Andachten

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https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/ Andachten der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz 2019-02-21T23:15:02Z Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz info@adventisten.ch TYPO3 extension ams_articles https://www.adventisten.ch/fileadmin/adventisten.ch/files/layout/LogoFeed.png Copyright 2019, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz Tägliche Andacht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-03-05/andacht-05032019/ Andacht 05.03.2019 2019-02-12T14:15:03Z Holger Hentschke info@adventisten.ch 05. März 2019 Holger Hentschke


Andacht 05.03.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Lass mich schon früh am Morgen erfahren, dass du es gut mit mir meinst, denn ich vertraue dir. Zeige mir, wohin ich gehen soll, denn nach dir sehne ich mich. - Psalm 143,8 / Na, die Woche sollte ja gut anfangen. Montagmorgen, acht Uhr: Gespräch mit den Chefs. Ich wusste grob, worum es ging; von dem Gespräch hing viel ab. Der Ausgang war ungewiss. Es war ein quälendes Wochenende, nachdem ich am Freitagabend von diesem Gespräch erfahren hatte. Die erste Nacht war noch ruhig, aber in der zweiten Nacht kamen die Fragen und wirren Gedanken: Was wäre, wenn …? Was, wenn nicht …? Wie könnte mein Plan B aussehen?Am Sonntagabend ging ich noch mal mit dem Hund raus und sah, dass auf den Scheiben der geparkten Autos Tau lag. Der Wetterbericht hatte minus sieben Grad angesagt. In meiner abendlichen stillen Zeit legte ich Gott noch einmal alles dar. Bat ihn um Rat und Wegführung. Ich erinnerte mich an Gideon und bat Gott um ein deutliches Zeichen. Wenn die Scheiben der Autos morgen früh vereist sind, dann wähle ich diesen Weg, wenn die Scheiben frei sind, orientiere ich mich beruflich in die andere Richtung. Vor dem Einschlafen sang ich noch zwei Lieder: „Weiß ich den Weg auch nicht“ (ghs 402) von Hedwig von Redern mit einer sehr bewegenden Entstehungsgeschichte, und „Lass mich am Morgen hören deine Gnade“ (ghs 560).Ich schlief sehr ruhig ein und hatte eine erholsame Nacht, aber schon beim Aufwachen klopfte mein Herz sehr heftig: Was würde ich draußen vorfinden? Vom Fenster aus konnte ich die Autos nicht sehen, also wartete ich noch geduldig ab bis nach der Andacht und dem Frühstück, welche Entscheidung mich draußen erwartete. Die Scheiben waren nicht vereist und mir war klar, wie ich in das Gespräch gehen und welche innere Einstellung ich annehmen sollte. Gott sei Dank, Lobpreis und Ehre! Ein sehr segensreiches Gespräch folgte. In Sprüche 3,5 steht: „Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand, sondern vertraue voll und ganz dem HERRN!“ (Hfa) Aber genau das müssen wir auch tun und nicht nur davon reden. In der dritten Strophe sagt Hedwig von Redern: „... drum wart ich still, dein Wort ist ohne Trug, du weißt den Weg für mich – das ist genug.“

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Lass mich schon früh am Morgen erfahren, dass du es gut mit mir meinst, denn ich vertraue dir. Zeige mir, wohin ich gehen soll, denn nach dir sehne ich mich. - Psalm 143,8 / Na, die Woche sollte ja gut anfangen. Montagmorgen, acht Uhr: Gespräch mit den Chefs. Ich wusste grob, worum es ging; von dem Gespräch hing viel ab. Der Ausgang war ungewiss. Es war ein quälendes Wochenende, nachdem ich am Freitagabend von diesem Gespräch erfahren hatte. Die erste Nacht war noch ruhig, aber in der zweiten... 2019-03-04T23:00:00Z
https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-03-02/andacht-02032019/ Andacht 02.03.2019 2019-02-12T11:15:03Z Reiner Dürsch info@adventisten.ch 02. März 2019 Reiner Dürsch


Andacht 02.03.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Geschwister, ihr seid zur Freiheit berufen! Doch gebraucht eure Freiheit nicht als Vorwand, um die Wünsche eurer selbstsüchtigen Natur zu befriedigen, sondern dient einander in Liebe. - Galater 5,13 / Eine Bibelkursteilnehmerin fragte mich: „Wenn Gott allmächtig ist und die Menschen liebt, die er nach seinem Vorbild geschaffen hat, warum hat er unsere Welt dann nicht friedlich gestaltet, es lag doch in seiner Macht? Warum vernichten Kriege das Leben vieler unschuldiger Menschen? Hat er gewollt, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden?“ Ähnlich fragen viele Menschen.Zunächst dachte ich: Wie kann jemand, der nicht sicher ist, ob Gott allmächtig ist, ihn für die Ungerechtigkeiten unserer Welt verantwortlich machen? Okay, Gott hält das aus, zweifellos. Er stellt sich dem Menschen mit seinen Vorwürfen. Aber: Muss Gott dafür sorgen, dass es keine Kriege und keinen Unterschied zwischen Arm und Reich gibt? Die Bibel bezeugt von der ersten bis zur letzten Seite, dass Gott seine Geschöpfe liebt. Geschaffen aus Liebe, um in Freiheit zu leben, zu lieben und geliebt zu werden. So hat es Gott für uns Menschen vorgesehen. Welch eine ungeheure Wertschätzung! Wer sie entdeckt, kann sich selbst und andere als wertvoll erachten und entsprechend handeln.Wo der Mensch vom Plan Gottes abweicht, verletzt er seine eigene Selbstachtung, vor allem aber die Würde des anderen. Er steht dann in der Gefahr, sich auf Kosten anderer aufzuwerten. Wer die Liebe Gottes geringschätzt, wird leicht egozentrisch. Menschen, die Freiheit für sich fordern, beschneiden häufig die Freiheit ihres Gegenübers, ohne es zu merken.Wenn Gott alles friedlich gestalten soll, schließt dies unweigerlich die Unfreiheit aller Geschöpfe ein. Laut Bibel führen nur Freiheit und Liebe zu echtem Frieden. Gott ist Liebe, die aus freien Stücken geschenkt wird, derart wichtig, dass er dafür kein Risiko scheute. Jesus Christus gab sein Leben hin, um den Menschen wirkliche Freiheit zu schenken, weil er uns unendlich liebt.Auch wenn es auf den ersten Blick paradox und nicht sehr fromm klingt: Die Freiheit unserer Entscheidung, ob für oder gegen Gott, zeichnet uns als Geschöpfe Gottes aus.

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Geschwister, ihr seid zur Freiheit berufen! Doch gebraucht eure Freiheit nicht als Vorwand, um die Wünsche eurer selbstsüchtigen Natur zu befriedigen, sondern dient einander in Liebe. - Galater 5,13 / Eine Bibelkursteilnehmerin fragte mich: „Wenn Gott allmächtig ist und die Menschen liebt, die er nach seinem Vorbild geschaffen hat, warum hat er unsere Welt dann nicht friedlich gestaltet, es lag doch in seiner Macht? Warum vernichten Kriege das Leben vieler unschuldiger Menschen? Hat er gewollt,... 2019-03-01T23:00:00Z
https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-02-22/andacht-22022019/ Andacht 22.02.2019 2019-02-21T23:15:02Z Roland Nickel info@adventisten.ch 22. Februar 2019 Roland Nickel


Andacht 22.02.2019

Bildnachweis: elsone / photocase.de

Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und schenke euch ein Herz, das lebt. Ich erfülle euch mit meinem Geist und mache aus euch Menschen, die nach meinen Ordnungen leben, die auf meine Gebote achten und sie befolgen. - Hesekiel 36,26–27 / Der Autobauer VW ist auch im vergangenen Jahr immer wieder in den Nachrichten aufgetaucht. In den USA sollten mehrere Zehntausend Autos zurückgekauft werden, um die verärgerten Kunden zu beschwichtigen und den Abgasskandal irgendwie aus der Welt zu schaffen. Betrug und Manipulation der Software – begangen von Einzelnen – waren der Auslöser. Und das alles, obwohl VW ausgefeilte Compliance-Regelungen hat. Dabei handelt es sich um freiwillig eingegangene Verpflichtungen, Gesetze einzuhalten sowie ehrliches und regelkonformes Verhalten im Geschäftsalltag zu zeigen. Es hat nichts genützt. Selbst VW muss eingestehen, dass „das Risiko von individuellem Fehlverhalten nie gänzlich auszuschließen sein wird“, wie das Unternehmen auf seiner Webseite schreibt.Der Mensch ist nicht von sich aus gut. Und deshalb neigt er zum Bösen; auch Regeln und Gesetze können ihn im Zweifel nicht daran hindern. Die Bibel bezeichnet den Menschen als „Sünder von Jugend auf“ (1 Mo 8,21). Der Mensch befindet sich vom Anfang seines Lebens in Sünde und braucht letztlich eine tiefgreifende Veränderung seines Seins und Wesens und seines Charakters. Und das kann nur Gott ermöglichen, wie uns der Prophet Hesekiel sagt: „Ich erfülle euch mit meinem Geist und mache aus euch Menschen, die nach meinen Ordnungen leben, die auf meine Gebote achten und sie befolgen.“ (Hes 36,27 GNB) Das ist Compliance in Reinkultur und die zentrale Idee des Christentums: Nicht der Mensch aus sich heraus, nicht Sozialisation und Erziehung, nicht Gesetze, Regelungen und Selbstverpflichtungen machen den Menschen besser, so wichtig und sinnvoll diese auch sein mögen. Nur der biblische Gott kann das, wenn der Mensch sich verändern lassen will. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern es ist in der Regel ein lebenslanger Prozess.Lassen wir zu, dass Gott uns heute wieder ein Stück verändern kann.

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Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und schenke euch ein Herz, das lebt. Ich erfülle euch mit meinem Geist und mache aus euch Menschen, die nach meinen Ordnungen leben, die auf meine Gebote achten und sie befolgen. - Hesekiel 36,26–27 / Der Autobauer VW ist auch im vergangenen Jahr immer wieder in den Nachrichten aufgetaucht. In den USA sollten mehrere Zehntausend Autos zurückgekauft werden, um die verärgerten Kunden zu... 2019-02-21T23:00:00Z
https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-02-21/andacht-21022019/ Andacht 21.02.2019 2019-02-20T23:15:03Z Hartwig Lüpke info@adventisten.ch 21. Februar 2019 Hartwig Lüpke


Andacht 21.02.2019

Bildnachweis: Lichtstark / photocase.de

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt …, der deinen Mund fröhlich macht … Barmherzig und gnädig ist der Herr. - Psalm 103,2.5.8 / Eine junge Frau hatte von ihrer besten Freundin eine Schatzkiste geschenkt bekommen. Als sie diese öffnete, war sie leer. Ihr verwunderter Blick wurde schnell beantwortet: „In diese Schatzkiste sollst du Dinge hineinlegen, die dich an schöne Erlebnisse erinnern, an das, was dich glücklich macht oder dir gut getan und dein Leben bereichert hat.“Was wanderte wohl alles in das Kästchen hinein? Vielleicht ein Foto von einer wertvollen Begegnung mit Freunden; ein Brief, der ihr viel bedeutete; ein besonderer Stein von einer beeindruckenden Wanderung; ein ermutigendes Bibelwort, das ihr wichtig geworden war und das sie begleitete. Immer, wenn sie sich die Dinge ansah, erinnerte sie sich an die vielen guten Stunden und Erlebnisse aus vergangenen Tagen – und sie konnte nur danken.Wie leicht verfliegen schöne Erlebnisse. Wie schnell gerät das Wertvolle, das wir erlebt haben, aus dem Blick. Wie schnell vergessen wir, was uns an Gutem begegnet ist. Aber sind diese Erfahrungen nicht doch Schätze? Könnten sie nicht Stationen der Dankbarkeit sein, die unseren Lebensweg säumen?Schlaglöcher und Pfützen gibt es dort auch, Widrigkeiten und leidvolle Stunden, Tränen und Fragen nach dem Warum. Wer aber so eine Schatzkiste öffnen und schauen kann, was es in seinem Leben bereits an Schönem, Wunderbarem, Bewahrenswertem gegeben hat, kann dennoch staunen und danken und seinen Gott loben. Wer Vergebung erfahren und den gütigen und barmherzigen, den über alle Maßen liebenden Gott kennengelernt hat, wird sein „Schatzkästchen“ füllen und pflegen.David hatte sich vorgenommen: „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Ich finde, das ist eine gute Idee. Wer sich erinnert, wer die Schätze gewissermaßen hebt und – im doppelten Sinn des Wortes – aufhebt, wer sie vor Gott dankend anschaut, in dessen Herz kehrt Freude ein. Er gewinnt neues Vertrauen in Gottes Führung. Sein Leben wird bestimmt und getragen von dankbarer Glaubenszuversicht.

