APD-Informationen 12/1999
- Schweiz
- International
- Konfessionelle Weltbünde tagen in Jerusalem
- Begegnung mit dem Erzbischof von Canterbury
- Welt-Präsident der Adventisten in Deutschland: "Den Blick für andere öffnen" - von EKD und Landesregierung Sachsen-Anhalt empfangen
- Grundrecht der Religionsfreiheit ausüben
- Turkmenische Behörden zerstören adventistisches Gemeindezentrum
- Haft für jugoslawische Kriegsdienstverweigerer
- Zivildienststellen jetzt auch bei der finnischen Adventistenkirche
- Adventistische Fachhochschule in der Ukraine eröffnet
- Kleine Gemeinde kümmert sich um Strafentlassene und Obdachlose
- Kroatische Regierung über Aktivitäten von Sekten besorgt
- Adventist gewinnt Bürgermeisterwahl in Philadelphia
- Ugandischer Politiker und Staatsmann 87jährig in London gestorben
- Chinesische Regierungsdelegation besucht adventistische Weltkirchenleitung
- Zehn Missionare mussten Nepal verlassen
- Ökumene
- ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)
- Hilfe für alleinstehende Frauen im Kosovo
- Flüchtlingshilfe in Angola
- Wirtschaftsförderung in Somalia durch Strassenausbesserungen
- Mongolei: Schul- und Berufsausbildung für Strassenkinder
- Hilfe für indische Zyklon-Opfer
- Winterhilfe für türkische Erdbebenofper
- ADRA hilft Flüchtlingsfamilien in Jugoslawien
- Regierung der Färöerinseln gibt Adventisten Geld für den Kosovo
- Flüchtlingslager für Ost-Timoresen
- Winterhilfe für Nordkorea
- Reis für Überschwemmungsopfer in Vietnam
- Cashewnüsse für Mosambik
- ADRA-Schule im Südsudan gewinnt Aufmerksamkeit
- Medien
- Bibel
- Stellungnahmen
- Impressum
Schweiz
Neuer Ökumene-Referent beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund 
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Bern, 15.12.1999 / APD
Der reformierte Pfarrer Gottfried Wilhelm Locher (33), bisher Seelsorger an der "Eglise suisse" in London, ist seit 1. Dezember 1999 neuer "Fachmitarbeiter" (Referent) der Abteilung Kirche und Ökumene im Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) in Bern. Er trat als Nachfolger des bisherigen Ökumene-Beauftragten der SEK, Dr. Heinz Rüegger, in den Dienst des SEK ein. Rüegger hatte nach sechs Jahren Arbeit als Ökumene-Beauftragter Ende März 1999 den Kirchenbund verlassen, um eine neue Aufgabe als Theologischer Leiter des Diakoniewerks Neumünster - Schweizerische Pflegerinnenschule in Zollikerberg zu übernehmen.
Die neue Struktur des SEK sah keinen Ökumene-Beauftragten mehr vor, sein bisheriger Aufgabenbereich wurde in die Abteilung Kirche und Ökumene des SEK integriert. Pfarrer Locher wurde im Juni 1999 einstimmig vom Rat des SEK zum Fachmitarbeiter für Ökumene gewählt. Er arbeitete im zweiten Halbjahr 1999 an seiner Dissertation zum Thema "Sichtbare und unsichtbare Kirche". Seine Hauptaufgabe wird es sein, die ökumenischen Beziehungen des SEK auf nationaler und internationaler Ebene zu pflegen sowie die Spannungen zwischen den protestantischen Landes- und Freikirchen zu beobachten und im Bedarfsfalle zu vermitteln.
"Ein Wort zum Millennium" - von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz 
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Bern, 15.12.1999 / APD
Die "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz" (AGCK-CH) wandte sich am 1. Advent mit einem "Wort zum Millennium" an die Christen in der Schweiz. Die neun Kirchen und Freikirchen laden darin alle Mitchristen ein, "sich dem Geist des Weihnachtsevangeliums zu öffnen. Die AGCK-CH weist darauf hin, dass sie im nächsten Jahr ihr 30jähriges Bestehen feiern darf. "In der noch jungen ökumenischen Zusammenarbeit ist uns bewusst geworden, wie grosse Aufgaben wir noch vor uns haben, und wie zögerlich wir uns bisher füreinander geöffnet haben," heisst es in dem "Wort" weiter.
Im dritten Jahrtausend will die Arbeitsgemeinschaft "Kirche und Gesellschaft" in der Schweiz gemeinsam mitgestalten, "indem sie für Frieden und Versöhnung einsteht." Der Friede unter den Konfessionen und Religionen, so das "Wort zum Millennium", sei ein wichtiger Beitrag für den Frieden in der Welt.
Die Botschaft hat der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Vertretern der drei Schweizer Landeskirchen sowie der evangelisch-methodistischen Kirche, gemeinsam unterzeichnet. Zur "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz" gehören der Bund der Baptistengemeinden, der Bund der Evangelisch-Lutherischen Kirchen, die Heilsarmee, die Griechisch-orthodoxe Kirche, der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK), die Christkatholische Kirche, die Evangelisch-methodistische Kirche, die Serbisch-orthodoxe Kirche und die römisch-katholische Kirche, vertreten durch die Schweizerische Bischofskonferenz (SBK).
International
Konfessionelle Weltbünde tagen in Jerusalem 
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Jerusalem/Israel, 15.12.1999 / APD
Zu ihrer jährlichen Konferenz trafen sich diesmal etwa 40 Vertreter der Weltweiten Christlichen Gemeinschaften in Jerusalem und Bethlehem. Die Tagung der konfessionellen Weltbünde befasste sich mit dem Jahrtausendwechsel und der Situation der Kirchen im Nahen Osten. Darüber berichteten Christen aus der Region. Die Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten war bei dem Treffen mit ihrem Sekretär Ralph Thompson, dem Abteilungsleiter für Religionsfreiheit, John Graz, und dem Direktor des Beirates für Zwischenkirchliche Beziehungen, Bert B. Beach, vertreten.
