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Jahreskonferenz 2018 der Adventisten in der Deutschschweiz

Jahreskonferenz 2018 der Adventisten in der Deutschschweiz

Stephan Sigg, Präsident der Adventisten in der Schweiz

© Foto: Gunther Klenk

27. März 2018 | Winterthur | Gunther Klenk

Die Adventisten in der Deutschschweiz trafen sich am 24. März 2018 erstmals in der Parkarena in Winterthur zu ihrer 116. Jahreskonferenz. Es mussten neue Räumlichkeiten für dieses Treffen gesucht werden, da das traditionell genutzte Kongresshaus in Zürich bis 2020 wegen Umbauarbeiten nicht geöffnet ist. Trotz des geringeren Platzangebotes erwies sich die Parkarena mit ihren 1200 Plätzen als akzeptable Alternative.

Alle Veranstaltungen des Tagesprogrammes standen unter dem Titel «Versöhnt leben! Gottes Versöhnung verbindet». Visualisiert wurde das Thema auf dem Konferenzprogramm durch die Scherben eines zerbrochenen Porzellangeschirrs.

Das Programm begann um 9:30 Uhr mit Liedern und musikalischen Beiträgen zur Anbetung Gottes. In einer ersten Gesprächsrunde wurde erlebte Versöhnung durch verschiedene Erfahrungen deutlich gemacht. Danach stellte Pastor Stephan Sigg, der Kirchenleiter der Deutschschweizer Adventisten, in seiner Predigt das göttliche Angebot der Versöhnung in den Mittelpunkt. Im Gleichnis vom verlorenen Sohn, der durch das Verlassen des Vaterhauses seine Freiheit zu verwirklichen suchte, kommt gleichzeitig die unübertreffliche Vaterliebe zum Ausdruck. Die Bereitschaft, den Gestrandeten wieder aufzunehmen, zeigt die göttliche Bereitschaft zur Versöhnung. Paulus drückt dies in den Worten «Lasst euch versöhnen mit Gott!» (2. Korinther 5,20) aus. Gott, nicht der Mensch, macht hierbei den ersten Schritt. Seine Arme sind für uns offen. Und wer Versöhnung erfahren hat, lernt dadurch auch, anderen zu vergeben.

Da das Wetter an diesem Tag sehr freundlich und warm war, konnten die Besucher über Mittag und in den Pausen nicht nur die Ausstellungen im Foyer besuchen sondern auch im nahe gelegenen Eulachpark die Wärme der Frühlingssonne geniessen.

Die beiden Begriffe «Selbstverwirklichung» oder «Gottesverwirklichung» benutzten Annika Looser-Grönroos und René Pieper nach der Mittagspause, um aufzuzeigen, wie Gottes Liebe in uns gross werden kann. Dies ist selbst dann noch möglich, wenn wir unter Verletzungen leiden.

In einem zweiten Referat zeigte Stephan Sigg fünf Faktoren auf, durch welche die ersten Christen einen positiven Einfluss auf ihre damalige Gesellschaft ausüben konnten. Auch unsere heutige Welt braucht solche Menschen.

Ausgezeichnete Musikbeiträge sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Zum Ausklang des Nachmittags präsentierte die Gruppe «Rejoice» fünf geistliche Lieder, zum Teil mit Begleitung durch Flügel, Violine, Flöte und Posaune. Herzlich wurden in diesem Rahmen Gertrude und Günther Maurer verabschiedet. Während 8 Jahren hatten die beiden in der Vereinigung gedient, Günther als Präsident und Gertrude im Sekretariat.

Das lebendige und jugendliche Abendprogramm wurden von Schweizer Studenten des Seminars Bogenhofen (Österreich) gestaltet. Auf humoristische Weise versuchten sie, das Schulgelände des Seminars als neuen Kanton in die Eidgenossenschaft einzugliedern. Obwohl die Publikumsabstimmung positiv verlief, konnten noch nicht alle nötigen Konditionen erfüllt werden ... aber es besteht Hoffnung.

Neben den Veranstaltungen in der Parkarena wurden für Kinder interessante Programme in vier Altersstufen angeboten. Den Jugendlichen stand in der ersten Nachmittagsstunde René Gehrig als Referent zum Thema «Wie man den richtigen Partner findet – ... und ihn hält» zur Verfügung.

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