Adventisten

Finanzen

Freiwilligkeitsprinzip

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz hat die Rechtsform eines Vereins im Sinne von Art. 60 ff. ZGB. Sie erhält keine direkten Mittel vom Staat. Sie will und kann auch keine "Kirchensteuer" von ihren Mitgliedern über den Staat einziehen lassen.

Die Tätigkeit der Freikirche wird ausschliesslich durch freiwillige Spenden von Mitgliedern und Gönnern finanziert. Diese geben in der Regel den Zehnten (Zehn Prozent des Einkommens), wie er in der Bibel beschrieben ist. Im Weiteren unterstützen sie die Tätigkeit ihrer Kirche mit persönlichem, freiwilligem Einsatz sowie mit zusätzlichen Spenden.

Die Ortsgemeinden empfehlen, die Zehntengelder sowie einen Grossteil der weiteren Gabengelder per Dauerauftrag an den lokalen Finanzverwalter (Schatzmeister) der Ortsgemeinde zu überweisen.

Detaillierte Infos zum adventistischen Verständnis von Haushalterschaft finden sich im 21. Punkt der Glaubensüberzeugungen: Gottes Haushalter

© Foto: Michael F. Schroth | churchphoto.de

Solidarität durch weltweiten Finanzausgleich


Verwendung von Zehntengeldern

Der vollamtliche Pastor bzw. die vollamtliche Pastorin wird aus Zehntengeldern der Mitglieder finanziert. Pastoren/Pastorinnen werden von der regionalen Kirchenleitung (Vereinigung) angestellt und entlöhnt. Mit Zehntengeldern werden die Angestellten der Kirche inklusive deren Sozialkosten sowie alle Aufgaben finanziert, die Teil des umfangreichen Dienstes zur Verbreitung des Evangeliums in Wort und Tat sind. Kirchenbauten werden nicht aus Zehntengeldern finanziert, sondern aus zusätzlichen Spenden.

Verwendung von weiteren Spenden- und Gabengeldern

Der adventistische Gottesdienst am Samstagmorgen hat traditionellerweise zwei Teile und zwei Kollekten:

  • Im Bibelgesprächsteil des Gottesdienstes wird für die weltweite Mission der Freikirche gespendet. Jedes Vierteljahr wird für Projekte in einer der weltweit 13 teilkontinentalen Kirchenleitungen (Divisionen) gespendet. Den Gottesbesuchern wird mittels Kurzvideos ein Einblick in die Projekte gegeben. Die 13 Videofiles pro Viertel von "Mission heute" sind über das Medienzentrum der Adventisten in Deutschland öffentlich zugänglich.
  • Im Predigtteil wird meist für lokale Bedürfnisse der Ortsgemeinde, aber auch für regionale bzw. weltweite Projekte der Kirche gespendet.

Vertrauen durch Transparenz und Revisionen

Auf allen Ebenen der Kirchenorganisation besteht Transparenz über die Verwendung und den Einsatz der finanziellen Mittel. Die Buchhaltungen werden regelmässig von Revisoren geprüft. In Ortsgemeinden wird an der Jahresversammlung Bericht abgelegt. Die Rechnungslegung der regionalen Kirchenleitungen bis zur Weltkirchenleitung werden von den entsprechenden Delegiertenversammlungen geprüft und abgenommen.

Die Tätigkeit der regionalen (Vereinigung), überregionalen (Union/Verband), teilkontinentalen (Division) Kirchenleitungen sowie der Weltkirchenleitung werden von weitergeleiteten Zehntengeldern sowie durch projektbezogene Spenden der Ortsgemeinden finanziert.

Zur Unterstützung finanzschwacher Weltregionen sowie zur Förderung der weltweiten Aktivitäten der Kirche gibt es einen umfangreichen und ständigen Finanztransfer. Auf diese Weise trägt jedes Mitglied einer Ortsgemeinde durch seine freiwilligen Zehnten und Gaben unmittelbar zum weltweiten Wachstum der Kirche bei. Währungsschwankungen erfordern von der Weltkirchenleitung vorsichtiges Budgetieren.

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Videos über die Verwendung von Gaben für die Mission


Videofiles von "Mission heute", des europäischen Medienzentrums "STIMME DER HOFFNUNG", zum Download

Videos vom 3. Viertel 2017 anschauen (MP4-Format):

Videos vom 2. Viertel 2017 anschauen: