeiten. Gemeinsam betreuen sie die Adventgemeinde Basel, die Gruppe der Latinos sowie die Gruppe Le Qlt mit total 264 Mitgliedern. Der Aufgabenschwerpunkte für Manuel Soutullo sind die Adventgemeinde Reigoldswil, mit 76 Mitgliedern, sowie die Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk. Sein Vorgänger im Bezirk, Pastor Tim Selinger, hat per 1. Dezember die Bezirksleitung für die Adventgemeinden in der Innerschweiz übernommen: Baar, Brunnen und Luzern.

„Mein besonderes Anliegen besteht darin, den Menschen eine praktische Religion zu vermitteln und dass alle zu einem lebenswerten Leben finden können“, sagte Soutullo Campuzano gegenüber APD.

Werdegang
Der Spanier absolvierte ab 2001 ein vierjähriges Kunststudium an der Facultad de Bellas Artes, Universidad Politécnica Valencia, Spanien und arbeitete anschliessend als Illustrator und Grafiker. Von 2006 bis 2011 durchlief er den Diplomstudiengang Theologie an der Universidad Adventista del Plata, Argentinien. Ab 2011 arbeitete er in Zürich für zwei Jahre in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten als HisHands-Freiwilliger für die Latino-Gemeinde (Zürich III), in Oerlikon sowie für die angolanische Gruppe (Zürich IV). Von 2013 bis 2017 betreute er als Pastoralassistent während vier Jahren die Adventgemeinden im Kanton Aargau, zuerst in Aarau, Mellingen und Reinach, danach in Hunzenschwil.

Manuel Soutullo Campuzano liebt die Kunst und das Zeichnen. Das Ehepaar erwartet im Januar das zweite Kind.

Adventgemeinde Reigoldswil
Die adventistische Kirchgemeinde Reigoldswil hat 76 Mitglieder. Er werde nebst den üblichen pastoralen Tätigkeiten in der Seelsorge und beim Predigen, auch individuellen Religions- oder Bibelunterricht erteilen, sagte Manuel Soutullo Campuzano. Im Weiteren werde er sich auch in der Bezirksjugendarbeit sowie in jener der Deutschschweiz, bei Lagern und Events, engagieren.
Webseiten:
Adventgemeinde Basel: basel.adventgemeinde.ch
Gruppe Le Qlt: leqlt.adventgemeinde.ch/
Adventgemeinde Reigoldswil: reigoldswil.adventgemeinde.ch/

Ökumenische Kontakte
Die Adventisten sind Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft (SB) und haben den Gaststatus in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). In sechs kantonalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (BL/BS, GE, SH, TI, VD, ZH) sind sie Mitglieder oder haben den Gaststatus.

Adventisten in der Schweiz
Eine Vorläufergemeinde der protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten entsteht 1867 in Tramelan/Jura. 1883 wurden in Basel und Tramelan die ersten Gemeinden gegründet. Im Jahre 1901 wurden die Kirchengemeinden in der Schweiz entsprechend der Sprachzugehörigkeit in zwei „Vereinigungen" aufgeteilt: in die "Deutschschweizerische Vereinigung" mit Sitz in Zürich und in die „Fédération de la Suisse Romande et du Tessin" mit Sitz in Renens/VD. Beide Verwaltungsregionen bilden gemeinsam die nationale Kirchenleitung „Schweizer Union“.

Ende Dezember 2016 lebten 4.652 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz. Einige Hundert Kinder und Jugendliche sind in der Mitgliederzahl nicht enthalten, da die protestantische Freikirche keine Kinder tauft, sondern ihnen den Entscheid zum Kirchenbeitritt in einem Alter überlässt, wenn sie sich selbst entscheiden können. Die Adventisten feiern den Gottesdienst am biblischen Ruhetag, dem Samstag (Sabbat), in 54 Kirchgemeinden und fünf Gruppen. Weltweit sind mehr als 20 Millionen Personen durch die Glaubenstaufe Mitglieder der Kirche geworden.

Mehr Informationen über die Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz:
www.adventisten.ch/adventisten/

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Manuel Soutullo Campuzano (38) hat während vier Jahren als Pastoralassistent die vier Kirchgemeinden der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Kanton Aargau begleitet. Ab dem 1. Januar 2018 übernimmt er als Pastor die Verantwortung für die Adventgemeinde Reigoldswil/BL und arbeitet im Bezirk Basel mit. Manuel Soutullo Campuzano wird im Kanton Basel-Landschaft und Basel-Stadt mit dem Bezirkspastor Wolfgang Lepke zusammenarbeiten. Gemeinsam betreuen sie die Adventgemeinde Basel, die Gruppe... 2017-12-13T09:23:01Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-12-13/neuer-pastor-fuer-die-adventgemeinde-lenzburg-hunzenschwil/ Neuer Pastor für die Adventgemeinde Lenzburg (Hunzenschwil) 2017-12-13T08:49:49Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 13. Dezember 2017 Herbert Bodenmann


Neuer Pastor für die Adventgemeinde Lenzburg (Hunzenschwil)

Ben Bornowski

© Foto: privat

Ben Bornowski (29) hat den zweijährigen Praxisteil der theologischen Ausbildung in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten als Pastoralassistent abgeschlossen. Er war in dieser Zeit in der Gemeinde Zürich-Affoltern (Zürich II) und Schaffhausen tätig. Ab dem 1. Januar 2018 begleitet er als Pastor die Adventgemeinde Lenzburg, die sich in Hunzenschwil versammelt, und beendet gleichzeitig seine Mitarbeit in Schaffhausen. Ab dem 1. August 2018 wird er zusätzlich auch die Leitung der Gemeinde Reinach/AG übernehmen und gleichzeitig die Mitarbeit in der Gemeinde Zürich-Affoltern beenden.

Ben Bornowski wird im Kanton Aargau mit dem Bezirkspastor Paul Wright zusammenarbeiten, der für die vier Adventgemeinden im Kanton Aargau zuständig ist: Aargau, 70 Mitglieder; Lenzburg (Hunzenschwil), 49 Mitglieder; Mellingen, 42 Mitglieder und Reinach, 56 Mitglieder.

„Ich verstehe mich als Mensch auf Augenhöhe. Im Miteinander möchte ich Lebensraum gestalten, nicht im Alleingang“, sagte Bornowski gegenüber APD. „Als Pastor bin ich kein Eventmanager oder Hausmeister – ich bin Teil der Familie Gottes und damit zusammen mit meinen Gemeindegliedern bemüht, Menschen den Glauben zu präsentieren, der mich trägt und mir Halt gibt.“ Eine christliche Gemeinde müsse für die Menschen in ihrer Umgebung relevant sein, sonst verliere sie ihre Daseinsberechtigung, so Bornowski. „Als Pastor möchte ich nahbar und erreichbar sein - ein Gegenüber im Gespräch, in der Seelsorge oder beim Sport.“

Werdegang
Der amerikanisch-deutsche Doppelbürger schloss eine dreijährige Ausbildung zum Kinderpfleger in Bayern/Deutschland und zum Heilerziehungspfleger in Köln/Deutschland ab. Anschliessend arbeitete Bornowski drei Jahre als Heilerziehungspfleger in einer Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Das vierjährige Theologiestudium absolvierte er am adventistischen Seminar Schloss Bogenhofen in Oberösterreich. 2015 bis 2017 war er Pastoralassistent in den Adventgemeinden Zürich II und Schaffhausen tätig.

Er spiele gerne Baseball und Squash, so Bornowski, zudem lese er gerne und geniesse das Musikhören. Er ist mit Katharina verheiratet. Seit 2016 sind sie Eltern eines Kindes.

Adventgemeinde Lenzburg (Hunzenschwil)
Die Adventisten versammeln sich in Hunzenschwil am Samstag zum Gottesdienst in den Räumlichkeiten der Evangelisch-methodistischen Kirche 3x3 Region Lenzburg. Er werde nebst den üblichen pastoralen Tätigkeiten in der Seelsorge und beim Predigen, auch individuellen Religions- oder Bibelunterricht erteilen, sagte Ben Bornowski. Im Weiteren werde er sich auch in der lokalen Jugendarbeit sowie in jener der Deutschschweiz bei Lagern und Events engagieren.
Webseite der Adventgemeinde Lenzburg (Hunzenschwil):
lenzburg.adventgemeinde.ch/

Ökumenische Kontakte
Die Adventisten sind Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft (SB) und haben den Gaststatus in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). In sechs kantonalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (BL/BS, GE, SH, TI, VD, ZH) sind sie Mitglieder oder haben den Gaststatus.

Adventisten in der Schweiz
Eine Vorläufergemeinde der protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten entsteht 1867 in Tramelan/Jura. 1883 wurden in Basel und Tramelan die ersten Gemeinden gegründet. Im Jahre 1901 wurden die Kirchengemeinden in der Schweiz entsprechend der Sprachzugehörigkeit in zwei „Vereinigungen" aufgeteilt: in die "Deutschschweizerische Vereinigung" mit Sitz in Zürich und in die „Fédération de la Suisse Romande et du Tessin" mit Sitz in Renens/VD. Beide Verwaltungsregionen bilden gemeinsam die nationale Kirchenleitung „Schweizer Union“.

Ende Dezember 2016 lebten 4.652 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz. Einige Hundert Kinder und Jugendliche sind in der Mitgliederzahl nicht enthalten, da die protestantische Freikirche keine Kinder tauft, sondern ihnen den Entscheid zum Kirchenbeitritt in einem Alter überlässt, wenn sie sich selbst entscheiden können. Die Adventisten feiern den Gottesdienst am biblischen Ruhetag, dem Samstag (Sabbat), in 54 Kirchgemeinden und fünf Gruppen. Weltweit sind mehr als 20 Millionen Personen durch die Glaubenstaufe Mitglieder der Kirche geworden.