Begegnung mit dem Erzbischof von Canterbury 
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Watford/Grossbritannien, 15.12.1999 / APD
Eine Unterredung mit dem anglikanischen Erzbischof von Canterbury, Dr. George Carey, hatte der Vorsteher der britischen Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Cecil R. Perry, im Lambeth Palace. Bei dem Gespräch ging es um das Engagement der Kirchen für Bedürftige. Perry stellte die Arbeit der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA und des Advent-Wohlfahrtswerkes (WWAM) vor. In Grossbritannien gibt es mit Christian Aid einen sozialen Dachverband, dem etwa 40Kirchen und christliche Gemeinschaften, darunter auch die Adventisten, angehören.
Welt-Präsident der Adventisten in Deutschland: "Den Blick für andere öffnen" - von EKD und Landesregierung Sachsen-Anhalt empfangen 
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Magdeburg/Deutschland, 15.12.1999 / APD
"In Friedensau werden Männer und Frauen ausgebildet, um ihnen den Blick für andere zu öffnen", sagte der Präsident der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, Dr. Jan Paulsen (Silver Spring, Maryland/USA), in seiner Festansprache zum einhundertjährigen Bestehen der adventistischen Theologischen Hochschule. Die angebotenen Studienzweige Theologie und Christliches Sozialwesen seien eine ideale Kombination, denn bei beiden ginge es darum, Menschen in ihren Nöten und Problemen zu helfen. Friedensau solle aber auch weiterhin global denken und Studenten aus vielen Ländern haben. Es gelte mündige Menschen heranzubilden, die eigene Entscheidungen treffen könnten und den Mut besässen, zu ihren Überzeugungen zu stehen. Sie sollten bereit sein, ihr Leben in den Dienst für andere zu stellen.
Dr. Humberto M. Rasi, Direktor für Bildung der Generalkonferenz, betonte dass die Theologische Hochschule Friedensau eine wichtige Rolle unter den weltweit 5590adventistischen Schulen, darunter 95 Universitäten und Hochschulen, spiele. Die 1899 gegründete "Missionsschule" sei nicht nur die älteste Bildungsstätte der Freikirche in Europa, sie habe als einzige der vielen adventistischen Schulen auch zwei Weltkriege und zwei Diktaturen überstanden. Mit der staatlichen Anerkennung im Jahre 1990 habe eine neue Phase des Wirkens begonnen. An der Friedensauer Hochschule sind zur Zeit 203Studenten aus 18Ländern eingeschrieben. Sie bietet die akademischen Grade Diplom-Theologe, Magister der Theologie, Diplom-Sozialarbeiter, den Magister in Internationaler Sozialwissenschaft und Sozialer Verhaltenswissenschaft sowie das Propädeutikum in Kirchenmusik an.
Dr. Jan Paulsen, der in Tübingen promoviert hat, besuchte in seiner Eigenschaft als Generalkonferenz-Präsident, und damit als Leiter von über zehn Millionen erwachsener getaufter Siebenten-Tags-Adventisten in 205 Ländern, zum ersten Mal Deutschland. In Hannover hatte er ein Gespräch mit dem Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dr. Rolf Koppe, im Kirchenamt der EKD. Bei dem Erfahrungsaustausch ging es um Fragen zwischenkirchlicher Beziehungen, die Situation in Osteuropa, Mission in Afrika, den kirchlichen Entwicklungsdienst und die Religionsfreiheit.
In Magdeburg wurde Paulsen von der Landesregierung Sachsen-Anhalt empfangen. Ministerialdirigent Dr. Christoph Helm würdigte die hundertjährige Geschichte der adventistischen Ausbildungsstätte Friedensau. An der Begegnung nahm auch der Rektor der Theologischen Hochschule, Professor Dr. Udo Worschech, teil, der das Profil der Bildungsstätte vorstellte. Dr. Helm wies auf die internationale Bedeutung Friedensaus durch zahlreiche ausländische Studenten hin. Als nächste Schritte seien ein Medien- und Weiterbildungszentrum für die Region an der Hochschule und die Gestaltung einer gemeinsamen Promotionsordnung mit der Universität Halle denkbar.
Grundrecht der Religionsfreiheit ausüben 
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Silver Spring, Maryland/USA, 15.12.1999 / APD
Für die individuelle Religionsfreiheit und die Trennung von Kirche und Staat setzt sich die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ein. In der vom Exekutiv-Ausschuss der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) in Silver Spring, Maryland/USA, beschlossenen Erklärung "Religiöse Minderheiten und Religionsfreiheit" wird bemängelt, dass manche Länder Listen von religiösen Gruppen veröffentlichen, die als mögliche gefährliche "Sekten" dargestellt würden, Anti-Sekten-Kommissionen einsetzten, spezielle Untersuchungsbeamte ausbildeten und einschränkende Gesetze erliessen. Dadurch stünden "Hunderttausende von unschuldigen Gläubigen offiziell unter Verdacht" und würden "als Bürger zweiter Klasse behandelt". Dies verletze die Religionsfreiheit, die das erste und wichtigste aller Grundrechte der Menschheit sei. Diese Freiheit habe "ihre Grenze, wenn aggressives oder gewalttätiges Verhalten die Menschenrechte anderer verletzt". Jedes Gesetz, Verfahren oder Handeln, das religiöse Minderheiten diskriminiere, werde jedoch abgelehnt. Die Freikirche will weiterhin mit der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen und anderen Organisationen zusammenarbeiten, "um jeden Staat zu ermutigen, das Grundrecht der Religionsfreiheit auszuüben".
(Hinweis der Redaktion: Der Text "Religiöse Minderheiten und Religionsfreiheit" findet sich unter der Rubrik "Dokumentation".)
