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ERLEBT

ERLEBT

05. September 2022 | P. Abegg

Mit einem mulmigen Gefühl machte ich mich auf den Weg. Ich arbeitete in einem streng katholischen Dorf. Ich wurde bei einem vorherigen Besuch schon nicht so freundlich empfangen und man wollte Nachbarn vor meinem Besuch warnen. Was würde wohl passieren?

Hier ein paar Highlights:

Ich kam zu einer Strasse, von der ich wusste, dass dort auch ein adventistisches Ehepaar wohnte. Sie waren nicht zu Hause, aber beim Nachbarn durfte ich ein Abonnement der Zeitschrift "Leben & Gesundheit" abschliessen. Dann traf ich die Nichte dieser Adventistin und durfte ihr das Getränkebuch verkaufen. Als Geschenk bot ich ihr Hörbücher an und hörte erfreut, dass sie bereits schon Hörbücher von uns gehört hatte. Gerne nahm sie jetzt "Der rettende Weg". Es ist wunderbar zu erleben, wie Gott die Mosaikstücke im Leben eines Menschen zusammenfügt.

Später traf ich einen Mann, der eigentlich nichts kaufen wollte. Da nahm ich zwei Broschüren aus der Tasche und sagte die folgenden zwei Sätze: „Meine Lieblingslektüre ist "Der Sieg der Liebe". Das zeigt die Macht der Liebe auf und das andere Buch "Vom Schatten zum Licht" zeigt, wohin die Liebe zur Macht führt.“ Sofort wollte er beide haben und bezahlte sie auch gerne.

Kurz vorher hatte ich noch auf dem Parkplatz eine deutsche Familie beim Frühstücken neben ihrem Camper angesprochen. Sie lesen gerne und haben auf die gleiche obige Aussage gerne beide Bücher genommen.

Ein Lehrer, der sich als Atheist bezeichnete und speziell bezüglich der Trägerschaft nachfragte, bestellte trotz des Wissens um den christlichen Hintergrund die ganze Heilkräfte-Serie, weil er den Wert und Sinn der Bücher erkannte.

Als Höhepunkt erlebte ich, wie ein Ehepaar, die das Magazin "Leben & Gesundheit" schon länger abonniert, die grosse Bildbandserie "Die Geschichte der Hoffnung" bestellte, obwohl ich kein Buch zum Zeigen dabeihatte. Es ist so schön, diese wertvollen Bücher unter die Menschen zu bringen.

Dann traf ich noch eine Frau, die bei ihrer Tochter die Wohnung in Schuss hielt. Sie hatte kein Geld, liest aber gerne in der Bibel und hatte auch an den Top-Life-Büchern Interesse. Da sie selbst in meiner Nähe wohnt, konnte ich sie zu unserem Bibelkreis einladen. Gerne schenkte ich ihr mein schon länger gebrauchtes Vorführbuch der Entscheidungsserie und noch ein weiteres Buch. Zum Abschied beteten wir miteinander und waren dankbar für die Begegnung.

Am letzten Arbeitstag jener Woche sprach ich zwei Bauarbeiter an. Der eine fragte mich, ob ich BE sei? Es verwunderte mich diese interne Bezeichnung zu hören und fragte zurück, ob ich ihn richtig verstanden hatte. Ja, sagte er, er habe mich schon einmal am Sabbat in einer Adventgemeinde gesehen. Er zeigte auf ein Haus, und sagte, dass er mit seiner Frau dort wohne und Adventist sei! Schön, dass Gott überall seine Kinder und Mitarbeiter hat. Mögen wir immer weiter mit ihm und so auch miteinander zusammenwirken.

Noch vieles mehr durfte ich erleben. Das war seit langem die erfolgreichste Woche und das am gleichen Ort, wo  man vor mir andere warnen wollte! Gott sei Lob und Dank dafür!

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