Mehr Informationen über die Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz:
www.adventisten.ch/adventisten/

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Ben Bornowski (29) hat den zweijährigen Praxisteil der theologischen Ausbildung in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten als Pastoralassistent abgeschlossen. Er war in dieser Zeit in der Gemeinde Zürich-Affoltern (Zürich II) und Schaffhausen tätig. Ab dem 1. Januar 2018 begleitet er als Pastor die Adventgemeinde Lenzburg, die sich in Hunzenschwil versammelt, und beendet gleichzeitig seine Mitarbeit in Schaffhausen. Ab dem 1. August 2018 wird er zusätzlich auch die Leitung der Gemeinde... 2017-12-13T08:43:04Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-12-08/adra-schweiz-schickt-3355-weihnachtspakete-nach-moldawien/ ADRA Schweiz schickt 3.355 Weihnachtspakete nach Moldawien 2017-12-08T14:16:55Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch Weihnachtsaktion "Kinder helfen Kindern"

08. Dezember 2017 Herbert Bodenmann


ADRA Schweiz schickt 3.355 Weihnachtspakete nach Moldawien

Mitglieder der Adventgemeinde Reinach/AG

© Foto: ADRA Schweiz

Ende November sind 3.355 Weihnachtspakete der Adventistischen Entwicklung- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz per Eisenbahn für benachteiligte Kinder nach Moldawien verschickt worden. An der Weihnachtspaketaktion „Kinder helfen Kindern“ beteiligten sich rund 50 ADRA Ortsgruppen in der Schweiz.

Die Weihnachtsaktion „Kinder helfen Kindern“ werde schon viele Jahre durchgeführt, sagte Sibylle Schuppli, Kommunikationsverantwortliche bei ADRA Schweiz. Die Aktion spreche sich herum, sodass beim Hilfswerk Anrufe von Personen eingegangen seien, die sich auch beteiligen wollten. Die Pakete aus der Schweiz werden laut ADRA seit 2011 von der Partnerorganisation ADRA Moldawien an Kinder in Waisenheimen, verarmte Familien sowie an behinderte Kinder im Land verteilt. Wer ein Paket wolle, müsse sich über Sozialämter, Schulen, Vereine oder das Netzwerk von ADRA Moldawien beim Hilfswerk melden, das dann die Selektion vornehme.

Moldawien ist eines der ärmsten Länder Europas und liegt zwischen Rumänien und der Ukraine. 2017 sind rund 140 Pakete mehr als im Rahmen der letztjährigen Weihnachtsaktion aus der Schweiz nach Moldawien verschickt worden, so ADRA Schweiz.

Rund 50 ADRA Ortsgruppen in der ganzen Schweiz beteiligen sich laut dem Hilfswerk an der Aktion. So seien Standaktionen durchgeführt und in Schulen Werbung gemacht worden. Schulklassen sowie Kirchengemeinden stellten Geschenkpakete für benachteiligte Kinder in Moldawien zusammen.

Orthodoxe Christen feiern Weihnachten am 6. und 7. Januar. Eine bis zwei Personen werden bei der Verteilung der Pakete den Geschäftsleiter von ADRA Schweiz begleiten und später auf der Webseite sowie auf der Facebookseite von ADRA Schweiz darüber berichten: www.adra.ch

Die SBB plant ab dem 20. Dezember eine Berichterstattung über die Reise der Pakete bis nach Moldawien: blog.sbbcargo.com

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Weihnachtsaktion "Kinder helfen Kindern" 2017-12-08T09:39:41Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-11-28/seasons-of-hope/ SEASON OF HOPE 2017-11-29T12:47:57Z Mihael Abramovic info@adventisten.ch Gospelkonzerte des STAcanto Chors im Advent

28. November 2017 Mihael Abramovic


SEASON OF HOPE

STAcanto heisst der Chor der Adventgemeinde Luzern.

Konzertorte:
Samstag, 09.12.2017: Matthäuskirche Luzern
Hertensteinstrasse 30, 6004 Luzern | 19:30 Uhr

Sonntag, 10.12.2017: Kirche St. Margaretha
Fehrenstrasse 6, 4226 Breitenbach/SO | 17:00 Uhr

Samstag, 16.12.2017: Pfarrkirche Kägiswil
Dörflistrasse 14, 6056 Kägiswil | 19:30

Sonntag, 17.12.2017: Reformierte Kirche Sursee
Dägertenstrasse 3, 6210 Sursee | 17:00 Uhr

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Gospelkonzerte des STAcanto Chors im Advent 2017-11-28T08:32:46Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-11-27/dezemberausgabe-von-adventisten-heute/ Dezemberausgabe von "Adventisten heute" 2017-11-27T16:26:17Z Advent-Verlag Lüneburg info@adventisten.ch 27. November 2017 Advent-Verlag Lüneburg


Dezemberausgabe von

"Adventisen heute" - Dezemberausgabe 2017 von

Cover: Advent-Verlag Lüneburg

Monatsthema: "Menschsein"

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Monatsthema: "Menschsein" 2017-11-27T16:18:36Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-11-27/reformation-neue-antworten-aus-der-kirchengeschichte/ Re:formation – Neue Antworten aus der Kirchengeschichte 2017-11-27T15:04:52Z Advent-Verlag Lüneburg info@adventisten.ch 27. November 2017 Advent-Verlag Lüneburg


Re:formation – Neue Antworten aus der Kirchengeschichte

Cover: Re:formation - Neue Antworten aus der Kirchengeschichte

© Cover: Advent-Verlag Lüneburg

Wirft die Kirchengeschichte neues Licht auf die Herausforderung des Glaubens in Gemeinde und Gesellschaft? Wo liegen die theologischen Wurzeln der adventistischen Heiligtumslehre und was hat diese mit dem konkreten „sozialen Auftrag“ der ersten Adventisten zu tun? Sind wir heute viel zu zurückhaltend in gesellschaftlichen Fragen und enthalten der Öffentlichkeit unsere christliche Position vor? Der Autor macht mit diesem Buch nicht nur deutlich, dass Reformation ein stets neu zu gestaltender Prozess bleibt, sondern dass sie das Leben in Gemeinde und Gesellschaft betrifft.

Mehr Infos und bestellen:
http://av-buchshop.ch/buchshop/product/view/reformation-neue-antworten-aus-der-kirchengeschichte

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Wirft die Kirchengeschichte neues Licht auf die Herausforderung des Glaubens in Gemeinde und Gesellschaft? Wo liegen die theologischen Wurzeln der adventistischen Heiligtumslehre und was hat diese mit dem konkreten „sozialen Auftrag“ der ersten Adventisten zu tun? Sind wir heute viel zu zurückhaltend in gesellschaftlichen Fragen und enthalten der Öffentlichkeit unsere christliche Position vor? Der Autor macht mit diesem Buch nicht nur deutlich, dass Reformation ein stets neu zu gestaltender... 2017-11-27T14:51:12Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-11-21/videointerview-mit-stephan-sigg-auf-franzoesisch/ Videointerview mit Stephan Sigg, auf Französisch 2017-11-21T08:52:43Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 21. November 2017 Herbert Bodenmann


Videointerview mit Stephan Sigg, auf Französisch

Rickson Nobre (links) und Stephan Sigg

© Screenshot: FSRT News

Rickson Nobre, Sekretär und Kommunikationsverantwortlicher der FSRT (Fédération Adventiste de la Suisse romande et du Tessin) hat Stephan Sigg, den neu gewählten Kirchenleiter der Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz, kurz auf Französisch interviewt. (17 Min.) Link zum Video

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Rickson Nobre, Sekretär und Kommunikationsverantwortlicher der FSRT (Fédération Adventiste de la Suisse romande et du Tessin) hat Stephan Sigg, den neu gewählten Kirchenleiter der Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz, kurz auf Französisch interviewt. (17 Min.) Link zum Video 2017-11-21T08:45:11Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-11-21/dsv-informationen-42017-ist-online/ DSV Informationen 4/2017 ist online 2017-11-21T08:45:04Z DSV info@adventisten.ch 21. November 2017 DSV


DSV Informationen 4/2017 ist online

Cover der DSV Informationen

© Cover: DSV

Die vierte Ausgabe der vierteljärlichen Informationen der Deutschschweizerischen Vereinigung (DSV) ist nun online und kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: Download

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Die vierte Ausgabe der vierteljärlichen Informationen der Deutschschweizerischen Vereinigung (DSV) ist nun online und kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: Download 2017-11-21T08:35:34Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-11-10/endzeit-und-endziel-1/ "Endzeit und Endziel" 2017-11-10T13:17:02Z Advent-Verlag Zürich info@adventisten.ch Martin Luther und die Zukunft der Welt

10. November 2017 Advent-Verlag Zürich


Endzeit und Endziel

© Cover: Advent-Verlag Zürich

Für Martin Luther war das Endziel seines Glaubens die Welterneuerung durch den wiederkommenden Christus. Darauf setzte er seine ganze Hoffnung: „Komm, lieber Jüngster Tag!“ So wie in der Heilslehre ist Luther auch im Blick auf das Weltende zum Reformator geworden. Das im Advent-Verlag Zürich neu erschienene Buch „Endzeit und Endziel – Martin Luther und die Zukunft der Welt“ zeigt Luthers „adventistische“ Sicht vom Ende, das ein Neuanfang ist, und wie diese die biblische Vision der Heilsgeschichte und Weltvollendung neu belebt hat und bis heute für den Christen Trost und Stärkung ist.

