Andachten

Andacht

Andacht 27.05.2020

27. Mai 2020 | Albrecht Höschele

Andacht 27.05.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich. - Jesaja 40,8 / Im Gottesdienst wurde den Kindern von Fridolin erzählt: Dieser ist vollends begeistert von seinem neuen Auto. Doch während er die Türen öffnet, kommt ihm ein merkwürdiger Gedanke: Was, wenn er jetzt losfährt und womöglich gleich ein Unfall passiert? Oder seine Enkelkinder wollen miteinsteigen und patschen mit ungewaschenen Fingern auf die frischen Sitze. Oder Dreckspritzer und Mücken verschmutzen unterwegs das schöne Modell. Schnell fährt er sein Fahrzeug in die Garage zurück, schraubt sicherheitshalber noch die Räder ab und schließt sorgsam das Tor.Eines Tages aber liest er in einer Fachzeitschrift, ein Auto könne fahruntüchtig werden, wenn es zu lange unbenutzt herumstehe. Wieder großes Erschrecken! Erleichtert atmet er auf, als der Wagen anspringt, und lädt seine Enkelkinder prompt zu einer langen Spazierfahrt ein.Wie gehen wir mit der Bibel um? Liegt sie kaum benutzt und sorgfältig behütet auf dem Regal? Immerhin wird sie von 56,3 % der Männer und 46 % der Frauen – so eine Umfrage auf der Homepage www.jesus.de – mehrmals pro Woche oder täglich gelesen. Deutlich wurde in dieser Umfrage jedoch, dass bei Christen unter 30 Jahren eine gewisse Bibelmüdigkeit aufgekommen ist, ja dass sich 13 % beim Lesen der Heiligen Schrift langweilen.Nun bin ich ja nicht allein durch das tägliche Lesen von Gottes Wort ein Christ, wohl aber, indem ich nach der darin enthaltenen Lehre Jesu handle. Die Heilige Schrift gibt uns Antworten auf die Fragen nach dem Sinn des Lebens – woher komme ich, wohin gehe ich? – und daneben eine Menge praktischer Hilfen: zu Liebe, Freundschaft, Partnerschaft, Zufriedenheit oder Vergebung. Auch erfahren wir in ihr vieles über die Prophetie, das ewige Leben und darüber, wie ich Gott finden kann. Sie vermittelt Hoffnung und Frieden.Jesus versprach: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden für immer bleiben.“ (Lk 21,33 NLB) Behandeln wir sie also anders als Fridolin seine Limousine und entdecken wir, wie viel Kraft und Zuspruch in ihr steckt!

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