Andachten

Andacht

Andacht 24.09.2018

24. September 2018 | Wilfried Ninow

Andacht 24.09.2018

Bildnachweis: cdk / photocase.de

Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute. - 5. Mose 30,15 / Ich gehe nur einmal durch diesen Tag und werde den gleichen Weg niemals zurückkommen, um womöglich Korrekturen vorzunehmen. Diese Tatsache macht mir verständlich, wie einmalig das Heute ist. Deshalb will ich den Tag nutzen.Jeder von uns hat sein ganz eigenes Programm, ich auch. Unterschiedliche Aufgaben warten auf mich. Auf vieles bin ich vorbereitet und kann entsprechend reagieren. Aber es gibt so manches, das ganz plötzlich in mein Leben tritt. Dinge, die außer der Reihe erledigt werden müssen, Entscheidungen, die keine Bedenkzeit und keinen Aufschub dulden.Ich nehme mir vor, jede Aufgabe, die vor mir liegt, gleich anzupacken und sie nicht auf morgen zu verschieben. Jede Freundlichkeit, die möglich ist, will ich den Menschen erweisen, denn ich weiß nicht, ob ich morgen noch dazu komme. Schenkt mir der Tag eine Freude, will ich sie nach Möglichkeit auskosten und gern mit anderen Menschen teilen. Wenn mich heute Trauer überfällt, dann will ich der Trauer Raum in meinem Leben geben und sie nicht verdrängen. Ich will nicht den starken Mann spielen, der seine Gefühle unter Verschluss hält. Es kann sein, dass ich mich den Planungen anderer unterstellen und mich anpassen muss. Dann soll es mir nicht schwerfallen, anderen zur Verfügung zu stehen und meine Wünsche zurückzustellen.Es wird nicht möglich sein, jeden Tag etwas Großes zu tun. Aber ich will mich bemühen, das Richtige zu tun und für Hilfsbedürftige da zu sein.Und wenn mir das nicht gelingt, dann kann ich meinen Gott noch heute um Vergebung bitten. In dem Andachtswort spricht er zu mir. Sein Wunsch ist, dass ich das Leben und das Gute wähle, das er für mich bereithält. Heute wartet der Herr auf mich, und ich will ihn nicht bis morgen warten lassen. Das Leben und das Gute finde ich in seinem Wort. Helfen können mir dabei gute Freunde, die meinen Glauben und meine Erwartungen teilen. Es hat bislang jedem gut getan, auch andere Stimmen zu hören.Gott erinnert mich an das Wort des Propheten Micha: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ (Mi 6,8)

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