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Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt …, der deinen Mund fröhlich macht … Barmherzig und gnädig ist der Herr. - Psalm 103,2.5.8 / Eine junge Frau hatte von ihrer besten Freundin eine Schatzkiste geschenkt bekommen. Als sie diese öffnete, war sie leer. Ihr verwunderter Blick wurde schnell beantwortet: „In diese Schatzkiste sollst du Dinge hineinlegen, die dich an schöne Erlebnisse erinnern, an das, was dich glücklich macht... 2019-02-20T23:00:00Z
https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-02-20/andacht-20022019/ Andacht 20.02.2019 2019-02-20T00:15:03Z Reinhold Paul info@adventisten.ch 20. Februar 2019 Reinhold Paul


Andacht 20.02.2019

Bildnachweis: Weigand / photocase.de

Bei dem Kreuz, an dem Jesus hing, standen seine Mutter und ihre Schwester, außerdem Maria, die Frau von Klopas, und Maria aus Magdala. - Johannes 19,25 / Vor Ostern 1942 erlebte Lübeck seinen schwersten Fliegerangriff im Zweiten Weltkrieg. Durch den Brandbombenhagel brannte nicht nur die Stadt, sondern mit ihr auch eine der schönsten Kathedralen Deutschlands, die Marienkirche. In jener Nacht drang ein junger Soldat mit einigen Freunden in die brennende Kirche und rettete das wertvolle Altargemälde von Hans Memling aus dem 15. Jahrhundert, das die Kreuzigung Jesu darstellt. Diese Aktion macht deutlich, wie wichtig ihnen die Darstellung dieser Szene am Kreuz war.Unter und neben dem Kreuz drängten sich viele verschiedene Personen. Darunter sind nicht nur die im Andachtswort Genannten, sondern auch der Jünger Johannes. Sie alle sind tief betroffen vom großen Schmerz des Kreuzgeschehens. Auch Simon von Kyrene, der von den Kriegsknechten gezwungen worden war, das Kreuz Jesu zu tragen, stand in der Nähe. Er konnte sein Kreuztragen und das, was am Kreuz geschehen war, nicht vergessen.Dann waren da die Hohenpriester, Ältesten und Schriftgelehrten, seine Feinde, die Genugtuung darüber empfanden, dass Jesus sterben musste und er nicht mehr – wie sie meinten – das Volk verführen würde. Da waren auch die Kriegsknechte, die um Jesu Kleidung würfelten und sie unter sich verteilten. Die große Menge spottete: „Andern hat er geholfen und kann sich selber nicht helfen.“ (Mt 27,42) Wieder andere gingen vorüber und lästerten.Das Besondere an dem Gemälde Memlings ist: Mitten im Gedränge ist unter dem Kreuz ein leerer Platz. Jeder, der dieses Gemälde betrachtet, steht vor der Frage: Was wollte Memling damit sagen? Wer fehlt an dieser Stelle, der auch hier sein müsste?Jesu Tod am Kreuz ist keine Belanglosigkeit, sondern das größte Ereignis unserer Welt. Es ist nicht gleichgültig, wie wir dazu stehen. Es entscheidet über unser ewiges Schicksal. Jesus hat diesen Platz auch für dich und mich reserviert. Haben wir unseren Platz unter dem Kreuz schon gefunden? Falls nicht, dann lasst uns doch zu Jesus kommen mit unseren Lasten! Er nimmt sie uns ab und schenkt uns ewiges Leben!

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Bei dem Kreuz, an dem Jesus hing, standen seine Mutter und ihre Schwester, außerdem Maria, die Frau von Klopas, und Maria aus Magdala. - Johannes 19,25 / Vor Ostern 1942 erlebte Lübeck seinen schwersten Fliegerangriff im Zweiten Weltkrieg. Durch den Brandbombenhagel brannte nicht nur die Stadt, sondern mit ihr auch eine der schönsten Kathedralen Deutschlands, die Marienkirche. In jener Nacht drang ein junger Soldat mit einigen Freunden in die brennende Kirche und rettete das wertvolle... 2019-02-19T23:00:00Z
https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-02-19/andacht-19022019/ Andacht 19.02.2019 2019-02-18T23:15:04Z Stephanie Kelm info@adventisten.ch 19. Februar 2019 Stephanie Kelm


Andacht 19.02.2019

Bildnachweis: ig3l / photocase.de

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. - Römer 12,11 / To-do-Listen – ohne sie wäre ich verloren. Oft schwirrt mir so viel durch den Kopf, dass ich aufschreiben muss, was ich noch zu erledigen habe. Wenn ich das getan habe, bin ich gelassener, denn es ist festgehalten. Dann kann ich mir alles in Ruhe ansehen, sortieren und überlegen, wann ich was am besten angehe. Aus diesem Grund landen auch nicht selten einfache Dinge wie „Blumen gießen“ auf meiner Liste.Neulich war wieder so eine „Listen-Woche“. Es gab viel zu tun und so kämpfte ich mich mit täglich neuen Listen hindurch – immer das mitschleppend, was ich am Tag zuvor doch nicht geschafft hatte. Auch „Blumen gießen“ stand auf der Agenda. Am Sonntag schaffte ich nicht alles und schrieb das Unerledigte auf die Montagsliste. Am Montag passierte das Gleiche, also kam es auf die Dienstagsliste. Dann auf die Mittwochsliste. Am Donnerstag betrachtete ich meine Blumen – und ärgerte mich über meine Dummheit.Es gibt Dinge, die lassen sich nicht aufschieben. Da nützen auch guter Wille und ausführliche Listen nichts. Sie wollen sofort gemacht sein. Blumen gießen gehört dazu. Ohne Gießen sind Blumen nicht lange am Leben. Selbst Kakteen brauchen Wasser.Übertragen auf mein Leben zeigt mir das: Es gibt Dinge, die kann ich nicht aufschieben, und das sollte ich auch nicht versuchen. Es gibt Dinge, die muss ich „gießen“. Und wenn ich sie heute nicht „gieße“, dann wachsen sie nicht, sondern gehen ein.Welche Blumen musst du gießen? Welche Blumen sollen in deinem Leben wachsen? Ich glaube nicht an die Evolution und daran, dass alles von allein und durch Zufall besser wird. Was wachsen soll, braucht Gott, der Wachstum schenkt, aber auch Pflege.Wenn ich die Beziehung zu meinem Mann verbessern möchte, dann muss ich etwas investieren. Ich kann nicht nur abwarten. Wenn mich mein Rücken ärgert, dann muss ich vom Sofa aufstehen und mich bewegen. Wenn ich wissen will, was Gott mit meinem Leben vorhat, dann muss ich ihn fragen und seinen Willen herausfinden. Wenn ich ihm ähnlicher werden will, dann muss ich Zeit mit ihm verbringen.Wir bringen uns um, wenn wir den Punkt „Blumen gießen“ vor uns herschieben oder gar von unserer Tagesagenda streichen. Blumen brauchen Pflege. Welche Blumen sollen in deinem Leben wachsen?

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Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. - Römer 12,11 / To-do-Listen – ohne sie wäre ich verloren. Oft schwirrt mir so viel durch den Kopf, dass ich aufschreiben muss, was ich noch zu erledigen habe. Wenn ich das getan habe, bin ich gelassener, denn es ist festgehalten. Dann kann ich mir alles in Ruhe ansehen, sortieren und überlegen, wann ich was am besten angehe. Aus diesem Grund landen auch nicht selten einfache Dinge wie „Blumen gießen“ auf... 2019-02-18T23:00:00Z
https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-02-18/andacht-18022019/ Andacht 18.02.2019 2019-02-18T00:15:02Z Thomas Lobitz info@adventisten.ch 18. Februar 2019 Thomas Lobitz


Andacht 18.02.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. - Matthäus 7,12 / Als unsere Kinder im Babyalter waren, mussten wir viele unruhige Nächte überstehen. Wir litten unter chronischem Schlafmangel und schleppten uns durch den Tag. In der Wohnung über uns wohnte während des Säuglingsalters unseres Sohnes ein junges, kinderloses Paar. Die nächtlichen Babygeräusche konnten sie nicht überhören. Sie beschwerten sich, indem sie kräftig von oben auf den Fußboden stampften. Natürlich erreichten sie damit nichts. Eines Tages stand die Frau vor unserer Wohnungstür und schimpfte lautstark über unsere vermeintliche Rücksichtslosigkeit. Den Hinweis, dass man Babys nicht einfach abschalten kann, ignorierte sie. Das Klima in der Nachbarschaft kühlte sich ab. Die Frau grüßte uns nicht mehr und wir gingen uns so gut wie möglich aus dem Weg.Dieses Erlebnis ist ein Beispiel dafür, wie sich unser Umfeld auf das Wohlbefinden auswirkt. Der Nachbarschaftsforscher David Manley aus dem englischen Bristol hat herausgefunden, dass die Art der nachbarschaftlichen Beziehungen einen erheblichen Einfluss auf die psychische Gesundheit hat. Nicht nur Stimmungen, auch Verhaltensweisen übertragen sich.Unser Denken, Fühlen und Handeln wird von dem beeinflusst, dem wir ausgesetzt sind. Freilich kann man sich sein Umfeld meist nicht aussuchen. Aber wir können selbst einen positiven Einfluss ausüben, indem wir uns die Goldene Regel zu eigen machen, die im obigen Bibelvers beschrieben ist. Jesus formulierte sie in der berühmten Bergpredigt (Matthäus 5–7), in der er eine Ethik entwickelte, die sich von der damals vorherrschenden stark unterschied. Die Quintessenz daraus bildet dieser Bibelvers.Bezogen auf die Nachbarschaftspflege bedeutet das: Sei selbst ein guter Nachbar; sei hilfsbereit, pflichtbewusst und nachsichtig. Denn dieser gute Einfluss wird sich langfristig auf andere übertragen und dadurch auf dich zurückwirken. Das erkannte bereits der alttestamentliche König Salomo: „Ein barmherziger Mann nützt auch sich selber.“ (Spr 11,17)Über uns zogen damals übrigens neue Mieter ein. Wir waren freundlich zu ihnen und siehatten viel Verständnis für uns. Manchmal wirkt die Goldene Regel mit Verspätung.

