Andachten

Andacht

Andacht 28.03.2018

28. März 2018 | Albrecht Höschele

Andacht 28.03.2018

Bildnachweis: es.war.einmal.. / photocase.de

Seine Jünger kamen zu ihm und fragten: „Wann wird all das geschehen? Und wird es vorher ein Zeichen geben, das deine Wiederkehr und das Ende der Welt ankündigt?“ Jesus antwortete ihnen: „Lasst euch von niemandem etwas weismachen.“ - Matthäus 24,3-4 / Bis vor Kurzem waren wir in Europa bei schlimmen Ereignissen in der Welt weitgehend Zuschauer am Fernsehapparat: Erd- oder Seebeben auf Haiti, in Chile und China; die Explosion eines Atomkraftwerks in Japan; eine Hitzewelle in Russland mit schwelenden Flächenbränden; Überschwemmungen in Pakistan; verheerende Waldbrände in Israel. Damit nicht genug: Verfolgungen von Muslimen und vor allem von Chris­ten, Millionen Menschen auf der Flucht - überall bedroht. Viele fangen an zu fragen, wie Jesu Jünger damals, ob nun nicht doch Endzeit sei. Der Sohn Gottes wurde während seiner Erdenzeit aufgrund seiner Ankündigung (Mt 24,2) danach be­fragt und ging zunächst gar nicht darauf ein: „Lasst euch nicht verführen“, entgegnete er. Zeichen der Endzeit führte er später ausführlich an. Doch den konkreten Zeitpunkt seiner Wiederkehr zu kennen steht allein Gott dem Vater zu: „Niemand kennt den Tag oder die Stunde, in der diese Dinge geschehen werden, nicht einmal die Engel im Himmel, und auch nicht der Sohn.“ (Mt 24,36 NLB) Entscheidend ist, dass seine Nachfolger unbeirrbar zu ihm stehen. Trotzdem spekulierten Christen immer wieder über Termine und richteten manches Unheil damit an. Jesus wünscht sich, dass wir wachsam sind, um als Gotteskinder nicht verführt zu werden. Mancher Christ lässt sich durch Spekulationen etwas weismachen und in die Irre führen. Und wer Gerüchte in die Welt setzt, die Angst machen und ver­unsichern, erweist sich selbst und anderen einen Bä­rendienst. Steht das Weltende bevor? Ja, gewiss. Doch den genauen Zeitpunkt müssen wir nicht wissen. Ent­scheidend bleibt für jeden, der Jesu Wiederkehr erwartet, ein ernsthaftes Leben - und ich meine auch, ein hoffnungsvolles, fröhliches Leben zu führen, um für seine Wiederkunft oder das Ende des eigenen Lebens bereit zu sein. Darin dürfen bekennende Gläu­bige auch Vorbilder sein!

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