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Siebenten-Tags-Adventisten und Frauenordination - Dokumentation und Kommentar

Siebenten-Tags-Adventisten und Frauenordination - Dokumentation und Kommentar

Dennis Meier, Präsident der Hansa-Vereinigung (D)

© Foto: Holger Teubert/APD

30. Juni 2017 | Ostfildern / Hamburg | Holger Teubert / Dennis Meier

Die Siebenten-Tags-Adventisten gehören zu einer weltweit organisierten Kirche. Diese wird von der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) geführt. Die alle fünf Jahre stattfindenden Weltsynoden (Generalkonferenz-Vollversammlung) haben bereits dreimal Anträge zur Ordination von Frauen als Pastorinnen mehrheitlich abgelehnt. Im Juni befasste sich in London die von zehn überregionalen adventistischen Kirchenleitungen veranstaltete Einheitskonferenz „Unity 2017“ mit Fragen zur Frauenordination, zum Kirchenrecht und zur Einheit in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

Organisation der Siebenten-Tags-Adventisten

Die örtlichen Adventgemeinden sind in der Schweiz in zwei regionalen Freikirchenleitungen (Deutschschweiz sowie Romandie/Tessin) zusammengeschlossen, „Vereinigungen“ genannt. Die zwei Vereinigungen in der Schweiz bilden eine überregionale Kirchenleitung, „Union“ genannt, mit 54 Kirchgemeinden und 4.650 Mitgliedern.

In Deutschland sind die Ortsgemeinden in einem oder mehreren Bundesländern zu einer regionalen Freikirchenleitung zusammengeschlossen. Mehrere Vereinigungen bilden eine überregionale Kirchenleitung und werden in Deutschland nicht als „Union“, sondern als „Verband“ bezeichnet. Der Norddeutsche und Süddeutsche Verband bestehen gemeinsam aus sieben Vereinigungen, 558 Kirchgemeinden und knapp 35.000 Mitgliedern. Weltweit gibt es derzeit 132 Unionen mit insgesamt 633 Vereinigungen, 78.810 Ortsgemeinden und über 20 Millionen Mitglieder.

Die Unionen/Verbände unterstehen global der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) als weltweite Kirchenleitung. Die Generalkonferenz unterhält als Abteilungen insgesamt 13 teilkontinentale Kirchenleitungen („Divisionen“). Für die Adventisten in der Schweiz und Deutschland ist die Intereuropäische Division mit Sitz in Bern/Schweiz zuständig. Oberstes Organ der Freikirche ist die alle fünf Jahre tagende Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung). An der letzten Vollversammlung im Juli 2015 in San Antonio, Texas/USA, nahmen 2.482 Abgeordnete aus 164 Ländern teil. Wie viele Delegierte die Adventisten in den einzelnen Ländern entsenden können, richtet sich nach ihrer jeweiligen Mitgliederzahl. Die Weltsynode wählt unter anderem die Verantwortungsträger der Generalkonferenz und der Divisionen. Fragen der Lehre und organisatorische Fragen, die weltweit allgemeine Bedeutung haben, können nur während einer Weltsynode entschieden werden.

Ordination von Frauen als Pastorinnen bereits dreimal abgelehnt

2015 stimmte die Generalkonferenz-Vollversammlung in San Antonio/USA als oberstes Organ der Adventisten erneut mit 1.381 Nein- und 977 Ja-Stimmen gegen einen Antrag, die Entscheidung zur Ordination von Frauen den einzelnen Divisionen zu überlassen. Sie sprach sich damit, wie schon 1990 und 1995, gegen die Ordination von Frauen als Pastorinnen aus. Adventistische Frauen können nach der Entscheidung der Weltsynode in San Antonio zwar weiterhin nach ihrem mehrjährigen Theologiestudium in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten als Pastorinnen „gesegnet“ und damit beauftragt werden, Amtshandlungen, wie Taufe, Abendmahl, Trauung und Beerdigung, vorzunehmen; doch ist diese Vollmacht örtlich begrenzt. Während die Ordination von Pastoren innerhalb der Freikirche weltweit Gültigkeit hat, dürfen gesegnete Pastorinnen nur in den Gebieten wirken, die zu einer Kirchenleitung gehören, welche die Segnung auch praktiziert. Ordiniert zum weltweiten Dienst werden lediglich männliche Geistliche. Nur sie dürfen in das kirchenleitende Amt eines Präsidenten einer Vereinigung, eines Verbandes, einer Division oder der Generalkonferenz berufen werden, da hierfür die Ordination notwendig ist.