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Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. - Matthäus 7,12 / Als unsere Kinder im Babyalter waren, mussten wir viele unruhige Nächte überstehen. Wir litten unter chronischem Schlafmangel und schleppten uns durch den Tag. In der Wohnung über uns wohnte während des Säuglingsalters unseres Sohnes ein junges, kinderloses Paar. Die nächtlichen Babygeräusche konnten sie nicht überhören. Sie beschwerten sich, indem sie... 2019-02-17T23:00:00Z
https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-02-17/andacht-17022019/ Andacht 17.02.2019 2019-02-17T00:15:04Z Sabrina Rosner info@adventisten.ch 17. Februar 2019 Sabrina Rosner


Beine baumeln / Sprungbrett

Bildnachweis: manun | photocase.de

Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen. Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz, das Christus uns gegeben hat. - Galater 6,2 / Das im Volksmund bekannte Sprichwort „Wie du mir, so ich dir“ hat häufig einen negativen Beigeschmack. Frei nach dem Motto: Das, was ein Mensch mir angetan, wo er mich beleidigt oder gekränkt hat, werde ich ihm zurückzahlen. Vergeltung und Rachegedanken kommen auf. Mit welchem Ziel? Dass ich mich am Ende gut fühle, Genugtuung spüre und mich als scheinbarer Sieger im Spiegel betrachten kann. Ist das der Umgang, den Gott für uns Menschen gewollt hat?Ich möchte das eingangs erwähnte geflügelte Wort von der positiven Seite betrachten: Wie du mir (geholfen hast), so (helfe) ich dir! Wo mir Gutes widerfahren ist, wo ich Hilfe, Unterstützung und Verständnis erhalten habe, kann ich dies an meine Mitmenschen weitergeben. Eine freundliche Geste, eine helfende Hand, ein paar Minuten meiner kostbaren Zeit. Jesus hatte stets ein Gespür für die Sorgen und Nöte der Menschen, er hat ihnen die Sünden vergeben und sie ermutigt, ihre Freude zu teilen. Damals wie heute hat Jesus den Menschen zugehört, sogar die Kleinsten sind bei ihm willkommen. Er hat uns erschaffen, damit wir unserem Nächsten Gutes tun und ihm die frohe Botschaft weitergeben. Woher weiß ich, was meinen Nächsten bedrückt? Will ich es überhaupt wissen? Im Zeitalter der Selbstverwirklichung und Egozentrik sind Ausreden schnell parat: Warum soll gerade ich mich um die Last des anderen kümmern? Ich habe mein eigenes Päckchen zu tragen. Ein anderer wird sich finden. Seine/Ihre Not ist selbst verschuldet. Im Gespräch gebe ich mich mit einem Lächeln und einem schnellen „Mir geht es gut“ zufrieden. Meine Pflicht ist erfüllt und ich wende mich weiter meinem Leben zu.Doch Gott hat es uns anders vorgelebt. So wie er uns unsere Sorgen abnimmt, können auch wir für unseren Nächsten da sein. In der Bibel steht, dass wir das Salz sein sollen, das in der faden Suppe den Unterschied macht. Jesus verweist außerdem auf das Gebot der Liebe: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Wer diese Liebe annimmt und lebt, erfährt ein Stück vom Himmel auf Erden. Plötzlich öffnen sich Türen und das Herz wird von wahrer Freude erfüllt. Mit dieser Freude und Gottes Hilfe ist es leichter, unserem Nächsten etwas Gutes zu tun.

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Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen. Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz, das Christus uns gegeben hat. - Galater 6,2 / Das im Volksmund bekannte Sprichwort „Wie du mir, so ich dir“ hat häufig einen negativen Beigeschmack. Frei nach dem Motto: Das, was ein Mensch mir angetan, wo er mich beleidigt oder gekränkt hat, werde ich ihm zurückzahlen. Vergeltung und Rachegedanken kommen auf. Mit welchem Ziel? Dass ich mich am Ende gut fühle, Genugtuung spüre und mich als scheinbarer... 2019-02-16T23:00:00Z
https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-02-16/andacht-16022019/ Andacht 16.02.2019 2019-02-15T23:15:03Z Friedhelm Klingeberg info@adventisten.ch 16. Februar 2019 Friedhelm Klingeberg


Andacht 16.02.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. - 2. Mose 20,8–10 / „Lieber Herr Klingeberg, warum ist der Sabbat der heutige Samstag?“ In meiner Kindheit habe ich viele Diskussionen über die Frage miterlebt, warum der biblische Sabbat der heutige Samstag, nicht aber der Sonntag ist. Viel herausfordernder aber als diese Frage, ist für einige meiner Fernkursteilnehmer, die ich beruflich betreue, die Frage, wie sie den Sabbat tatsächlich halten können. Oft ist es für sie eine große Umstellung, vom möglicherweise lebenslang gewohnten Sonntag zum ungewohnten, aber als biblisch richtig erkannten Samstag-Sabbat zu wechseln.Diese Veränderung berührt häufig viele Bereiche des täglichen Lebens, von der Arbeitsstelle bis zur Planung des Wocheneinkaufs. Kein Wunder, dass sich im Zuge dieser Umstellung die ein oder andere Herausforderung einstellt. Interessanterweise erweisen sich gerade diese Herausforderungen oft als goldene Gelegenheiten, den Segen und Beistand Gottes ganz praktisch zu erfahren. Spätestens dann verändert sich auch der Schwerpunkt der oben genannten Frage – nicht mehr: „Der Sabbat ist der Samstag!“, sondern: „Der Samstag ist der Sabbat!“ Das bedeutet, es geht nicht mehr um die Frage nach dem „richtigen“ Tag, sondern um die begeisternde Erkenntnis: Der Samstag ist der Tag, den Gott selbst in besonderer Weise gesegnet hat!Plötzlich schwingt da eine große Portion Freude und Dankbarkeit mit für das einzigartige Geschenk von 24 Segensstunden der ganz besonderen Art, jede Woche neu. An diesem Tag geht es gar nicht in erster Linie um die Befolgung eines göttlichen Gebots, sondern um das Geschenk einer einzigartigen Beziehung zwischen uns und unserem Schöpfer. Wer das auch nur ansatzweise begriffen hat, der wird aufhören, über diesen Tag zu diskutieren. Es wird ihm viel wichtiger werden, voller Freude jede Woche dieses ganz besondere Geschenk zu nutzen als Quelle des Segens und der Kraft für jeden Schritt auf dem Weg mit Jesus. Dass du auch den heutigen Sabbat als eine solche Segensquelle erleben darfst, das wünsche ich dir von Herzen.

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Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. - 2. Mose 20,8–10 / „Lieber Herr Klingeberg, warum ist der Sabbat der heutige Samstag?“ In meiner Kindheit habe ich viele Diskussionen über die Frage miterlebt, warum der biblische Sabbat der heutige Samstag, nicht aber der Sonntag ist. Viel herausfordernder aber als diese Frage, ist für einige meiner Fernkursteilnehmer, die ich... 2019-02-15T23:00:00Z
https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-02-15/andacht-15022019/ Andacht 15.02.2019 2019-02-15T00:15:02Z Manfred Böttcher info@adventisten.ch 15. Februar 2019 Manfred Böttcher


Andacht 15.02.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Das ist nun die Hauptsache bei dem, wovon wir reden: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel und ist ein Diener am Heiligtum und am wahrhaftigen Zelt, das der Herr aufgerichtet hat und nicht ein Mensch. - Hebräer 8,1–2 / Warum ist es so wichtig, stets die Hauptsache im Auge zu behalten? Die Erfahrung lehrt: Der größte Feind des Wichtigsten ist das Zweitwichtigste – und eben nicht das Nebensächliche. Das betrifft nicht nur das Handeln im Alltagsleben, am Arbeitsplatz, in Familie und Ehe, sondern gilt ebenso für unser Christsein.Darum verweist der Schreiber des Hebräerbriefes nachdrücklich auf die Hauptsache, auf die alles ankommt. Das Wichtigste ist folglich: Jesus Christus dient seit dem Opfertod am Kreuz und seiner Auferstehung gegenwärtig im himmlischen Heiligtum für uns als Hohepriester, der zur Rechten Gottes sitzt. Damit werden wir aufgefordert, den Blick zuerst auf Jesus Christus und seinen hohepriesterlichen Dienst zu richten. Nicht auf das Heiligtum und seine Einrichtung kommt es zuerst an, sondern auf Jesus Christus, unseren Hohepriester im Himmel. Was auf Golgatha für die Welt geschah (Joh 3,16), wird durch seinen Dienst wirksam für diejenigen, die an ihn glauben und ihm nachfolgen.Welche Zusagen beinhaltet für uns persönlich die Hauptsache, in Jesus Christus einen Hohepriester im Himmel zu haben?• Der Hohepriester steht nach Offenbarung 1,12 ff. inmitten seiner Gemeinde. Ungeachtet all ihrer Unzulänglichkeiten bekennt er sich zu ihr als seiner Braut.• Jesus Christus als unser Hohepriester kennt dich und kann mitleiden mit deiner Schwachheit, denn er ist versucht worden wie wir (Hbr 4,15). Vor ihm muss ich nicht erfolgreich sein; ich darf schwach sein. Durch Christus kann ich auch nach einem Scheitern weiterleben.• Er kann für immer selig machen (Hbr 7,25). Wer an ihm festhält, kann gewiss sein: Mit Christus, meinem himmlischen Hohepriester, kann ich getrost der Zukunft entgegensehen. Wer jedoch Christus und sein Angebot leichtfertig oder bewusst ablehnt, steht zuletzt mit seiner Schuld allein vor Gott. Darum halte an der Hauptsache fest: Lass dich unter keinen Umständen vom Wichtigsten durch Zweitwichtiges abbringen.

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Das ist nun die Hauptsache bei dem, wovon wir reden: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel und ist ein Diener am Heiligtum und am wahrhaftigen Zelt, das der Herr aufgerichtet hat und nicht ein Mensch. - Hebräer 8,1–2 / Warum ist es so wichtig, stets die Hauptsache im Auge zu behalten? Die Erfahrung lehrt: Der größte Feind des Wichtigsten ist das Zweitwichtigste – und eben nicht das Nebensächliche. Das betrifft nicht nur das... 2019-02-14T23:00:00Z
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Ein kleines rosa Herz liegt auf einem Holzschneidebrett.

Bildnachweis: madochab / photocase.de

Lasst uns unser Herz samt den Händen aufheben zu Gott im Himmel! - Klagelieder 3,41 / Valentinstag. Das dominierende Symbol dieses Tages ist das Herz. Ein kleiner Reisetipp für Zeitreisende: Man sollte seiner Angebeteten vor dem 15., besser vor dem 12. Jahrhundert n. Chr. keinen Brief mit einem Herzsymbol überreichen. Sie wüsste damit nichts anzufangen und würde nur eine Seerose oder Lilie darin erkennen. Nichts Schlimmes also, aber nicht zielführend.Auch in der Bibel ist viel vom Herzen die Rede. Aber Vorsicht, denn es droht der gleiche Fehler: Die Bibel meint nicht Romantik oder säuselige Gefühle. Hier ist das Herz die Mitte des Menschen. Es steht für alle möglichen Regungen, ja sogar für intellektuelle Einsicht, den Willen und das Planen. Mit der „Erfindung“ der romantischen Liebe begann der Triumphzug des Herzens als Ausdruck erotischer Leidenschaft.Wenn die Bibel aber vom Herzen redet, dann meint sie „das Eigentliche der Person“ (F. Stolz). Und damit sind wir beim Valentinstag, dem „Muttertag der Liebenden“ und Lieblingstag der „Fleurop“-Gruppe: Das Eigentliche einer Person zu sehen, nicht nur die Romantik, sondern das Wollen, Planen und Denken und sogar die Abgründe, die Grenzen und Ticks – das ist Liebe. Der Liedermacher James Taylor beschreibt den Valentinstag ironisch als „kurze Pause vom Hauen und Stechen“. Aber er endet mit den schönen Worten, frei ins Deutsche übertragen: „Haare hatt’ ich mal, meine Zähne sind raus und in meinem Schrank fehlen ein paar Tassen, aber es macht dir nichts aus.“Und für alle, die sich heute verschämt oder verletzt wegducken, weil sich der Wunsch nach dem Partner nicht erfüllt hat oder in der Hitze des Alltags verdunstet ist, ein Alternativvorschlag: Die Worte von Taylor könnten genauso gut Gottes Worte sein. Er sieht das Eigentliche an dir. Er liebt dich mit leidenschaftlicher Liebe, die selbst der Tod nicht scheiden kann. Er meint das Eigentliche deiner Person. Und wenn uns das Gefühl von Mangel überkommt, dürfen wir gewiss sein, dass Mangel nicht zwischen Singles und Nicht-Singles unterscheidet. Wir alle hätten gerne mehr, hätten Verbesserungsvorschläge an den Partner oder das Leben. Dass aber Gott uns von ganzem Herzen liebt – und wir wissen jetzt, was das bedeutet (s.o.) –, ist seine Ansage an uns alle. Und das wird heute gefeiert.