Turkmenische Behörden zerstören adventistisches Gemeindezentrum 
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Aschgabad/Turkmenistan, 15.12.1999 / APD
Am 9. November erhielt der adventistische Pastor Pavel Fedotov von den Behörden der turkmenischen Hauptstadt Aschgabad die Aufforderung, seine Wohnung im Zentrum der Adventgemeinde mit seiner Familie zu räumen, da das Gebäude abgerissen werde. Fünf Tage später umstellten Polizisten und Angehörige des Nationalen Sicherheitsdienstes (KNB) das Gotteshaus und Arbeiter begannen es mit schwerem Gerät dem Erdboden gleichzumachen. Der Stadtrat hatte mit Beschluss Nummer 1 450 den Abriss verfügt, da die Siebenten-Tags-Adventisten in Turkmenistan nicht staatlich anerkannt sind. Laut dem Vorsteher der Freikirche in den mittelasiatischen Republiken, Pastor Alexander Schwartz (Almaty/Kasachstan), gibt es im ganzen Land nur diese eine adventistische Gemeinde, zu der 75 erwachsene getaufte Mitglieder gehören. Sie war während der sowjetischen Ära offiziell registriert. Der turkmenische Staatspräsident Separmurad Nijasow erteilte 1992 sogar selbst die Genehmigung zum Bau des kirchlichen Zentrums in Aschgabad. Durch eine Änderung des Religionsgesetzes im Jahre 1997, das jetzt eine Mindestmitgliederzahl von 500 Personen verschreibt, verlor jedoch die Adventgemeinde ihre staatliche Anerkennung. Seitdem galt sie als illegal und sei ständigen polizeilichen Schikanen ausgesetzt gewesen. Wiederholte Versuche die Registrierung wieder zu erlangen, wurden vom turkmenischen Komitee für religiöse Angelegenheiten, das aus einem islamischen Mufti, einem russisch-orthodoxen Geistlichen und einem Behördenvertreter besteht, stets abgelehnt. Da die Adventisten weiterhin ihre Gottesdienste feierten, hätten die Behörden beschlossen, so Schwartz, das Kirchengebäude zu zerstören.
Mit dieser Aktion setzt die Regierung ihre Bemühungen fort, nicht registrierte Religionsgemeinschaften in Turkmenistan zur Aufgabe zu zwingen. Vor zwei Monaten liessen die Behörden zwei Tempel der Hare Krishna niederreissen. Das war das erste Mal seit Ende der Sowjetunion, dass Gottesdienststätten eliminiert wurden, um religiöse Aktivitäten zu unterbinden. Mit der Zerstörung des adventistischen Gemeindezentrums scheint diese Politik fortgesetzt zu werden. Auch Gemeinden, die dem Rat der Evangeliumschristen-Baptisten angehören, müssen Störungen der Gottesdienste, Beschlagnahmung christlicher Literatur und Überprüfung der Gläubigen hinnehmen. Ihr Pastor Rahim Tashov befand sich zwölf Tage lang in Haft. In den Städten Aschgabad und Turkmenabad wurden die baptistischen Gemeinden geschlossen und die Eigentümer der Versammlungssäle von der Polizei verhört und mit Gefängnis bedroht.
Haft für jugoslawische Kriegsdienstverweigerer 
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Belgrad/Jugoslawien, 15.12.1999 / APD
Wegen Kriegsdienstverweigerung werden in Jugoslawien auch Christen zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Dies berichtet der Keston News Service aus Belgrad. Danach seien ein Charismatiker und ein Mitglied der Kirche des Nazareners zu je fünf Jahren sowie zwei weitere Nazarener zu zwei und drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie sich während des Kosovokrieges geweigert hatten, eine Waffe in die Hand zu nehmen. Die Männer sind zwischen 28 und 35 Jahre alt und wurden im April beziehungsweise Mai dieses Jahres zum Militär einberufen. In Jugoslawien gibt es keinen Wehrersatzdienst. Hin und wieder würden Kriegsdienstverweigerer zwar in Uniform, aber ohne Waffe, zu meist unangenehmen Arbeiten in einer Kaserne herangezogen; doch nicht alle Pazifisten seien aus Gewissensgründen dazu bereit. Unter dieser Situation hätten besonders Nazarener, Siebenten-Tags-Adventisten, Zeugen Jehovas und manche Charismatiker zu leiden.
Bereits im Juli hatte Amnesty International von dem Nazarener N. Vukadinov aus der Vojvodina berichtet, der nur einen waffenlosen Dienst leisten wollte und deshalb von einem Militärgericht in Novi Sad zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde, die er jetzt in Sremska Mitrovica abbüsst. Im Oktober schilderte Amnesty den Fall eines Zeugen Jehovas, der auf einem Kasernengelände in Karadjordejevo zwar landwirtschaftliche Arbeiten verrichtete, jedoch die Militärausbildung und den Dienst an der Waffe verweigerte. Er erhielt ebenfalls fünf Jahre Haft. Auch zwei weitere Nazarener und weitere Zeugen Jehovas sitzen in Novi Sad mehrjährige Gefängnisstrafen ab. Eine andere Gruppe von Zeugen Jehovas sei in Smederevo inhaftiert. Es ist nicht bekannt, ob es sich bei den von Amnesty International genannten Nazarenern um die selben Männer handelt, die auch der Keston News Service (KNS) nennt.
Etliche Einberufene flohen in Nachbarländer, meist nach Ungarn. Amnesty International interviewte im Oktober etwa zwei Dutzend von ihnen. Sie können nicht in ihre Heimat zurück, da auch nach dem Kosovokrieg auf sie mehrjährige Gefängnisstrafen warten. Ein Siebenten-Tags-Adventist gab zu Protokoll: "Ich konnte nicht kämpfen; es war für mich völlig unmöglich, in einem Krieg Menschen zu töten. Ich habe Achtung vor jedem Menschenleben, ohne Ansehen der Nationalität oder Religion. Ich glaube an Gottes Wort, das sagt, dass alle Menschen gleich sind." Der Mann wird jetzt von seinen Glaubensangehörigen in Ungarn betreut. Von einem adventistischen Handwerker aus der Vojvodina berichtete Amnesty, dass sein Grossvater wegen dessen christlichen Pazifismus sein Vorbild sei: "Während des Zweiten Weltkrieges wurde mein Grossvater wegen seiner Weigerung, in der ungarischen Armee zu dienen, eingesperrt. Sein standhaftes Verhalten brachte ihn ins Konzentrationslager Dachau, wo er 1942 starb." Jetzt, im Jahre 1999, könne auch er aufgrund seiner eigenen Glaubensüberzeugung nicht anders als damals sein Grossvater handeln. Menschenrechtsorganisationen in Jugoslawien weisen darauf hin, dass sich während der Auseinandersetzungen um den Kosovo etwa 23 000 Wehrpflichtige und Reservisten ihrer Einberufung entzogen hätten und jetzt mit ihrer Verurteilung rechnen müssten. Viele von ihnen befänden sich im Ausland.
