Andachten

Andacht

Andacht 04.01.2019

04. Januar 2019 | Sylvia Renz

Andacht 04.01.2019

Bildnachweis: nild / photocase.de

Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sicheure Erlösung naht. - Lukas 21,28 / Was ist die größte Gefahr für diesen Planeten? Der berühmte Physiker Stephen Hawkingmeint: wir Menschen. Denn wir sind heute in der Lage, uns selbst auszurotten, etwa durch einen Atomkrieg, durch künstlich erzeugte Viren und neue Technologien. Dabei ist Hawking keineswegs gegen Forschung und Wissenschaft – er wäre ohne die moderne Medizin nicht mehr am Leben. Die Nervenkrankheit ALS hat ihn fast völlig gelähmt. Er kommuniziert über einen Sprachcomputer, den er mit den Augen steuert. Hawking warnt auch vor der künstlichen Intelligenz, die wir Menschen erdacht und entwickelt haben. Roboter und Maschinen könnten eines Tages klüger werden als ihre Programmierer und sich dann jeder Steuerung entziehen. Sie könnten den Fortbestand der Menschheit bedrohen. Der Wissenschaftler glaubt, dass wir eine Zuflucht außerhalb unseres Planeten brauchen. Und er ermutigt die Studenten, nicht mehr nur auf das zu sehen, was ihnen vor den Füßen liege, sondern zu den Sternen hinaufzuschauen und nachzusinnen, was das Universum existieren lasse. Sein Lösungsvorschlag: im All nach bewohnbaren Planeten suchen, damit wir dorthin flüchten können, sobald unsere Erde nicht mehr bewohnbar ist.So furchtbar weit weg ist er gar nicht von der eigentlichen Lösung. Auch die Bibel spricht von einer gigantischen Evakuierungsaktion, zu der Jesus seinen gesamten Hofstaat aufbietet. Wenn er seine „Braut“, die gesammelten Erlösten, zum Vollzug der Hochzeit abholt, will natürlich kein einziger Engel zu Hause bleiben! Dieses Ereignis lässt sich keiner entgehen! Gottes Sohn hat im Regierungszentrum, dem „Himmel“, für jeden eine Wohnung vorbereitet. Tausend Jahre lang, so sagt es Gott in der Offenbarung voraus, werden seine Anhänger die Berichtsbücher und Biografien studieren und bei der Urteilsfindung über den Rest der Menschheit als Berater und Jury fungieren. Auch die Engel, die Gott misstrauen und lieber auf den Erzrivalen Luzifer hören, haben Anspruch auf einen fairen Prozess. Gott gibt allen genügend Zeit zum Durchdenken und Abwägen. Am Ende der Verhandlung steht fest: Die große Frage, die der Ankläger in den Raum warf, ist nun endgültig beantwortet – Gott ist es wert, dass wir ihn anbeten!

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