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Lasst uns unser Herz samt den Händen aufheben zu Gott im Himmel! - Klagelieder 3,41 / Valentinstag. Das dominierende Symbol dieses Tages ist das Herz. Ein kleiner Reisetipp für Zeitreisende: Man sollte seiner Angebeteten vor dem 15., besser vor dem 12. Jahrhundert n. Chr. keinen Brief mit einem Herzsymbol überreichen. Sie wüsste damit nichts anzufangen und würde nur eine Seerose oder Lilie darin erkennen. Nichts Schlimmes also, aber nicht zielführend.Auch in der Bibel ist viel vom Herzen die... 2019-02-13T23:00:00Z
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Andacht 13.02.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Freut euch auf alles, was Gott für euch bereithält. Seid geduldig, wenn ihr schwere Zeiten durchmacht, und hört niemals auf zu beten. - Römer 12,12 / Eine Erzieherin hilft einem Dreijährigen in die Winterschuhe. Das geht mühsam. Als es endlich geschafft ist, sagt der Kleine: „Aber die Stiefel sind doch falsch herum!“ Tatsächlich. Alles wieder raus, zurück, ruckeln, zerren, zurren und dann noch mal von vorne. Die Erzieherin ist ein bisschen genervt. Da guckt der Kleine sie an und sagt: „Das sind nicht meine Stiefel.“ Die Erzieherin spürt, wie der Ärger in ihr hochkommt. „Warum sagst du das erst jetzt?“, fragt sie, während sie die Schuhe wieder von den Füßen zieht. „Weil sie meinem Bruder gehören. Aber Mama hat gesagt, ich soll sie heute ruhig anziehen, weil es so kalt ist.“ Jetzt ist es bald so weit – die Erzieherin ist bereit, loszubrüllen. Also wieder schieben, zerren, ruckeln, bis die Schuhe zum dritten Mal am Fuß sitzen. „Ach, eins noch“, fragt sie, „sag mal, wo sind denn deine Handschuhe?“ – „Ach, die habe ich vorne in die Stiefel gestopft!“Diese Geschichte hat mich daran erinnert, wie oft die Bibel zu Geduld auffordert und welche Bedeutung sie für das Glaubensleben von Christen hat. Paulus zählt sie zur Frucht des Geistes (Gal 5,22).Als Gott zum zweiten Mal Mose die Steintafeln mit den Zehn Geboten übergab, sagte er: „Ich bin der Herr, der barmherzige und gnädige Gott. Meine Geduld, meine Liebe und Treue sind groß.“ (2 Mo 34,6 NLB) Die jahrhundertelange Geschichte Israels könnte man mit den Worten „Gottes fast unendliche Geduld mit seinem erwählten Volk“ überschreiben. Warum so viel Geduld? Er antwortet selbst: weil er Liebe und Treue ist. Das wird am Kreuz auf Golgatha am deutlichsten.Auf die Frage, warum wir so lange auf die Wiederkunft unseres Herrn warten müssen, hat einst Petrus geantwortet: „Er wartet, weil er Geduld mit uns hat. Denn er möchte nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht, sondern dass alle Buße tun und zu ihm umkehren.“ (2 Ptr 3,9 NLB)Doch wir brauchen ebenfalls Geduld, um in Not und Leiden, in Ängsten und Bedrängnissen an Gott festzuhalten. Wenn unser Eingangstext zum Gebet auffordert, dann auch zum Beten um mehr Geduld – zuerst für mich und dann für meine Mitmenschen, besonders für die, deren Geduldsfaden gerade zu reißen droht.

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Freut euch auf alles, was Gott für euch bereithält. Seid geduldig, wenn ihr schwere Zeiten durchmacht, und hört niemals auf zu beten. - Römer 12,12 / Eine Erzieherin hilft einem Dreijährigen in die Winterschuhe. Das geht mühsam. Als es endlich geschafft ist, sagt der Kleine: „Aber die Stiefel sind doch falsch herum!“ Tatsächlich. Alles wieder raus, zurück, ruckeln, zerren, zurren und dann noch mal von vorne. Die Erzieherin ist ein bisschen genervt. Da guckt der Kleine sie an und sagt: „Das sind... 2019-02-12T23:00:00Z
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Andacht 12.02.2019

Bildnachweis: froodmat / photocase.de

Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden. - Psalm 91,1 / Zeit zu haben, um die Seele baumeln und zur Ruhe kommen zu lassen, ist heutzutage ein großer Luxus. Viele Menschen sehnen sich nach Wellness ‒ körperlich, geistig und seelisch. Well, also gut, kann ich mich nur fühlen, wenn ich aufgetankt und ausgeruht bin. Doch genau diesen Zustand verspüren immer weniger Menschen. Sämtliche Lebenslagen fordern unsere ganze Aufmerksamkeit, Engagement, Einsatzbereitschaft, Geld und Zeit. Und oft sind die Tage zu kurz für all das, was erledigt werden muss. Eigene Bedürfnisse werden häufig hintangestellt, man gönnt sich keine Pausen und spürt, wie sämtliche Energieressourcen schwinden. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Ruhe.Jesus hat uns in der Bibel Beispiele aufgezeigt, wie wir Ruhe erfahren können, denn er weiß genau, dass wir Nahrung für unsere Seelen brauchen, um aufzutanken. Das Paradoxe ist, dass wir dafür genau das investieren müssen, wovon wir uns eigentlich mehr wünschen ‒ nämlich Zeit. Zur Ruhe kann man nur kommen, wenn man dies tatsächlich bewusst tut, denn sie wird nicht von sich aus eines Tages an deine Tür klopfen. Wir müssen uns Ruhezeiten quasi wie auf Rezept verordnen, wenn wir nicht den Tag erleben wollen, an dem Körper oder Seele uns in die Knie zwingt. Es hat nichts mit Egoismus zu tun, auf die eigene Stimme zu hören, wenn sie seufzt: „Ich kann nicht mehr!“ Es benötigt Zeit, um zu Jesus zu gehen; Zeit für ein Gebet; Zeit, um in seinem Wort zu lesen, und Zeit, um ihn ins eigene Leben sprechen zu lassen. Doch diese investierte Zeit wird unser Leben verändern, denn allein bei ihm, in seiner Ruhe, werden wir die nötige Kraft finden, um unser Leben zu bewältigen. Ich weiß, das Stillwerden, das Ruhen zu Jesu Füßen fällt uns oft viel schwerer als praktische Arbeit und Aktionismus. Doch nur wenn ich bewusst zur Ruhe und zu Jesus komme, schaffe ich mir selbst die Basis, offen dafür zu sein, mich mit seiner Kraft befüllen zu lassen.Möge Gott dir dabei helfen, an jedem Tag deines Lebens die Prioritäten neu zu ordnen undnach dem auszurichten, was wirklich gut für dich ist. Möge der Heilige Geist dich befüllen, sodass du gesegnet und voller neuer Kraft in den vor dir liegenden Tag gehen kannst.

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Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden. - Psalm 91,1 / Zeit zu haben, um die Seele baumeln und zur Ruhe kommen zu lassen, ist heutzutage ein großer Luxus. Viele Menschen sehnen sich nach Wellness ‒ körperlich, geistig und seelisch. Well, also gut, kann ich mich nur fühlen, wenn ich aufgetankt und ausgeruht bin. Doch genau diesen Zustand verspüren immer weniger Menschen. Sämtliche Lebenslagen fordern unsere ganze Aufmerksamkeit, Engagement,... 2019-02-11T23:00:00Z
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Andacht 11.02.2019

Bildnachweis: designritter / photocase.de

Jona machte sich auf den Weg – aber in die entgegengesetzte Richtung! Er floh vor dem HERRN. - Jona 1,3 / Die Geschichte des Jona ist zugleich eine merkwürdige, lehrreiche und auch humorvolle Geschichte. Wenn man das Buch liest, kommt man unwillkürlich zum Schmunzeln. Zuerst sind da zwei sehr gegensätzliche Tiere, die das Schicksal Jonas beeinflussen: ein großer Fisch und ein kleiner Wurm. Im großen Fisch wird Jona ganz klein und kleinlaut; als sich Jona später so groß aufbläst, bringt ihn der kleine Wurm zum Nachdenken.Es geht aber nicht um Tiere, sondern um Jona: einen widerspenstigen Propheten, der am Ende das tun musste, was er nicht wollte. Das wird mit feiner Ironie sprachlich deutlich, es klingt wie ein Echo: Jona machte sich auf – um zu fliehen. Und später: Jona machte sich auf und ging nach Ninive. Auch dazwischen musste er schon tun, was er nicht wollte: Er sollte vor den heidnischen Schiffsleuten seinen Glauben bekennen. Die Folge: Sie wandten sich zu Gott, was dann später auch die Einwohner Ninives taten.Die Geschichte Jonas kann man also mit einem Augenzwinkern erzählen und vielleicht hört man sie auch mit einem kleinen bisschen Schadenfreude: Das geschieht Jona recht, wenn er Gott davonlaufen will! Gott bringt seinen widerspenstigen Propheten (mithilfe eines Tieres) wieder auf den rechten Weg.Letztlich geht es jedoch auch nicht um Jona, sondern um Gott, um Gottes gnädiges Handeln! Obwohl Jona das wusste, akzeptierte er es nicht. Auch diese Lektion, die Jona lernen musste, ist von feiner Ironie durchzogen: Die Bewohner Ninives blieben am Leben, aber Jona wollte sterben, eben weil sie nicht starben. Um nicht sterben zu müssen, erflehten sie Gottes Gnade; Jona aber wollte sterben wegen Gottes Gnade und Erbarmen. Das Buch Jona ist eine großartige Lektion über die große Gnade Gottes: Sein Erbarmen geht über das menschliche Verstehen hinaus, selbst das eines Propheten.Die Geschichte hat ein offenes Ende. Wir wissen nicht, ob Jona die Lektion verstanden hat. Damit werden wir als Leser mit einem nachdenklichen Lächeln über unser eigenes Schicksal zurückgelassen: Was machen wir mit Gottes Gnade für uns? Was machen wir mit Gottes Erbarmen über andere?

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Jona machte sich auf den Weg – aber in die entgegengesetzte Richtung! Er floh vor dem HERRN. - Jona 1,3 / Die Geschichte des Jona ist zugleich eine merkwürdige, lehrreiche und auch humorvolle Geschichte. Wenn man das Buch liest, kommt man unwillkürlich zum Schmunzeln. Zuerst sind da zwei sehr gegensätzliche Tiere, die das Schicksal Jonas beeinflussen: ein großer Fisch und ein kleiner Wurm. Im großen Fisch wird Jona ganz klein und kleinlaut; als sich Jona später so groß aufbläst, bringt ihn der... 2019-02-10T23:00:00Z
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Andacht 10.02.2019

Bildnachweis: Fraenzel / photocase.de

Meine Zeit steht in deinen Händen. - Psalm 31,16 / „Ich habe keine Zeit“ – wie oft hast du diese Worte als Antwort auf eine Bitte gehört? Und wie oft hast du das selbst gesagt? Obwohl Handy, Waschmaschine und andere elektronische Geräte uns helfen, Zeit zu sparen, reicht uns die Zeit nicht mehr. Wir haben den Eindruck, die Zeit rennt schneller als früher. Die Zeit vergeht aber nicht schneller, ein Tag hat 24 Stunden, das Jahr 365 oder 366 Tage wie eh und je. Es ist nur die Frage, was wir alles in einen Tag hineinpacken wollen.Es liegt an uns, wie wir mit der Zeit umgehen. Nimm dir Zeit für dich selbst, dein Fleiß ist ehrenwert. Aber wenn du nur noch arbeitest, verliert dein Leben an Tiefe. Aus Frankreich kommt der Spruch: „Wenn du immer rennst, wirst du niemandem begegnen, nicht einmal dir selber.“ Wenn du das Tiefste in dir ergreifen willst, musst du eine Pause machen.Nimm dir Zeit für Ruhe und Besinnung. Tue etwas, das dir Freude macht. Lass deine Seele auspendeln bei guter Musik, auf einem Spaziergang, bei einem schönen Buch.Nimm dir Zeit für andere, frage nach ihren Wünschen und Belastungen. Vor lauter Pflichterfüllung leben wir aneinander vorbei. Siehst du das Gesicht der Nachbarin? Bleib stehen, wenn du sie triffst. Sie braucht vielleicht einen Menschen wie dich. Höre genau hin, wenn Kinder von ihren Problemen erzählen. Sie erwarten deine Antwort.Nimm dir Zeit, über Gottes Wort nachzudenken. Frage dich, was Gott mit diesem oder jenem Bibeltext sagen will. Der Bibeltext gewinnt neue Farben, wenn wir uns in Gedanken an die Stelle des Schreibers, seiner Leser oder Zuhörer stellen. Wie würdest du auf dieses oder jenes reagieren? Nimm dir Zeit für Gott!Wie mag Jesus empfunden haben, als er den Menschen seiner Zeit begegnete? Was würde Jesus an unserer Stelle heute auf die Fragen der Menschen antworten? Wie würde ich an Jesu Stelle heute meinen Tag gestalten? Gibt es da zwischen den Terminen noch ruhige Zeiträume zum Nachdenken, zum Gebet, zum Lesen? Jesus hatte nicht immer gleich eine spontane Antwort parat. Manchmal wartete er ab, hörte scheinbar gar nicht hin. Aber zu rechter Zeit handelte er und gewann das Herz des Menschen. Gott gehört die Zeit. Er muss nicht durch den Alltag hetzen.Lass dich auf eine Zwiesprache im Gebet mit ihm ein. Das ist Kraftgewinn und Zeitersparnis zugleich. Du gewinnst dabei dein Leben.