Der Autor Hans Heinz, Th.D., geb. 1930 in Wien, lebt heute in Braunau am Inn, Österreich. Er prägte als Evangelist, Bibellehrer und Seminardirektor viele Generationen von Theologiestudenten und Pastoren der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Die Gesamtauflage seiner Bücher mit Übersetzungen in 19 Sprachen erreichte Millionenhöhe.

Mehr Infos und bestellen: http://av-buchshop.ch/buchshop/product/view/endzeit-und-endziel-martin-luther-und-die-zukunft-der-welt
Bestellen (morgens): 033 511 11 99 oder info(at)advent-verlag(dot)ch

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Martin Luther und die Zukunft der Welt 2017-11-10T13:03:31Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-11-08/projekt-in-buerglentg-speise-zur-rechten-zeit/ Sozialprojekt in Bürglen/TG: "Speise zur rechten Zeit" 2017-11-08T17:47:45Z Stephanie Dietrich info@adventisten.ch Tag der offenen Tür, 25.10.2017

08. November 2017 Stephanie Dietrich


Sozialprojekt in Bürglen/TG:

Zwei Frauen im Interview - ADRA Geschäftsleiter, Mike Perekrestenko auf Sofa | Gabriel Maurer - rechts, ADRA Mitarbeiter

© Foto: ADRA Schweiz

Am Mittwochnachmittag, den 25. Oktober 2017, fand von 15 bis 18 Uhr der Tag der offenen Tür des Projekts „Speise zur rechten Zeit“ in Bürglen/TG statt. Insgesamt nahmen rund 60 Personen an diesem besonderen Nachmitag teil, an dem nicht nur das Ladenlokal an der Maurenstrasse 9 den Besucherinnen und Besuchern gezeigt und das Projekt „Speise zur rechten Zeit“ vorgestellt wurde, sondern auch über die mit dem Projekt in Zusammenhang stehende Hilfsorganisation ADRA und die Beratungsstelle für Soziale Problme GmbH dem Publikum näher gebracht wurden. (Zahlen zum Projekt und Fotos zum Tag der offenen Türe am Ende des Berichts).

Das Projekt „Speise zur rechten Zeit“ unterstützt Menschen mit Lebensmitteln, die sie von Spendern erhalten. Somit wird ein wesentliches Grundbedürfnis der Menschen, nämlich das nach Nahrung, abgedeckt. „Dies ist jedoch nicht genug“, betonte Jörg Fehr, Projektleiter von „Speise zur rechten Zeit“ und Administrator der Beratungstelle für soziale Probleme. Es gehe nicht nur um die Abdeckung der materiellen Grundbedürfnisse durch Nahrung, sondern auch um die sozialen Bedürfnisse – das Pfegen von Gemeinschaft und Austausch sowie um den Einsatz für diese Menschen – die Fürsprache für sie, wenn sie nicht mehr weiter kommen („Advocacy“).

Dies wird durch die Beratungststelle für Soziale Probleme gewährleistet. Edith Fehr ist seit 15 Jahren Geschäftsleiterin dieser Beratungsstelle. Sie arbeitet eng mit anderen Fachpersonen sowie mit dem Sozialamt zusammen. So bietet sie Unterstützung, um aus der Schuldenkrise hinauszukommen. Es geht dabei auch um die Wiederherstellung der Würde des Menschen. Dies könnte als Motto des Projekts „Speise zur rechten Zeit“ und der Beratungsstelle für Soziale Probleme gesehen werden: Wir sind alle Menschen. Wir haben eine Würde. Und somit ist es wichtig, auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden individuell einzugehen.

Die Hälfte der Menschen, die Lebensmittel beziehen, sind Flüchtlinge. 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer holen die Lebensmittel ab, sortieren und präsentieren sie für die Kundinnen und Kunden im Laden oder bereiten die Lebensmittel-Kisten für diejenigen vor, denen die Lebensmittel nach Hause geliefert werden. Mit einem Videoclip wurde die Arbeit des Projektteams anschaulich dokumentiert. Dabei wurde klar, dass das Ladenlokal an der Maurenstrasse 9 in Bürglen nicht nur eine Lebensmittelabgabe- oder Verteilstelle ist, sonder dass an diesem Ort auch Begegnungen stattfinden: Es finden Gespräche zwischen Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden statt, Kinder der Klienten spielen in der Spielecke, es wird zusammen Tee getrunken, geschwatzt und gelacht. Gibt es Bedarf für ein persönliches Gespräch oder ein Beratungsgespräch, so werden diese diskret im Büro nebenan geführt.

Im Turnus von sechs Wochen findet ein sogenannter internationaler Begegnungsabend im Lokal der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten statt, zu dem alle Kundinnen und Kunden eingeladen sind. Diese interkulturellen Anlässe bieten die Möglichkeit, etwas über die Kulturen der Menschen aus anderen Ländern zu erfahren, aber auch, um die Schweizer Kultur näher zu bringen. Jedes Mal gibt es auch ein internationales Buffet. Aber auch Spiel und Spass sind immer Teil eines solchen Abends. Jeweils am Mittwochabend findet zudem im Ladenlokal an der Maurenstrasse Deutschunterricht für Flüchtlinge statt.

Mike Perekrestenko, Direktor der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz, stellte die Organisation ADRA mit ihrem weltweiten Wirkungsgebiet vor. Zurzeit gibt es 35 Projekte in 13 Ländern. ADRA arbeitet zurzeit in Ostafrika und verteilt Wasser- und Nahrungsmittel in Dürregebieten. In Somalia ist es das Ziel von ADRA, die Kindersterblichkeit durch Hygieneschulungen zu senken. Die Folgen des Wirbelsturmes Matthew, der in Haiti Zerstörung angerichtet hat, werden durch das Verteilen von Hygiene-Kits und Lebensmittel bekämpft, zudem wird an der Wasseraufbereitung und am Wiederaufbau gearbeitet.

Im Anschluss an Mike Perekrestenkos Ausführungen stellte Monika Stirnimann, Leiterin der ADRA-Projekte in der Schweiz, laufende Projekte vor. So gibt es beispielsweise in Zürich eine Kleiderabgabestelle für Flüchtlinge und sozial schwache Personen. Neu wird auch in Heiden/AR eine sogenannte „Kleiderkammer“ betrieben, wie auch in Neuchâtel, wo die Leute zudem einmal pro Woche eine warme Mahlzeit und Deutschunterricht erhalten können. Seit über 20 Jahren gibt es in der Schweiz die sogenannte „Freiwilligenwoche“, in der Bauernfamilien durch ein Team von Freiwilligen eine Woche lang unterstützt werden. Ein weiteres beliebtes Projekt ist die Weihnachtsaktion „Kinder helfen Kindern“. Seit 15 Jahren packen Kinder in der Schweiz Weihnachtspakete für Kinder in Osteuropa. In der Schweiz werden sämtliche Arbeiten von ADRA nur mit Freiwilligen durchgeführt. Es gibt 56 ADRA-Ortsgruppen, davon befinden sich 35 in der deutschsprachigen Schweiz.

Ein weiterer Programmpunkt des Tags der offenen Tür waren Interviews mit Personen, die am Projekt „Speise zur rechten Zeit“ aktiv beteiligt sind oder auch Lebensmittel beziehen. So erfuhr das Publikum, dass Yemane aus Eritrea kam und nun seit acht Jahren in der Schweiz lebt. Er ist ein aktives Mitglied des Projektteams. Er hilft täglich, Lebensmittel abzuholen, zu sortieren und zu verteilen. Seine Motvation für diese Arbeit ist es, Gutes zu tun, Menschen eine Freude zu bereiten und damit Gott zu ehren. Es ist ihm eine besondere Freude, wenn er den Nachbarn Blumen schenken kann.

Berivan, eine Frau aus Syrien, ist seit zwei Jahren und fünf Monaten in der Schweiz. Auch sie ist begeistert, dass sie im Laden mithelfen kann. Sie hilft beim Sortieren und Verteilen von Lebensmitteln sowie beim Reinigen der Räume, Regale und Vitrinen. Sie empfindet es als Glück, diese Arbeiten verrichten zu dürfen und schätzt die gute Zeit, die sie hier verbringen kann. Sie möchte gern mehr Deutsch lernen, daher besucht sie den Deutschkurs.

Enrico ist Schweizer und zufällig auf das Ladenlokal an der Maurenstrasse aufmerksam geworden. Er war zu diesem Zeitpunkt in einer schiwerigen Lebenssituation: Die Scheidung von seiner Frau, eine schlechte Gesundheit und die Angst bedrückte ihn, seine minderjährige Tochter nicht ausreichend versorgen zu können. Als er „per Zufall“ ins „Lädeli für Bedürftige“ eintrat, wie er es formulierte, wusste er an diesem Tag nicht, was er kochen sollte. Enrico wurde mit Lebensmitteln eingedeckt. Er nahm auch eine Beratung von Edith Fehr in Anspruch, was er schätzte. Er empfiehlt, dass für das Projekt mehr Werbung gemacht werden sollte, damit die Bekanntheit dieses für ihn sehr wertvollen Projekts zunehmen kann.

Im Anschluss an die Interviews richtete der Bürgler Gemeindepräsident Herr Erich Baumann Grussworte an die Anwesenden. Er schilderte zudem, dass Jörg Fehr sich bei ihm meldete und sich vorstellte. Herr Baumann wusste bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts von diesem Projekt. Er war erfreut, über dieses Projekt zu erfahren. „Das Angebot der Hilfe zur Selbsthilfe hat mich bei Ihrem Projekt überzeugt“, sagte der Gemeindepräsident. Viele Sozialhilfebezüger würden gern arbeiten, aber die Schwelle zum Wiedereinstig in die Wirtschaft ist hoch. Herr Baumann hofft, dass die Mitarbeit von Menschen aus anderen Kulturen und sozial schwächer gestellte Menschen die (Wieder)-Integration in die Arbeitswelt erleichtern wird. Das Ehrenamt-Büchlein, das Mitarbeitende im Projekt erhalten und das die Arbeit von ihnen im Projekt dokumentiert, sei hierzu ein wesentlicher Beitrag und eine gute Idee des Projektleiters Jörg Fehr, bemerkte Herr Baumann. Er hofft, dass das Projekt „Speise zur rechten Zeit“ und die Beratungsstelle für Soziale Probleme bekannter werden und freut sich, dass diese in Bürglen sind. Herr Baumann schliesst mit den folgenden Worten und einem Dankeschön ans Projektteam: „Es ist der richtige Weg, Probleme anzugehen und zu lösen – die Befriedigung über die eigene Arbeit wird so im Leben eines Menschen Früchte tragen.“

In der darauffolgenden Austauschrunde gibt es die Möglichkeit, Fragen an Edith und Jörg Fehr, an Mike Perekrestenko sowie an Monika Stirnimann zu stellen und Antworten zu erhalten.

Das Projekt „Speise zur rechten Zeit“ braucht weiterhin ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, um Lebensmittel abzuholen, zu sortieren und zu verteilen. Auch für Deutschunterricht für Kinder wird eine geeignete Person gesucht. Der offizielle Teil des Nachmittags wird durch eine Danksagung, eine Schweigeminute für Menschen in Not sowie einem Dankgebet abgerundet. Anschliessend konnten sich alle am vielfältigen und schmackhaften Apéro-Buffet mit Spezialiäten aus dem Nahen Osten bedienen – liebevoll zubereitet vom syrischen Koch Mohammed Ghanim, Kunde des Projekts „Speise zur rechten Zeit“.

Zahlen zum Projekt "Speise zur rechten Zeit" für die Periode vom 1. Januar bis 31. Oktober 2017:

  • Zur Zeit arbeiten 19+ ehrenamtliche Mitarbeiter am Projekt
  • Geleistete Stunden 2'680 im Wert von CHF 80.411.-
  • 80 Personen betreut, davon sind 33 Kinder
  • Lebensmittel im Wert von CHF 77.720.- verteilt
  • Beratungsstelle für soziale Probleme: www.soziale-beratung.ch

Siehe auch: St. Galler Tagblatt:
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/weinfelden/helfen-bis-zur-selbststaendigkeit;art123855,5112759

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Tag der offenen Tür, 25.10.2017 2017-11-08T14:17:35Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-11-02/novemberausgabe-von-adventisten-heute/ Novemberausgabe von "Adventisten heute" 2017-11-02T13:28:57Z Advent-Verlag Lüneburg info@adventisten.ch Online lesen oder downloaden

02. November 2017 Advent-Verlag Lüneburg


Novemberausgabe von

Novemberausgabe von "Adventisten heute"

© Cover: Advent-Verlag Lüneburg

Monatsthema: "Die Zukunft des Lebens"

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Online lesen oder downloaden 2017-11-02T13:21:30Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-10-27/stellungnahme-der-beiden-verbaende-in-deutschland-zum-agendapunkt-120-der-jahressitzung-der-adventis/ Stellungnahme der Verbände in Deutschland zu umstrittenem Agendapunkt der GK-Jahressitzung 2017-10-27T10:34:21Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 27. Oktober 2017 Herbert Bodenmann


Stellungnahme der Verbände in Deutschland zu umstrittenem Agendapunkt der GK-Jahressitzung

Johannes Naether (NDV), Werner Dullinger (SDV)

Stellungnahme der beiden Verbände in Deutschland (NDV/SDV) zum Agendapunkt 120. der Jahressitzung der adventistischen Weltkirchenleitung 2017 (Annual Council): "Procedures for Reconciliation and Adherence in Church Governance: Phase II".
Link zum Dokument

APD Schweiz hat zur entsprechenden Sitzung des Exekutivausschusses der Weltkirchenleitung einen ausführlichen Bericht verfasst: https://www.apd.media/news/5326.html

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Stellungnahme der beiden Verbände in Deutschland (NDV/SDV) zum Agendapunkt 120. der Jahressitzung der adventistischen Weltkirchenleitung 2017 (Annual Council): "Procedures for Reconciliation and Adherence in Church Governance: Phase II".Link zum Dokument APD Schweiz hat zur entsprechenden Sitzung des Exekutivausschusses der Weltkirchenleitung einen ausführlichen Bericht verfasst: https://www.apd.media/news/5326.html 2017-10-27T10:07:07Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-10-12/starker-us-dollar-und-projektspenden-beeinflussen-finanzlage-der-adventistischen-weltkirchenleitung/ Starker US-Dollar und Projektspenden beeinflussen Finanzlage der adventistischen Weltkirchenleitung 2017-10-12T15:58:32Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 12. Oktober 2017 Herbert Bodenmann


Starker US-Dollar und Projektspenden beeinflussen Finanzlage der adventistischen Weltkirchenleitung

Juan Prestol-Puesan, Finanzvorstand der adventistischen Weltkirchenleitung

© Mylon Medley/ANN

An der Jahressitzung des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (General Conference Executive Committee), die vom 5. bis 11. Oktober in Silver Spring, Maryland/USA, stattfand, legte Juan Prestol-Puesán, Finanzvorstand der Weltkirchenleitung, am 10. Oktober den Finanzbericht für 2016 und das Budget 2018 vor. Der Starke US-Dollar gegenüber dem Euro und dem Brasilianischen Real beeinflussten die Finanzen der Weltkirchenleitung ebenso wie das projektbezogen Spenden, das gegenüber dem systematischen Spenden zugenommen habe.

Projektbezogene Spenden – systematisches Geben
Das projektbezogene Spenden habe seit 1980 zugenommen, so Prestol-Puesán. „Die Kirche hängt nicht von grossen Projektspendern ab", sagte der Finanzvorstand, sondern von Herrn Hinz und Frau Kunz, die in der Kirchenbank sitzen und ihren Zehnten sowie ihre Gaben treu geben würden. „Sie sind es, welche die Reise der Kirche erst möglich machen. Das sind wir", so Prestol-Puesán. Das systematische, treue Geben sei es, was es der Kirche ermögliche, ihren Auftrag zu erfüllen. Er unterstütze das projektbezogene Spenden dann, wenn das systematische Geben auf einem guten Niveau sei.

Wirtschaftliche Trends
Eine der grössten Herausforderungen, die der Kirche in den letzten Jahren zu schaffen mache, sei die Stärke des US-Dollars gegenüber anderen Währungen wie dem Euro oder dem Brasilianischen Real. Mehr als die Hälfte des Einkommens der Weltkirchenleitung komme von ausserhalb der Vereinigten Staaten. Prestol wies darauf hin, dass der Dollar gegenüber einigen dieser Währungen zwar kürzlich schwächer geworden sei, dies könne sich aber schnell wieder ändern. „Es braucht nur ein oder zwei Ereignisse in der Welt und sofort ist das Gleichgewicht wieder verändert", sagte Prestol.

Budget 2018
Das Budget 2018 der adventistischen Weltkirchenleitung ist laut der nordamerikanischen Kirchenzeitschrift Adventist Review AR um 3,4 Prozent reduziert worden, was 5.75 Millionen US-Dollar entspreche. Diese Kürzung werde aber teilweise wieder ausgeglichen, weil die finanziellen Zuweisungen der Weltkirchenleitung um 3,85 Millionen US-Dollar reduziert würden. Aufgrund dieser Angaben kann von einem Budget der adventistischen Weltkirchenleitung für 2018 von rund 169 Millionen US-Dollar ausgegangen werden.

Er erwarte für das Ende des Geschäftsjahres, dass der Haushalt der Kirche ausgeglichen sei, sagte Juan Prestol-Puesán. Seine Finanzverwaltungsphilosophie als Finanzvorstand der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) beschrieb er laut AR folgendermassen: „Wir sehen uns als Verwalter der finanziellen Mittel, die dieser Ebene der Kirche anvertraut sind. Wir werden uns bemühen, ihr Betriebskapital und Liquiditätsniveau aufrechtzuerhalten, um den Auftrag der Kirche weltweit zu ermöglichen."

An der Jahressitzung des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung vom 5. bis 11. Oktober haben rund 300 Mitglieder aus allen Kirchenregionen der Welt teilgenommen. Die Einnahmen der Weltkirchenleitung stammen aus diesen Kirchenregionen. Der Finanzvorstand schloss seine Ausführungen mit dem Hinweis, dass „eine schwache und mit weniger Kapital ausgestattete“ Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Kirche nicht dienlich sei.

