Andachten

Andacht

Andacht 18.04.2018

18. April 2018 | Heiner Lachmann

Andacht 18.04.2018

Bildnachweis: designritter / photocase.de

Und er sprach zu ihm: Steh auf und geh hin! Dein Glaube hat dich gerettet. - Lukas 17,19 / Diese Worte sprach Jesus zu einem Aussätzigen, der von ihm geheilt worden war. Der Aussatz (Lepra) ist in der Heiligen Schrift auch ein Sinnbild der Sünde. So wie diese Krankheit nach und nach das Körpergewebe zerfrisst und letztendlich zum Tode führt, so zerstört die Sünde das sittliche Empfinden und kann auch dem Körper Schaden zufügen. „Der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Röm 6,23 EB) - der körperliche und der ewige. Gott aber will nicht, dass wir sterben, deshalb kam er selbst als der Sohn Jesus Christus auf unsere Erde und erduldete freiwillig den Tod für uns schuldige Men­schen. In Lukas 17 steht die Geschichte der zehn aussätzi­gen Männer, die Jesus mit den Worten „Herr, erbarme dich unser“ darum baten, sie zu heilen. Jesus konnte und wollte ihre Bitte nicht abschlagen, aber sie muss­ten, wenn sie geheilt werden wollten, seinem Wort vertrauen. Er sagte ihnen nämlich nur: „Geht hin und zeigt euch den Priestern!“ (V. 14) Sie hätten sagen können: „Es ist unmöglich, uns den Priestern jetzt schon zu zeigen, denn wir sind ja noch unrein.“ Doch sie glaubten dem Wort des Herrn, und so wich der Aussatz auf dem Weg dorthin von ihnen und sie wur­den geheilt. Aber nur einer kam wieder, um sich bei Jesus zu bedanken und ihm die Ehre zu geben. Zu ihm sprach Jesus die Worte aus dem Eingangstext. Die anderen neun gingen ihres Weges und versäumten, an den zu denken, der sie gesund gemacht hatte. Gott hilft auch heute immer wieder. Er schenkt Kranken Gesundheit; er hilft Menschen aus Gefah­ren, die sie oft nicht einmal erkannt haben; oder er beauftragt Engel, Menschen zu beschützen. Aber wie viele handeln heute ebenso wie die neun Aussätzigen? Dieses Entgegenkommen, diese Segnungen scheinen Zufall oder selbstverständlich zu sein. Gott opferte seinen eigenen Sohn, um uns zu erlö­sen, und dennoch wird seine große Liebe von vielen nicht erkannt. Ihre Undankbarkeit verschließt ihre Herzen gegen die Gnade Gottes. Doch wer erkannt hat, dass er Hilfe, Heilung und Erlösung braucht, kann jederzeit bei Gott abgeben, was ihn belastet. Wer Got­tes Worten glaubt und ihm Vertrauen schenkt, zu dem sagt Jesus freudig: „Dein Glaube hat dich gerettet.“

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