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Meine Zeit steht in deinen Händen. - Psalm 31,16 / „Ich habe keine Zeit“ – wie oft hast du diese Worte als Antwort auf eine Bitte gehört? Und wie oft hast du das selbst gesagt? Obwohl Handy, Waschmaschine und andere elektronische Geräte uns helfen, Zeit zu sparen, reicht uns die Zeit nicht mehr. Wir haben den Eindruck, die Zeit rennt schneller als früher. Die Zeit vergeht aber nicht schneller, ein Tag hat 24 Stunden, das Jahr 365 oder 366 Tage wie eh und je. Es ist nur die Frage, was wir alles... 2019-02-09T23:00:00Z
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Ein einzelner zarter grüner Grashalm vor grünem Hintergrund.

Bildnachweis: judigrafie / photocase.de

Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. - Matthäus 11,29 / Auf die Frage „Warum möchtest du in die Schule gehen?“ antwortete ich einst wahrheitsgetreu: „Weil ich muss!“ Direktor und Lehrer, welche die Schulaufnahme durchführten, konnten ein Lächeln nicht unterdrücken. Meiner Mutter war es peinlich, hatte man doch als Antwort „Weil ich etwas lernen will!“ erwartet. Die Liebe zur Wahrheit ist mir bis heute erhalten geblieben, aber meine Einstellung zum Lernen hat sich gewandelt. Ich durfte Lehrer erleben, bei denen das Lernen Freude machte, und ich begriff: Lernen lohnt sich!Als Jesus auf der Erde lebte, wirkte er als Lehrer ohne feste Anstellung, akademischen Abschluss und Titel. Dennoch, die Menschen kamen in Scharen, um ihn zu hören. Seine Lehren waren so anders. Er erzählte schlichte, schnörkellose Geschichten aus dem Alltag und am Ende stand eine Schlussfolgerung, die für alle nachvollziehbar war. Jesus lud seine Zuhörer ein, nicht nur Hörer zu sein, sondern Lernende. Nur wer lernt, hat einen dauerhaften Nutzen. Wer etwa eine Fremdsprache erlernt hat, dem eröffnen sich neue Welten, wenn er die Länder bereist, in denen diese Sprache gesprochen wird. Er kann das Land in einer Tiefe kennenlernen, die sich dem sprachunkundigen Touristen verschließt. Der Musiker, der mit viel Einsatz ein Instrument erlernt hat, erlebt auf besonders intensive Weise den Farbklang der Töne und das große Glück, mit der Musik anderen Menschen eine Freude machen zu können.Auf den ersten Blick erscheint das Bildungsangebot von Jesus etwas seltsam. Da ist vom „Joch“ die Rede, von „Sanftmut“ und „Demut“. Wozu solche Vokabeln in einem Bildungsprogramm? Jesus bietet uns eine Ausbildung an, die wir an keiner Universität dieser Erde geboten bekommen. Ihm geht es nicht um reine Wissensvermittlung, sondern um mehr. Bei ihm können wir lernen, wie wir unser Leben am besten meistern. Er ist unser Schöpfer und weiß, wie erfülltes Leben funktioniert. Das ist sein Ziel mit uns. Deshalb lädt er uns in seine Schule ein, um von seinem Vorbild zu lernen. Bist du dabei?

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Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. - Matthäus 11,29 / Auf die Frage „Warum möchtest du in die Schule gehen?“ antwortete ich einst wahrheitsgetreu: „Weil ich muss!“ Direktor und Lehrer, welche die Schulaufnahme durchführten, konnten ein Lächeln nicht unterdrücken. Meiner Mutter war es peinlich, hatte man doch als Antwort „Weil ich etwas lernen will!“ erwartet. Die Liebe zur Wahrheit ist mir bis... 2019-02-08T23:00:00Z
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Andacht 08.02.2019

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„Werdet barmherzig, so wie euer Vater barmherzig ist.“ - Lukas 6,36 / Die Liebe eines Menschen kann einen anderen beschützen. Der Theologe Helmut Thielicke erzählt, dass er im Alter von zehn Jahren einen Angeber als Klassenkameraden hatte, den keiner leiden konnte. Eines Morgens wollten die Kinder es ihm so richtig zeigen und verabredeten Klassenkeile. Sie sahen ihn kommen – zusammen mit seinem Vater. Die beiden hatten wohl an diesem Tag den gleichen Weg. Bei der Verabschiedung streichelte der Vater dem Jungen liebevoll über die Wange und sagte ihm ein paar gute Worte für den Tag. Dann ging er und winkte ihm noch lächelnd zu. Helmut Thielicke berichtet, dass ihn daraufhin eine merkwürdige Scheu befiel. Nicht aus Angst vor dem Vater, sondern weil er gesehen hatte, wie sehr dieser seinen Sohn liebte. Er konnte den Jungen einfach nicht angreifen. Der Anführer der Gruppe warf ihm vor, ein Angsthase zu sein, aber die geplante Klassenkeile fiel aus. Erst viel später begriff Thielicke, warum Nächstenliebe so wichtig ist: weil man sich an Gott selbst vergreifen würde, würde man seinen Mitmenschen schaden. Wir sind von Gott geliebt und stehen unter seinem Schutz. Bei Kindern und alten Menschen kann man das gut beobachten: Immer wenn jemand da ist, der hinschaut, der sich kümmert, dann wird die betreffende Person auch von anderen besser behandelt. Denn dann haben die anderen es auf einmal mit zwei Menschen zu tun. Dem Schützling und dem Beschützer. Doch Beschützer zu sein ist nicht immer leicht: Der zehnjährige Thielicke musste sich anhören, er sei ein Angsthase, nur weil er jemandem nicht unnötig wehtun wollte. Auch die Bezeichnung „Christ“ wird oft abwertend benutzt. Doch das ist nicht wichtig. Für mich als Christin zählt, dass ich Jesus Christus nachfolge, der gesagt hat: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“ Barmherzigkeit ist keine Einbahnstraße. Oft bringt sie auch mir etwas. Und damit meine ich nicht nur die Dankbarkeit dessen, dem geholfen wurde. Ich selbst entwickle beim Helfen Kräfte, die ich vorher nicht an mir kannte. Ich spüre, dass mein Leben sinnvoll verläuft, wenn ich anderen Gutes tue, ganz im Sinne eines der wichtigsten biblischen Verhaltenstipps: „Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt.“ (Mt 7,12 GNB)

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„Werdet barmherzig, so wie euer Vater barmherzig ist.“ - Lukas 6,36 / Die Liebe eines Menschen kann einen anderen beschützen. Der Theologe Helmut Thielicke erzählt, dass er im Alter von zehn Jahren einen Angeber als Klassenkameraden hatte, den keiner leiden konnte. Eines Morgens wollten die Kinder es ihm so richtig zeigen und verabredeten Klassenkeile. Sie sahen ihn kommen – zusammen mit seinem Vater. Die beiden hatten wohl an diesem Tag den gleichen Weg. Bei der Verabschiedung streichelte der... 2019-02-07T23:00:00Z
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Andacht 07.02.2019

Bildnachweis: luh / photocase.de

Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. - Matthäus 24,42 / Die Jünger fragten Jesus: „Woran können wir erkennen, dass das Ende der Welt nah ist und du bald wiederkommst?“ Eine spannende Frage. In nahezu allen Zeiten machten sich Menschen Gedanken über das Ende der Welt. Immer gab es das Ahnen, dass es mit dieser Welt ein Ende haben muss. Das hat sich bis heute nicht geändert. Jesus nahm die Frage seiner Jünger ernst. Er antwortete ausführlich. Er nannte Zeichen der Zeit. Sie können zu jeder Zeit geschehen und sollen wachrütteln, damit das Bewusstsein für das Ende nicht verloren geht. Und Jesus beschrieb weitere Zeichen, die zeigen sollen, dass das Ende nahe ist. Aber er nannte keinen Zeitpunkt, weder den Tag noch das Jahr oder Jahrhundert. Er forderte nur auf: „Darum wachet!“Niemand kann immer wach bleiben. Es ist unmöglich, ständig in Hochspannung zu leben. Die Kirchengeschichte zeigt, dass es selbst treuen Christen nicht gelungen ist, die Naherwartung der Wiederkunft Christi über Generationen lebendig zu erhalten. Wie kann dann das „Wachen“ gelingen, von dem Jesus spricht? Um diese Frage zu beantworten, fügte Jesus seinen Ausführungen über das Ende und über seine Wiederkunft vier Gleichnisse an (Mt 24,45–25,46). Jede dieser Erzählungen ist es wert, ausführlich betrachtet zu werden. Mein Fokus richtet sich hier aber darauf, was diese sehr unterschiedlichen Geschichten gemeinsam haben.Auffallend ist, dass der Schwerpunkt in ihnen nicht das zukünftige Ereignis ist. Das Wichtige in allen vier Gleichnissen ist das treue Handeln in der Gegenwart. Immer geht es um das Hier und Heute. Da gibt es Aufgaben zu erfüllen: im Weinberg zu arbeiten, Licht in die Dunkelheit mitzunehmen, die anvertrauten Gaben zu nutzen und bei denen zu sein, die Hilfe brauchen. Das Geheimnis der Wachsamkeit liegt in der Konzentration auf die Anforderungen des Augenblicks.„Wachet und betet“, sagt Jesus (Mt 26,41). Das bedeutet, ganz praktisch zu erkennen, was gerade dran ist – und zwar aus der Verbindung zu Gott und in der Gesinnung Jesu. Besonders wenn ich mich schwach fühle, ist es hilfreich, zu fragen: Was ist jetzt das Nächste und wer ist mir der Nächste? Wer sich bewusst dem augenblicklich Notwendigen zuwendet und alles andere der Gnade Gottes überlässt, erhält die Kraft, die er für diesen Tag braucht.