In den letzten Jahrzehnten gab es innerhalb der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten immer wieder Bemühungen auch Frauen als Pastorinnen zu ordinieren. Doch derartige Initiativen scheiterten auf Weltebene. Die Zulassung von Frauen als ordinierte Pastorinnen ist besonders ausserhalb von Nordamerika, Westeuropa, China und Australien/Ozeanien, wo nur etwa 13 Prozent der weltweit 20 Millionen erwachsen getauften Adventisten leben, umstritten.

Trotz Ablehnung der Weltsynode - Widerspruch und Ordination von Frauen

Der Beschluss der Generalkonferenz-Vollversammlung von 2015 keine Frauen als Pastorinnen zu ordinieren, stiess auf Widerspruch.

USA
Im Gebiet der überregionalen Kirchenleitungen der Columbia Union Conference (CUC) im Osten und der Pacific Union Conference (PUC) im Westen der USA wurden bereits vor der Weltsynode von 2015 Frauen als Pastorinnen ordiniert. Diese Ordinationen wurden bisher nicht zurückgenommen. Eine der ordinierten Pastorinnen wurde sogar als Präsidentin der Südostkalifornischen Vereinigung (SECC) von den Delegierten der Ortsgemeinden gewählt. Die regionale Kirchenleitung (SECC) umfasst 147 Gemeinden und über 70.000 Mitglieder. Obwohl die Präsidentin amtiert, erkennt die Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) ihre Wahl nicht an.

China
Eine besondere Situation stellt die Volksrepublik China dar, wo es über 420.000 Siebenten-Tags-Adventisten in 1.124 Kirchengemeinden und 3.611 sogenannte Hausgemeinden gibt. Dort werden schon seit Jahren auch Frauen als Pastorinnen ordiniert und leiten teilweise grosse Gemeinden mit einigen Tausend Mitgliedern. Aufgrund der politischen Situation haben die Adventisten in der Volksrepublik nur örtliche Kirchengemeinden aber keine Vereinigungen oder Unionen als Kirchenleitungen.

Europa
Die überregionalen Kirchenleitungen (Unionen) in Norwegen und Schweden fassten alternative Beschlüsse und werden keine Pastoren mehr ordinieren. Die Adventisten in Dänemark wollen nur noch die Bezeichnung „Pastor/Pastorin“ verwenden ohne zwischen „gesegnet“ oder „ordiniert“ zu unterscheiden.

Die Kirchenleitung in den Niederlanden liess verlauten, dass sie weiterhin zu ihrem gefassten Beschluss stehe, sowohl Männer als auch Frauen zum Pastorendienst zu ordinieren.

Die Abgeordnetenversammlung des Norddeutschen Verbandes hatte bereits 2012 mit grosser Mehrheit (160 Ja- und 47 Nein-Stimmen) beschlossen, Männer und Frauen in der Ordination zum Predigtamt gleichzustellen. Der Süddeutsche Verband hatte keinen derartigen Beschluss gefasst. In einer Stellungnahme vom Juni 2016 zur Entscheidung der Weltsynode in San Antonio beschloss der Ausschuss des Norddeutschen Verbandes künftig auch Männer nicht mehr als Pastoren zu ordinieren, sondern sie wie die Frauen ohne Unterschied zu segnen. Nur bei der Wahl des Präsidenten des Norddeutschen Verbandes oder einer Vereinigung soll eine Ordination erfolgen, ungeachtet, ob es sich um einen Mann oder um eine Frau handelt. Nur so könne eine Gleichstellung von Pastorinnen und Pastoren in die Praxis umgesetzt werden.

Gegenreaktion der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz)

Am 11. Oktober 2016 beschloss der Exekutivausschusses der Weltkirchenleitung (General Conference Executive Committee) der Siebenten-Tags-Adventisten in geheimer Abstimmung mit 169 Ja- und 122 Nein-Stimmen das Dokument „Einheit in der Mission: Verfahren zur Schlichtung kirchlicher Angelegenheiten“ („Unity in Mission: Procedures in Church Reconciliation“). Es enthält ein zweistufiges Vorgehen der Generalkonferenz mit Kirchenleitungen, die Beschlüsse der Weltkirche nicht beachten, um sie dadurch in Übereinstimmung zu bringen.

Die Theologische Hochschule der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg/Deutschland kritisierte in einer Stellungnahme das Einheitsdokument der Weltkirchenleitung hinsichtlich einer möglichen Anwendung beim umstrittenen Thema Frauenordination: Kirchenbeschlüsse und Richtlinien, die nicht eindeutig auf biblischen Prinzipien beruhten, dürften nicht die theologische Diskussion ersetzen. Die Frage der Ordination von Frauen zum Pastorenamt sei ein solcher Fall. Hier sollte eine vertretbare Meinungsvielfalt ermöglicht werden. Ähnliche Stellungnahmen gaben auch Mitglieder des Theologischen Seminars der adventistischen Andrews Universität, Berrien Springs in Michigan, der Theologischen Fakultät der Walla Walla University, College Place im Bundesstaat Washington, und der School of Religion der Loma Linda University in Kalifornien ab.

