Andachten

Andacht

Andacht 06.03.2018

06. März 2019 | Krimhild Müller

Andacht 06.03.2018

Bildnachweis: Rina H. / photocase.de

Ich legte mich nieder und schlief. - Psalm 3,6 / Ich liege im Bett und kann doch nicht schlafen. Stunde um Stunde wälze ich mich herum, und je weiter der Zeiger der Uhr wandert, umso unruhiger werde ich. Am nächsten Morgen stehe ich gerädert auf und fühle mich müde und zerschlagen.Viele Menschen kennen diese Erfahrung. Oft sind es Schwierigkeiten und Sorgen, die uns den Schlaf rauben. Wir grübeln darüber nach und suchen nach Lösungen. Doch je länger wir uns damit beschäftigen, desto größer erscheint uns das Problem. Wir werden immer nervöser, weil wir keinen Ausweg sehen.Der Psalmdichter und alttestamentliche König David gibt uns wertvolle Hilfen, wie wir dem Problem sorgenvoller Schlaflosigkeit begegnen können. In Psalm 3 beschreibt er zuerst seine große Not: Er ist auf der Flucht vor seinem Sohn Absalom, der ihm nach dem Leben trachtet, und er schreibt: „Wie zahlreich sind meine Bedränger! Viele erheben sich gegen mich.“ (V.2 EB) Dennoch hat er keine Angst, er bekennt: „Ich fürchte nicht Zehntausende Kriegsvolks, die ringsum mich belagern.“ (V. 7 EB) Denn er weiß: „Du aber, HERR, bist ein Schild um mich her.“ (V. 4 EB) Er ist völlig ruhig, weil er nicht daran zweifelt, dass Gott ihn von allen Seiten beschützt.Wenn wir uns in schwierigen Situationen immer wieder vor Augen halten, wie Gott uns in der Vergangenheit geführt hat und welche wunderbaren Erfahrungen wir mit ihm machen konnten, werden wir keine Angst mehr haben, sondern Gott innig vertrauen, weil wir sein Eingreifen in ruhiger Gelassenheit erwarten können. So legt David sich ruhig schlafen, denn er hat erfahren: „Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, dass ich sicher wohne.“ (Ps 4,9) Trotz seiner ausweglosen Situation findet David Ruhe, weil er das Problem völlig Gott überlässt und die entscheidende Hilfe von ihm erwartet. Und mit diesem Gedanken wacht er am anderen Morgen wieder auf: „Ich erwachte, denn der Herr stützt mich.“ (Ps 3,6 EB)David wendet sich in seiner Not nicht an Menschen, denn er weiß, was sie über ihn reden: „Viele sagen von mir: Es gibt keine Rettung für ihn bei Gott!“ (V. 3 EB) Das macht ihn traurig; deshalb schüttet er sein Herz vor seinem Gott aus und bittet Gott um Rettung (V. 8 EB). Und am Ende erlebt er: „Bei dem HERRN ist die Rettung.“(V. 9 EB)

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