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Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. - Matthäus 24,42 / Die Jünger fragten Jesus: „Woran können wir erkennen, dass das Ende der Welt nah ist und du bald wiederkommst?“ Eine spannende Frage. In nahezu allen Zeiten machten sich Menschen Gedanken über das Ende der Welt. Immer gab es das Ahnen, dass es mit dieser Welt ein Ende haben muss. Das hat sich bis heute nicht geändert. Jesus nahm die Frage seiner Jünger ernst. Er antwortete ausführlich. Er nannte Zeichen der... 2019-02-06T23:00:00Z
https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-02-06/andacht-06022019/ Andacht 06.02.2019 2019-02-06T00:15:04Z Martin Grundy info@adventisten.ch 06. Februar 2019 Martin Grundy


Andacht 06.02.2019

Bildnachweis: cydonna / photocase.de

Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. Denn so wie ihr jetzt andere richtet, werdet auch ihr gerichtet werden. - Matthäus 7,1–2 / Als Engländer ist es für mich immer wieder eine Freude, das englische Theater in meiner Nähe zu besuchen. Als ich beim letzten Besuch den Titel „Die zwölf Geschworenen“ und die Beschreibung dazu las, vermutete ich, dass es kein sehr aufregender Abend werden würde. Der Bühnenaufbau: ein Raum, zwölf Personen, zwölf Stühle, ein langer Tisch und ein defekter Ventilator. Meine Frau und ich begannen aber, das Geschehen mit zunehmender Spannung zu verfolgen. Das Stück handelt von einem 16-jährigen Jungen, dem zur Last gelegt wird, seinen Vater ermordet zu haben. Ein Schuldspruch würde die Todesstrafe zur Folge haben. Die Geschworenen beraten an einem schwülen Sommertag, im Raum ist es stickig, folglich fällt die Entscheidung zügig. Sie fällt den Geschworenen auch nicht schwer. Der Junge kommt aus einem sozialen Brennpunkt, ist der Polizei bekannt und hat kurz zuvor ein entsprechendes Messer erworben. Folglich wird er schuldig gesprochen.Nur einer der Geschworenen ist sich nicht sicher. Die elf wollen schnell ihren Schuldspruch verkünden, um nach Hause gehen zu können. Dieser Geschworene beginnt jedoch, alle Indizien detailliert durchzugehen. Im Verlauf der Diskussion ändert ein Geschworener nach dem anderen seine Meinung, bis alle schließlich einstimmig das genau gegenteilige Urteil fällen: nicht schuldig. Mit Interesse verfolgten wir den spannenden Vorgang, wie nach und nach die Beteiligten ihren Hass, ihre Vorurteile oder sogar Rachegefühle dem jungen Mann gegenüber ablegten. Nach und nach wurde allen bewusst, dass der Junge die Tat wohl kaum begangen haben konnte.Ich verließ das Theater innerlich aufgewühlt, stellte sich mir doch die Frage, wie das bei uns als Christen ist. Wie oft „verurteilen“ wir unsere Mitmenschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihrer Geschichte? Es kann viele Gründe geben, über jemanden schlecht zu denken oder vorschnell zu urteilen. Mit gutem Grund sagte Jesus, dass wir nicht über andere urteilen sollen.Er kennt und liebt uns alle, aber anstatt uns abzuurteilen, ist er für uns gestorben und hat unsere Schuld auf sich genommen. Damit wir leben können.

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Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. Denn so wie ihr jetzt andere richtet, werdet auch ihr gerichtet werden. - Matthäus 7,1–2 / Als Engländer ist es für mich immer wieder eine Freude, das englische Theater in meiner Nähe zu besuchen. Als ich beim letzten Besuch den Titel „Die zwölf Geschworenen“ und die Beschreibung dazu las, vermutete ich, dass es kein sehr aufregender Abend werden würde. Der Bühnenaufbau: ein Raum, zwölf Personen, zwölf Stühle, ein langer Tisch und ein... 2019-02-05T23:00:00Z
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Andacht 05.02.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Ginster und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter. - 1. Könige 19,4 / Der Prophet Elia ist wohl das prominenteste biblische Beispiel für eine klassische Depression. Körperlich kraftlos und seelisch erschöpft hegt er Suizidgedanken. Er ist am Ende und wünscht sich nur noch den Tod. Sehr einprägsam illustriert wird dieser Zustand in dem Buch Mein schwarzer Hund (Autor: Matthew Johnstone, Kunstmann-Verlag). Die Depression erscheint hier als riesige schwarze Dogge, die den Protagonisten des Buches auf Schritt und Tritt begleitet. Der Hund ist allgegenwärtig, frisst Matthews Teller leer, hält ihn an der Hose fest, sodass er sich nicht bewegen kann, legt sich um seinen Hals und er bekommt keine Luft mehr. Nachts sitzt er wie ein riesiger schwarzer Koloss auf Matthews Bett und raubt ihm den Schlaf. Er ist immer da, sein Schatten liegt auf allem. Erst als Matthew eine Therapie beginnt, wird der Hund gezähmt; am Ende spielt er sogar mit dem Stöckchen, lernt Kunststücke und geht brav an der Leine.So ähnlich wie Matthew muss es Elia gegangen sein. Er hat es auch nicht aus eigener Kraft geschafft, seinen „schwarzen Hund“ zu zähmen. Aber er hatte den besten Therapeuten der Welt. Der Herr selbst kümmerte sich liebevoll um ihn. Er schickte ihm einen Engel, er versorgte ihn mit Kraftnahrung (V. 8) und am Ende besuchte er Elia sogar persönlich (V. 11).Auch Menschen, die mit Gott leben, können an einer Depression erkranken. Das Gebet und die Gottesbeziehung ersetzen nicht den Gang zu einem professionellen Therapeuten, aber sie sind extrem wertvolle Hilfen auf dem Weg zur Gesundung. Elia wird nicht gescholten. Gott macht ihm keine Vorwürfe wegen seines Suizidwunsches. „Was machst du hier, Elia?“ Die Frage klingt eher anteilnehmend als vorwurfsvoll. „Herr, ich kann nicht mehr!“, lautet die Antwort (nach V. 13–14).Wenn Lasten zu schwer oder Verletzungen zu schmerzhaft werden, kann die Seele sie nicht mehr ohne Hilfe bewältigen. Manchmal ist der Weg zur „Zähmung des schwarzen Hundes“ ein langer und mühsamer. Aber es lohnt sich, diesen Weg einzuschlagen, und unser Herr hat uns versprochen, dass wir ihn niemals allein zu gehen brauchen.

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Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Ginster und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter. - 1. Könige 19,4 / Der Prophet Elia ist wohl das prominenteste biblische Beispiel für eine klassische Depression. Körperlich kraftlos und seelisch erschöpft hegt er Suizidgedanken. Er ist am Ende und wünscht sich nur noch den Tod. Sehr einprägsam illustriert wird dieser Zustand... 2019-02-04T23:00:00Z
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Andacht 04.02.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. - Matthäus 25,40 / Wenn man diesen Text in seinem Zusammenhang liest, hat man im ersten Moment den Eindruck, dass Jesus hier ein rein soziales Evangelium verkündigt. Eigentlich müssten die Sozialpädagogen, die Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten oder die Helfer derWohlfahrtsverbände gemäß diesen Aussagen die Ersten im Reich Gottes sein. Schließlich kümmern sie sich täglich um bedürftige Menschen.Erhalten also nur diejenigen das ewige Leben, die sich sozial engagieren? Welche Bedeutung haben dann Glaube, Bekehrung und Rechtfertigung? In diesem Abschnitt geht es nicht um Grundfragen des Glaubens, sondern um das Verhalten der Nachfolger Jesu. Gott hat sie aufgrund ihres Glaubens schon gerechtgesprochen. Jesus will vielmehr der Einseitigkeit seiner Zuhörer etwas entgegensetzen. Sie meinten nämlich, das Reich Gottes schon in der Tasche zu haben, weil sie zum Volk Israel gehörten und Gottes Gebote genau befolgten. Doch Jesus hält ihnen einen Spiegel vor.Die Menschen meinten zwar, Gott gehorsam zu sein. Aber in Wirklichkeit waren sie meilenweit davon entfernt. Wie lässt sich sonst erklären, dass es im Land so viele Bettler und Hungernde gab? Gemäß den Gesetzen in den Büchern Mose sollten die Notleidenden ausreichend versorgt werden. Extreme soziale Unterschiede sollten im Jubeljahr durch Erlass der Schulden und Rückgabe des verkauften Grundbesitzes ausgeglichen werden. Warum gab es dennoch so viel soziales Elend?Ja, die Menschen damals! Doch wie steht es mit uns heute? Verhalten wir uns etwa anders? Jesus versucht es deshalb auf den Punkt zu bringen: Was wir für andere tun, das machen wir für ihn! Alle Menschen sind Geschwister Jesu. Kümmern wir uns um sie, ist es so, als würden wir uns um Jesus kümmern. Motiv dafür ist die Liebe. Menschen, die lieben, sind einfach für andere da. Sie packen mit an, sie geben gerne, sie trösten und stehen bei – ohne darüber nachzudenken, was sie da tun. Geschweige denn, dass sie sich damit irgendwelche Vorteile erkaufen möchten. Nein, es ist für sie selbstverständlich, mit ihrem ganzen Leben zu lieben und für andere da zu sein. Sind wir solche Menschen?

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Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. - Matthäus 25,40 / Wenn man diesen Text in seinem Zusammenhang liest, hat man im ersten Moment den Eindruck, dass Jesus hier ein rein soziales Evangelium verkündigt. Eigentlich müssten die Sozialpädagogen, die Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten oder die Helfer derWohlfahrtsverbände gemäß diesen Aussagen die Ersten im Reich Gottes... 2019-02-03T23:00:00Z
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Andacht 03.02.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. - Jesaja 55,7 / Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Vergebung“ durch die Bibel. Dabei wird deutlich, dass sie in letzter Konsequenz nur durch Gott selbst möglich wird. Wenn Jesaja schreibt: „Denn bei ihm ist viel Vergebung“, dann hat das Wort „viel“ an dieser Stelle eine entscheidende Bedeutung. Es lädt mich ein, an einen gnädigen Gott zu glauben, der immer und bereitwillig vergibt – wenn ich meine Schuld von Herzen bereue und sie dem Schöpfer und Erhalter des Weltalls bekenne. Zu allen Zeiten haben Männer und Frauen ihre Sünden bekannt und darauf vertraut, dass der lebendige Gott des Universums ein gnädiger Gott ist. Mose, David, Petrus, der Verbrecher am Kreuz – sie alle und unzählige andere durften erleben, wie der allmächtige Gott Vergebung schenkt und einen Neuanfang ermöglicht.Welches Bild hast du von Gott? Ist er für dich ein strenger und strafender Herrscher, der peinlich genau darauf achtet, dass du alles richtig machst? Oder ist er der liebende und gütige Vater, der dein Wünschen und Wollen kennt, der dein Bemühen sieht, und der traurig ist und mit dir leidet, wenn du gefallen bist?Als Student habe ich in Friedensau gelernt, dass es viele verschiedene Gottesbilder gibt – so viele wie Menschen auf diesem Planeten. Das macht den Glauben an Gott bunt, herausfordernd und vielfältig. Für mich ist Gott zu einem Vater geworden, der mich unendlich liebt und der mir gern vergibt. Ich habe tausendfach gesündigt und sündige immer wieder. Manchmal kommen mir die Tränen, wenn ich tiefer darüber nachdenke. Aber dann erfüllt mich zugleich eine Freude, die mit Worten nicht zu beschreiben ist. Die Freude darüber, dass ich einen Gott auf meiner Seite weiß, der gern und viel vergibt.Als Prediger durfte ich einige Menschen taufen – ein Geschenk von Gott. Immer wieder bin ich tief bewegt, wenn Menschen das Taufbecken verlassen und ein Strahlen in ihrem Gesicht davon zeugt, dass Vergebung sie verändert und ein neues Leben begonnen hat. Möge Gott mir die Gnade gewähren, noch viele solcher strahlenden Gesichter in meinem Leben zu sehen. Seine Zusage gilt für alle Zeit: „Er wird sich über dich erbarmen, denn unser Gott ist gern zum Vergeben bereit.“ (Jes 55,7 Hfa)

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Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. - Jesaja 55,7 / Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Vergebung“ durch die Bibel. Dabei wird deutlich, dass sie in letzter Konsequenz nur durch Gott selbst möglich wird. Wenn Jesaja schreibt: „Denn bei ihm ist viel Vergebung“, dann hat das Wort „viel“ an dieser Stelle eine entscheidende Bedeutung. Es lädt... 2019-02-02T23:00:00Z
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Andacht 02.02.2019

Bildnachweis: boing / photocase.de

Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben. - 1. Korinther 2,9 / Als Kind habe ich gebetet: „Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich zu Dir in den Himmel komm.“ Die Frage ist: Wie kommt man in den Himmel? Und wer kommt in den Himmel? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Unklaren. Sie ist für mich die einzig verlässliche Informationsquelle hierzu.Die Indianer glauben an den „ewigen Jagdgrund“, die Babylonier glaubten an das „Land des Silberhimmels“, die Griechen an die „Unterwelt“, der Islam lehrt das „Leben im Luxus“, die Ägypter glaubten an das „Schattenreich der Toten“, der Buddhist erwartet das „Nirwana“. Es gibt so viele unterschiedliche Auffassungen, angefangen bei den Naturvölkern bis zu den kultivierten Völkern. Alle Religionen haben doch eines gemeinsam: Sie haben alle eine Vorstellung von der Ewigkeit. Jesus sagte zu seinen Jüngern: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.“ (Joh 14,2–3)Der Himmel ist der Ort, wo Gott wohnt, so steht es in der Bibel. Zum Beispiel in Psalm 115,3: „Unser Gott ist im Himmel.“ Im Vaterunser beten wir: „Unser Vater im Himmel.“ Philipper 3,20 (EB) sagt: „Denn unser Bürgerrecht [oder auch unsere Heimat] ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Retter erwarten.“Der Himmel ist die ewige Heimat, der Ort des ewigen Lebens, die Wohnung der Erlösten. Dort gibt es erfülltes Leben. Die Uhr wird uns nicht mehr hetzen. Ich brauche keine Angst mehr zu haben, ich brauche keinen Arzt mehr. Die Frage „Wo ist Gott?“ wird es nicht mehr geben, denn Gott ist dann mitten unter uns. Wir sehen ihn von Angesicht zu Angesicht. Wir werden nichts mehr vermissen. Es wird nichts mehr geben, was man noch verbessern könnte. Es ist alles vollkommen.Jesus bittet in Johannes 17,24: „Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast.“Was für ein Ort! Dort will ich sein.