Zivildienststellen jetzt auch bei der finnischen Adventistenkirche 
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Tampere/Finnland, 15.12.1999 / APD
Anerkannte Kriegsdienstverweigerer können in Finnland ihren Zivildienst jetzt auch bei der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und in deren Sozialeinrichtungen ableisten. Ein von Staatspräsident Martti Oliva Kalevi Ahtisaari unterzeichneter Erlass trat zum 1. Oktober in Kraft. Laut dem Vorsteher der finnischen Adventisten, Pastor Pekka Pohjola, habe damit der Staat auch die kleineren Kirchen berücksichtigt, denn bisher hätten nur die lutherische und orthodoxe Kirche das Recht auf Zivildienstplätze gehabt. Nun könnten junge adventistische Kriegsdienstverweigerer in der eigenen Kirche den Ersatzdienst leisten. In Finnland leben 5 800 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 68 Gemeinden. Die Freikirche gehört dem dortigen Freikirchenrat an und hat einen Beobachterstatus im Ökumenischen Rat in Finnland.
Adventistische Fachhochschule in der Ukraine eröffnet 
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Kiew/Ukraine, 15.12.1999 / APD
Eine Fachhochschule hat die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in einem ehemaligen Erholungszentrum für Mitarbeiter eines Rüstungsbetriebes 20 Kilometer ausserhalb der ukrainischen Hauptstadt Kiew eröffnet. Die verschiedenen Gebäude wurden renoviert und enthalten jetzt Vorlesungsräume, Büros, Studentenwohnheime, Wohnungen für Angestellte, die Mensa, das Auditorium und die Bibliothek. Die Bildungsstätte ist staatlich anerkannt und darf die akademischen Grade eines Bakkalaureus in Betriebswirtschaft und in Englisch verleihen. Sie ist damit die bisher einzige private Einrichtung im Land, bei der akademische Grade erlangt werden können. 68Studenten sind bei der Fachhochschule eingeschrieben, an der nur einheimische Dozenten lehren. In der Ukraine gibt es über 60 000 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 681Gemeinden.
Kleine Gemeinde kümmert sich um Strafentlassene und Obdachlose 
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Haapsalu/Estland, 15.12.1999 / APD
Nachdem die estnische adventistische Gemeinde in Haapsalu bereits ein Heim für Strafentlassene unterhält, um sie wieder in die Gesellschaft einzugliedern, wird sie im Dezember auch Obdachlosen eine Übernachtungsstätte anbieten können. Laut Projektleiter Taavi Käsk möchte die nur 80 Mitglieder zählende Gemeinde durch ihre Sozialarbeit deutlich machen, dass Verkündigung des Evangeliums und praktizieren der christlichen Botschaft zusammengehören.
Kroatische Regierung über Aktivitäten von Sekten besorgt 
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Zagreb/Kroatien, 15.12.1999 / APD
"Die Siebenten-Tags-Adventisten sind für das religiöse Leben in der Gesellschaft wichtig, da sie christliche Werte vertreten", betonte der kroatische Religionsminister Dr. Nedjeljko Mihanovic in einem Gespräch mit dem Direktor für Zwischenkirchliche Beziehungen der adventistischen Generalkonferenz, Dr.Bert B. Beach (Silver Spring, Maryland/USA), in Zagreb. Die Regierung sei jedoch über einige Sekten aus den Vereinigten Staaten besorgt, die den Menschen nicht helfen würden sich geistig zu entfalten, sondern ihr Leben zerstörten. Beach hatte zusammen mit einheimischen Leitern der Freikirche auch eine Unterredung mit dem Zagreber Bischof Mrzljak von der römisch-katholischen Kirche und dem Oberhaupt der Moslems in Kroatien, Imam Sefko Omerbasic. Hier kam das Engagement der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe für Notleidende während der Balkankonflikte zur Sprache. Dr. Beach war Gastredner auf der jährlichen Konferenz der Freikirche, die in Zagreb von über 2 000 Adventisten besucht wurde. Ihr gehören in Kroatien 3 600 erwachsene getaufte Mitglieder in 87 Gemeinden an. Sie unterhält ein Theologisches Seminar, ein Verlagshaus und eine Produktionsstätte für Rundfunk- und Fernsehsendungen.
Adventist gewinnt Bürgermeisterwahl in Philadelphia 
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Philadelphia/USA, 15.12.1999 / APD
John F. Street (56), ein Siebenten-Tags-Adventist, ist neuer Bürgermeister von Philadelphia, der fünftgrössten Stadt in den USA. Der für die Demokraten in den Wahlkampf gegangene Politiker war 19 Jahre Stadtrat und in den letzten sechs Jahren Ratspräsident der 1,6 Millionen Einwohner-Metropole im US-Bundesstaat Pennsylvania. Der frühere Lehrer sagte, dass er deshalb in die Kommunalpolitik ging, weil er seine Ausbildung nutzen wollte, um Menschen zu helfen. Das adventistische Oakwood College in Huntsville/Alabama sei für seine Entwicklung entscheidend gewesen. "Wir wurden immer wieder gelehrt, und das glaube ich auch, dass unsere Verantwortung darin besteht, ein Leben des Dienstes zu führen", erläuterte Street. Als Kommunalpolitiker habe er bereits Tausenden helfen können. "Das ging von der Besorgung einer Arbeitsstelle über Verhandlungen mit einer Elektrizitätsgesellschaft, die den Strom abstellen wollte, bis zur Organisation einer Kleiderausgabe für Bedürftige." Street, der sein Amt im Januar 2000 antritt, gewann die Wahl mit 51 zu 48 Prozent äussert knapp gegen den bisherigen Bürgermeister Edward Rendell, der sich zum dritten Mal um dieses Mandat bewarb.
Ugandischer Politiker und Staatsmann 87jährig in London gestorben 
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London/Grossbritannien, 15.12.1999 / APD
Im Alter von 87 Jahren starb in einem Londoner Krankenhaus der ugandische Staatsmann und Adventist Dr. Samson Babi Mululu Kisekka. Die Beerdigung fand in seinem Heimatort Ttemamgalo nahe der Hauptstadt Kampala unter Anwesenheit von Staatspräsident Yoweri Museveni statt. Im Parlament würdigte Vizepräsident Specioza Wandira Kazibwe den Verstorbenen als "Mann Gottes und engagierten Siebenten-Tags-Adventisten zu dessen Glaube die gegenseitige Hochachtung gehörte". Der 1912 geborene Kisekka studierte Medizin und arbeitete als Chirurg bevor er in die Politik ging. Er half beim Aufbau der Nationalen Widerstandsbewegung (NRM), die 1985 die Macht in Uganda übernahm. Kisekka wurde 1986 Premierminister und war von 1989 bis 1994 Vizepräsident. Er galt als "der grosse Arzt", der sich für die "Heilung" der politischen und rassischen Konflikte im Land einsetzte. In Uganda leben 102 000 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 550 Gemeinden. Die dortige protestantische Freikirche unterhält eine Universität, ein Gymnasium, 128 Grundschulen, ein Krankenhaus, 17 Kliniken und ein Verlagshaus.