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An der Jahressitzung des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (General Conference Executive Committee), die vom 5. bis 11. Oktober in Silver Spring, Maryland/USA, stattfand, legte Juan Prestol-Puesán, Finanzvorstand der Weltkirchenleitung, am 10. Oktober den Finanzbericht für 2016 und das Budget 2018 vor. Der Starke US-Dollar gegenüber dem Euro und dem Brasilianischen Real beeinflussten die Finanzen der Weltkirchenleitung ebenso wie das projektbezogen Spenden, das... 2017-10-12T15:53:15Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-10-10/adventisten-dokument-zum-schlichtungsverfahren-kirchlicher-angelegenheiten-soll-ueberarbeitet-werden/ Adventisten: Dokument zum Schlichtungsverfahren kirchlicher Angelegenheiten soll überarbeitet werden 2017-10-10T16:43:07Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 10. Oktober 2017 Herbert Bodenmann


Adventisten: Dokument zum Schlichtungsverfahren kirchlicher Angelegenheiten soll überarbeitet werden

Lowell Cooper, ehemaliger Vizepräsident der adventistischen Weltkirchenleitung

© Foto: Mylon Medley/Adventist News Network ANN

Die Mitglieder der Jahressitzung (Annual Council) des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (General Conference Executive Committee), haben am 9. Oktober das vorgelegte Dokument zum Schlichtungsverfahren kirchlicher Angelegenheiten, Phase II, nach sechsstündiger Sitzung mit einem Stimmenverhältnis von 184 zu 114 in geheimer Abstimmung an den vorbereitenden Ausschuss zur Überarbeitung zurückgewiesen. Eine redigierte Version wird laut Ted Wilson, adventistischer Weltkirchenleiter, wahrscheinlich an der Jahressitzung 2018 wieder zur Abstimmung vorgelegt. Die Jahressitzung 2017 (Annual Council) findet vom 5. bis 11. Oktober in Silver Spring, Maryland/USA statt.

Das 14-seitige Dokument wurde den Mitgliedern des Exekutivausschusses erst in der Sitzung ausgeteilt, um Leaks zu verhindern, und während 50 Minuten vorgelesen. Das Dokument zum Schlichtungsverfahren kirchlicher Angelegenheiten, mit dem Titel „Verfahren zur Versöhnung und Einhaltung der Kirchenrichtlinien, Phase II“ („Procedures for Reconciliation and Adherence in Church Governance: Phase II”), wurde nach ausführlicher und in sachlichem Ton geführter Diskussion zurück an den „Ausschuss zur Überprüfung der Einheit in der Mission“ („Unity in Mission Oversight Committee“) verwiesen, der es erarbeitet hatte. Alle Sitzungen der Jahreskonferenz können per Livestream übers Internet mitverfolgt werden.

„Das Gremium hat gesprochen, ", sagte Ted N. C. Wilson, Präsident der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, nach der Abstimmung und drückte seine Hoffnung aus, einen Weg zu finden, das Dokument zu überarbeiten und wieder vorlegen zu können.

Zweistufiges Schlichtungsverfahren
An der Jahressitzung 2016 wurde ein zweistufiges Vorgehen zum Umgang mit Kirchenleitungen beschlossen, die Beschlüsse der Weltkirche nicht umsetzen, um sie wieder in Übereinstimmung zu bringen.

Demnach sollen in einem ersten Schritt unter Gebet, während einem Jahr, verschiedene Konsultationen und Dialoge auf unterschiedlichen Ebenen der Kirche geführt und auch mittels eines Pastoralbriefs diese Kirchenleitungen dringend gebeten werden, die Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Weltkirche wiederherzustellen.

Sofern die Angelegenheit damit nicht geklärt werden kann und die Differenzen Glaubensüberzeugungen (Fundamental Beliefs) oder Beschlüsse bzw. Richtlinien der Weltkirche (Working Policy) betreffen, soll die zweite Stufe mit verfahrensrechtlichen Schritten eingeleitet werden. Das nun zurückgewiesene Dokument beschrieb diese zweite Phase inklusive der anzuwendenden Schritte.

Das Dokument „Verfahren zur Versöhnung und Einhaltung der Kirchenrichtlinien, Phase II“, anerkennt, dass „nicht konforme Praktiken sehr komplexe Ausdrücke kultureller, ethnischer, theologischer, kommunikativer und ökonomischer Werte, Überzeugungen und Praktiken sein können".

Es unterscheidet drei Kategorien, in denen es zu Differenzen kommen kann: Kategorie 1 betrifft die 28 Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten. Kategorie 2 befasst sich mit den vom Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) verabschiedeten Massnahmen, die „auf die globale Umsetzung ausgerichtet sind“ und die, wenn sie nicht umgesetzt werden, „sich negativ auf die Einheit der Kirche auswirken". Kategorie 3 umfasst „Richtlinien, Initiativen und Praktiken auf lokaler Ebene“, die nicht gegen Beschlüsse, der Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) oder des Exekutivausschusses der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) stehen und die Einheit der Kirche nicht beeinträchtigen.

Beratungen und Anträge
Das Verfahren zur Schlichtung kirchlicher Angelegenheiten sei durch die Diskussion um die Ordination von Frauen zum Pastorendienst ausgelöst worden, anerkannte G. T. Ng, Exekutivsekretär der Weltkirchenleitung zu Beginn der Beratungen. Es gibt überregionale Kirchenleitungen (Unionen/Verbände), die Pastorinnen ordiniert haben und die damit nicht in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) sind. Dennoch gehe es beim Verfahren zur Schlichtung kirchlicher Angelegenheiten um weit mehr, als um die Regelung der Frage der Frauenordination.

In der Morgensitzung hatte der Auditing Dienst der Weltkirchenleitung (General Conference Auditing Service GCAS) festgehalten, dass bei 81 Prozent der Audits die Vorgaben bezüglich der finanziellen Richtlinien nicht eingehalten würden.

In der Nachmittagssitzung konnten sich die rund 300 stimmberechtigten Mitglieder des Exekutivausschusses der Weltkirchenleitung bei den Beratungen an drei Mikrophonen an der Diskussion beteiligen. Vorgängig wurde der Strichcode auf dem Badge gescannt sowie Name und Weltregion der Person auf der Leinwand eingeblendet.

Antrag um Rückweisung
Dave Weigley, Präsident der Columbia Union Conference, USA, stellte den Antrag, das Dokument an den vorberatenden Ausschuss zur Überarbeitung zurück zu verweisen. Ein weiterer Antrag zur Verwendung eines anderen Begriffs im Dokument wurde angenommen.

Dem Antrag von Dave Weigley, auf Rückweisung an den „Ausschuss zur Überprüfung der Einheit in der Mission“ („Unity in Mission Oversight Committee“), der das Dokument vorbereitet hatte, wurde in geheimer Abstimmung mit 184 zu 114 zugestimmt.

Loyalitätsforderung
Vertrauen sei entscheidend, um Einheit zu erhalten, sagte Robert Folkenberg, der in China die Kirche leitet und darauf hinwies, dass sie 2.000 Pastorinnen im Einsatz hätten. Er lehne die Loyalitäts-Unterschrift ab, die laut dem Dokument jedes Mitglied der Jahressitzung in Zukunft abgeben müsste, um zu bestätigen, in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Weltkirchenleitung zu stehen. Laut Dokument soll jenen, die nicht unterschreiben, das Stimm- und Rederecht entzogen werden und die betroffene Person dürfe auch nicht in Unterausschüssen mitarbeiten.

Stellungnahmen europäischer Mitglieder des Exekutivausschusses
In der Diskussion äusserste Norbert Zens, Finanzvorstand der teilkontinentalen Kirchenleitung der Adventisten in West- und Südeuropa (Intereuropäische Division EUD) konkrete Bedenken, dass das vorliegende Dokument nicht in Übereinstimmung mit den Statuten der Weltkirche sei und dass ihm die vorgesehenen Massnahmen zu weit gingen.

Werner Dullinger, Präsident der Adventisten in Süddeutschland (SDV), forderte ein überlegteres Vorgehen und führte an, dass Loyalitätsforderungen früher in Osteuropa im politischen Bereich üblich gewesen seien.

Thomas Mueller, Präsident der Adventisten in Dänemark, monierte, dass das 14-seitige Dokument nicht wirklich studiert werden konnte und dass die Weltkirchenleitung die 2016 gefassten Beschlüsse bezüglich des Schlichtungsverfahrens selbst nicht eingehalten habe.

Stellungnahmen von leitenden oder ehemals leitenden Personen
Abteilungsleiter der Weltkirchenleitung, David Trim, Office of Archives, Statistics and Research sowie Bill Knott, Chefredaktor und Herausgeber der adventistischen Kirchenzeitschrift Adventist Review, plädierten wegen diverser Mängel und wegen mangelnder Zeit, sich mit dem Dokument zu beschäftigen, für Rückweisung. „Ich sehe die Hand Gottes nicht in diesem Dokument“, sagte der ehemalige Weltkirchenleiter, Jan Paulsen. Er habe 50 Jahre in der Kirche gedient, so Paulsen, seine Unterschrift sei in seinem Herzen. Der ehemalige Vizepräsident der Weltkirchenleitung, Lowell Cooper, zeigte in den zwei Minuten Redezeit präzis die Schwachstellen des Dokuments auf und empfahl die Rückweisung.

Generell wurde bemängelt, dass das 14-seitige Dokument erst während der Sitzung ausgehändigt worden sei und die rund 300 Ausschussmitglieder nicht wirklich Zeit gehabt hätten, sich mit diesem umfangreichen Dokument und allen Implikationen zu befassen. "Haste has made waste”, sagte Justin Lyons, aus der Nordamerikanischen Kirchenregion (NAD), im Rückblick auf manchen überhasteten Beschluss in einer Sitzung.

