Glauben beginnen

Warum Taufe?

Warum Taufe?

© Foto: Matthias Müller | churchphoto.de

„Eintritt frei!“ ins neue Leben

Jeder Mensch hat einen Namen. Der Vorname drückt unsere Individualität aus, der Familienname verrät, mit wem wir verwandtschaftlich bzw. rechtlich verbunden sind. Mein Name – das bin ich, einmalig und unverwechselbar! Wer sich also „Christ“ nennt und damit mehr meint als die durch Geburt oder Kindstaufe erworbene Mitgliedschaft in der Kirche der Eltern, sagt damit bewusst etwas über sich und seine religiöse Identität aus.

Eine bewusste Entscheidung

Unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche oder Konfession – sei sie katholisch, evangelisch oder freikirchlich – verstehen sich Christen zuallererst als „Jünger“ und Nachfolger von Jesus Christus. In diesem Sinne sind alle gläubigen Christen miteinander verbunden und bilden gemeinsam Gottes grosse Familie.

Ein persönlicher Nachfolger von Jesus Christus wird man allerdings nicht zwangsläufig oder ungefragt, sondern in einem freiwilligen, bewussten Schritt. Auch Jesus hatte keinen seiner Jünger zwangsrekrutiert, sondern jeder einzelne folgte ihm aus freien Stücken. Dieses Freiwilligkeitsprinzip ist auch adventistischen Christen äußerst wichtig. Deshalb lehnen sie jede Form von „Christianisierung“ ab, bei der der Einzelne sich nicht aus eigenen und freien Stücken für Jesus Christus entscheiden kann.

Taufen durch Untertauchen

Den Übergang vom bisherigen Leben in das neue Sein als bekennender Christ markiert die Taufe. Sie geht auf die Zeit von Jesus selbst zurück und wird – in unterschiedlicher Form – von allen christlichen Kirchen praktiziert. Adventisten folgen der frühchristlichen Praxis, bei der die Taufe durch Untertauchen – „taufen“ bedeutet so viel wie „tauchen“ – vollzogen wurde.

Einen besseren Start ins neue Leben – in die persönliche Lebensgemeinschaft mit Gott – kann es nicht geben. Eine grössere Verheissung auch nicht. Wer schon einmal Zeuge war, wie erwachsene Menschen ihre Taufe bewusst erlebten, vergisst dies nicht so schnell wieder. Nur eines kann dieses Erlebnis noch übertreffen – die eigene Taufe!

Karl Barth, evangelischer Theologe von Basel, soll dazu einmal gesagt haben, dass die Taufe ein unüberhörbares Gebot, aber kein unumgängliches Mittel sei.

Welche Bedeutung hat die Taufe?

Ist die Taufe ein Sakrament?

Muss man sich taufen lassen?

Ist die Taufe heilsnotwendig?

Müssen auch Kinder getauft werden?

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Karl Barth zur Taufe
Der evangelischer Theologe aus Basel, soll einmal gesagt haben, dass die Taufe ein unüberhörbares Gebot, aber kein unumgängliches Mittel sei.

Links zu Überlegungen auf folgende Fragen:


Welche Bedeutung hat die Taufe?

Ist die Taufe ein Sakrament?

Muss man sich taufen lassen?

Ist die Taufe heilsnotwendig?

Müssen auch Kinder getauft werden?