Chinesische Regierungsdelegation besucht adventistische Weltkirchenleitung 
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Silver Spring, Maryland/USA, 15.12.1999 / APD
Eine Delegation aus der Volksrepublik China besuchte die Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA. Die Begegnung sollte dem gegenseitig besseren Verstehen dienen, sagte der Pekinger Direktor für Religiöse Angelegenheiten, Wen Yuan Ji. Obwohl für kirchliche Dinge die "Drei-Selbst-Bewegung" und nicht die jeweilige Konfession zuständig sei, könnten die Adventisten in Peking nach ihren Glaubensgrundsätzen leben, betonte Xin Li Yu, Vorsitzender der "Drei-Selbst-Bewegung" in der chinesischen Hauptstadt. "Wir respektieren unterschiedliche Bekenntnisse. Das Christentum ist mit seinen vielerlei Arten des Gottesdienstes sehr bunt. Wir versuchen dies alles zu berücksichtigen." Wichtig sei, das Evangelium den Leuten so zu predigen, dass sie Jesus kennenlernten, sagte Yu. Der Direktor des Beirates der Generalkonferenz für Zwischenkirchliche Beziehungen, Dr. Bert B. Beach, bezeichnete das "chinesische Experiment" von Religionen ohne Konfessionen als Herausforderung für die adventistische Kirche. "Wir verstehen uns als eine einzige, weltweit organisierte Kirche. Deshalb betrachten wir manches aus einer anderen Perspektive. Soweit wie möglich, wollen wir mit anderen zusammenarbeiten, um dort, wo wir leben, zu helfen."
Zehn Missionare mussten Nepal verlassen 
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Katmandu/Nepal, 15.12.1999 / APD
Die Regierung von Nepal hat zehn christliche Missionare des Landes verwiesen. Darunter befinden sich auch zwei Baptisten aus Schottland, die für die Internationale Nepalesische Gemeinschaft (INF) arbeiten, welche 120 der rund 500 Missionare im Land stellt. Es sei das erste Mal, so die in Grossbritannien erscheinende "Baptist Times", dass die seit 1952 im hinduistischen Königreich tätige INF von einer Ausweisung betroffen sei, für deren Grund Visa-Probleme angegeben würden. Der Direktor des britischen Zweiges der Mission, John Reynolds, erklärte, in Nepal herrsche zwar Religionsfreiheit, doch Bekehrungen von Hindus zum christlichen Glauben lösten immer wieder "Unbehagen" bei den Behörden aus. Die Aufforderung zum Religionswechsel sei verboten. Auch zwei einheimische Baptisten, darunter der Präsident des Nepalesischen Baptistenbundes, müssten sich wegen illegaler Missionstätigkeit vor Gericht verantworten. Das Verfahren sei aber bislang noch nicht eröffnet worden. Die INF unterhält im Himalajastaat ein Tuberkulose- und ein Lepra-Projekt.
Von der Ausweisung nicht betroffen sind die Siebenten-Tags-Adventisten, zu denen in Nepal drei Gemeinden mit rund 700 erwachsenen getauften Mitgliedern gehören. Die Freikirche unterhält das Scheer Memorial Hospital und eine Grundschule in Banepa nahe der Hauptstadt Katmandu. Im September diesen Jahres hatten 30 Jugendliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in einem von ihnen selbst finanzierten Arbeitseinsatz den Rohbau einer Entbindungsstation für das 80-Betten-Krankenhaus erstellt. Im Herbst 1998 eröffnete die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA in Rasuwa das erste Gesundheitszentrum des Landes mit Zahnklinik, ambulantem Hospital für Allgemeinmedizin und eine Ausbildungsstätte für Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger mit dem Schwerpunkt Familienplanung. ADRA ist seit 1987 in den Leprakolonien Kokhana und Okhera sowie mit Kinderspeisungen und Mutter- und Kindprogrammen im Kavre Distrikt tätig. In der Hauptstadt Kadmandu richtete das Hilfswerk ein Herzzentrum ein. Die Armen in Banepa werden zahnärztlich versorgt. Drei mobile Kliniken sind im Einsatz. Etwa 90Prozent der 21,5 Millionen Einwohner Nepals sind Hindus, fünf Prozent Buddhisten und drei Prozent Muslime. Die Zahl der Christen wird mit rund 50 000 angegeben.
Ökumene
Papst will sich für Verbrechen während der Kreuzzüge entschuldigen 
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Athen/Griechenland, 15.12.1999 / APD
Die römisch-katholische Kirche wolle sich für die während der Kreuzzüge im elften bis 13. Jahrhundert begangenen Verbrechen entschuldigen. Dies äusserte der Vorsitzende des "Rates der Europäischen Bischofskonferenzen" (CCEE), Kardinal Miloslav Vlk (Prag), während der Eröffnung der 29. CCEE-Vollversammlung in Athen, an der die Vorsitzenden der 34 katholischen europäischen Bischofskonferenzen teilnahmen. Danach will Papst Johannes Paul II. eine entsprechende Vergebungsbitte am Aschermittwoch 2000 in Rom verkünden. Die Entschuldigung richte sich an alle Bekenntnisse und Religionen, die unter den Kreuzzügen gelitten hätten.
ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-International (Adventist Development and Relief Agency) ist die weltweite Hilfsorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe. ADRA unterhält ein Netzwerk mit etwa 120 regionalen und nationalen ADRA-Büros. ADRA gewährt ihre Hilfe ohne Rücksicht auf politische und religiöse Anschauung oder ethnische Herkunft. ADRA Schweiz ist ein im Handelsregister eingetragener Verein und geniesst Steuerfreiheit. Adresse: ADRA Schweiz, Gubelstrasse 23. Postfach 5126, 8050 Zürich; Telefon +41-(0)44 515 03 10. E-Mail: info@adra.ch. Web Site: http://www.adra.ch
Hilfe für alleinstehende Frauen im Kosovo 
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Weiterstadt/Deutschland, 15.12.1999 / APD
Alleinstehende Frauen und ihre Kinder unterstützt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland in Gjakova/Kosovo. Die Frauen können sich unter anderem zur Schneiderin oder Frisöse ausbilden zu lassen. Ihre durch die Kriegserlebnisse belasteten Kinder werden in dieser Zeit in einem Kindergarten von pädagogischen Fachkräften betreut. Auch Sprach- und Computerkurse oder Sportangebote, wie Aerobic, Schwimmen, Tischtennis und Fussball sowie Nachbarschaftsgruppen zum gemeinsamen Wiederaufbau der zerstörten Wohnräume werden organisiert und angeboten. Die Frauen erhalten dadurch die Möglichkeit, sich mit anderen über ihre schrecklichen Erlebnisse auszutauschen, sie zu verarbeiten und Wege für einen Neuanfang für sich und ihre Kinder nach der Ermordung oder Verschleppung ihrer Männer zu finden. Die Kosten von rund 130 000 DEM (Deutsche Mark) teilen sich die ADRA-Organisationen Deutschland und Australien.
Flüchtlingshilfe in Angola 
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Weiterstadt/Deutschland, 15.12.1999 / APD
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland betreut etwa 2 000 Flüchtlingsfamilien im angolanischen Lombe/Malanje. Sie erhalten Nahrungsmittel sowie Trinkwasser, werden medizinisch versorgt und verfügen über sanitäre Einrichtungen und eine geordnete Müllbeseitigung. Die Kosten von 390 000 DEM (Deutsche Mark) übernimmt die Katastrophenhilfeorganisation der Europäischen Union ECHO.
Wirtschaftsförderung in Somalia durch Strassenausbesserungen 
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Weiterstadt/Deutschland, 15.12.1999 / APD
Rund 750 Kilometer Strasse lässt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA im Nordosten Somalias wiederherstellen. Die Verkehrsader zwischen Bosaso und Galcayo wurde bei Überschwemmungen stark beschädigt und nahezu unbrauchbar. Sie bildet das Rückgrat für die Wirtschaft einer ganzen Region mit mehr als 1,5 Millionen Einwohnern. Neben der Schadensbeseitigung wird auch ein System zur langfristigen, eigenverantwortlichen Instandhaltung des Verkehrsweges durch die Anwohner aufgebaut. Die Kosten von umgerechnet 3 Millionen CHF (Schweizer Franken) tragen zu zwei Dritteln die Europäische Union und zu einem Drittel die Entwicklungshilfeorganisation der Vereinigten Staaten (USAID).
Mongolei: Schul- und Berufsausbildung für Strassenkinder 
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Weiterstadt/Deutschland, 15.12.1999 / APD
Die Betreuung von etwa 600 Strassenkindern und Kinder armer Familien in der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA übernommen. In zwei Zentren erhalten sie neben Nahrungsmitteln auch Unterkunft sowie schulische und berufliche Ausbildung. Die Finanzierung des Projektes in Höhe von 120 000 DEM (Deutsche Mark) teilen sich die ADRA-Organisationen Korea, Neuseeland und Deutschland.
Hilfe für indische Zyklon-Opfer 
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Weiterstadt/Deutschland, 15.12.1999 / APD
Nahrungsmittel, Decken, Kleidung und Haushaltsgegenstände verteilt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland an die Opfer des Zyklons, der Ende Oktober die indische Küste bei Orissa im Golf von Bengalen heimsuchte. 3 000 Familien mit durchschnittlich je acht bis zehn Personen erhalten so erste Hilfe in einer völlig zerstörten Region. Die Kosten in Höhe von 383 000 DEM (Deutsche Mark) bestreiten das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland und ADRA Deutschland aus privaten Spenden.
Winterhilfe für türkische Erdbebenofper 
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Weiterstadt/Deutschland, 15.12.1999 / APD
Weitere Hilfsgüter verteilt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland an die Erdbebenopfer in der Türkei. Um den Menschen in den Regionen Adapazari, Izmit und Gölcük über den Winter zu helfen, erhalten 3 000 Familien Heizlüfter, Elektroherde, Wintermäntel und Winterstiefel. Bisher hat ADRA Deutschland bereits für 350 000 Mark Decken, Hygienepakete, Babyartikel und Nahrungsmittel ins Katastrophengebiet gebracht und 300 wetterfeste Zelte im Wert von 260 000 DEM (Deutsche Mark) aufgestellt. Die neuerlichen Kosten von 363 000 DEM tragen das Auswärtige Amt der Bundesrepublik und private Spender.
ADRA hilft Flüchtlingsfamilien in Jugoslawien 
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Weiterstadt bei Darmstadt, 15.12.1999 / APD
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland kümmert sich auch um serbische Flüchtlinge in Jugoslawien. In den Städten Kragujevac, Kraljevo und Cuprija, etwa 150 Kilometer südlich von Belgrad, werden bis Dezember rund 12 000 Lebensmittelpakete an 4 000 Flüchtlingsfamilien aus dem Kosovo mit durchschnittlich je sieben Personenhaushalten verteilt. Ausserdem erhalten die Familien Heizmaterial für den Winter. Die insgesamt benötigten 334000 DEM (Deutsche Mark) stammen vom Auswärtige Amt der Bundesrepublik und von ADRA Deutschland.
Regierung der Färöerinseln gibt Adventisten Geld für den Kosovo 
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Nærum/Dänemark, 15.12.1999 / APD
Die zu Dänemark gehörenden sich selbstverwaltenden Färöerinseln haben den dortigen Siebenten-Tags-Adventisten, die mit der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA zusammenarbeiten, eine Spende von rund einer halben Million Franken (CHF) zum Wiederaufbau im Kosovo zur Verfügung gestellt. Der örtliche Pastor der protestantischen Freikirche, Jens Danielsen, wird mit einem Team des nationalen Fernsehens auf den Balkan reisen, um die Verwendung des Geldes zu dokumentieren. Auf den 18 Färöerinseln leben etwa 40 000 Menschen.