Gegner der Rückweisung
Gegner und Gegnerinnen der Rückweisung, darunter Doug Batchelor, Evangelist, und Jay Gallimore, Präsident der regionalen Kirchenleitung in Michigan/USA, argumentierten, dass lange genug über das Thema diskutiert worden sei und es sich um ein relativ einfaches Dokument handle. Man könne mit der Annahme des Dokuments die Einheit in der Kirche schnell wiederherstellen.

Das Dokument „Verfahren zur Versöhnung und Einhaltung der Kirchenrichtlinien, Phase II“ („Procedures for Reconciliation and Adherence in Church Governance: Phase II”) kann heruntergeladen werden (Englisch):
www.adventistreview.org/assets/public/Procedures-for-Reconciliation-and-Adherence-in-Church-Governance-Phase-II.pdf

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Die Mitglieder der Jahressitzung (Annual Council) des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (General Conference Executive Committee), haben am 9. Oktober das vorgelegte Dokument zum Schlichtungsverfahren kirchlicher Angelegenheiten, Phase II, nach sechsstündiger Sitzung mit einem Stimmenverhältnis von 184 zu 114 in geheimer Abstimmung an den vorbereitenden Ausschuss zur Überarbeitung zurückgewiesen. Eine redigierte Version wird laut Ted Wilson, adventistischer... 2017-10-10T16:37:29Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-10-10/trotz-herausforderungen-weltweites-mitgliederwachstum-bei-den-adventisten/ Trotz Herausforderungen - weltweites Mitgliederwachstum bei den Adventisten 2017-10-10T16:36:40Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 10. Oktober 2017 Herbert Bodenmann


Trotz Herausforderungen - weltweites Mitgliederwachstum bei den Adventisten

Pastor G. T. Ng, Exekutivsekretär der adventistischen Weltkirchenleitung

© Foto: Mylon Medley/Adventist News Network ANN

An der Jahressitzung des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (General Conference Executive Committee), die vom 5. bis 11. Oktober in Silver Spring, Maryland/USA, stattfindet, wurde am 8. Oktober der statistische Jahresbericht 2016 vorgelegt. Laut Dr. David Trim, Direktor des Büros für Archive, Statistik und Forschung der adventistischen Weltkirchenleitung, zählte die protestantische Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten am 30. Juni 2017 weltweit 20,3 Millionen getaufte Mitglieder. Die Verlustrate sei zwar leicht auf 39 Prozent der neugetauften Mitglieder zurückgegangen, was bedeute, dass von fünf neuen Mitgliedern zwei die Kirche im Laufe der Jahre wieder verlassen würden.

David Trim sagte zum statistischen Bericht 2016 den mehr als 450 Delegierten, Kirchenleitern sowie Laienmitgliedern und Gästen aus der ganzen Welt, dass das Audit der Mitgliederzahlen weltweit weitergeführt werde, um sicherzustellen, dass die Mitgliederzahlen realistisch seien. Er erinnerte auch daran, dass üblicherweise Mitglieder „nicht wegen theologischer Differenzen die Kirche verlassen, sondern weil sie durch eine Lebenskrise gehen oder wegen einem Konflikt innerhalb der Kirchgemeinde“. Sie fühlten sich möglicherweise unbetreut, unwichtig und nach einigen Jahren würden sie lautos verschwinden.

Eine grosse Herausforderung, so Trim, sei die Weltgegend im sogenannten 10/40 Fenster. Zwischen dem 10. und 40. Breitengrad, gibt es 69 Länder. Dort leben rund 40 Prozent der Weltbevölkerung, die mehrheitlich nicht christlich ist und „nur drei Millionen Adventisten“, sagte Trim.

Weltmission
Der Aufgabenbereich „Adventistische Weltmission“ (Adventist Mission) ist Teil des Sekretariats der Weltkirchenleitung. Der Leiter von Adventist Mission, Pastor Gary Krause, berichtete, dass zurzeit 814 Missionare mit ihren Familien im Einsatz stünden sowie 62 Ärzte und Zahnärzte. 31 weitere stünden in der Vorbereitungsphase.

Zu Adventist Mission gehörten laut Krause noch weitere Bereiche:
• Das „Institut für Weltmission“ (Institute of World Mission IWM), das eine interkulturelle Ausbildung für Missionare im Ausland anbietet als auch ein Wiedereinstiegstraining für Missionare, die in ihre Heimatländer zurückkehren.
• Der „Adventistische Freiwilligendienst“ (Adventist Volunteer Services), der meist Jugendlichen eine Einsatzmöglichkeit in einer kirchlichen Institution, oft in Kindergärten, Waisenheimen oder Schulen der Kirche, vorwiegend in Ländern des Südens, vermittelt. Gegenwärtig stünden weltweit 1.200 Freiwillige im Einsatz.
• Die „Weltweiten Missionsfreiwilligen“ (Global Mission Pioneers). Im Moment sind, laut Krause, 2.000 Personen in 130 Ländern im Einsatz. Es handelt sich oft um Personen aus demselben Land, die Kultur und Gewohnheiten kennen. Sie reisen meist in isolierte Gebiete, in denen es keine adventistische Präsenz gibt, um mit den Einheimischen zu leben, das Evangelium in Tat und Wort weiterzugeben und um neue Kirchgemeinden zu gründen.

"Adventismus 9/11" – Bericht des Exekutivsekretärs mit Nebentönen
Pastor G. T. Ng präsentierte den Anwesenden in seinem Bericht mit dem Titel „Adventism 911“ einen Rückblick in die Adventgeschichte und erwähnte dabei sieben verschiedene Krisen, welche die Kirche überwunden habe. So habe man 1888 über theologische Fragen Auseinandersetzungen gehabt und 1907, beim Austritt von Dr. Harvey Kellogg, dem Miterfinder der Cornflakes und Erfinder der Erdnussbutter, habe die Kirche die anschliessende Krise auch gemeistert. Aus den Krisenerfahrungen der Vergangenheit könne die Kirche auch Krisen in der Gegenwart zuversichtlich auf Gottes Führung angehen.

Pastor Thomas Mueller, Präsident der Adventisten in Dänemark, bemerkte vor der Abstimmung über den Bericht des Exekutivsekretärs, dass die Ausführungen von G. T. Ng wie eine Einleitung zur umstrittenen Thematik vom 9. Oktober sei. Der Titel des Berichts „Adventismus 9/11“, vermittle eine sehr starke Begrifflichkeit, so Mueller, und einige der gewählten Vergleiche empfinde er als unangebracht, heisst es in einem Bericht von SPECTRUM, Zeitschrift der Vereinigung adventistischer Foren (AF).

Pastor Ricardo Graham, Präsident der Pacific Union Conference, Kalifornien/USA, meinte laut SPECTRUM, dass es sich um eine Predigt und nicht um einen Bericht gehandelt habe und dass man nicht über einen Bericht, sondern über eine Präsentation abstimmen solle.

Pastor Ted Wilson, Weltkirchenleiter, habe daraufhin geantwortet, dass der Exekutivsekretär alles sagen dürfe, was er wolle. Der Bericht wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen und einer guten Anzahl Gegenstimmen.

An der Sitzung vom Montagnachmittag (Ortszeit) geht es um das weitere Vorgehen bezüglich jener überregionalen Kirchenleitungen (Unionen/Verbände), die sich nicht an die Beschlüsse der Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) von San Antonio/Texas 2015 halten bezüglich der Ordination von Pastorinnen zum Pastorendienst.

Information und Kommentar dazu: www.apd.media/news/archiv/11846.html

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An der Jahressitzung des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (General Conference Executive Committee), die vom 5. bis 11. Oktober in Silver Spring, Maryland/USA, stattfindet, wurde am 8. Oktober der statistische Jahresbericht 2016 vorgelegt. Laut Dr. David Trim, Direktor des Büros für Archive, Statistik und Forschung der adventistischen Weltkirchenleitung, zählte die protestantische Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten am 30. Juni 2017 weltweit 20,3 Millionen getaufte... 2017-10-10T16:33:21Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-10-10/jahressitzung-der-adventistischen-weltkirche-beginnt-mit-fokus-auf-weltmission/ Jahressitzung der adventistischen Weltkirche beginnt mit Fokus auf Weltmission 2017-10-10T16:32:46Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 10. Oktober 2017 Herbert Bodenmann


Jahressitzung der adventistischen Weltkirche beginnt mit Fokus auf Weltmission

Petras Bahadur, Leiter des globalen Zentrums für adventistisch-muslimische Beziehungen

© Foto: Mylon Medley/Adventist News Network ANN

Vom 5. bis 11. Oktober findet in Silver Spring, Maryland/USA, die Jahressitzung des Exekutivausschusses der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten statt (Annual Council of the General Conference Executive Committee). Die mehr als 450 Delegierten, Kirchenleiter sowie Laienmitglieder und Gäste aus der ganzen Welt, nahmen zuerst vom 5. bis 7. Oktober an der LEAD-Konferenz (Leadership Education and Development) teil, berichtete die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR).

In der dreitägigen LEAD-Konferenz, die jeweils vor den Sitzungen des Exekutivausschusses stattfindet, geht es darum, die Kirchenleiter aus der ganzen Welt in Bezug auf ein spezifisches Thema zu informieren, auszubilden und Fähigkeiten zu vermitteln. Dieses Jahr ging es um Freuden und Herausforderungen der weltweiten Mission, bzw. um die Frage, wie man am besten die gute Nachricht von Gott mit den unterschiedlichsten Menschengruppen teilen kann. Es gehe darum, Brücken zu bauen, Verständnis zu schaffen und Beziehungen aufzubauen, so der Tenor der Beiträge, schreibt AR.