Unity 2017 - Einheits-Konferenz adventistischer Unionen in London

Als Reaktion auf den Beschluss der Weltsynode von 2015 keine Frauen als Pastorinnen zu ordinieren und zum „Unity in Mission“-Dokument des Exekutivausschusses der Generalkonferenz fand vom 15. bis 17. Juni 2017 in London die Konferenz „Unitiy 2017 – Dass sie alles eins seien“, ein Wort Jesu in Johannes 17:21, statt. Gastgeber der Veranstaltung waren zehn adventistische überregionale Kirchenleitungen (Unionen) in Australien, Neuseeland-Pazifik, Dänemark, Niederlande, Norwegen und Schweden, die Columbia Union und die Pacific Union aus den USA sowie der Nord- und Süddeutsche Verband. Nach dem Vorbild der Gründungspersönlichkeiten der adventistischen Kirche Mitte des 19. Jahrhunderts sollten auf einer Konferenz theologische Fragen der Gegenwart besprochen werden. Die in London in englischer Sprache gehaltenen Referate können im Internet unter https://adventistunity2017.com/speakers-presentations/ heruntergeladen werden.

Zum Thema „Kirchenrecht, Strukturen und Autorität“ erläuterte der frühere Präsident der Südpazifischen Division, Barry Oliver, die Umstrukturierung der adventistischen Kirche im frühen 20. Jahrhundert. Die Unionen/Verbände seien 1901 gegründet worden, um Verantwortung von der weltweiten Generalkonferenz auf die Unionen zu übertragen, da diese auf die Bedürfnisse vor Ort besser reagieren könnten.

George Knight, emeritierter Professor für Kirchengeschichte an der Andrews University, sprach über die Entwicklung von Autorität in der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Zum Thema Frauenordination meinte er: Nicht eine Kirche berufe Pastoren und Pastorinnen, sondern Gott selbst.

Rolf Pöhler, Professor für Systematische Theologie an der Theologischen Hochschule in Friedensau bei Magdeburg, befasste sich mit Aussagen der Mitbegründerin der Freikirche, Ellen G. White, zu Stetigkeit und Änderungen bei theologischen und strukturellen Fragen. White sei stets um die Wahrung einer Ausgewogenheit zwischen Kontinuität und Wandel bemüht gewesen, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.

Lowell Cooper, ehemaliger Vizepräsident der Generalkonferenz, betonte, dass das Kirchenrecht immer der Kirche und ihrem Auftrag dienen müsse, aber niemals eine beherrschende Rolle einnehmen sollte.

Wendy Jackson, Dozentin für Systematische Theologie am adventistischen Avondale College in Auckland/Neuseeland, beleuchtete zum Thema „Einheit“ das Verständnis von Ellen G. White über Einheit: Einheit sei für die Kirche wesentlich und könne nur durch die Verbindung mit Jesus Christus erreicht werden.

Roy Adams, Professor für Systematische Theologie, sprach über die Aussagen Jesu zur Einheit im Johannesevangelium Kapitel 17.

John Brunt, neutestamentlicher Theologe und Pastor i. R., legte anhand der Aussagen des Apostels Paulus in 1. Korinther 9 dar, dass Einheit nur durch gelebte Vielfalt entstehen könne. Alle Christen in eine Form zwingen zu wollen, zerstöre die Chance auf Einheit.

Am letzten Tag der Konferenz ging es um Vorträge über „Gewissensfreiheit“. Olive Hemmings, Professorin für Religion an der Washington Adventist University in der US-Hauptstadt, sprach über die Freiheit in Christus als steilen und schmalen Weg zur Einheit.

Der Niederländer Reinder Bruinsma, früherer Kirchenleiter und Pastor i. R., betrachtete die Religionsfreiheit aus historischer Perspektive. Es sei zwar erfreulich, dass sich Adventisten schon immer für die Gewissens- und Religionsfreiheit eingesetzt hätten, aber es könnte an der Zeit sein zu prüfen, ob die Überbetonung von Einheit diese Anliegen ernsthaft gefährde, so Bruinsma.

Ray Roennfeldt, Professor für Systematische Theologie und Rektor des Advonale College in Cooranbong/Australien, sprach über die Frage, ob Gott überhaupt ein Interesse an Gerechtigkeit und Gleichberechtigung habe. Obwohl es beispielsweise im Alten Testament erlaubt war, Sklaven zu haben, seien ihnen verhältnismässig viele Rechte zugesprochen worden. Zwar gab es auch im Neuen Testament noch Sklaven, aber Paulus habe die Gleichheit aller Menschen durch Christus betont. Auch bei anderen Fragen, wie bei der Frauenordination, gehe es um eine Lösung, die für viele Parteien praktikabel sei, hob Roennfeldt hervor.