Flüchtlingslager für Ost-Timoresen 
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Jakarta/Indonesien, 15.12.1999 / APD
Etwa 16 Kilometer ausserhalb der Provinzhauptstadt Kupang in West-Timor baut die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA ein Lager für eintausend Flüchtlingsfamilien aus Ost-Timor auf. Dort sollen sie die Regenzeit besser überstehen. Das Welternährungsprogramm (WFP), das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und andere Hilfswerke werden die notwendigen Nahrungsmittel bereitstellen, bis die Menschen in ihre Heimat zurückkehren können. Das Lager befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft einer adventistischen Grundschule und einer von ADRA betriebenen Klinik, so dass laut Murray Millar, dem stellvertretenden Direktor von ADRA Indonesien, die medizinische Versorgung gesichert sei. Die Lehrer der Mittelschule wollen die Flüchtlingskinder unterrichten. Ende September hatte das adventistische Hilfswerk Lebensmittelpakete an 2 700 Familien verteilt.
Winterhilfe für Nordkorea 
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Weiterstadt/Deutschland, 15.12.1999 / APD
Mit insgesamt 5 450 Tonnen Kohle versorgt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland 66 Waisenhäuser, Kinderkrippen und Hospitäler in Nordkorea. Ausserdem werden Zucker, Seife, 6000 Paar Winterschuhe und 3 000 Winterjacken an Kinder verteilt. Noch immer sind Heizmaterial, Treibstoff und Strom in dem kommunistischen Land Mangelware. Die Kosten in Höhe von rund 460 000 DEM (Mark) tragen das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland und private Spender.
Reis für Überschwemmungsopfer in Vietnam 
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Da Nang/Vietnam, 15.12.1999 / APD
Zehn Tonnen Reis verteilt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA im vietnamesischen Hoa Vang Distrikt in der Da Nang Provinz an die Opfer der Überschwemmungskatastrophe. Weitere zehn Tonnen Reis sollen in den nächsten Tagen in den Dai Loc und Dein Ban Distrikten der Quang Nam Provinz verteilt werden. Etwa eine Million Menschen in sieben Provinzen Zentralvietnams sind von den schweren Regenfällen der letzten Woche betroffen.
Cashewnüsse für Mosambik 
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Sydney/Australien, 15.12.1999 / APD
Mit umgerechnet rund 2 Millionen Franken (CHF) erhielt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Australien den bisher höchsten Zuschuss der australischen Regierung für eines ihrer Projekte. Die Mittel werden im Pebane Distrikt in Mosambik eingesetzt, um dort in den nächsten drei Jahren Cashewnussbäume zu pflanzen. Damit soll nicht nur der vom Bürgerkrieg verwüstete Landstrich wieder aufgeforstet werden, die Einheimischen erhalten gleichzeitig eine Nahrungs- und Einkommensquelle. ADRA führte ein ähnliches Projekt bereits im Norden Ghanas durch, wo in den letzten neun Jahren über zehn Millionen Bäume gepflanzt wurden.
ADRA-Schule im Südsudan gewinnt Aufmerksamkeit 
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Arua/Uganda, 15.12.1999 / APD
Die derzeit einzige höhere Lehranstalt im Südsudan unterhält die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA. Das Hilfswerk erhielt vom Avokaya-Stamm vor drei Jahren ein 61 Quadratkilometer grosses Grundstück in Maridi. Dort entstanden bisher 34 einfache, landestypische Gebäude, die 160 Studenten sowie 22 Dozenten und Angestellten Platz bieten. Laut Robin Willison, Programmdirektor von ADRA Südsudan, können die Studierenden zwischen einer akademischen und einer beruflichen Ausbildung wählen. Sie verdienen sich Studiengeld und Unterhalt durch Arbeit auf der zur Schule gehörenden Farm, die auch für die landwirtschaftliche Ausbildung zuständig ist. Von den 22 Mitarbeitern sind bis auf einen kenianischen Landwirtschaftsexperten alle Sudanesen. Besonders ADRA Schweden unterstützt die Lehranstalt finanziell. Mit der Universität von London finden wegen international anerkannter Abschlüsse Gespräche statt. Die erste Gruppe von Studenten macht im nächsten Jahr ihre Abschlussprüfungen. Die Schule beginne wegen ihrer für dortige Verhältnisse hohen Anforderungen im Süden Sudans bekannt zu werden. Laut Willison ist es für viele Studierende schwer, sich an einen Lehr- und Arbeitsplan zu halten, da es so etwas in ihrer Kultur nicht gebe. Sich die Zeit richtig einzuteilen und auch dann zu arbeiten, wenn man dazu gar keine Lust habe, sei manchmal hart, so dass einige die Bildungsstätte wieder verliessen.
Medien
Adventisten strukturieren Radioarbeit in Lateinamerika um 
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Silver Spring, Maryland/USA, 15.12.1999 / APD
Adventist World Radio (AWR) strukturiert seine Rundfunkarbeit in Mittel- und Südamerika um. Laut AWR-Präsident Don Jacobsen (Silver Spring, Maryland/USA) wurde der Kurzwellenstandort in Cahuita/Costa Rica aufgegeben. Die seit 1991 genutzten fünf Sender mit einer Leistung von 20, 40 und 50 Kilowatt wurden an das University Network von Dr. Gene Scott verkauft. Stattdessen soll die AWR-Kurzwellenstation in Canelitos/Guatemala mit einem fünf Kilowatt-Sender aufgerüstet werden und die Programme aus Cahuita übernehmen. "Seit kurzem hat unsere Kirche die Möglichkeit, in Lateinamerika eigene UKW- und Mittelwellen-Lokalradios zu betreiben. Dadurch gewinnt das AWR-Medienzentrum in Alajuela/Costa Rica an Bedeutung. Die dort produzierten Programme werden jetzt mehr als 50 adventistischen Lokalsendern in Mittel- und Südamerika per Satellit zur Verfügung gestellt," erläuterte Jacobsen. Dadurch habe sich der Anteil der Kurzwellensendungen in Costa Rica, die alle nach Kuba ausgestrahlt wurden, auf sieben Stunden täglich reduziert. "1991 waren wir über eigene Kurzwellensender in Cahuita froh. Doch jetzt haben wir ganz andere Möglichkeiten." So planten zusätzlich 20kommerzielle Lokalradios die Übernahme von AWR-Programmen per Satellit. Durch die Satellitentechnik ist es möglich, auch Stationen in Nordamerika und Spanien mit Sendungen zu versorgen, "und das in einer Qualität, die die Kurzwelle nicht erreichen kann." Adventist World Radio nutzt weltweit UKW-, Mittel- und Kurzwellenstationen, Satellitenübertragungen und das Internet mit wöchentlich etwa 1200 Sendestunden in fast 50Sprachen.
