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„Nicht die Welt verändern, aber dafür das Leben des Einzelnen“

„Nicht die Welt verändern, aber dafür das Leben des Einzelnen“

Nora Mendez als Clowin

© Foto: Mirjam Albisser

Fest zum fünfjährigen Jubiläum des Familien- und Gemeinschaftszentrums (FGZ) in Reinach/AG

03. Juli 2017 | Reinach | Amanda Nyffeler

Am 18. Juni feierte das FGZ sein fünfjähriges Jubiläum mit einem bunt-fröhlichen Tag der offenen Tür. Neben einem ausgiebigen Brunch und Dessertbuffet gab es Spiel und Spass für Gross und Klein. Die herzliche, offene und entspannte Atmosphäre lud zum Verweilen ein. Nora Mendez als Clownin begeisterte mit ihrer kreativen Art, das Alphorn-Trio erfreute die Ohren und der Gospelchor begeisterte mit Lebensfreude aus dem Glauben.

In einem kurzen Rückblick auf die fünf Jahre erwähnte Urs Helfenstein, Mitglied des Leitungsteams, die ursprüngliche Vision für das FGZ: Einzelpersonen und Familien in der Region sollen gestärkt und gefördert werden. Engagierte Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hatten daraufhin den FGZ-Treff mit dem Angebot eines Nachtessens in herzlicher Gemeinschaft gegründet, um so der Vereinsamung in der Gesellschaft entgegen zu wirken.

Inzwischen hat das FGZ-Küchenteam insgesamt mehr als 3.500 Portionen Essen zubereitet. Zudem gab es nach dem Essen immer ein Programm, welches die Gemeinschaft förderte. Es fanden gemeinsame Aktivitäten, ein Workshop oder ein Programm zu einem aktuellen Thema statt. Die ungezwungene Atmosphäre lädt dazu ein, sich zu entspannen, sich miteinander auszutauschen und die familiäre Stimmung zu geniessen. Vom Anfang an war das Angebot auf alle Menschen ausgerichtet, unabhängig von ihrem Alter, ihrem kulturellen Hintergrund oder ihrer religiösen Überzeugung. „Das FGZ ist wie eine grosse Familie“, sagte eine Besucherin, die seit mehreren Jahren den Donnerstagabendtreff regelmässig besucht, „diese Gemeinschaft hat mein Leben verändert.“

Als das FGZ seine Türen im Juni 2012 öffnete, wurde gleichzeitig am Donnerstagnachmittag die "Chrabbelgruppe" gestartet, ein Treffpunkt für Mütter oder Väter mit ihren Kleinkindern. In dieser Zeit haben ungefähr 2.900 Mal Eltern und Kinder vom Angebot profitiert. Weil die "Chrabbelgruppe" grossen Anklang fand, hat die Leiterin Edith Sailer, ausgebildete Spielgruppenleiterin, die Spielgruppe "Arche Noah" mit viel Kreativität gegründet. Bereits 35 Kinder haben die Spielgruppe 40 Mal jeweils am Dienstag besucht. Neu findet sie zusätzlich auch vormittags statt. „Es ist mit viel Arbeit verbunden“ sagt die ausgebildete Kinderbetreuerin, „doch es bereitet auch viel Freude“.

Die Herzlichkeit des FGZ war am Jubiläum spürbar. „Wir können nicht die Welt verändern, aber für diejenigen, die bei uns Freundschaft und Gemeinschaft finden, verändert sich die Welt“, erklärte Urs Helfenstein. Besucher sowie Besucherinnen können sich gerne unter www.fgzentrum.ch näher informieren.

Der Bericht im "Wyentaler Blatt" über die Fünfjahresfeier des FGZ war treffend überschrieben: "Ein Ort, wo die Herzlichkeit zu Hause ist"

Galerie mit 3 Fotos

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