In den Schlussbemerkungen betonte Ricardo Graham, Präsident der Pacific Union Conference (USA), dass es der ethische Auftrag der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten sei sich für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung einzusetzen.
Holger Teubert

KOMMENTAR

Pastor Dennis Meier (Hamburg), Präsident der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern (Hansa-Vereinigung), nahm an der Unity-Konferenz in London teil und schrieb darüber für den APD einen Gastkommentar.

Unity 2017 – Frauenordination, Kirchenrecht, Einheit

Jedes System leidet in dem einen oder anderen Mass an sich selbst. Das gilt ebenso für Kirchen, grosse wie kleine. Es ist der Preis des Versuchs, eigene Überzeugungen in der Dynamik einer Gruppe auszudrücken.

Wie bei somatischen Erkrankungen ist zu unterscheiden zwischen Ursache und Symptom. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in ihrer internationalen Gestalt leidet symptomatisch am Thema der Geschlechtergerechtigkeit, im Konkreten an der Frage der Ordination von Frauen zum Pastorenamt. Das Leiden hat sich nach mehreren Versuchen, es durch globale Beschlüsse (allesamt negativ beschieden) abzustellen, chronifiziert (zuletzt seit der Weltsynode 2015 in San Antonio, Texas).

Gleichzeitig ist es ein Symptom, denn die strukturellen Werkzeuge der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten haben bis heute keine befriedigende Lösung herbeiführen können. Unter der Frage der Bestimmung des Verhältnisses von Frau und Mann eröffnet sich der Blick auf tieferliegende Fragen, die mit folgenden Stichworten zu tun haben: Kirchenrecht, Autorität, Führungsstil, Struktur, Bibelverständnis, Kultur, Gewissensfreiheit, Mission, Einheit, Toleranz, Freiheit etc.

Konflikte wie dieser bringen die neuralgischen Stellen einer Organisationsstruktur zum Vorschein. Bei der Frage der Frauenordination in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wird deutlich, dass zwei Verständnisse wie tektonische Platten aufeinanderstossen. Auf der einen Seite ist dies der sich in einer globalen Struktur ausdrückende Wille einer Einheit, die mit demokratischen Mitteln auf einer Vollversammlung (Weltsynode) verbindliche Beschlüsse für alle herbeiführt. Das Gegenstück dazu ist die basisdemokratische Einheit der sogenannten Unionen (in den meisten Fällen umfasst eine Union ein Land, manchmal mehrere Länder oder mehrere Unionen in einem Land), deren Leitung, Verfassung und Zielsetzung von gewählten Vertreterinnen und Vertretern aus den Ortsgemeinden bestimmt werden. Was nun, wenn der globale Wille (Ordination nicht lokal freigeben) gegen den lokalen Willen (Ordination lokal regeln) steht?

In einer Mitte Juni in London durchgeführten Konferenz, die von zehn Unionen ausgerichtet wurde, denen die Gleichstellung von Mann und Frau im Pastorenamt ein ernstes Anliegen ist, wurde in Referaten und Diskussionen über die verschiedenen Aspekte der Frauenordination und der darunterliegenden Problematik nachgedacht. „Unity 2017“ war der treffende Titel der Konferenz. In offenen Foren wurde der Versuch gemacht, Einheit geistlich zu definieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie eine globale und wachsende Freikirche sich strukturell für die Zukunft rüsten kann. Gleichzeitig ist es der von den betroffenen Unionen gemeinschaftliche Versuch, Auswege aus einer theologischen Sackgasse aufzuzeigen.

Sicherlich ist es für die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ein historisches Novum, wenn sich nun weltweit Interessengruppen bilden, die nicht aus unabhängigen, sondern aus gewählten Gremien der Kirche bestehen, was nicht zuletzt modernen Medien geschuldet ist. Die Zukunft wird zeigen, ob es sich bei dieser Konferenz um den sprichwörtlichen Sturm im Wasserglas handelte oder diese Veranstaltung als weichenstellend in die Geschichtsbücher der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten eingehen wird. Beides ist möglich.

Wichtig ist, nach aussen (hierbei meint aussen sowohl die adventistische Öffentlichkeit als auch andere christliche Kirchen) transparent zu machen, wie gesellschaftlich drängende Fragestellungen, wie die der Geschlechtergerechtigkeit, innerhalb der adventistischen Kirche ausgefochten werden und was man voneinander lernen kann. Denn dass man voneinander lernen kann, ist wohl immer noch konsensfähig.
Dennis Meier

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