Andachten

Andacht

Andacht 12.01.2019

12. Januar 2019 | Gerhard Wagner

Andacht 12.01.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. - Hebräer 13,8 / Zur Zeit des Jahreswechsels von 2016 zu 2017 wurde wie immer viel darüber diskutiert, was das neue Jahr bringen würde. Mir fiel auf, dass die Medien weniger Prognosen über Wachstum und Frieden brachten als die Jahre zuvor. Viele Aussagen wichtiger Persönlichkeiten lauteten, man wisse nicht, was kommen werde. Veränderungen waren zu erwarten oder zu befürchten, je nach Beurteilung.Wer auf Besserung hofft, kann andere Lebensumstände begrüßen. Wer sein Denken und seine Freiheit bedroht sieht, kann Angst bekommen durch Veränderungen. Ich wurde öfter gefragt, wie ich die Zeitumstände und die Entwicklungen beurteile und antwortete darauf sinngemäß: Ich weiß nicht, was kommen wird, aber ich weiß, dass Gott die Zukunft kennt und letztlich Entwicklungen fördern, lenken oder behindern kann.Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und morgen. Wer sonst ist für uns ein so sicherer Anker, der uns festhält und uns Orientierung gibt? Jesus überblickt Tausende Jahre Geschichte. Er lenkt die Dinge in seiner Liebe so, dass ihn möglichst viele erkennen können und sich von ihm leiten lassen wollen.Wir verlassen uns fest darauf, dass die Gesetze der Natur heute und morgen gelten. Öffentliches und privates Leben kann gelingen, wenn ein sicheres, berechenbares Fundament besteht. Hätten wir keine zuverlässigen Naturgesetze, müssten wir beispielsweise mit einer unberechenbaren Veränderung der Schwerkraft rechnen, bekämen wir Angst, auf der Straße die Bodenhaftung zu verlieren. Hätte die Atmosphäre weniger Sauerstoff, ginge uns buchstäblich die Luft aus. Oder wenn das Wasser den Gefrierpunkt plötzlich änderte, könnte unser Planet zufrieren oder das Klima wäre so verändert, dass Leben auf der Erde unmöglich würde.Wer gibt uns Sicherheit? Es ist Jesus Christus, der gestern da war, der es heute ist und morgen ebenso sein wird. Er erhält die Welt, er gibt Leben und Lebensraum. Wir sind nicht einem blinden Schicksal ausgeliefert, wir dürfen Gottes Liebe und Allmacht vertrauen. Zu diesem nötigen Vertrauen auf Gott gehört die Erkenntnis, dass es viele Dinge gibt, die der Mensch nicht steuern kann, und das Wissen, dass Gott die Welt liebt und lenkt. Das gibt mir Zuversicht ‒ für heute und morgen.

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