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Dankbarkeit verändert

Dankbarkeit verändert

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02. Januar 2023 | Zürich | D. Latuski

«Indem du Gott ehrst, ihn an die erste Stelle in deinem Leben setzt, ihn priorisierst, anbetest und die Ehre für jeglichen Erfolg gibst, berührst du Gottes Herz und zauberst ihm ein Lächeln aufs Gesicht.»

Als ich diesen Satz las, dachte ich, wie schön er Gottes Liebe und Vertrauen zu uns Menschen auf den Punkt bringt. Wir ehren unseren Gott, wenn wir ihm für alles danken, was er in unserem Leben getan hat und noch tun wird. Wir ehren Gott, wenn wir ihn erheben, anbeten und uns immer wieder daran erinnern, dass wir ihm alles zu verdanken haben. Wir ehren Gott, wenn wir uns immer wieder dazu entscheiden, wegzuschauen von uns, unseren Fokus auf Gott zu richten und ihn an die erste Stelle setzten.

Noah beispielsweise stellte Gott an die erste Stelle in seinem Leben, ohne auf die Menschen zu schauen. Nach der Sintflut baute er als Erstes einen Altar, um Gott darauf ein Dankesopfer darzubringen. Erleben wir nicht auch solche Phasen im Leben, wo wir uns wie Noah in der Arche befinden und nicht wissen, wie es weitergeht? Wo wir uns ganz auf Gott verlassen müssen und ihm vertrauen dürfen, dass Gott uns durch diesen Sturm bringt? Bauen wir dann nach dem Sturm auch als Erstes einen Altar für Gott und bringen ihm Dank?

»Gott segnet uns, wenn wir ihm immer alle Ehre geben, so vermehrt Gott Segen.«

Gott möchte uns noch mehr anvertrauen als wir schon haben und uns befähigen. Wenn wir sehen, was er alles für uns tut und ihm dafür danken, wird er uns reich segnen. Ist es nicht schön, jeden Tag mit einer dankbaren Haltung in den Tag zu starten? Anstatt uns darüber zu beklagen, was alles nicht so läuft, wie wir es uns eigentlich vorstellen?  Ich möchte Gott danken und ihm die Ehre bringen, jeden Tag neu, statt mich auf Dinge zu konzentrieren, die nicht wichtig sind. Wenn wir unsere Dankbarkeit trainieren, passieren zwei Dinge in unserem Leben: Erstens ist unser Herz automatisch vor Stolz geschützt, weil wir nie vergessen, wem wir alles zu verdanken haben. Zweitens wird unser Herz mit Freude erfüllt, denn wenn wir danken, berühren wir Gottes Herz und Gott wird uns verändern.

So lasst uns mit einem dankbaren Herzen und dem Blick auf Gott gerichtet in dieses neue Jahr starten.

Dann baute Noah für den HERRN einen Altar und brachte von allen reinen Vögeln und den anderen reinen Tieren einige als Brandopfer dar. 1. Mose 8,20

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