„Unser Ziel besteht darin, die gute Nachricht in einer Weise zu vermitteln, dass sie für jene Menschen, die ganz anders sind als wir, bedeutsam und ansprechend ist“, sagte Pastor Gary Krause, Leiter des Büros für Adventistische Mission der Weltkirchenleitung.

Die Teilnehmenden erhielten ein „Toolkit“, eine Box mit kurzen, schriftlichen Unterlagen zu jeder Religionsgemeinschaft oder Weltanschauungsgruppe. Darin sind Informationen über die entsprechende Gruppe enthalten bezüglich ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung, was für sie wichtig ist sowie Tipps, wie man am besten mit dieser Gruppe in Kontakt kommt.

„Wir müssen uns den Menschen anpassen, die wir erreichen wollen“
Die Leiter der weltweit sechs Zentren erläuterten den Teilnehmenden der LEAD-Konferenz ihre Erkenntnisse. Jede grössere religiöse Gruppe sei einzigartig und besonders. Man habe es nicht nur mit Religion zu tun, sondern auch mit einer entsprechend geprägten Kultur und Weltsicht. Ein Religionswechsel könne bei gewissen Religionen massiv die Familie durcheinanderbringen.

„Buddhisten glauben nicht an einen höchsten Gott oder an eine verdorbene menschliche Natur“, sagte Gregory Whitsett, Leiter des Zentrums für ostasiatische Religionen. Das mache religiöse Gespräche sehr herausfordernd. Man müsse sich zuerst in Gesprächen der Denkart und Mentalität der Buddhisten annähern, um zu versuchen, sie zu verstehen, so Whitsett.

„Wir müssen uns den Menschen anpassen, die wir erreichen wollen“, sagte auch Richard Elofer, Leiter des „Weltweiten jüdisch-adventistischen Freundschaftszentrums“.

Religionslose weltweit drittgrösste Gruppe
Die Gruppe der Religionslosen sei mit 1,2 Milliarden Menschen nach den Christen und Muslimen die drittgrösste Gruppe, sagte Kleber Gonçalves, Leiter des „Zentrums für säkulare und postmoderne Studien“. Mit Menschen in Kontakt zu kommen, die schlicht an Religion nicht interessiert seien, stelle nicht nur in den westlichen Ländern eine grosse Herausforderung dar, sondern auf der ganzen Welt, so Gonçalves. Dies gelinge nur über Beziehungen und den Aufbau von Vertrauen.

Sechs globale Missionszentren der Adventisten
Es gibt ein „Zentrum für adventistisch-muslimische Beziehungen“, ein „Zentrum für säkulare und postmoderne Studien“, ein „Weltweites jüdisch-adventistischen Freundschaftszentrum“, ein „Zentrum für Stadtgebiete“, ein „Zentrum für ostasiatischen Religionen“ (Hinduismus) sowie ein „Zentrum für südasiatische Religionen (Buddhismus, Taoismus, Konfuzianismus und Shintoismus).

Link zur Webseite der „Global Mission Centers“: www.globalmissioncenters.org/home

Sitzungen des Exekutivausschusses können live mitverfolgt werden
Die Sitzungen des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung können live, auf Englisch, mitverfolgt werden: executivecommittee.adventist.org/live/

Hashtag: #GCAC17

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Vom 5. bis 11. Oktober findet in Silver Spring, Maryland/USA, die Jahressitzung des Exekutivausschusses der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten statt (Annual Council of the General Conference Executive Committee). Die mehr als 450 Delegierten, Kirchenleiter sowie Laienmitglieder und Gäste aus der ganzen Welt, nahmen zuerst vom 5. bis 7. Oktober an der LEAD-Konferenz (Leadership Education and Development) teil, berichtete die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review... 2017-10-10T16:21:26Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-10-01/schweiz-siebenten-tags-adventisten-mit-neuer-kirchenleitung/ Schweiz: Siebenten-Tags-Adventisten mit neuer Kirchenleitung 2017-10-01T15:11:12Z Herbert Bodenmann info@adventisten.ch 01. Oktober 2017 Herbert Bodenmann


Schweiz: Siebenten-Tags-Adventisten mit neuer Kirchenleitung

Stephan Sigg, Präsident der Adventisten in der Schweiz (Schweizer Union) sowie in der Deutschschweiz (Deutschschweizerische Vereinigung)

© Foto: privat

Am 1. Oktober hat Pastor Stephan Sigg (1966) die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten für die ganze Schweiz als auch die Kirchenleitung in der Deutschschweiz übernommen. Die Adventisten haben eine Gesamtleitung für die Schweiz und teilen sich in zwei Kirchenregionen auf: Deutschschweiz sowie Romandie/Tessin. Stephan Sigg löst Pastor Günther Maurer (1953) ab, der die letzten Monate vor seiner Pensionierung ganzzeitlich die Adventgemeinde Zürich I leiten wird. Pastor René Pieper (1983) löst als Exekutivsekretär der Deutschschweizer Adventisten Pastor Christian Stroeck (1976) ab, der auf der Insel Mindoro, Philippinen, in einem Projekt für Ureinwohner mitarbeiten wird.

Die knapp 150 Frauen und Männer der adventistischen Ortsgemeinden haben als Delegierte an den Generalversammlungen der Deutschschweizerischen Vereinigung der Freikirche der Siebenenten-Tags-Adventisten im März Stephan Sigg und im Juni René Pieper für die neuen Aufgabenbereiche gewählt.

Pastor Sigg lehrte Zimmermann und studierte Theologie in Österreich, Deutschland, England und schloss in den USA mit einem Doctor of Ministry (D.Min.) ab. Der Schweizer arbeitete als Pastoralassistent in Basel, leitete zehn Jahre die Jugendarbeit in der Deutschschweiz, war Dozent für Praktische Theologie an der adventistischen theologischen Hochschule in Friedensau/Deutschland und leitete seit 2010 die Jugendarbeit der Adventisten in West- und Südeuropa (Intereuropäische Division EUD).

Günther Maurer, leitete die Kirche in der Deutschschweiz von 2009 bis 2017 und übernahm 2015 die Kirchenleitung in der ganzen Schweiz. Der Österreicher wird bis zu seiner Pensionierung im Sommer 2018 weiterhin die Adventgemeinde Zürich I leiten, die er bereits neben der Aufgabe als Kirchenleiter seit Herbst 2016 betreute.

René Pieper studierte Theologie in Österreich und Psychosoziale Beratung in Deutschland. Er begann 2007 als Pastoralassistent in Zürich, leitete ab 2009 die Adventgemeinden im Bezirk Biel und ab 2016 in der Innerschweiz.

Pieper übernimmt die Aufgabe als Exekutivsekretär von Pastor Stroeck, der gleichzeitig auch zuständig war für die Abteilung Gemeindeentwicklung und Evangelisation. Christian Stroeck arbeitete 2004 als Pastoralassistent in der Ostschweiz und betreute in den Folgejahren einige Adventgemeinden im Kanton Bern bevor er 2015 als Exekutivsekretär gewählt wurde. Er wird ab 2018 bei einer privaten Organisation auf der Insel Mindoro, Philippinen, in einem Projekt für Ureinwohner im Bildungs- und Gesundheitsbereich mitarbeiten.

Kirchenleitungen der Adventisten in der Schweiz
Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Schweizer Union:
Präsident: Stephan Sigg
Exekutivsekretär: David Jennah
Finanzvverwalter: Jean-Luc Waber

Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Deutschschweizerische Vereinigung:
Präsident: Stephan Sigg
Exekutivsekretär: René Pieper
Finanzverwalter: Jean-Luc Waber

Fédération des Eglises adventistes du septième jour de la Suisse romande et du Tessin:
Präsident: David Jennah
Exekutivsekretär: Rickson Nobre
Finanzverwalterin: Nathalie Wagnon
(Siehe dazu: www.adventisten.ch/adventisten/kirchenleitungen/)

Adventisten in der Schweiz
Ende Dezember 2016 lebten 2.576 Adventisten im Gebiet der Deutschschweiz und 2.076 in der Romandie sowie im Tessin. In der Schweiz leben demnach 4.652 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten. Die Adventisten in der Schweiz feiern in 54 Gemeinden und fünf Gruppen den Gottesdienst jeweils am Samstag (Sabbat), dem biblischen Ruhetag. Mitglied wird man bei den Adventisten nicht durch die Säuglings- oder Kleinkindertaufe, sondern nach Unterweisung und auf eigenen Wunsch durch ein Bekenntnis beziehungsweise durch die Mündigentaufe. Adventistische Kinder und Jugendliche werden demnach nicht als Mitglieder gezählt.

Schweizer Adventisten als Verein organisiert
Die Schweizer Adventisten sind nach dem Vereinsrecht organisiert und teilen sich in zwei Kirchenregionen: die Deutschschweizerische Vereinigung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (DSV), mit Sitz in Zürich und die Fédération des Eglises Adventistes du 7e jour de la Suisse romande et du Tessin (FSRT), mit Sitz in Renens/VD. Beide Verwaltungsregionen bilden gemeinsam die Schweizer Kirchenleitung (Schweizer Union) mit Sitz in Zürich.

