Andachten

Andacht

Andacht 08.12.2018

08. Dezember 2018 | Johannes Fiedler

Andacht 08.12.2018

Bildnachweis: Fraenzel / photocase.de

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. - Johannes 3,17 / Wer auf der Suche nach guten Nachrichten war, konnte am 1. Dezember 2015 fündig werden. Da gab es die Schlagzeile: „150 Staaten wollen die Welt retten“. Allerdings ging es nur um Fragen der Klimabeeinflussung. Auf der Innenseite wurde noch einmal bekräftigt: „Wir schaffen das!“ Das war eine gute Nachricht zur beginnenden Adventszeit.Am nächsten Tag stand als Überschrift in der Zeitung, Deutschland stelle sechs Tornados bereit, um im Bombenkrieg über Syrien bei der Zielerkennung behilflich zu sein. Es ist schon bedrückend: Wer mit der Rettung der Welt befasst ist, wird immer wieder von den Alltagsgeschäften eingeholt.Dennoch ist die Adventszeit jedes Jahr eine Erinnerung daran, dass die Rettung der Welt ein dringendes Anliegen ist. Dieses Vorhaben ist langfristig geplant, wird sorgfältig vorbereitet und Schritt für Schritt verwirklicht. Dafür sind nicht irdische Regierungen verantwortlich, sondern Gott, der die Rettung der Welt zur Chefsache gemacht hat. Zu dieser Verantwortung hat er sich schon immer bekannt: „Ich allein bin Gott, ich, der Herr; außer mir gibt es keinen Retter!“ (Jes 43,11 GNB) Das hat auch einen guten Grund; denn seine Welt, die sich immer mehr von den Weisungen seines Wortes entfernt und ohne ihn ihre Probleme meistern will, wird scheitern, ist „verloren“.Über die Schritte zur Rettung hat vor gut 2.000 Jahren ein Bote Gottes mit Josef, dem Verlobten Marias, gesprochen: „Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.“ (Mt 1,21)Wer Menschen retten will, muss ein Mittel gegen die Sünde finden. Gott hat dieses Mittel bereitgestellt, indem er seinen Sohn in die Welt gesandt hat. Nicht nur für die überraschten Hirten in Bethlehem hatte ein Engel in jener Nacht eine freudige Mitteilung - er sagte: „Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllt: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang ersehnte Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr.“ (Lk 2,10-11 Hfa)Auch ich will ich mich besonders in der Adventszeit immer wieder in diese Freude hineinnehmen lassen!

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