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Jesu Geburt, unsere Hoffnung

Jesu Geburt, unsere Hoffnung

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05. Dezember 2022 | Zürich | D. Latuski

Jetzt steht bald Weihnachten vor der Tür. Alle freuen sich auf die Lichter, Kekse und die Familienfeiern. Damit ist auch die Hoffnung verbunden, die Jesu Geburt für uns bedeutet.

Wir als Adventisten hoffen auf die zweite Wiederkunft Jesu und tun uns mit dem heutigen Verständnis von Weihnachten schwer. Denn Weihnachten ist zu einem grossen Kommerz verkommen und die eigentliche Bedeutung der Geburt des Erlösers ist verloren gegangen.Ist uns bewusst, dass unser Schöpfer sich klein gemacht hat um uns zu erlösen? Er hat uns so sehr geliebt, dass er einer von uns geworden ist. Das erinnert mich an eine Geschichte eines kleinen Jungen.

Ein Junge baute ein Modell-Boot. Er gab sich viel Mühe mit dem Holz und auch mit den Segeln. Mit grosser Freude behandelte er das Holz mit Lack. Malte ein Muster auf den Rumpf und wartete auf das passende Wetter um es auf dem Wasser auszuprobieren. Bei schönstem Wetter und einer kleinen Brise ging er zum Wasser und lies es los. Der Wind kam und das Boot schaukelte auf dem Wasser. Plötzlich kam mehr Wind und trug das Boot weit hinaus. Leider war er nicht schnell genug, um es im Wasser festzuhalten. So konnte er nur noch beobachten wie sein Boot immer weiter hinaus segelte bis es nicht mehr zu sehen war. Traurig ging er nach Hause und als seine Mutter ihn sah, fragte Sie: »Hat es nicht funktioniert»? Weinend sagte der Junge: «Es hat zu gut funktioniert!»

Ein halbes Jahr später schlenderte der Junge durch die Stadt und sah sein Boot im Brockenhaus der Stadt. Aufgeregt ging der Junge hinein und sagte, dass das sein Boot sei. «Hier, sehen Sie, hier habe ich es geklebt und dort ist der Kratzer den ich nicht wegfeilen konnte». «Das ist schön», sagte der Besitzer, «aber ich habe es von jemanden gekauft und wenn du es wieder haben willst musst du es bezahlen.». Der Junge ging mit hängendem Kopf nach Hause und beschloss, es sich zurück zu kaufen. So sparte der kleine Junge alles, was er nebenbei verdienen konnte, bis er genug Geld zusammen hatte. Fröhlich ging er in den Laden und kaufte sein Boot zurück. Als er den Laden verliess und er ein wenig später stehen blieb, sagte er:» Du bist mein Boot, einmal bist Du mein Boot, weil ich dich gebaut habe, und zweitens bist Du mein Boot, weil ich dich gekauft habe!
(Verfasser unbekannt)

Wenn wir jetzt an Weihnachten denken und mit Leuten ins Gespräch kommen, dürfen wir ihnen aufzeigen, was Jesus alles für uns getan hat. Er ist als Kind für uns auf diese Erde gekommen und hat uns durch seinen Tod von der Sünde freigekauft. Das ist das grösste Geschenk, was er uns machen konnte. Und er wird ein zweites Mal auf die Erde kommen und uns zu sich holen.

Ist das nicht eine frohe Botschaft -unsere Advent-Hoffnung-, die in diesem ganzen Kommerz wunderschön leuchtet? Ich möchte euch ermutigen, diese Botschaft der Erlösung leuchten zu lassen. Von unserem Schöpfergott zu erzählen, der aus Liebe auf diese Welt gekommen ist, um uns zu erretten.

Lasst uns dieses Licht sein in dieser Zeit.

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