Bibel
Neue schwedische Bibelübersetzung vorgestellt 
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Stockholm/Schweden, 15.12.1999 / APD
Eine völlig neue schwedische Bibelübersetzung wurde am 17. November offiziell im Stockholmer Parlament vorgestellt. Es ist die erste offizielle Neuübersetzung seit dem 16. Jahrhundert. Die bisherige schwedische Bibel geht auf den Reformator Olaus Petri (1493-1552) zurück und erfuhr lediglich einige Überarbeitungen. An der Präsentation nahmen auch die Mitglieder der Schwedischen Bibelgesellschaft teil, darunter der Vorsteher der dortigen Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Per Bolling.
Adventist arbeitet an litauischer Bibelübersetzung mit 
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Kaunas/Litauen, 15.12.1999 / APD
Bei der Neuübersetzung der litauischen Bibelübersetzung wirken auch die Siebenten-Tags-Adventisten mit. Deren Vorsteher Pastor Daniel Obelis ist Mitglied des Redaktionsausschusses der Litauischen Bibelgesellschaft für das Projekt.
Bibelgarten im deutschen Dorf Friedensau 
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Friedensau bei Magdeburg, 15.12.1999 / APD
Einen "Bibelgarten" mit Beschilderung der botanischen, deutschen und hebräischen Namen der Pflanzen sowie dem Wortlaut der jeweiligen Bibelstellen hat Oberforstrat a. D. Dr. Kurt Frantz in der überwiegend von Siebenten-Tags-Adventisten bewohnten politischen Gemeinde Friedensau bei Magdeburg angelegt. Auf über 400 Quadratmetern sind Bäume und Büsche wie Phönizischer Wacholder, Tamarisken, Zypressen und Weinstöcke zu finden. Aprikosen-, Haselnuss-, Maulbeer-, Mandel- und Feigenbäume, aber auch Heil- und Duftpflanzen, wie der Amberbaum, Wermut und Eukalyptus, runden zusammen mit Kräutern und Wüstenpflanzen das Bild ab. Einige Teile des Gartens sind der judäischen Wüste und den Küstengebieten nachempfunden. Dort wachsen Ginster, Zwergpalmen, Kassea, Eibisch, Ysop, Liliengras, Malven, Zichorien sowie Christus- und Feuerdorn.
Stellungnahmen
Religiöse Minderheiten und Religionsfreiheit: Eine Stellungnahme der Verpflichtung und der Besorgnis 
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Im Laufe der Geschichte sind religiöse Minderheiten oft Diskriminierung und direkter Verfolgung ausgesetzt gewesen. Heute sind religiöse Intoleranz und Vorurteile wieder auf dem Vormarsch. Trotz der Bestätigung der Freiheit eines jeden, religiöse Ansichten zu vertreten und zu verbreiten und seine Religion zu wechseln, - eine Bestätigung, die in den Urkunden und Dokumenten der Vereinten Nationen, zu einer "Internationalen Freiheitsurkunde" zusammengestellt -, unterstützt wird, verweigern viele Länder ihren Bürgern dieses Recht.
Internationale Urkunden verurteilen die Diskriminierung von Minderheiten, aber tragischerweise haben manche Länder Listen von religiösen Gruppen veröffentlicht, die als mögliche gefährliche "Sekten" beschrieben werden. Anti-Sekten-Kommissionen wurden eingesetzt, Untersuchungsbeamte ausgebildet und einschränkende Gesetze erlassen. Hunderttausende von unschuldigen Gläubigen stehen nun offiziell unter Verdacht und werden als Bürger zweiter Klasse behandelt. All dies verletzt die Religionsfreiheit, die das erste und wichtigste aller Grundrechte der Menschheit ist. Siebenten-Tags-Adventisten glauben, dass man den Gesetzen des Landes gehorchen soll, solange sie nicht im Gegensatz zu Gottes Geboten stehen. Wir stellen uns jedoch gegen jedes Gesetz, Verfahren oder Handeln, das religiöse Minderheiten diskriminiert.
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten setzt sich sowohl für die Religionsfreiheit eines jeden als auch für die Trennung von Kirche und Staat ein. Die Heilige Schrift lehrt, dass der Gott, der uns das Leben gab, uns auch die Freiheit der Wahl liess. Gott akzeptiert nur die Ehrung, die ihm freiwillig gegeben wird. Siebenten-Tags-Adventisten glauben ausserdem, dass das Gesetz unparteiisch und ohne Willkür angewendet werden muss. Sie geben zu bedenken, dass keine religiöse Gruppe verurteilt werden soll, weil einige ihrer Anhänger vielleicht extrem erscheinen. Die Religionsfreiheit hat ihre Grenze, wenn aggressives oder gewalttätiges Verhalten die Menschenrechte anderer verletzt.
In Unterstützung des Artikels 18 der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" der Vereinten Nationen und anderer internationaler Urkunden sowie im Einklang mit ihren Glaubensgrundsätzen und ihrer Geschichte ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten uneingeschränkt bereit, die Religionsfreiheit für jeden und an jedem Ort zu fördern, zu verteidigen und zu schützen. Zu diesem Zweck werden wir weiterhin mit der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen, anderen internationalen Stellen und religiösen Organisationen zusammenarbeiten, um jeden Staat zu ermutigen, das Grundrecht der Religionsfreiheit auszuüben. Ausserdem werden wir weiterhin das Gespräch und das bessere Verständnis zwischen Regierungsstellen und Menschen, die einer religiösen Minderheit angehören, fördern.
Die Stellungnahme wurde am 29. September 1999 von dem 330 Mitglieder umfassenden, in Silver Spring, Maryland/USA, tagenden Exekutiv-Ausschuss der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten verabschiedet.
Impressum 
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Nachrichtenagentur APD |
Herbert Bodenmann (verantwortlich), Journalist SFJ |
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APD ® ist die rechtlich geschützte Abkürzung des Adventistischen Pressedienstes.
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie 16,9 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 30 Millionen Gottesdienstbesucher in 209 Staaten der Erde. In der Schweiz sind 4.324 Mitglieder in 51 Gemeinden und 5 Gruppen organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.