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Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben. - 1. Korinther 2,9 / Als Kind habe ich gebetet: „Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich zu Dir in den Himmel komm.“ Die Frage ist: Wie kommt man in den Himmel? Und wer kommt in den Himmel? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Unklaren. Sie ist für mich die einzig verlässliche Informationsquelle hierzu.Die Indianer glauben an den „ewigen Jagdgrund“, die... 2019-02-01T23:00:00Z
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Andacht 01.02.2019

Bildnachweis: cw-design / photocase.de

Und nicht lange danach packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste in ein fernes Land, und dort verschleuderte er sein Vermögen mit ausschweifendem Leben. - Lukas 15,13 / Obwohl zahlreiche Menschen davon träumen, Lottomillionäre zu werden, halten bei einem tatsächlichen Gewinn das Glücksgefühl und die Zufriedenheit bei Weitem nicht so lange an, wie viele Spieler meinen. Hinzu kommt, dass einige mit dem plötzlichen Reichtum nicht umgehen können und nicht lange nach dem Gewinn sogar ärmer sind als zuvor.Die Hoffnung auf eine „Abkürzung“ auf dem Weg zu einem erfüllten Leben in Wohlstand und Freiheit hatte wohl auch der junge Mann in dem obigen Text. Er hatte seinen Wohlstand nicht gewonnen, sondern kühl berechnend von seinem Vater als vorgezogenes Erbe eingefordert. Er wollte auf eine völlig andere Art und Weise leben, als es ihm zu Hause möglich gewesen wäre. Deshalb raffte er seinen Anteil am Vermögen seines Vaters zusammen und zog weit weg.Vielleicht gehören wir nicht zu den Wohlhabenden und fragen uns, was dieser Text mit uns zu tun hat. Aber Reichtum hat nicht immer etwas mit materiellem Besitz zu tun: Wie gehe ich mit den Gaben um, die mir Gott geschenkt hat? Nehme ich sie überhaupt wahr? Realisiere ich, wozu er sie mir gegeben hat? Oder bilde ich mir gar ein, ein Anrecht darauf zu haben, ähnlich wie der Sohn in dem Gleichnis?Der nachfolgende Vers 14 zeigt das Resultat dieser Haltung: „Nachdem er aber allesaufgebraucht hatte ...“ Egal, wie groß das Vermögen ist, es bleibt endlich – vor allem wenn es primär für das eigene Vergnügen ausgegeben wird. Irgendwann ist nichts mehr davon übrig oder es verliert seine Wirkung.Gottes Logik in Bezug auf Wohlstand ist eine andere. Wer das, was er hat – und sei es noch so wenig –, für andere einsetzt und mit ihnen teilt, erfährt, dass er am Ende mehr hat als zuvor. Das „Mehr“ muss jedoch nicht materieller Art sein, denn Geld und Besitz sind eben nicht die größten Glücksfaktoren – entgegen allen Hoffnungen und Träumen der Glücksspieler.Unser Leben und alles, was wir haben, ist Gottes großzügiges Geschenk an uns. Ob es unsdurch die Finger rinnt oder erfüllend für uns und andere wird, liegt an unserer Einstellunggegenüber den täglichen Segnungen Gottes. Davon gibt es reichlich für den, dessen inneres Auge wahrnimmt, was dem äußeren oft verborgen bleibt.

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Und nicht lange danach packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste in ein fernes Land, und dort verschleuderte er sein Vermögen mit ausschweifendem Leben. - Lukas 15,13 / Obwohl zahlreiche Menschen davon träumen, Lottomillionäre zu werden, halten bei einem tatsächlichen Gewinn das Glücksgefühl und die Zufriedenheit bei Weitem nicht so lange an, wie viele Spieler meinen. Hinzu kommt, dass einige mit dem plötzlichen Reichtum nicht umgehen können und nicht lange nach dem Gewinn sogar ärmer... 2019-01-31T23:00:00Z
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Ein kleines rosa Herz liegt auf einem Holzschneidebrett.

Bildnachweis: madochab / photocase.de

Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen! - Psalm 90,12 / Wer Kreuzworträtsel löst, trägt diesen Begriff immer dann ein, wenn nach dem Monatsletzten gefragt wird: Ultimo. Streng genommen meint Ultimo aber den letzten Werktag eines Monats, an dem noch Bank-, Börsen- und Handelsgeschäfte getätigt werden können. In Deutschland dürfen sich alle Rentner auf solche letzten Tage freuen, weil dann die Altersbezüge auf ihrem Konto als Gutschrift erscheinen.Heute also, an diesem 31. Januar 2018 ist für alle Autoren von Andachtsbeiträgen noch eine andere Art Ultimo, nämlich letzter Abgabetermin für das Jahr 2019. Ich weiß nicht, ob das wirklich so streng gehandhabt wird, aber wer dieses Datum einhält, ist zumindest auf der sicheren Seite.Aus meiner Sicht lassen sich weitere „Ultimos“ auch auf andere Bereiche anwenden. Jeder ist gut beraten, wenn er zum Beispiel Kündigungsfristen von Verträgen beachtet, die beendet werden sollen.Bereits einen Tag zu spät kann es heißen: „Bei nicht rechtzeitig erfolgter Kündigung verlängert sich dieser Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.“ Verpasste letztmögliche Abgabetermine von Anträgen, Bewerbungen, Steuererklärungen oder Eingaben können ebenfalls unangenehme Folgen haben und manchmal sogar recht teuer werden.So ärgerlich all das für den Moment auch sein mag, es handelt sich dabei meistens um Angelegenheiten, die früher oder später wieder ins Lot kommen. Viel wichtiger und interessanter ist jedoch die Frage, inwieweit sich das Verständnis von Ultimo generell auf unser Leben als Ganzes übertragen lässt und wozu diese Erkenntnis motivieren will. Den dieser Andacht vorangestellten Vers aus Psalm 90 hat Luther so übersetzt: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Dieser Wortlaut ist uns eher vertraut; aber ich habe mich diesmal bewusst für die Schlachter-Version entschieden, weil unser aller Leben kein Zeitstrang aus „einem Guss“ ist, sondern eine Aufeinanderfolge vieler einzelner Tage, vom ersten (Geburt) bis zum letzten (Ultimo). Und weil niemand – zum Glück! – dieses Datum wissen oder berechnen kann, sollten wir jeden neu geschenkten Tag mit Gott so gestalten, dass es auch unser Ultimo sein könnte. Solch ein Lebensstil ist „klug und weise“.

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Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen! - Psalm 90,12 / Wer Kreuzworträtsel löst, trägt diesen Begriff immer dann ein, wenn nach dem Monatsletzten gefragt wird: Ultimo. Streng genommen meint Ultimo aber den letzten Werktag eines Monats, an dem noch Bank-, Börsen- und Handelsgeschäfte getätigt werden können. In Deutschland dürfen sich alle Rentner auf solche letzten Tage freuen, weil dann die Altersbezüge auf ihrem Konto als Gutschrift erscheinen.Heute also, an... 2019-01-30T23:00:00Z
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Andacht 30.01.2019

Bildnachweis: es.war.einmal.. / photocase.de

Und noch etwas möchte ich euch sagen, und das gilt für alle: Haltet einmütig zusammen!Nehmt Anteil am Leben des anderen und liebt einander als Geschwister! Geht barmherzig miteinander um und seid nicht überheblich. Vergeltet nicht Böses mit Bösem, droht nicht mit Vergeltung, wenn man euch beleidigt. Im Gegenteil: Bittet Gott um seinen Segen für den anderen. Denn ihr wisst ja, dass Gott euch dazu berufen hat, seinen Segen zu empfangen. Es heißt doch in der Heiligen Schrift: „Wer sich am Leben freuen und gute Tage erleben will, der achte auf das, was er sagt.“ - 1. Petrus 3,8–10 / Die Umsetzung dieser Gedanken kann Frieden unter uns Menschen schaffen, besonders unter denen, die vertrauensvoll mit Gott leben. Anteil nehmen am Leben unseres Nächsten. Dem Frieden eine Basis geben, die das Miteinander fördert. Sich wie Geschwister zu lieben bedeutet, sich innerlich verbunden zu fühlen. Freude empfinden, wenn ich dem anderen begegne. Wir haben das Bedürfnis, verstanden – mehr noch: geliebt zu werden.Petrus spricht von dem Gedanken, freundlich zu bleiben und erlittenes Unrecht nicht mit gleicher Münze heimzuzahlen. Wer bewusst durchs Leben geht, merkt immer deutlicher, wie wohltuend es ist, der Freundlichkeit Raum zu geben. Die Atmosphäre der Liebe umgibt uns und schafft in uns selbst ein befreiendes Gefühl.Auf einen Satzteil möchte ich noch näher eingehen: „... seid nicht überheblich“. Diese Aussage enthält eine große Weisheit. Petrus benutzt hier im Griechischen den Begriff „demütig“. Auf Lateinisch heißt „Demut“ humilitas, was wiederum so viel bedeutet wie „auf der Erde gegründet sein“, „dem anderen auf Augenhöhe begegnen“. Wer so seinem Nächsten entgegentritt, schafft eine Basis des Vertrauens und des Friedens. Dann kann der Segen Gottes spürbar und erlebbar werden. Unsere Begegnungen, Gespräche und die Art und Weise, wie wir reden, sind ein wichtiger Beitrag zu einem friedlichen Miteinander. Und die Freude am Leben kann bei uns selbst und bei unserem Gegenüber sichtbar werden.Petrus endet in dem Textabschnitt damit, dass diejenigen, die sich am Leben erfreuen und gute Tage erleben wollen, auf das achten sollen, worüber sie reden. Ich wünsche jedem von uns aufs Neue diese Weisheit.

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Und noch etwas möchte ich euch sagen, und das gilt für alle: Haltet einmütig zusammen!Nehmt Anteil am Leben des anderen und liebt einander als Geschwister! Geht barmherzig miteinander um und seid nicht überheblich. Vergeltet nicht Böses mit Bösem, droht nicht mit Vergeltung, wenn man euch beleidigt. Im Gegenteil: Bittet Gott um seinen Segen für den anderen. Denn ihr wisst ja, dass Gott euch dazu berufen hat, seinen Segen zu empfangen. Es heißt doch in der Heiligen Schrift: „Wer sich am Leben... 2019-01-29T23:00:00Z
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Andacht 29.01.2019

Bildnachweis: Macavity / photocase.de

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. - Psalm 73,23–24 / Das ist ein Psalm, der aus dem wahren Leben spricht. Wer kann dieses Klagelied nicht singen:„Den Bösen geht es gut, und mir, der ich Gott immer treu gedient habe, geht es schlecht? Die Reichen werden immer reicher, und ich, die ich drei Kinder großgezogen habe, kann jetzt zusehen, was mir bleibt?“ Ist das Gottes Wille, seine Gerechtigkeit?Ja, du hast recht mit deinem Klagen: Die Welt ist unfair, das Leben verteilt nicht gerecht. Und wenn du auf dich und dein Unglück schaust, dann kannst du schon verzweifeln und fragen, warum dies geschieht ‒ und wie das sein kann im Angesicht Gottes!Aber: Es ist nicht Gott, der das Unglück über dir ausschüttet. Gott achtet unsere Souveränität und mischt sich deshalb nicht ungefragt ein. Und wenn du dann den Blick weg von dir hin zu Gott wendest, dann möge es dir so ergehen wie Asaf (V. 17).Der Blick auf das Ende der Zeit, auf die Ewigkeit dreht seine kleine, traurige Welt komplett um. Dann kannst du das Dennoch aussprechen als deine letzte Hoffnung, als Antwort auf deine Verzweiflung. Oder aus kindlichem Trotz, als ein Auflehnen gegen die Ungerechtigkeit.Du kannst das Dennoch aussprechen, um Kräfte zu mobilisieren, um dir Mut zu machen. Du kannst dich an gute Erfahrungen mit Gott erinnern und sagen: „Jetzt erst recht!“ Du kannst dich daran festhalten, dass der Weg mit Gott richtig und gut für dich ist.Du kannst das Dennoch aussprechen, weil du auf Gottes rettende Hand vertraust. Das Dennoch bezieht seine Kraft aber nicht aus deinem Können, aus deiner Moral oder gar aus deiner Frömmigkeit; sondern nur daraus, dass du zu Jesus gehörst, dass du dich an ihn klammerst.Denn er ist es, der deine Hand hält, der dich leitet und dich in Ehre annimmt.Wenn du dann das dunkle Tal durchwandert hast, dann kannst du getrost ausrufen: „Ich aber darf dir immer nahe sein, mein Herr und Gott; das ist mein ganzes Glück!“ (V. 28 Hfa) Dieses Glück wünsche ich dir!