Institutionen und Werke in den Sprachregionen
Die Adventisten in der Schweiz führen die „Privatschule A bis Z“ in Zürich, zwei Jugendhäuser, in St. Stephan/BE und Les Diablerets/VD, drei Alters- und Pflegeheime in Krattigen/BE, Oron-la-Ville und Epalinges bei Lausanne, den Advent-Verlag in Krattigen/BE sowie eine Versandstelle für französische Bücher in Renens/VD. Im Weiteren unterhalten sie das "Hope Bibelstudien-Institut" (HBI) und das „Religionspädagogische Institut“ (RPI) in Zürich sowie das „Institut d'Etude de la Bible par Correspondance“ (IEBC) in Renens. In Gland/VD befindet sich die Klinik „La Lignière“, die auf Rehabilitation bei Herz-Kreislauferkrankungen, neurologischen, orthopädischen und rheumatischen Erkrankungen sowie auf Nachbehandlung bei Krebs spezialisiert ist.

Gesamtschweizerische Institutionen der Adventisten
Zu den gesamtschweizerischen Werken zählt die „Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe“ ADRA Schweiz mit Sitz in Zürich, ein ZEWO-zertifiziertes Partnerhilfswerk der Glückskette. Das Hilfswerk ist in der Schweiz mit rund 30 Ortsgruppen im sozialen Bereich tätig und im Ausland mit Katastrophen- und Entwicklungshilfeprojekten. Der „Adventistische Pressedienst“ APD Schweiz, Basel, richtet seine Dienste vor allem an säkulare und kirchliche Medien. Die Schweizerische Liga Leben und Gesundheit LLG, Zürich, bietet mit ihren Seminaren in rund 40 Ortsgruppen ganzheitliche Gesundheitsförderung an: körperlich, seelisch, spirituell und sozial.

Ökumenische Kontakte
Die Adventisten sind Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft (SB) und haben den Gaststatus in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). In drei kantonalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen sind sie Mitglieder und in drei weiteren arbeiten sie im Gaststatus mit.

Ausführliche Informationen zu den Siebenten-Tags-Adventisten:
www.adventisten.ch/adventisten/

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Am 1. Oktober hat Pastor Stephan Sigg (1966) die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten für die ganze Schweiz als auch die Kirchenleitung in der Deutschschweiz übernommen. Die Adventisten haben eine Gesamtleitung für die Schweiz und teilen sich in zwei Kirchenregionen auf: Deutschschweiz sowie Romandie/Tessin. Stephan Sigg löst Pastor Günther Maurer (1953) ab, der die letzten Monate vor seiner Pensionierung ganzzeitlich die Adventgemeinde Zürich I leiten wird. Pastor René Pieper (1983)... 2017-10-01T14:57:52Z
https://www.adventisten.ch/news/artikel/go/2017-09-27/kongress-adventistischer-frauen-begegnung-wird-begeisterung/ Kongress adventistischer Frauen: „Begegnung wird Begeisterung“ 2017-09-27T18:20:03Z Stephan Brass info@adventisten.ch 27. September 2017 Stephan Brass


Kongress adventistischer Frauen: „Begegnung wird Begeisterung“

250 Teilnehmerinnen am Kongress

© Foto: Tobias Koch/ThHF

Vom 21. bis 24. September fand auf dem Gelände der Theologischen Hochschule Friedensau der 4. deutschsprachige Frauenkongress der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten statt. 250 Frauen aus den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz trafen sich zum Austausch über das Tagungsmotto: "Begegnung wird Begeisterung".

In ihrem Grusswort zu Beginn des Kongresses adventistischer Frauen sagten die beiden Präsidenten der Adventisten in Nord- und Ostdeutschland, Pastor Johannes Naether, sowie Süddeutschland, Pastor Werner Dullinger, den teilnehmenden Frauen ihre Unterstützung zu. In Anspielung an die innerkirchliche Debatte um die Frauenordination in der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten meinte Präsident Werner Dullinger: „Vielleicht sind Frauen doch mehr in der Lage zu integrieren, Kompromisse zu finden und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, als wir Männer. Kompetenzen, die unsere Kirche mehr als dringend nötig hat.“

Programm
Nach Darmstadt/Deutschland (2001), Bogenhofen/Österreich (2006) und Bad Kissingen/Deutschland (2011) erwarteten die Teilnehmerinnen dieses Jahr in Friedensau reichhaltige Gelegenheiten der Inspiration, Schulung, Begegnung und Herausforderung. Der Freitag war knapp 20 Workshops gewidmet, zu Themen wie: „Meine Beziehung zu Jesus – in der Nachfolge bleiben“, „Wie geschieht Integration?“, „Solo leben – und zwar glücklich“, „Meine Grenzen – Deine Grenzen“, „Gemeinde als Schutzraum – Wunschtraum gegen Realität“ und „Männer sind Frauensache“. Ein Agapemahl unter freiem Himmel rundete diesen Ausbildungstag ab.

Stimmen zum Kongress
Die Abteilung Frauen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hat „drei b’s“ zum Ziel: bereichern, befähigen und begegnen. Hannele Ottschoffski aus Tübingen dazu: „Das ist mein Wochenende, hier kann ich mich füllen lassen und geniessen.“ Eine andere Teilnehmerin aus Bayern brachte es für sich auf den Punkt: „Der Austausch mit anderen Frauen tut so gut!“

Das mache die Arbeit an und mit Frauen aus, so Denise Hochstrasser, Leiterin der Abteilung Frauen in der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung von West- und Südeuropa. Frauen arbeiten nicht besser als Männer, sondern eben anders. Die Bedürfnisse und Herangehensweisen seien unterschiedlich. Selbst in der Sprache sei das deutlich. Männer und Frauen setzen dieselben Worte unterschiedlich ein. Wo Männer mehr technische Ausdrücke nutzen und Dinge beschreiben, erzählen Frauen eher Geschichten, Lebensgeschichten. So sei dieser Kongress auch ein „sicherer Raum“ für die Frauen. Es sei aber auch gut, dass gerade beim Thema Missbrauch und Homosexualität ein Mann in diesem Workshop gesprochen habe.

Referentinnen
Mit Sonja Kalmbach, gebürtige Deutsche, jetzt Pastorin und Frauenbeauftragte der Adventisten in Schweden und Raquel Arrais, ursprünglich aus Brasilien und seit 2001 stellvertretende Leiterin der Abteilung Frauen in der Weltkirchenleitung der Adventisten, waren zwei erfahrene Hauptreferentinnen gekommen.

Pastorin Kalmbach führte am Beispiel der Bibelerzählung aus Johannes 4, der Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen, hin zum Höhepunkt jeder Begegnung und rief den Hörerinnen zu: „Das ist der wichtigste Moment des Kongresses! Jesus bietet uns seinen Geist an. Er will uns erfüllen.“ Die wichtigste Frage dabei sei allerdings, ob es angenommen wird.

Raquel Arrais stellte in ihrer Predigt im Samstagvormittagsgottesdienst den freien Zugang zu Gott in den Mittelpunkt und lud die Teilnehmerinnen ein, sich reichlich von Jesus beschenken zu lassen.

Ausstellung in „Alter Scheune“
Mit zum Kongressgeschehen gehörte eine Ausstellung der verschiedensten Initiativen und Einrichtungen der Freikirche in der „Alten Scheune“, darunter auch die Theologische Hochschule Friedensau mit der Werbekampagne für Pastorennachwuchs „berufen.me“, die Initiativen für Frauen „girl4christ“, „orangeday“ und „enditnow“, der Fernsehsender „Hope Channel“ und das „Hope Bibelstudien-Institut“, der „Deutsche Verein für Gesundheitspflege“ und der kircheneigene Advent-Verlag. Hier erhielten die Teilnehmerinnen ein kostenloses Exemplar einer neu erschienenen Bibel für Frauen. Dieses Geschenk mit einer besonderen Haptik wurde durch grosszügige private Spenden sowie durch einen finanziellen Zuschuss der deutschen und der Deutschschweizer Kirchenleitung ermöglicht. Über 300 Seiten an Kommentaren und Erklärungen adventistischer Autorinnen ergänzen die „Neues Leben“-Übersetzung dieser Bibelausgabe.

Weiterbildung
Wer nach dem Unterschied dieser Tagung zu den vorangegangenen fragt, bekommt schnell zur Antwort, dass sich das Altersspektrum der Teilnehmer zusehends verjüngt hat. Ausserdem würden die Angebote der Abteilung Frauen in der Kirchengemeinde immer stärker als ein wichtiger Dienst wahrgenommen. Das hänge wohl auch mit dem vierteiligen Weiterbildungsprogramm zusammen, das im deutschsprachigen Raum grenzübergreifend als Wochenend-Seminar angeboten wird und Leitungskompetenzen vermittelt. Nach Abschluss kann ein Zertifikat der Andrews Universität/USA beantragt werden.

Am Abend gab es Tagesausklänge in der „Alten Scheune“ mit freiem Getränk und reichlich Gelegenheit zur Interaktion und Vernetzung. Der Kongress ist am Sonntagmittag mit dem Aufsteigen von 30 weissen Tauben zu Ende gegangen. So sollte jeder Teilnehmer die Begeisterung weitertragen, die er von dieser Tagung mit nach Hause nimmt. Der nächste Kongress soll in fünf Jahren stattfinden, der Ort für die Zusammenkunft steht allerdings noch nicht fest.

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Vom 21. bis 24. September fand auf dem Gelände der Theologischen Hochschule Friedensau der 4. deutschsprachige Frauenkongress der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten statt. 250 Frauen aus den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz trafen sich zum Austausch über das Tagungsmotto: "Begegnung wird Begeisterung". In ihrem Grusswort zu Beginn des Kongresses adventistischer Frauen sagten die beiden Präsidenten der Adventisten in Nord- und Ostdeutschland, Pastor Johannes Naether, sowie... 2017-09-27T18:14:45Z