Adventisten

Über Gott & Glauben

Über Gott & Glauben

© Foto: Matthias Müller | churchphoto.de

"Wie soll man einen Gott sichtbar legitimieren, dessen Stärke gerade seine Schwäche für die Menschen ist", fragte Heinz Zahrnt, evangelischer Theologe. "Ein solcher Gott wird eben wegen seiner Menschlichkeit immer nur zu menschlich, allzumenschlich erscheinen." ("Warum ich glaube", S. 137)

Dieser Versuch, Gott sichtbar zu legitimieren oder gar zu "beweisen", soll mit den nachstehenden Themen nicht unternommen werden. Die sogenannten Gottesbeweise sind der falsche Weg, um Gott auf die Spur zu kommen. Gott ist der ganz Andere. Er ist unauslotbar. Manchmal ist er uns fremd und dennoch bleibt er in überraschender und bedingungsloser Liebe den Menschen zugewandt. Für diese Liebe Gottes hat Jesus von Nazareth mit seinem Leben und Tod gebürgt.

"Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht", soll der bekannte evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer einmal gesagt haben. Damit wollte er möglicherweise ausdrücken, dass der Mensch Gott nicht im Griff hat. Dennoch haben die meisten Menschen Gottesbilder und Gottesvorstellungen. Sie werden uns bewusst, wenn wir fragen: "Wenn es einen Gott gäbe, wie kann er zulassen, dass .... ?"

Obwohl Gott letztlich nicht fassbar ist, soll im Folgenden eine Annäherung versucht werden: Welches Bild Adventisten auf Grund ihres Bibelverständnisses von diesem letzlich "ganz anderen" Gott haben, dessen Stärke seine Schwäche für die Menschen ist und wie sie die "Sache" mit Gott verstehen...

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„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart dazu zu tanzen.“

(Prof. Dr. theol. Peter Kuzmic)