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Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. - Psalm 73,23–24 / Das ist ein Psalm, der aus dem wahren Leben spricht. Wer kann dieses Klagelied nicht singen:„Den Bösen geht es gut, und mir, der ich Gott immer treu gedient habe, geht es schlecht? Die Reichen werden immer reicher, und ich, die ich drei Kinder großgezogen habe, kann jetzt zusehen, was mir bleibt?“ Ist das Gottes Wille, seine... 2019-01-28T23:00:00Z
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Andacht 28.01.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Da rief Petrus: „Herr, wenn du es wirklich bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen.“ „Komm her!“, antwortete Jesus. - Matthäus 14,28–29 / Gegen vier Uhr morgens kam Jesus auf dem Wasser zu ihnen. Auf dem Wasser! Das war für die Jünger zu viel. Kein Wunder, dass sie in ihrer Erschöpfung schon ein Gespenst vermuteten. Jesus musste sie aus der Ferne beruhigen: „Ich bin es doch, fürchtet euch nicht!“ (V. 27 Hfa)Petrus, der Schnellste von der Truppe, wagte als Einziger den Schritt über die Reling. Ich denke, dass es dafür zwei Gründe gab.Erstens: Petrus wollte etwas erleben; er war experimentierfreudig. Interessant ist, dass Jesus ihn dafür nicht tadelte, sondern ihn ermutigte, aus dem Boot zu steigen.Gott will, dass wir etwas erleben. Weil er ein lebendiger Gott ist, darf Glaube keine graue Theorie bleiben. Wer sich für Jesus entscheidet, wählt nicht nur das Leben, sondern entscheidet sich für ein aufregendes, spannendes Leben!Aber es gab einen zweiten Grund: Petrus handelte auf Befehl. Er hatte nämlich gerufen: „Herr, wenn du es wirklich bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen.“ „Wenn du es wirklich bist“: Petrus wollte Gott und seine Macht auf die Probe stellen. Er wollte einen Beweis für die Echtheit Jesu haben; denn er wollte keinem Phantom folgen, keiner Einbildung seiner Fantasie, sondern dem wahren, allmächtigen Gott!Wir brauchen nicht blind zu glauben oder unseren Verstand abzuschalten, sondern können Gott – wie Petrus – testen, ihn auf die Probe stellen, Erfahrungen mit ihm machen. Petrus stieg nicht auf eigene Faust aus dem Boot, sondern auf den Befehl Jesu hin. Das ist Gehorsam: praktizierter Glaube. Glaube ist mehr als ein Wunsch, Glaube ist Mut zur Tat, Mut, Jesus beim Wort zu nehmen. Glaube, der nicht zur Tat wird, ist tot. Glaube, der Jesus beim Wort nimmt, ist immer ein Wagnis. Aus dem Boot auszusteigen schließt das Risiko mit ein, Fehler zu machen, – aber ebenso die Chance, mit Jesus zu neuen Ufern aufzubrechen und dabei seine Größe und seine Liebe zu erleben. Dass Jesus den Sturm stillen konnte, das erlebten anschließend alle, aber dass die Hand Jesu trägt, das erlebte nur der eine, der etwas wagte – auch wenn er dabei nasse Füße bekam.

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Da rief Petrus: „Herr, wenn du es wirklich bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen.“ „Komm her!“, antwortete Jesus. - Matthäus 14,28–29 / Gegen vier Uhr morgens kam Jesus auf dem Wasser zu ihnen. Auf dem Wasser! Das war für die Jünger zu viel. Kein Wunder, dass sie in ihrer Erschöpfung schon ein Gespenst vermuteten. Jesus musste sie aus der Ferne beruhigen: „Ich bin es doch, fürchtet euch nicht!“ (V. 27 Hfa)Petrus, der Schnellste von der Truppe, wagte als Einziger den Schritt... 2019-01-27T23:00:00Z
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Andacht 27.01.2019

Der Pharisäer stellte sich hin und betete leise für sich: „Gott, ich danke dir, dass ich nicht so bin wie die anderen Menschen – kein Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder Zolleinnehmer wie dieser hier.“ - Lukas 18,11 / Diese Lektion haben Gläubige gelernt! Wir wissen um unsere Sünden und kämen nie auf den Gedanken, uns diesbezüglich über einen anderen zu erheben. Doch das Problem liegt tiefer. Vor einigen Jahren durfte ich eine Frau taufen, die anschließend nur noch ein- oder zweimal zum Gottesdienst kam. Dann erfuhr ich, dass sie im Krankenhaus lag. Als ich sie dort besuchte, sagte sie: „Interessiert es dich, warum ich nicht mehr zur Gemeinde komme?“ Und so erzählte sie von ihrer Sucht, von dem inneren Zwang, rauchen zu müssen, dass sie es trotz Glaube und Gebet nicht schaffte, ohne Zigaretten zu leben. „Weißt du eigentlich, wie schlecht ich mich fühle und wie sehr ich mich schäme? In der Gemeinde sind alle so gut drauf, völlig anders als ich. Ich tauge nicht für die Gemeinde.“Auf dem Nachhauseweg fragte ich mich, was da schiefgegangen war. Waren es meine Bibelstunden, die ihr die Gnade und Barmherzigkeit Gottes nicht deutlich genug aufgezeigt hatten? Oder die Gespräche mit Gemeindegliedern, die offensichtlich den Eindruck erweckt hatten, dass Christen vielen Lasten des Lebens entrückt sind und in einer heileren Welt leben? Oder konfrontieren wir jemanden mit Forderungen, die ihm keine Zeit zum Wachsen lassen?Man muss gar nicht unbedingt darüber reden, dass man sich für besser hält als andere. Man spürt diese Meinung oft schon an der Art und Weise, wie wir über Ehebrecher, Süchtige oder … sprechen. Dabei wissen wir doch alle, dass es die reine, heilige, sündenfreie Gemeinde hier auf Erden gar nicht gibt.Nein, wir sitzen alle im gleichen Boot. Der eine kann nicht von seinen Zigaretten lassen, der andere gibt ungefiltert Gerüchte weiter. Der nächste ist so sparsam, dass man es Geiz nennen kann. Am vierten zerrt der Neid, der fünfte tötet mit Gedanken, Blicken oder Worten. Jeder von uns hat sein Paket zu tragen, keiner wird Gottes Vorstellungen gerecht. Wer darum weiß, wird Jesu Wort auf einmal ganz besonders wertschätzen: „Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch abmüht und belastet seid! Bei mir werdet ihr Ruhe finden.“ (Mt 11,28 BB) Gerade für Verlierer ist die Gemeinde deshalb ein Zuhause.

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Der Pharisäer stellte sich hin und betete leise für sich: „Gott, ich danke dir, dass ich nicht so bin wie die anderen Menschen – kein Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder Zolleinnehmer wie dieser hier.“ - Lukas 18,11 / Diese Lektion haben Gläubige gelernt! Wir wissen um unsere Sünden und kämen nie auf den Gedanken, uns diesbezüglich über einen anderen zu erheben. Doch das Problem liegt tiefer. Vor einigen Jahren durfte ich eine Frau taufen, die anschließend nur noch ein- oder zweimal zum... 2019-01-26T23:00:00Z
https://www.adventisten.ch/adventisten/ueber-gott-glauben/glauben-im-alltag/bibellesen/andachten/andacht/go/2019-01-26/andacht-26012019/ Andacht 26.01.2019 2019-01-26T00:15:02Z Günter Schlicke info@adventisten.ch 26. Januar 2019 Günter Schlicke


Andacht 26.01.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Darauf sagte Elischa zu allen Anwesenden: „Hört das Wort des Herrn! So spricht der Herr: ,Morgen um diese Zeit sind im Tor von Samaria fünf Kilo Weizenmehl und zehn Kilo Gerstenkörner für ein silberstück zu kaufen!‘“ Der Offizier, der den König begleitete, gab zurück: „Das ist unmöglich, selbst wenn der Herr Fenster in den Himmel machen würde!“ - 2. Könige 7,1–2 / Am 20. Januar 2017 übernahm der 45. Präsident der USA, Donald Trump, den „Staffelstab“ im Weißen Haus. Damit hatte keiner gerechnet, als im Herbst 2016 der Wahlkampf tobte. Der Ausgang der Wahl schockierte und spaltete nicht nur die amerikanische Bevölkerung, sie erschütterte die ganze Welt.Ebenso betroffen war der Offizier Ahabs, als sich buchstäblich über Nacht die Verhältnisse in der Stadt Samaria änderten. Gestern noch Hungersnot und heute unvorstellbarer Überfluss. Manchmal ging es schnell, oft dauerte es lange, bis Gott eingriff, doch immer schienen den Menschen Veränderungen unmöglich zu sein. Die Städte Sodom und Gomorra vernichtete Gott plötzlich (1 Mo 19,14), das stolze Babylon fiel über Nacht in die Hände der Meder (Dan 5), während die Bewohner der Erde zur Zeit Noahs einige Jahre Zeit hatten (1 Mo 6,3), ehe sie in den Wogen der Sintflut ertranken.Gott hat nicht nur in der Weltgeschichte Zeichen seiner Allmacht gesetzt, sondern auch im Leben von Menschen Veränderungen bewirkt, die unmöglich schienen. Den hinterlistigen und eigenmächtig handelnden Jakob verwandelte Gott in Israel, einen Stammvater des nach ihm benannten Volkes. David vertraute in schwierigen Situationen auf Gott. Er erlebte Vergebung, als er seinen Ehebruch und Mord bereute, und gehört zur Ahnenreihe Jesu. Der kompromisslose und grausame Christenverfolger Saulus wurde ein hingebungsvoller und opferbereiter Apostel, dessen Einsatz für die Gemeinden kaum zu übertreffen ist (2 Kor 11,26–28).Gott kann auch heute jedes verpfuschte Leben auf die richtige Bahn bringen, zerstörte Beziehungen neu erstehen lassen und glühenden Fanatismus durch eine hingebungsvolle Liebe ersetzen. Ob Drogen unser Leben zerstörten, gute Freunde „das Weite suchten“, die Angst uns lähmte oder unser Hochmut anderen das Leben zur Hölle machte – es kann alles gut werden, denn „für Gott ist nichts unmöglich“ (Lk 1,37 GNB).

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Darauf sagte Elischa zu allen Anwesenden: „Hört das Wort des Herrn! So spricht der Herr: ,Morgen um diese Zeit sind im Tor von Samaria fünf Kilo Weizenmehl und zehn Kilo Gerstenkörner für ein silberstück zu kaufen!‘“ Der Offizier, der den König begleitete, gab zurück: „Das ist unmöglich, selbst wenn der Herr Fenster in den Himmel machen würde!“ - 2. Könige 7,1–2 / Am 20. Januar 2017 übernahm der 45. Präsident der USA, Donald Trump, den „Staffelstab“ im Weißen Haus. Damit hatte keiner gerechnet,... 2019-01-25T23:00:00Z