Adventisten

Kirche & Staat

Gemeinschaft und Solidarität

Es gibt nur eine Welt oder keine. Das Leben von Individuen wie auch von Gruppen und Völkern kann nur gemeinsam gelingen – oder gar nicht. Im globalen Dorf ist die biblische Einsicht nötig: „Wenn irgendein Teil des Körpers leidet, leiden alle anderen mit. Wenn ein Teil geehrt wird, freuen sich alle anderen mit“ (1. Korintherbrief 12,26). Nur im solidarischen Miteinander lassen sich die vielschichtigen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart bewältigen.

Christen, die sich über alle gesellschaftlichen Grenzen hinweg als grosse, internationale Familie miteinander verbunden wissen, leisten einen bedeutenden Beitrag zur Verständigung zwischen Nationen, Völkern und Kulturen. Siebenten-Tags-Adventisten bilden eine solche weltumspannende Gemeinschaft, die kulturelle Vielfalt in solidarischer Gemeinschaft vereint.

Adventisten sind wie andere Christen auch mit den vielfältigen Problemen der Gesellschaft konfrontiert und können den sozialen Verhältnissen und der schreienden Not der Menschen gar nicht gleichgültig gegenüberstehen – und sie tun das im Allgemeinen auch nicht. Unsere Glaubensväter engagierten sich in den USA gegen die Sklaverei und die entwürdigende Ausbeutung von Frauen und Kindern. Adventisten kämpfen gegen das Elend, das Alkohol und Tabak mit sich bringen.