Andachten

Andacht

Andacht 30.05.2017

30. Mai 2017 | Christiane von Bredow

Andacht 30.05.2017

© Foto: adventisten.de

Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken! Denn der Herr, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein. Zefanja 3,16-17

In Zefanja 3 können wir nachlesen, wie Gott sein Volk zur Umkehr aufrief, weil es ihm untreu geworden war und Unrecht tat. Er kündigte das Gericht an, ließ sie nicht ungewarnt in ihr Schicksal laufen. Er ermahnte sie, forderte sie zur Umkehr auf und zeigte ihnen die Folgen ihrer Entscheidungen. Immer wenn er darauf hinwies, welche Katastrophen durch den Abfall pas­sieren würden, zeigte er auch den Weg wieder hinaus. Stets finden wir in der Bibel neben Gerichtsbotschaf­ten auch Rettungsverheißungen wie in dem Abschnitt, aus dem der Andachtstext stammt.

Gott geht auch heute jedem - auch dir und mir - in seiner Liebe nach. Er offenbart sich uns durch sein Wort und zeigt uns, wie er über uns denkt. Voller Zuneigung und Erbarmen beugt er sich über uns und hält uns schirmend in seiner Hand (Ps 139,5).

In unserem Andachtstext kommt dies ganz stark zum Ausdruck: „Der HERR [Jahwe], dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland.“ Jahwe selbst ist mit uns, und er ist mächtig genug, uns zu retten! Egal was auch kommen mag - Gott ist da und er ist mit dir.

Gott freut sich über uns, ist freundlich zu uns und möchte, dass jeder gerettet wird (Hes 18,23). Gott freut sich so sehr über uns, dass er regelrecht mit „Jauchzen“ über uns fröhlich ist. „Jauchzen“ kann auch übersetzt werden mit jubeln, rühmen, verherr­lichen, preisen oder hochleben lassen.

Gott ist unser himmlischer Vater und liebt uns un­endlich, denn er ist Liebe (1 Joh 4,16). Er wird uns ver­geben, wenn wir ihn um Vergebung bitten. Er wünscht sich sehr, dass wir seine Kinder werden und uns von ihm führen lassen. Denn er kennt den Weg, der für uns gut ist. Er ist immer und überall bei uns und möchte sich zusammen mit uns freuen. Deshalb brau­chen wir uns nicht zu fürchten und sollen die Hände nicht mutlos sinken lassen, denn Gott hat manche Aufgaben für uns.

Danke, Vater im Himmel, dass du uns so unendlich liebst, du uns stets nachgehst und uns mit Freude auf­fängst in deinen Armen.

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